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DSL-Tarifvergleich Bis zu 650 € sparen

DSL & Internet Vergleich

Sind Sie mit Ihrer Internetverbindung zufrieden? Man muss dringend eine E-Mail versenden, möchte wissen, was die Freunde in den sozialen Netzwerken posten oder mit der Freundin chatten. Eine mangelhafte Internetverbindung bzw. schlechte Surfgeschwindigkeiten kann man da gar nicht gebrauchen. Machen Sie den kostenlosen DSL-Tarifvergleich, finden Sie unter mehr als 200 Anbietern einen passenden Tarif und sparen Sie im Idealfall bis zu 650,00 Euro!


So funktioniert der kostenlose DSL- und Internetvergleich

Geben Sie einfach Ihren Standort und Ihre gewünschte Verbindungsgeschwindigkeit in den unverbindlichen DSL-Rechner ein. Der CHECK24-DSL-Vergleich listet Ihnen umgehend verfügbare Tarife auf – inklusive wichtiger Produktdetails und Kundenmeinungen. Dabei filtert er aus über 200 Internetanbietern die besten Angebote heraus.

Übersichtlich und leicht verständlich führt der Vergleich alle Kosten auf, sodass Sie sich schnell einen Überblick verschaffen können. Sie wählen anschließend einfach den Tarif, der am besten zu Ihnen passt. Selbstverständlich können Sie Ihre Suche weiter verfeinern und beispielsweise Telefon-, Fernseh- oder Auslandsflatrates, Surfsticks oder Video-on-Demand-Angebote ausloten.

Haben Sie einen passenden Tarif gefunden, können Sie über unsere Webseite gebührenfrei einen Vertrag abschließen. Sie profitieren als Neukunde oft dabei von Konditionen, Wechselprämien, Gutschriften, Cashbacks und Boni, die vielfach günstiger sind als die Komplettpakete bei den Telekommunikationsunternehmen selbst.


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Diese Kündigungsfristen gelten bei DSL-Tarifverträgen

Vertragslaufzeiten dürfen nicht länger als 24 Monate sein, gängig ist eine dreimonatige Kündigungsfrist. Einige DSL-Anbieter bieten auch Verträge ohne Laufzeiten an und haben dann häufig eine einmonatige oder vierzehntägige Kündigungsfrist. Genaue Informationen dazu finden sich in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) Ihres Vertrages. In jedem Fall haben Sie binnen 14 Tagen nach Vertragsabschluss ein Kündigungsrecht. Möchten Sie während der Laufzeit kündigen, sind Sie jedoch vielfach auf die Kulanz des Anbieters angewiesen.

Generell empfiehlt es sich, die Kündigung per Einschreiben zu verschicken. So können Sie nachweisen, dass die Kündigung ihr Ziel innerhalb der Fristen erreicht hat. Auch akzeptieren nicht alle DSL-Anbieter die Kündigung in Form einer E-Mail. Um die Frist nicht zu verpassen, kann es helfen, sich einen Reminder in den digitalen oder analogen Kalender zu setzen. Andernfalls wird Ihr Vertrag in der Regel stillschweigend um weitere zwölf Monate verlängert.


Kündigung bei einem Umzug

Nicht alle DSL-Anbieter operieren bundesweit. Ziehen Sie um und Ihr Internetversorger bietet am Standort Ihrer neuen Anschrift keinen oder keinen vergleichbar guten Service an, dann können Sie den Vertrag entsprechend des Telekommunikationsgesetzes (TKG) auch während der Laufzeit mit einer dreimonatigen Frist kündigen. Ist dies nicht der Fall, so ist diese Option – die Aufhebung des Vertrags – abhängig vom Gutdünken des Unternehmens. In diesem Zusammenhang bietet sich eine genaue Verfügbarkeitsprüfung und ein Vergleich der Tarife vor dem Umzug an. Je nach Standort kann es durch einige Anbieter manchmal zu einer Drosselung der Kbit/s und Mbit/s kommen – und das wirkt sich negativ auf Ihre Surfgeschwindigkeit aus.

