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DSL & Internet Vergleich

Wer ist noch nicht verzweifelt, weil das Internet gerade nicht funktioniert? Man muss dringend eine E-Mail versenden, möchte wissen, was die Freunde in den sozialen Netzwerken posten oder mit der Freundin chatten. Eine mangelhafte Internetverbindung kann man da gar nicht gebrauchen. Machen Sie unseren kostenlosen DSL-Tarifvergleich, finden Sie unter mehr als 200 Anbietern Ihren Wunschtarif und sparen Sie im Idealfall bis zu 650,00 Euro!


So funktioniert unser kostenloser DSL- und Internetvergleich

Geben Sie einfach Ihren Standort und Ihre gewünschte Verbindungsgeschwindigkeit in unseren unverbindlichen DSL-Rechner ein. Unser Tarifcheck DSL-Vergleich listet Ihnen umgehend verfügbare Tarife auf – inklusive wichtiger Produktdetails und Kundenmeinungen. Selbstverständlich können Sie Ihre Suche weiter verfeinern und beispielsweise Telefon-, Fernseh- oder Auslandsflatrates, Surfsticks oder Video on Demand-Angebote ausloten.

Haben Sie einen passenden Tarif gefunden, können Sie über unsere Webseite gebührenfrei einen Vertrag abschließen. Sie profitieren dabei von Konditionen, Wechselprämien und Boni, die vielfach günstiger sind als bei den Telekommunikationsunternehmen selbst.


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Diese Kündigungsfristen gelten bei DSL-Tarifverträgen

Vertragslaufzeiten dürfen nicht länger als 24 Monate sein, gängig ist eine dreimonatige Kündigungsfrist. Einige DSL-Anbieter bieten auch Verträge ohne Laufzeiten an und haben dann häufig eine einmonatige oder vierzehntägige Kündigungsfrist. Genaue Informationen dazu finden sich in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) Ihres Vertrages. In jedem Fall haben Sie binnen 14 Tagen nach Vertragsabschluss ein Kündigungsrecht. Möchten Sie während der Laufzeit kündigen, sind Sie jedoch vielfach auf die Kulanz des Anbieters angewiesen.

Generell empfiehlt es sich, die Kündigung per Einschreiben zu verschicken. So können Sie nachweisen, dass die Kündigung ihr Ziel innerhalb der Fristen erreicht hat. Auch akzeptieren nicht alle DSL-Anbieter die Kündigung in Form einer E-Mail. Um die Frist nicht zu verpassen, kann es helfen, sich eine Memo in den digitalen oder analogen Kalender zu setzen. Andernfalls wird Ihr Vertrag in der Regel stillschweigend um weitere zwölf Monate verlängert.


Kündigung bei einem Umzug

Nicht alle DSL-Anbieter operieren bundesweit. Ziehen Sie um, und Ihr Internetversorger bietet am Standort Ihrer neuen Anschrift keinen oder keinen vergleichbar guten Service an, dann können Sie den Vertrag entsprechend des Telekommunikationsgesetzes (TKG) auch während der Laufzeit mit einer dreimonatigen Frist kündigen. Ist dies nicht der Fall, so ist diese Option abhängig vom Gutdünken des Unternehmens.

Ziehen Sie ins Ausland, können Sie Ihren Vertag auch während der Laufzeit beenden, allerdings fordern die Unternehmen meist einen Nachweis für den bevorstehenden Wegzug aus der BRD.

Tarifcheck.de-Tipp

Verschicken Sie Ihre Kündigung per Einschreiben, um die Einhaltung der Fristen nachweisen zu können.

Wann Sie ein Internet-Sonderkündigungsrecht haben

Ein zwei Wochen währendes Sonderkündigungsrecht haben Sie laut § 626 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB), wenn Ihnen "die Fortsetzung des Dienstverhältnisses bis zum Ablauf der Kündigungsfrist oder bis zu der vereinbarten Beendigung des Dienstverhältnisses nicht zugemutet werden kann." Was allerdings als unzumutbar gilt, ist nicht genau definiert und muss im Einzelfall geprüft werden. Ein Rechtsbeistand oder Anwalt kann Ihnen helfen, Ihre diesbezüglichen Rechte durchzusetzen.

Entsprechend eines Urteils des Amtsgerichts Münchens haben Sie seit 2014 ein Sonderkündigungsrecht, wenn die vertraglich vereinbarte Internet- geschwindigkeit dauerhaft unterschritten wird (Aktenzeichen 223 C 20760/14). Das Amtsgericht bestimmte, dass bei Verträgen mit einer Definition "bis zu 18Mbit/s", zwar nicht zu allen Zeiten die Maximalgeschwindigkeit verfügbar sein müsse, aber zumindest manchmal im zweistelligen Bereich.

Online-Speedtest

Mit simplen Online-Speedtests können Sie selber überprüfen, wie schnell Ihre Verbindung ist. Der Test sollte allerdings mehrfach durchgeführt werden, da die Übertragungsgeschwindigkeit Schwankungen unterworfen ist. Informationen zu Ihren Rechten und Möglichkeiten können Ihnen zudem die Verbraucherzentralen oder die Bundesnetzagentur geben, letztere ist auch die Regulierungsbehörde für Telekommunikation.

Rufnummerportierung beim Anbieterwechsel

Oft bestehen die DSL-Verträge nicht nur aus der Internetverbindung selber, sondern auch Rufnummern sind mit dem Internetanbieter verknüpft, die man bei einem Wechsel mitnehmen möchte.

Ihre Festnetznummer können Sie von jedem Telekommunikationsunternehmen mitnehmen, wenn Sie denn im gleichen Vorwahlgebiet bleiben. Ihr neuer Anbieter kümmert sich um die Kündigung Ihres alten Vertrags und die Rufnummermitnahme, sobald Sie ihm die Auftragsbestätigung zukommen haben lassen.

