Kfz-Versicherung


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Schadenfreiheitsklassen in der Kfz-Versicherung

Entscheidend für die Einstufung in eine günstige Schadenfreiheitsklasse ist der Zeitraum, in denen Versicherte unfall- und schadenfrei bleiben.

Jahrelanges unfallfreies Fahren macht sich bei der Autoversicherung besonders bezahlt.

Kfz-Versicherungsunternehmen sehen für diesen Fall spezielle Schadenfreiheitsklassen (oder SF-Klassen) vor. Je mehr Jahre Sie schadenfrei gefahren sind, desto höher ist Ihre Schadenfreiheitsklasse und desto mehr sinkt Ihr Kfz-Versicherungsbeitrag.

Müssen Sie Ihrem Versicherer allerdings einen kleineren Schaden melden, und dieser übernimmt danach die Regulierung, verlieren Sie oftmals gleich mehrere Stufen im System der Schadenfreiheitsklassen.

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Schaffung von Beitragsgerechtigkeit durch ein System von SF-Klassen

Schadenfreiheitsklassen in der Kfz-Versicherung sind von den Versicherungsunternehmen derart gestaltet, dass sie Versicherte belohnen und bestrafen.

Der Aufstieg in eine günstige SF (immer nur eine Stufe) dauert im Gegensatz zur schnellen Rückstufung nach Unfall oder Schadensmeldung (Rückstufung um mehrere Klassen) sehr lange. Wenn Sie Ihrem Versicherer Grund für eine Belohnung geben, erfolgt diese durch eine Prämienvergünstigung schrittweise, die Bestrafung fällt im gegenteiligen Fall umso heftiger aus. Kfz-Versicherer möchten so eine relative Beitragsgerechtigkeit erreichen. Die Aufstellung gerechter Beiträge bedeutet hierbei, dass Versicherte, deren Risiko für eine Schadensverursachung höher werden, entsprechend höhere Prämien zahlen müssen – so etwa Fahranfänger(innen) oder Individuen, die besonders häufig Schäden verursachen.

Der Verband der Fahrzeugversicherer gibt jedes Jahr bestimmte Empfehlungen für die Gestaltung von Schadenfreiheitsklassen heraus.

Die dort angegebenen Prozentsätze sind nicht bindend und werden daher unterschiedlich von den in Deutschland tätigen Kfz-Versicherungen angewendet. Sind Sie beispielsweise zehn Jahre schadenfrei kfz-versichert gewesen, so wird Versicherung A die Prämie möglicherweise um 40% senken, Versicherung B vielleicht nur um 37%.

SF-Klassen können für Vollkasko- und Kfz-Haftpflichtversicherung variieren.

Ihre SF-Klasse wird sowohl bei der Prämienbildung der Kfz-Haftpflichtversicherung als auch der Vollkaskoversicherung berücksichtigt. Bei der Teilkaskoversicherung gilt sie nicht, da dortige Schäden – etwa durch Hagel – meist nicht durch das individuelle Fahrverhalten entstehen. Meldet eine Versicherungsnehmerin oder ein Versicherungsnehmer so etwa einen Vollkaskoschaden – wie etwa Autodiebstahl, so kann sie oder er in der SF-Klasse der Vollkaskoversicherung zurückgestuft werden, nicht aber in SF-Klasse der Kfz-Haftpflichtversicherung – denn diese musste für keinen Schaden aufkommen.

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