Echtes-Highspeed Internet ist leider nicht in ganz Deutschland erhältlich. Deswegen sollten Sie mit einem Anbietervergleich vor einem Umzug testen, ob Ihr Anbieter am neuen Wohnort die gleiche Surfgeschwindigkeit anbietet. Mit einem anschließenden Online-Speedtest nach dem Umzug können Sie dann die Internetgeschwindigkeit überprüfen. Sollte eine Drosselung eingetreten sein, die den vorigen Angaben nicht entspricht, sollten Sie den Anbieter kontaktieren.

Ziehen Sie ins Ausland, können Sie Ihren Vertrag auch während der Laufzeit beenden, allerdings fordern die Unternehmen meistens einen Nachweis für den bevorstehenden Wegzug aus der BRD.

Tarifcheck.de-Tipp

Verschicken Sie Ihre Kündigung per Einschreiben, um die Einhaltung der Fristen nachweisen zu können.

Wann Sie ein Internet-Sonderkündigungsrecht haben

Ein zwei Wochen währendes Sonderkündigungsrecht haben Sie laut § 626 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB), wenn Ihnen "die Fortsetzung des Dienstverhältnisses bis zum Ablauf der Kündigungsfrist oder bis zu der vereinbarten Beendigung des Dienstverhältnisses nicht zugemutet werden kann." Was allerdings als unzumutbar gilt, ist nicht genau definiert und muss im Einzelfall geprüft werden. Ein Rechtsbeistand oder Anwalt kann Ihnen helfen, Ihre diesbezüglichen Rechte durchzusetzen. Beachten Sie jedoch, dass zunächst einmal Zusatzkosten entstehen könnten.

Entsprechend eines Urteils des Amtsgerichts Münchens haben Sie seit 2014 ein Sonderkündigungsrecht, wenn die vertraglich vereinbarte Internetgeschwindigkeit dauerhaft unterschritten wird (Aktenzeichen 223 C 20760/14). Das Amtsgericht bestimmte, dass bei Verträgen mit einer Definition "bis zu 18 Mbit/s", zwar nicht zu allen Zeiten die Maximalgeschwindigkeit verfügbar sein müsse, aber zumindest manchmal im zweistelligen Bereich.

Online-Speedtest

Mit simplen Online-Speedtests können Sie selber überprüfen, wie schnell Ihre Surfgeschwindigkeit aktuell ist. Der Test sollte allerdings mehrfach durchgeführt werden, da die Übertragungsgeschwindigkeit Schwankungen unterworfen ist. Informationen zu Ihren Rechten und Möglichkeiten können Ihnen zudem die Verbraucherzentralen oder die Bundesnetzagentur geben, letztere ist auch die Regulierungsbehörde für Telekommunikation.

Rufnummerportierung beim Anbieterwechsel

Oft bestehen die DSL-Verträge nicht nur aus der Internetverbindung selber, sondern auch Rufnummern sind mit dem Internetanbieter verknüpft, die man bei einem Wechsel mitnehmen möchte.

Ihre Festnetznummer können Sie von jedem Telekommunikationsunternehmen mitnehmen, wenn Sie denn im gleichen Vorwahlgebiet bleiben. Ihr neuer Anbieter kümmert sich um die Kündigung Ihres alten Vertrags und die Rufnummermitnahme, sobald Sie ihm die Auftragsbestätigung zukommen haben lassen. Dieses Vorgehen des neuen Anbieters macht den Wechsel besonders unkompliziert.

Ihre Handynummer ist vorwahlunabhängig und kann in vielen Fällen portiert werden. Falls Sie dies möchten, sollten Sie den neuen DSL-Anbieter die Kündigung Ihres alten Vertrags durchführen lassen. Wichtig ist dabei die frühzeitige Anmeldung bei einem neuen Telekommunikationsunternehmen, sodass die meist dreimonatige Kündigungsfrist nicht unterwandert wird. Generell sollte der Anbieterwechsel bereits vier bis sechs Wochen vor der Kündigungsfrist in die Wege geleitet werden, damit der neue Anbieter die Kündigung zeitig vornehmen kann. Dieser leitet die Kündigung und die Rufnummernmitnahme in die Wege, sobald er von Ihnen einen entsprechenden Auftrag erhalten hat.