Ihre Handynummer ist vorwahlunabhängig und kann in vielen Fällen portiert werden. Falls Sie dies möchten, sollten Sie den neuen DSL-Anbieter die Kündigung Ihres alten Vertrags durchführen lassen. Wichtig ist dabei die frühzeitige Anmeldung bei einem neuen Telekommunikationsunternehmen, so dass die meist dreimonatige Kündigungsfrist nicht unterwandert wird. Generell sollte der Anbieterwechsel bereits vier bis sechs Wochen vor der Kündigungsfrist in die Wege geleitet werden, so dass der neue Anbieter die Kündigung zeitig vornehmen kann. Dieser leitet die Kündigung und die Rufnummermitnahme in die Wege, sobald er von Ihnen einen entsprechenden Auftrag erhalten hat.

Für die Mitnahme der Handynummer fällt zuweilen beim alten Unternehmen eine Gebühr an, die aber oft durch Vergünstigungen beim neuen Internet-Anbieter ausgeglichen wird, da Sie dort dann keine Rufnummer belegen.

Auch eine Prepaid-Handynummer können Sie unter Umständen in Ihren neuen DSL-Vertrag integrieren. Bei einer Prepaid-Karte haben Sie keine Kündigungsfristen. Wichtig ist bei dem Wechsel nur, dass die Nummer auf Ihren Namen registriert ist und Daten wie Geburtsdatum und Adresse identisch sind mit den Angaben, die Sie bei Ihrem neuen Anbieter gemacht haben. Die Rufnummermitnahme können Sie selber bei dem Prepaid-Kartenanbieter zu einem Datum Ihrer Wahl beantragen. Zuweilen ist sie mit Gebühren verbunden, die mit dem Prepaid-Guthaben verbucht werden. Zu beachten ist, dass die Kündigungsfrist des alten DSL-Anbieters mit der Kündigung der Prepaid-Karte koordiniert werden muss.


Was bei einem DSL-Vertragsabschluss wichtig ist

Bei einem Anbieterwechsel lohnt es sich, die Details genau zu studieren, damit Sie anschließend schnell und zufrieden surfen können.

  • Schnelligkeit, Verfügbarkeit, Hardware und Boni: Die Tarife klingen oft sehr verlockend, wichtig ist aber auch, ob der Anbieter Ihrer Wahl an Ihrem Wohnort über schnelle Netzverbindungen verfügt – bei dem DSL-Vergleich auf Tarifcheck können Sie dies schnell und ohne großen Aufwand überprüfen.
  • Überlegen Sie, wofür genau Sie die DSL-Verbindung brauchen: Ist eine Internet-Flatrate mit einem begrenzten monatlichen Datenvolumen eine Option? Brauchen Sie eine Flatrate mit unbegrenzt schnellem Zugang? Möchten Sie bei einer Telefon-Flatrate eine feste Anzahl von Freiminuten oder sind Ihnen günstige Verbindungen ins Ausland wichtig?
  • Hardware: Sehen Sie sich an, ob und welche Hardware – wie etwa Router – Ihnen zu welchen Konditionen zur Verfügung gestellt wird und ob diese Geräte zu Ihrer Wunschverbindung passen.
  • Vergleichen Sie Startguthaben und Flatrates: Häufig können Sie bei einem Vertragsabschluss über Tarifcheck dabei von besonders attraktiven Cashback- oder Sonderaktionen profitieren.
  • Laufzeiten, Kündigungsfristen und Vertragsverlängerungen: Nicht nur bei Ihrem alten Vertrag sollten Sie die Kündigungsfristen überprüfen, auch über die Laufzeiten Ihres neuen Anbieters sollten Sie sich informieren. Sind Sie mit der Mindestlaufzeit zufrieden oder möchten Sie einen Vertrag ohne Fristen? Wie lange wird der Vertag verlängert, wenn Sie nicht kündigen? Ist gewährleistet, dass es nach einer bestimmten Laufzeit keine Preiserhöhung gibt? Zudem könnte von Bedeutung sein, ob bei einem Umzug der Vertrag automatisch verlängert und als neu gehandelt wird.
  • Überprüfung aktueller Kündigungsfristen: Vor einem Wechsel muss natürlich auch sichergestellt sein, dass Sie Ihren derzeitigen Vertrag kündigen können. Haben Sie für Telefon und Internet unterschied- liche Verträge abgeschlossen, müssen diese auch separat gekündigt werden, falls Sie nun für beide Telekommunikationsarten einen gemeinsamen Vertrag wählen. Auch ist es wichtig, bei der DSL- Auftragsbestätigung alle Angaben genau zu überprüfen, denn haben sich Fehler eingeschlichen, kann es bei der Kündigung des alten DSL-Unternehmens seitens Ihres neuen Anbieters Probleme geben.

DSL – wie die Verbindungsrate gemessen wird

Die Schnelligkeit der Internetverbindung wird als Übertragungsrate einer gewissen Datenmenge pro Sekunde gemessen. Die Dimension lautet Bit pro Sekunde (Bit/s) beziehungsweise Megabit pro Sekunde (Mbit/s). Ein Megabit besteht aus 1.000.000 Bit.

Als Internetnutzer können Sie je nach Standort und Anbieter Verbindungsgeschwindigkeiten zwischen bis zu 6.000 Mbit/s oder sogar bis zu 100.000 Mbit/s wählen. Standard sind Verbindungen bis zu 16.000 Mbit/s (DSL 16.000).

DSL – wie schnell ist schnell?

Im Verhältnis zu noch vor fünf Jahren sind die DSL-Verbindungen wesentlich schneller geworden. Gleichzeitig wurden jedoch auch Internetanwendungen und Webseiten komplexer, einzelne Dateien größer – ein Film in HD-Qualität mit 8 GB Datenvolumen benötigt so etwa eine schnellere Verbindung als ein einfacher YouTube-Clip oder ein Lied-Download mit 5 MB.

Standard ist zudem die parallele Nutzung mehrerer Online-Apps oder Programme – so etwa Informationsdienste für Wetter oder Börse, Nachrichten- portale oder Soziale Netzwerke. Auch nutzt man das Internet für mehr Geräte als früher – nicht nur der PC, sondern auch Smartphones, Tablets oder gar Fernseher haben Zugriff auf die DSL-Verbindung. Wie schnell Ihre Verbindung sein sollte, hängt ganz davon ab, wofür Sie das Internet nutzen.

  • Bis zu 6.000 Mbit/s: Für den Versand von E-Mails oder fürs Surfen ist diese Verbindung ausreichend. Größere Fotos (2 MB) benötigen zum Download mehrere Sekunden, zum Upload ca. eine halbe Minute. Der Download eines Liedes im MP3-Format (5 MB) dauert mehrere Sekunden, der Upload dauert über eine Minute. Internet-Radio kann man problemlos nebenbei laufen lassen. Für das Spielen von Online-Games oder das Streamen von Filmen in HD-Qualität ist diese Geschwindigkeit jedoch nicht geeignet.
  • Bis zu 16.000 Mbit/s: Komplexe Multimedia-Webseiten sind schnell abrufbar, das Spielen von Online-Games ist möglich, Videos-on-Demand können in HD-Qualität gestreamt werden. Zudem können Sie mit mehreren Geräten gleichzeitig das Internet nutzen, ohne dass die Übertragungsrate wesentlich verlangsamt wird. IPTV ("Internet Protocol Television"), also die Übertragung des Fernsehprogramms ist mit dieser Verbindung nur bedingt möglich.
  • Bis zu 25.000 Mbit/s: Nutzen Sie einen Anschluss mit 25.000 Mbit/s ist die Nutzung von IPTV in der Regel schnell und problemlos. Auch ist Triple Play möglich – also die Speisung von Telefon, Internet und Fernsehen aus einer gemeinsamen Leitung.
  • Bis zu 50.000 Mbit/s und mehr: Derartige Tarife eignen sich insbesondere für Menschen, die beruflich online arbeiten und schnelle Verbindungen für datenintensive Transfers benötigen.
DSL - wie schnell ist schnell
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Angaben "bis zu" und "maximal" im Zusammenhang mit der Internetgeschwindigkeit

DSL-Anbieter garantieren in ihren Verträgen lediglich eine Geschwindigkeit "bis zu" so und so viel Mbit/s. Je nach Ihrem Standort muss diese Maximalgeschwindigkeit nicht notwendigerweise erreicht werden. Dies ist beispielsweise abhängig von dem Breitbandausbau oder Funknetz in Ihrer Umgebung, der Position des Netzverteilers, dem Kabelausbau zum eigenen Heim und der derzeitigen Belastung des Netzes. Es ist deswegen auch möglich, dass die Menschen im Nachbarhaus unter Umständen eine wesentlich schnellere Verbindung haben als Sie selber.

Bei den Internetgeschwindigkeiten handelt es sich also um Richtwerte, die variieren können. Bevor Sie einen Vertag abschließen, ist es ratsam, die Verfügbarkeit an Ihrem Standort zu überprüfen. Dies können Sie über Tarifcheck kostenlos tun.


Die Schnelligkeit der eigenen Verbindung verbessern

Einige Faktoren können Sie als Internetnutzerin oder Internetnutzer nicht direkt beeinflussen, so etwa den Breitbandausbau an Ihrem Wohnort. Aber es gibt auch andere Möglichkeiten, das Internet bei Ihnen zu Hause schneller zu gestalten.