Für die Mitnahme der Handynummer fällt zuweilen beim alten Unternehmen eine Gebühr an, die aber oft durch Vergünstigungen beim neuen Internet-Anbieter ausgeglichen wird, da Sie dort dann keine Rufnummer belegen.

Auch eine Prepaid-Handynummer können Sie unter Umständen in Ihren neuen DSL-Vertrag integrieren. Bei einer Prepaid-Karte haben Sie keine Kündigungsfristen und es entsteht keine Grundgebühr. Wichtig bei dem Wechsel: Die Nummer, die auf Ihren Namen registriert ist und Daten wie Geburtsdatum und Adresse müssen identisch sein mit den Angaben, die Sie bei Ihrem neuen Anbieter gemacht haben. Die Rufnummernmitnahme können Sie selber bei dem Prepaid-Kartenanbieter zu einem Datum Ihrer Wahl beantragen. Manchmal ist sie mit Gebühren verbunden, die mit dem Prepaid-Guthaben verbucht werden. Zu beachten ist, dass die Kündigungsfrist des alten DSL-Anbieters mit der Kündigung der Prepaid-Karte koordiniert werden muss.


Den richten DSL-Tarif finden – was beim DSL-Vertragsabschluss wichtig ist

Bei einem Anbieterwechsel lohnt es sich, die Details genau zu studieren, damit Sie anschließend zufrieden surfen können. Zentral für jeden Tarif ist die verfügbare Internetgeschwindigkeit.

  • Schnelligkeit, Verfügbarkeit, Hardware und Boni: Die Tarife klingen oft sehr verlockend, wichtig ist aber auch, ob der Anbieter Ihrer Wahl an Ihrem Wohnort über schnelle Netzverbindungen verfügt – bei dem DSL-Vergleich von CHECK24 können Sie dies schnell und ohne großen Aufwand überprüfen.
  • Überlegen Sie, wofür genau Sie die DSL-Verbindung brauchen: Ist eine Internet-Flatrate mit einem begrenzten monatlichen Datenvolumen eine Option? Brauchen Sie eine Flatrate mit unbegrenzt schnellem Zugang? Möchten Sie bei einer Telefon-Flatrate eine feste Anzahl von Freiminuten oder sind Ihnen günstige Verbindungen ins Ausland wichtig?
  • Hardware: Sehen Sie sich an, ob und welche Hardware – wie etwa Router – Ihnen zu welchen Konditionen zur Verfügung gestellt wird und ob diese Geräte zu Ihrer Wunschverbindung passen.
  • Vergleichen Sie Startguthaben und Flatrates: Häufig können Sie bei einem Vertragsabschluss über Tarifcheck.de dabei von besonders attraktiven Cashback- oder Sonderaktionen profitieren.
  • Laufzeiten, Kündigungsfristen und Vertragsverlängerungen: Nicht nur bei Ihrem alten Vertrag sollten Sie die Kündigungsfristen überprüfen, auch über die Laufzeiten Ihres neuen Anbieters sollten Sie sich informieren. Sind Sie mit der Mindestlaufzeit zufrieden oder möchten Sie einen Vertrag ohne Fristen? Wie lange wird der Vertrag verlängert, wenn Sie nicht kündigen? Ist gewährleistet, dass es nach einer bestimmten Laufzeit keine Preiserhöhung gibt? Zudem könnte von Bedeutung sein, ob bei einem Umzug der Vertrag automatisch verlängert und als neu gehandelt wird.
  • Überprüfung aktueller Kündigungsfristen: Vor einem Wechsel muss natürlich auch sichergestellt sein, dass Sie Ihren derzeitigen Vertrag kündigen können. Haben Sie für Telefon und Internet unterschiedliche Verträge abgeschlossen, müssen diese separat gekündigt werden, falls Sie nun für beide Telekommunikationsarten einen gemeinsamen Vertrag wählen. Auch ist es wichtig, bei der DSL- Auftragsbestätigung alle Angaben genau zu überprüfen, denn haben sich Fehler eingeschlichen, kann es bei der Kündigung des alten DSL-Unternehmens seitens Ihres neuen Anbieters Probleme geben.

DSL – wie die Verbindungsrate gemessen wird

Die Schnelligkeit der Internetverbindung wird als Übertragungsrate einer gewissen Datenmenge pro Sekunde gemessen. Die Dimension lautet Bit pro Sekunde (Bit/s) beziehungsweise Kilobit pro Sekunde (Kbit/s) oder Megabit pro Sekunde (Mbit/s). Ein Megabit besteht aus 1.000.000 Bit.

Als Internetnutzer können Sie je nach Standort und Anbieter Verbindungsgeschwindigkeiten zwischen bis zu 6.000 Mbit/s oder sogar bis zu 100.000 Mbit/s wählen. Standard sind Verbindungen bis zu 16.000 Mbit/s (DSL 16.000).

DSL – wie schnell ist schnell?

Im Verhältnis zu noch vor fünf Jahren sind die DSL-Verbindungen wesentlich schneller geworden. Gleichzeitig wurden jedoch auch Internetanwendungen und Webseiten komplexer sowie einzelne Dateien größer: Ein Film in HD-Qualität mit zum Beispiel 8 GB Datenvolumen benötigt eine schnellere Verbindung als ein einfacher YouTube-Clip oder ein Lied-Download mit 5 MB. Das Streamen von Filmen beansprucht also schnelle Downloadraten und viel Datenvolumen, die Sie mit heutigen DSL- oder Kabelanschlüssen meist problemlos erreichen. Fast alle Verträge haben eine feste Grundgebühr pro Monat, die Sie mit unterschiedlich großen Datenpaketen kombinieren können. Bei den großen Datenpaketen beziehungsweise Tarifen müssen Sie schon wirklich viel Datenvolumen verbrauchen, bis eine Drosselung vom Internetanbieter in Kraft tritt.

Standard ist zudem die parallele Nutzung mehrerer Online-Apps oder Programme – so etwa Informationsdienste für Wetter oder Börse, Nachrichtenportale oder soziale Netzwerke. Auch nutzt man das Internet für mehr Geräte als früher – nicht nur der PC, sondern auch Smartphones, Tablets oder Fernseher haben Zugriff auf die DSL-Verbindung. Wie schnell Ihre Verbindung sein sollte, hängt ganz davon ab, wofür Sie das Internet nutzen. Hier ein Vergleich aktueller Surfgeschwindigkeiten, die in verschiedenen Tarifen verfügbar sind:

  • Bis zu 6.000 Mbit/s: Für den Versand von E-Mails oder fürs Surfen ist diese Verbindung ausreichend. Größere Fotos (2 MB) benötigen zum Download mehrere Sekunden, zum Upload ca. eine halbe Minute. Der Download eines Liedes im MP3-Format (5 MB) dauert mehrere Sekunden, der Upload dauert über eine Minute. Internet-Radio kann man problemlos nebenbei laufen lassen. Für das Spielen von Online-Games oder das Streamen von Filmen in HD-Qualität ist diese Geschwindigkeit jedoch nicht geeignet.
  • Bis zu 16.000 Mbit/s: Komplexe Multimedia-Webseiten sind schnell abrufbar, das Spielen von Online-Games ist möglich, Videos-on-Demand können in HD-Qualität gestreamt werden. Zudem können Sie mit mehreren Geräten gleichzeitig das Internet nutzen, ohne dass die Übertragungsrate wesentlich verlangsamt wird. IPTV ("Internet Protocol Television"), also die Übertragung des Fernsehprogramms ist mit dieser Verbindung nur bedingt möglich.
  • Bis zu 25.000 Mbit/s: Nutzen Sie einen Anschluss mit 25.000 Mbit/s, ist die Nutzung von IPTV in der Regel schnell und problemlos. Auch ist Triple Play möglich – also die Speisung von Telefon, Internet und Fernsehen aus einer gemeinsamen Leitung.
  • Bis zu 50.000 Mbit/s und mehr: Derartige Tarife eignen sich insbesondere für Menschen, die beruflich online arbeiten und schnelle Verbindungen für datenintensive Transfers benötigen.
DSL - wie schnell ist schnell© Tarifcheck.de
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Angaben "bis zu" und "maximal" im Zusammenhang mit der Internetgeschwindigkeit