Je weiter die von Ihnen genutzten Handys, Tablets oder Computer vom Router entfernt sind, desto schwächer wird auch das Signal. Hoch auf einem Regal hat ein Router dabei eine bessere Reichweite als unter einem Schrank. Stahl, Holz und Wasserleitungen behindern WLAN-Signale, sie sollten den Router nicht verstellen. Nutzen Sie die WLAN-Verbindung auf mehreren Stockwerken, so hilft eine waagerechte Ausrichtung der Antennen. Auch kann die Reichweite durch WLAN-Repeater gesteigert werden, denn diese stärken das WLAN-Signal.
Viele Wohnungen und Häuser haben mehr als einen TAE-Telefonanschluss. Ist das der Fall, dann sollten Sie Ihren Splitter an den Original-Anschluss anschließen, nicht an die nachgelagerten Telefonanschlüsse. Unter Splitter versteht man das Gerät, das den TAE-Anschluss in Internetverbindung und Telefonanschluss unterteilt.
Wechseln Sie beispielsweise zum schnellen VDSL2, dann sollte Ihr DSL-Gerät diese Techniken auch unterstützen. Ist Ihr Modem bereits älter, so ist dies nicht notwendigerweise der Fall. Informationen und Ratschläge zum richtigen Router für Ihre Verbindung kann Ihnen der Hersteller geben.
Vielfach ist der Router schon auf einen Kanal voreingestellt und wird gleichzeitig von einer Vielzahl weiterer Internetnutzerinnen und Nutzer verwendet. Kostenlose Software im Internet verrät Ihnen, welche Kanäle Ihre Nachbarschaft nutzt. Wechseln Sie zu einem wenig belegten Kanal, können Sie Ihre Verbindung höchstwahrscheinlich beschleunigen.
Tablets, Smartphones oder PC – nutzen Sie Ihre Internetverbindung für mehrere Geräte gleichzeitig, dann verringert sich auch die Geschwindigkeit der Datenübertragung, da alle Geräte auf die gleiche Internet-Quelle zugreifen – es sei denn Sie nutzen für Smartphones und Tablets mobile Datenübertragung.
Soziale Netzwerke, Mailprogramm und Filmdownload: Je mehr Applikationen Sie auf Ihrem Gerät geöffnet haben, die automatisch auf das Internet zugreifen, desto langsamer wird auch die Verbindung. Die Wetter-App, der Börsenkurs, Nachrichtenupdate und diverse Spiele – oftmals laufen eine Vielzahl von Programmen im Hintergrund, die man gar nicht nutzt. Deaktivieren Sie diese, dann verteilt sich auch Ihre DSL-Verbindung auf weniger Applikationen.
Ihr Netzwerk ist für andere Internetteilnehmer sichtbar, genauso, wie Sie ebenfalls andere Netzwerke in Ihrer unmittelbaren Umgebung sehen können. Wenn Sie Ihr Netzwerk nicht mit einem Passwort schützen, können auch andere Menschen mit ihren Geräten auf Ihr Netzwerk zugreifen. Dies macht einerseits Ihre Verbindung langsamer, andererseits erhöht sich so das Risiko, dass Dritte auf Ihre privaten Daten zugreifen. Wählen Sie also ein eigenes, sicheres Passwort für Ihre DSL-Verbindung! Sind Sie über einen längeren Zeitraum nicht zuhause, so empfiehlt es sich, den Router vom Stromnetz zu trennen. Sie schützen sich so nicht nur vor Fremdnutzern, sondern senken auch Ihre Stromkosten.
Nutzen Sie für Ihren Internetzugang Kabel, so sollten diese die Qualitätsbezeichnung CAT 5 haben und in einem guten Zustand sein, damit die optimale Leitfähigkeit garantiert wird. Je länger dabei die Kabel, desto länger ist die Übertragungslinie und desto schlechter kann die Verbindung werden.

Wie Sie die Geschwindigkeit Ihrer Internetverbindung messen können

Viele Anbieter werben mit besonders schnellen Verbindungen. Manchmal hat man allerdings Zweifel daran, ob die Verbindung wirklich so schnell ist, wie es einem zugesagt wurde. In diesem Fall kann man einen DSL-Speedtest machen. Online gibt es viele kostenlose Möglichkeiten dazu. Man sollte dabei allerdings beachten, dass alle Verbindungen Schwankungen unterliegen – abhängig von der derzeitigen Netzauslastung und der Anzahl von einem selber genutzten Geräte mit Internetzugang. Um ein aussagekräftiges Ergebnis zu erhalten, ist es empfehlenswert, die Tests mehrfach durchzuführen und dabei nicht allzu viele Geräte anzuschalten, die Internet benötigen.


Was heißt eigentlich DSL?

DSL steht für "Digital Subscriber Line" und bedeutet im Deutschen "digitale Teilnehmeranschlussleitung" oder "digitaler Teilnehmeranschluss". Es ist eine schnelle Datenübertragungstechnologie für die parallele Nutzung des Telefonnetzes für Internet und Telefon. DSL wird oft als Synonym für verschiedene Internetzugangsarten verwendet, so auch für Internet via Satellit oder Funk, obwohl es sich dabei um keine DSL-Verbindung handelt.

DSL – das in der Branche auch ADSL ("Asymmetric Digital Subscriber Line" oder "asymmetrischer digitaler Teilnehmeranschluss") genannt wird – funktioniert mittels zwei Modems an einem Telefonanschluss, die als Standleitungen ständig in Betrieb sind. Eines der Modems ist direkt im Verbraucherhaushalt angeschlossen, das andere befindet sich beim Netzbetreiber. Asymmetrisch ist der Teilnehmeranschluss deswegen, da per DSL-Verbindung – analog zum Kundenverhalten – mehr Daten aus dem Internet heruntergeladen werden, als ins Internet hochgeladen; dementsprechend haben die Übertragungswege unterschiedliche Bandbreiten.

DSL-Anschlüsse wurden im Laufe der Jahre mit neuen Techniken stetig verfeinert, um die Verbindungs- geschwindigkeit zu erhöhen, diese Weiterentwicklungen bezeichnet man etwa als ADSL2 oder ADSL2+. Auch VDSL und VDSL2 ("Very High Speed Digital Subscriber Line") sind Weiterentwicklungen, die besonders schnelle Internetverbindungen aufbauen sollen und je nach Standort Raten von bis zu 150 Mbit/s erreichen können.

Allgemein gilt: Die Geschwindigkeit der Internetverbindung in den eigenen vier Wänden ist davon abhängig, wie weit die Entfernung zwischen dem Netzbetreiberanschluss und dem eigenen Haushalt ist.

Kabel-Internet

Verbindung über die TV-Leitung

Beim Kabel-Internet wird ebenfalls Breitband genutzt. Allerdings wird die Verbindung über das TV-Kabel in die eigenen vier Wände geleitet, die Telefonleitung wird nicht genutzt. Kabel-Internet ist in der BRD großflächig, wenn auch nicht flächendeckend verfügbar. Im Idealfall sind Verbindungsgeschwindigkeiten bis zu 200 Mbit/s möglich.

Mobile Datenübertragung

Insbesondere in ländlichen Regionen mit mangelndem Breitband- oder Glasfaserausbau kann LTE eine schnelle Alternative sein. LTE steht für "Long Term Evolution". Es handelt sich um eine Funktechnik der vierten Generation (auch als 4G bezeichnet).

LTE hat sich aus UMTS ("Universal Mobile Telecommunications System") entwickelt, das man auch die Übertragungstechnik dritter Generation (3G) nennt. Die mobile Datenübertragung per UMTS und 3G ist dabei insbesondere unter Handy- und Tablet-Inhabern verbreitet. Entsprechend einer Statista-Studie nutzten 2014 bereits 69 % aller Internetnutzerinnen und Internetnutzer und 54 % der BRD-Bevölkerung über 14 Jahre die mobile Datenübertragung. 2012 waren es im Vergleich dazu erst 35 % der Internetnutzenden und 27 % der Bevölkerung.

LTE – als Weiterentwicklung von 3G – kann dabei auch als schneller Breitband-Ersatz fungieren: Im Gegensatz zu UMTS hat LTE eine größere Reichweite und ist mit unterschiedlichen Frequenz- bereichen kompatibel. Mit LTE kann man so Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s erreichen – theoretisch vermuten Experten sogar Downloadkapazitäten von bis zu 300 Mbit/s.

Mobile Datenübertragung
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FTTH: Glasfaser und Kupferleitung im Vergleich

DSL-Verbindungen über Glasfaserkabel sind schneller als über Kupferleitungen und verlieren auch über längere Strecken nicht an Qualität. Die Daten werden über Lichtsignale weiter- geleitet und nicht über elektrische Impulse. Übertragungsraten von bis zu 100 Mbit/s oder 200 Mbit/s sind möglich. Glasfaserverbindungen sind jedoch nicht allerorts verfügbar.

Definiert wird zudem, wie weit die Glasfaser- kabel genau verlegt wurden: FTTH steht für "Fibre to the home", also für eine Glasfaser- verbindung, die bis in die eigenen vier Wände reicht. Ergänzt man die Verbindung mit Glasfaserkabeln innerhalb des eigenen Heims, so spricht man von FTTD, also "Fibre to the desk" oder "Faser bis zum Schreibtisch".

FTTB steht für "Fiber to the building" (Faser bis zum Gebäude) und ist für Mehrfamilienhäuser relevant. Bei FTTC ("Fibre to the curb" oder "Faser bis zum Bordstein") werden die Glas- faserkabel bis zum Verteiler verlegt. Das letzte Stück besteht aus Kupferleitungen. Je näher die Glasfasern den eigenen vier Wänden sind, desto schneller und besser ist die Internetverbindung.


Internet überall

Shoppen, Chatten, Arbeiten – Internet ist aus der BRD nicht mehr wegzudenken, die Bedeutsamkeit wurde 2013 in einem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) weiter zementiert: "Die Nutzbarkeit des Internets ist ein Wirtschaftsgut, dessen ständige Verfügbarkeit seit längerer Zeit auch im privaten Bereich für die eigenwirtschaftliche Lebenshaltung typischerweise von zentraler Bedeutung ist."

Das gilt nicht nur für Deutschland – auch in vielen anderen Teilen der Erde ist das Internet zentraler Bestandteil des Alltags. Insbesondere im bevölkerungsreichen Asien gibt es dabei viele Nutzerinnen und Nutzer – insgesamt sind hier 1,468 Milliarden Internetnutzerinnen und Internetnutzer vertreten.

Internet überall
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Deutschland – Internetgeschwindigkeit im internationalen Vergleich

Mancherorts in der BRD ist das Internet sehr schnell, andernorts ist man weniger zufrieden – im Durchschnitt erreichte Deutschland laut einer Statista-Studie im 1. Quartal 2015 eine durchschnittliche Downstream-Geschwindigkeit von 10,2 Mbit/s. Im internationalen Vergleich sind einige andere europäische und asiatische Staaten da schneller: Weit vorne lag Südkorea mit einer Übertragungsrate von 23,6 Mbit/s, Irland lag mit 17,4 Mbit/s auf Platz 2 der Statista-Studie. Vor der BRD liegen etwa auch die skandinavischen Länder Schweden (15,8 Mbit/s), Norwegen (14,1 Mbit/s) oder Finnland (13,7 Mbit/s). Auch die Niederlande (15,3 Mbit/s), die Schweiz (14,9 Mbit/s) und Lettland (13,8 Mbit/s) haben eine bessere Datenübertragungsrate. In Asien sind außerdem in Hong Kong (16,7 Mbit/s) und Japan (15,2 Mbit/s) die durchschnittlichen Internetverbindungen um mehr als 50 % schneller als in der BRD.


Staatlicher Ausbau des Breitbands geplant

Um Internetverbindungen auch im ländlichen Raum annehmbarer zu gestalten, plant die Bundesregierung derzeit den flächendeckenden Ausbau des Breitbands: 1,33 Milliarden € sollen in dieses Projekt fließen. Bei den Geldern handelt es sich um Erlöse von versteigerten Funkfrequenzen, welche als Grundlage der heutigen Mobilfunknetze gelten oder vorab fürs Fernsehen verwendet wurden. Im Juni 2015 hatte die Bundesnetzagentur diese Frequenzen zur Auktion freigegeben und für insgesamt fünf Milliarden € an verschiedene Telekommunikationsunternehmen verkauft.


Wie kann ich mich vor Hackerangriffen schützen?

Gefeit ist vor Hackerangriffen heutzutage niemand mehr, nicht einmal die Regierungen. Sie können jedoch Vorkehrungen treffen, die die Online-Sicherheit wesentlich erhöhen.

  • Essentiell ist natürlich ein Antiviren-Programm, das man entweder kaufen oder auch online kostenlos herunterladen kann. Mithilfe dieser Anwendung kann man etwa auch regelmäßige Viren-Scans durchführen und so den Sicherheitsstatus des Geräts überprüfen.
  • Man sollte zudem keine Spam-E-Mails öffnen oder Webseiten besuchen, die einem verdächtig erscheinen oder vor denen das Antiviren-Programm warnt.
  • Auch kann man in den Einstellungen des Browsers festlegen, dass besuchte Webseiten nicht im Verlauf gespeichert werden, dabei sollte man auch definieren, dass Cookies, Downloads, Cache, aktive Logins und Offline-Website-Daten ebenfalls gelöscht werden, wenn man den Browser schließt.
  • Ein wesentlicher Schutz bietet auch die Wahl sicherer Passwörter, diese sollten große und kleine Buchstaben, Zahlen und Zeichen beinhalten. Vermeiden sollte man Passwörter, die an vertraute Namen, Geburtsdaten oder Hobbies gekoppelt sind. Das rät auch die US-amerikanische Software-Forma SplashData, die jedes Jahr eine Liste der unsichersten Passwörter von Nutzerinnen und Nutzern in Nordamerika und Westeuropa veröffentlicht. Besonders unsicher sind beispielsweise Nummernfolgen wie "123456", Namen wie "michael" oder Autobezeichnungen wie "mustang".

Tarifcheck.de-Tipp

Das Risiko, gehackt zu werden, kann man dadurch mindern, wenn man jeden Login-Namen und jedes Passwort nur einmal verwendet und nicht etwa für Social Media, Online-Banking oder Apple-ID zugleich.

Kinder- und Jugendschutzfilter fürs Netz

Viele Kinder kommen mit PC-Programmen und Apps besser zurecht als ihre Eltern. Um den Nachwuchs zumindest ansatzweise vor Internetinhalten zu schützen, die für sie nicht altersgerecht sind, kann man Kinder- und Jugendschutzfilter nutzen. Diese sind jedoch nur eingeschränkt wirksam:

Positivlisten oder Whitelists

Sie können hierbei gezielt Webseiten freischalten, die Ihr Nachwuchs einsehen darf, alle anderen Webseiten sind nicht aufrufbar. Allerdings besteht auch hier kein absoluter Schutz, denn Chat- und E-Mail-Kommunikation kann unter Umständen ebenfalls problematisch sein.

Negativlisten oder Blacklists

Durch die Nutzung werden Webseiten gesperrt, die als jugendgefährdend und ungeeignet gelten. Da das Internet unüberschaubar ist und jede Sekunde neue Inhalte produziert werden, kann kein kompletter Schutz gewährleistet werden.

Informationen, Hilfestellung und Ratgeber für Eltern bietet unter anderen der Online-Dienst der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) an.


FAQ zum DSL-Tarifvergleich

Tragen Sie einfach Ihren Standort und die gewünschte Verbindungsgeschwindigkeit in unseren unverbindlichen DSL-Rechner ein. Sie erhaltend dann sofort eine Auflistung aller in Frage kommender Tarife – inklusive Produktdetails und vielfach auch mit Kundenmeinungen. Sie haben zudem die Option, nach TV- oder Telefon-Flatrates, Surfsticks oder Video on Demand-Angeboten zu suchen. Haben Sie Ihren Wunschtarif gefunden, können Sie über Tarifcheck kostenlos einen Vertrag abschließen und dabei in vielen Fällen von unseren Sonderkonditionen profitieren, die günstiger sind als beim Anbieter selber.
Je nach Vertrag haben Sie nach zwölf oder 24 Monaten Laufzeit die Möglichkeit zur Kündigung. Die diesbezügliche Frist beträgt oft drei Monate. Möchten Sie wechseln, dann ist es ratsam, dies schon mindestens vier bis sechs Wochen vor dem Kündigungsdatum in die Wege zu leiten. Ihr neuer Anbieter übernimmt dann in der Regel für Sie die Kündigung bei Ihrem alten DSL-Unternehmen. Manche Verträge haben auch keine Mindestlaufzeit und können mit einer vierzehntägigen oder vierwöchigen Frist gekündigt werden. Einzelheiten dazu finden sich in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen Ihres DSL-Vertrags.
Es gibt nur wenige Möglichkeiten, das Vertragsverhältnis vorzeitig zu beenden. Bei einem Umzug ins Ausland oder im Todesfall ist dies möglich. Ziehen Sie innerhalb der der BRD um, können Sie mit einer dreimonatigen Frist wechseln, wenn Ihr Anbieter am neuen Standort keinen vergleichbar schnellen Service anbietet. Ein zweiwöchiges Sonderkündigungsrecht haben Sie, wenn Ihnen "die Fortsetzung des Dienstverhältnisses bis zum Ablauf der Kündigungsfrist oder bis zu der vereinbarten Beendigung des Dienstverhältnisses nicht zugemutet werden kann". Das besagt § 626 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB). "Nicht zumutbar" ist allerdings nicht eindeutig definiert und muss deswegen individuell geprüft werden. Ein Rechtsbeistand oder Anwalt kann Sie unterstützen. Seit 2014 besteht entsprechend eines Urteils des Amtsgerichts München zudem ein Sonderkündigungsrecht, wenn die vertraglich festgelegte Verbindungsgeschwindigkeit dauerhaft unterschritten wird (Aktenzeichen 223 C 20760/14). Laut Vertrag sollte die Geschwindigkeit "bis zu 18Mbit/s" schnell sein; das Amtsgericht entschied, dass die Maximalgeschwindigkeit zwar nicht dauerhaft erreicht werden müsse, aber die Verbindung zuweilen im zweistelligen Übertragungsbereich liegen müsse. Online-Speedtests helfen Ihnen bei der Bestimmung Ihrer Verbindungsgeschwindigkeit, entsprechende Tests sollten allerdings mehrfach durchgeführt werden, da die Schnelligkeit schwanken kann. Verbraucherzentralen und die Bundesnetzagentur können Ihnen Informationen zu Ihren Rechten geben.
Nein, entsprechend § 46 des Telekommunikationsgesetzes (TKG) müssen Internetanbieter den Wechsel binnen 24 Stunden vornehmen. Für einen reibungslosen Übergang ist es hilfreich, wenn Sie sich bereits vier bis sechs Wochen vor der Kündigungsfrist um einen neuen Anbieter bemühen, welcher dann in Ihrem Namen die Kündigung bei Ihrem alten Unternehmen übernimmt.
Wichtig ist, sich genau zu überlegen, welche Ansprüche Sie an Ihre DSL-Verbindung haben, wie lange die Laufzeit und Kündigungsfrist sein sollte. Bei einem Vergleich der Startguthaben, Boni, Hardware, Internet- und Telefon-Flatrate verschiedener DSL-Anbieter können Sie verschiedenste Optionen miteinander abgleichen. Haben Sie Ihren Traumtarif gefunden, dann können Sie sich mittels unseres DSL-Rechners darüber informieren, ob die gewählte Verbindungsgeschwindigkeit auch an Ihrem Wohnort verfügbar ist. Es ist zudem empfehlenswert, vorab die Kündigungsfristen des alten Anbieters zu überprüfen. Möchten Sie Telefon und Internet erstmals über einen gemeinsamen DSL-Anbieter laufen lassen, dann müssen Sie gegebenenfalls mehrere Kündigungsfristen koordinieren. Damit alles reibungslos verläuft, sollten persönliche Angaben im neuen DSL-Vertrag genau überprüft werden.
Nutzen Sie das Internet lediglich für den E-Mail-Versand, fürs Chatten, Surfen oder Internet-Radio, dann ist eine Verbindung von bis zu 6.000 Mbit/s schnell genug. Für das Spielen von Online-Games, das Streamen von HD-Filmen oder das Fernsehen über eine Internetverbindung ist dieser Tarif zu langsam. Ein Tarif mit bis zu 16.000 Mbit/s ist heutzutage Standard, Sie können damit online spielen, Videos-on-Demand streamen und mit mehreren Geräten gleichzeitig das Internet nutzen. Über das Internet IPTV zu sehen, ist nur eingeschränkt möglich. Mit einer Datenübertragungsgeschwindigkeit von bis zu 25.000 Mbit/s ist auch eine IPTV-Verbindung störungsfrei möglich, genauso wie Triple Play, also die Nutzung eines gemeinsamen Anschlusses für Internet, Telefon und Fernsehen. Schnellere Tarife über bis zu 50.000 Mbit/s oder 100.000 Mbit/s sind insbesondere für Berufstätige von Bedeutung, die online arbeiten und rund um die Uhr besonders leistungsfähige Internetverbindungen benötigen.
Im Internet kostenlos aufrufbare Online-Speedtests geben Auskunft über die Schnelligkeit Ihrer Verbindung. Man sollte den Test jedoch mehrmals durchführen, denn die Verbindungsgeschwindigkeit kann variieren.
Abhängig vom Ausbau des Breitbands oder auch der Funkverbindungen in Ihrem Wohngebiet können die angegebenen Maximalgeschwindigkeiten nicht garantiert werden. Auch wenn Sie in einem Gebiet wohnen, in dem der Breitbandausbau gut ist, kann – abhängig vom Standort des nächsten Netzverteilers und der Kabelverteilung in den eigenen vier Wänden – eine Internetverbindung weitaus schlechter sein als die der Nachbarin oder des Nachbarn. Je nach der Belastung des Netzes variiert auch die Schnelligkeit der Datenübertragung. Es handelt sich bei den Angaben also nur um Richtwerte. Machen Sie bei Tarifcheck einen Anbietervergleich, dann können Sie schnell und kostenfrei ermitteln, ob für den Tarif Ihrer Wahl an Ihrem Standort schnelle Verbindungsmöglichkeiten bestehen.
Selbst wenn Sie am Breitbandausbau an Ihrem Wohnort nichts ändern können, gibt es Möglichkeiten, die Schnelligkeit Ihres Internet-Anschlusses zu beeinflussen. Sie können beispielsweise die WLAN-Geräte optimal positionieren, damit das Signal all Ihre technischen Geräte mit Internetzugang erreicht; auf einem Schrank etwa ist das Signal besser als darunter, Holz, Stahl und Wasserleitungen können die Signale stören. Die Reichweite kann durch einen WLAN-Repeater gesteigert werden. Die waagerechte Ausrichtung der Antennen ist für Behausungen mit mehreren Etagen geeignet. Verläuft Ihre Internetverbindung über das Telefonnetz, so sollte man den Splitter – also das Gerät, welches die Leitung in Telefon- und Internetzugang unterteilt – am originalen TAE-Telefonanschluss anschließen und nicht an nachgelagerten Anschlüssen. Auch Ihre Internet-Hardware sollte aktuell sein und die jeweilige Internettechnik optimal unterstützen. Die Internet-Verbindungskanäle werden von vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern genutzt, deswegen lohnt der Wechsel zu einem Kanal, welcher weniger frequentiert wird. Kostenlose Internet-Software gibt Aufschluss darüber, welche Kanäle von wievielen Menschen in Ihrem Umfeld genutzt werden. Auch können Sie Ihre WLAN-Verbindung sicherer gestalten, wenn Sie ein eigenes Passwort für den Zugang wählen. Sie verhindern dadurch die Nutzung Ihres Internets durch Dritte oder gar den Zugriff auf persönliche Daten auf Ihren Geräten. LAN-Kabel sollten eine gute Qualität mit dem Merkmal CAT 5 haben, kurz gehalten werden und in einem guten Zustand sein, damit die Leitfähigkeit optimal bleibt. Die Anzahl der genutzten Geräte für einen Anschluss und die jeweilige Anzahl der Anwendungen, die auf diesen Geräten Ihre Internetverbindung anzapfen, beeinflussen ebenfalls die Schnelligkeit Ihrer Verbindung. Schließen oder deinstallieren Sie Apps und Programme, die Sie nicht benötigen und schalten Sie die Geräte aus, die Sie gerade nicht nutzen.
DSL steht für Digital Subscriber Line – im Deutschen auch "digitaler Teilnehmeranschluss" oder "digitale Teilnehmeranschlussleitung". Es ist der Oberbegriff für Breitband-Internetanschlüsse über die Telefonleitung. Vielfach wird DSL inzwischen als Synonym für Internetzugang verwendet, obwohl es auch andere Technologien gibt, die nicht über DSL sondern per Funk eine Verbindung herstellen. Beim DSL-Verfahren werden zwei Modems an eine Telefonleitung angeschlossen, eines direkt zuhause bei Verbraucherinnen oder Verbrauchern, eines beim Netzbetreiber selber. Je kürzer die Distanz zwischen diesen beiden Modems ist, desto besser ist auch die Güte der Internetverbindung. DSL-Techniken wurden in den letzten Jahren stetig weiterentwickelt, sie werden etwa mit ADSL2, ADSL2+, VDSL oder VDSL2 bezeichnet. ADSL steht dabei für "Asymmetric Digital Subscriber Line" oder "asymmetrischer digitaler Teilnehmeranschluss" und verweist darauf, dass von Kundinnen und Kunden ungleich mehr Daten aus dem Internet heruntergeladen als hochgeladen werden; folglich haben die Übertragungswege unterschiedliche Bandbreiten. Insbesondere VDSL ("Very High Speed Digital Subscriber Line" oder "sehr schneller digitaler Teilnehmeranschluss") soll je nach Standort Verbindungen bis zu 150 Mbit/s ermöglichen.
Ähnlich dem DSL wird auch bei Kabelverbindungen Breitband genutzt. Allerdings wird die Verbindung nicht über die Telefonleitung, sondern über das Fernsehkabel in die Heime von Verbraucherinnen und Verbraucher transportiert. Diese Art der Verbindung ist in Deutschland zwar gängig, aber noch nicht allerorts verfügbar. Insgesamt können Übertragungsraten bis zu 200 Mbit/s erzeugt werden.
UMTS ("Universal Mobile Telecommunications System" oder "universelles Mobiltelekommunikationssystem") ist eine Datenübertragungstechnik, sie basiert auf einer Funkverbindung und nicht auf Breitband und wird für mobile Geräte wie das Handy genutzt. Man nennt UMTS eine Funkverbindung oder Übertragungstechnik dritter Generation (oder 3G), da es sich bereits um eine Weiterentwicklung dieser Funktechnik handelt. UMTS kann über einen Surfstick auch für andere Geräte wie PC oder Tablet genutzt werden.
LTE ("Long Term Evolution") ist eine Weiterentwicklung der Funktechnik UMTS. Man nennt es deswegen auch eine Funktechnik vierter Generation (4G). LTE – als Weiterentwicklung von 3G – fungiert auch als Breitband-Ersatz, da es im Gegensatz zu UMTS eine größere Reichweite hat und in unterschiedlichen Frequenzbereichen operieren kann. Abhängig von der lokalen Verfügbarkeit können die Downloadkapazitäten bis zu 100 Mbit/s erreichen – in der Theorie geht man davon aus, dass sogar Geschwindigkeiten von bis zu 300 Mbit/s erreicht werden können.
Nutzt man Internet, Telefon und das Fernsehen über einen gemeinsamen Anschluss, so wird dies auch als Triple Play bezeichnet. Abhängig vom Tarif gehören zum TV-Angebot dabei auch noch Internetradio und Online-Videotheken, die Sie direkt über die Stereoanlage oder den Fernseher abrufen können.
Der Einzelverbindungsnachweis (EVN) wird von Telekommunikationsunternehmen zur Erfassung der Verkehrsdaten einer Kundin oder eines Kunden genutzt. Er verzeichnet Standortorte, Nummern, Kennungen sowie die Zeit und Dauer von Telefonaten der jeweiligen Verbraucherinnen und Verbraucher. Man unterscheidet zwischen dem vollständiger EVN, bei dem alle Ziffern angegeben werden und dem verkürzten EVN, bei diesem sind die letzten drei Ziffern unkenntlich gemacht.
Ein Splitter ist das Gerät, welches die Telefonleitung in Internetzugang und Telefonanschluss unterteilt.
Nicht nur das negative Konsumverhalten erzeugt einen SCHUFA-Eintrag, auch positiv und neutral bewertete Informationen werden erfasst. Darunter gehören auch Telekommunikationsverträge mit der Ausnahme von Handy-Prepaidkarten. Aus der Gesamtmenge der Daten einer Person errechnet die SCHUFA dann den individuellen Basis-Score, der Auskunft über Ihre Bonität beziehungsweise Ihre Zahlungsfähigkeit gibt. Dieser Score wird alle drei Monate aktualisiert. Möchten Sie also einen DSL-Vertrag abschließen, so wird vorab seitens des Anbieters eine SCHUFA-Anfrage vorgenommen. Dies ist inzwischen auch bei Mobilfunkverträgen Standard. Die SCHUFA-Anfrage bezüglich DSL-Verträgen erzeugt jedoch für Sie keinen negativen Eintrag, ebenso wenig wie die Information, dass Sie einen Anbieterwechsel planen.