DSL-Anbieter garantieren in ihren Verträgen lediglich eine Geschwindigkeit "bis zu" so und so viel Mbit/s. Je nach Ihrem Standort muss diese Maximalgeschwindigkeit nicht notwendigerweise erreicht werden. Dies ist beispielsweise abhängig von dem Breitbandausbau oder Funknetz in Ihrer Umgebung, der Position des Netzverteilers, dem Kabelausbau zum eigenen Heim und der derzeitigen Belastung des Netzes. Es ist deswegen auch möglich, dass die Menschen im Nachbarhaus unter Umständen eine wesentlich schnellere Verbindung haben als Sie selber.

Bei den Internetgeschwindigkeiten handelt es sich also um Richtwerte, die variieren können. Bevor Sie einen Vertrag abschließen, ist es ratsam, die Verfügbarkeit an Ihrem Standort zu überprüfen. Vergleichen Sie dafür verschiedenen DSL-Tarife, mögliche Drosselungen, die Kosten für Festnetz-Anschlüsse und die monatliche Grundgebühr.


Die Schnelligkeit der eigenen Verbindung verbessern

Einige Faktoren können Sie als Internetnutzerin oder Internetnutzer nicht direkt beeinflussen, so etwa den Breitbandausbau an Ihrem Wohnort. Aber es gibt auch andere unkomplizierte Maßnahmen, die helfen, das Internet bei Ihnen zu Hause schneller zu gestalten.

Je weiter die von Ihnen genutzten Handys, Tablets oder Computer vom Router entfernt sind, desto schwächer wird das Signal. Hoch auf einem Regal hat ein Router dabei eine bessere Reichweite als unter einem Schrank. Stahl, Holz und Wasserleitungen behindern WLAN-Signale, derartiges sollten den Router nicht verstellen.

Nutzen Sie die WLAN-Verbindung auf mehreren Stockwerken, so hilft eine waagerechte Ausrichtung der Antennen. Auch kann die Reichweite durch WLAN-Repeater gesteigert werden, denn diese stärken das WLAN-Signal.

Viele Wohnungen und Häuser haben mehr als einen TAE-Telefonanschluss. Ist das der Fall, dann sollten Sie Ihren Splitter an den Original-Anschluss anschließen, nicht an die nachgelagerten Telefonanschlüsse. Unter Splitter versteht man das Gerät, das den TAE-Anschluss in Internetverbindung und Telefonanschluss unterteilt.

Wechseln Sie beispielsweise zum schnellen VDSL2, dann sollte Ihr DSL-Gerät diese Techniken auch unterstützen. Ist Ihr Modem bereits älter, so ist dies nicht notwendigerweise der Fall. Informationen und Ratschläge zum richtigen Router für Ihre Verbindung kann Ihnen der Hersteller geben.

Vielfach ist der Router schon auf einen Kanal voreingestellt und wird gleichzeitig von einer Vielzahl weiterer Internetnutzerinnen und Nutzer verwendet. Kostenlose Software im Internet verrät Ihnen, welche Kanäle Ihre Nachbarschaft nutzt. Wechseln Sie zu einem wenig belegten Kanal, können Sie Ihre Verbindung höchstwahrscheinlich beschleunigen.

Tablets, Smartphones oder PC – nutzen Sie Ihre Internetverbindung für mehrere Geräte gleichzeitig, dann verringert sich auch die Geschwindigkeit der Datenübertragung, da alle Geräte auf die gleiche Internet-Quelle zugreifen – es sei denn Sie nutzen für Smartphones und Tablets mobile Datenübertragung.

Soziale Netzwerke, Mailprogramm und Filmdownload: Je mehr Applikationen Sie auf Ihrem Gerät geöffnet haben, die automatisch auf das Internet zugreifen, desto langsamer wird auch die Verbindung.

Die Wetter-App, der Börsenkurs, Nachrichtenupdate und diverse Spiele – oftmals laufen eine Vielzahl von Programmen im Hintergrund, die man gar nicht nutzt. Deaktivieren Sie diese, dann verteilt sich auch Ihre DSL-Verbindung auf weniger Apps.

Ihr Netzwerk ist für andere Internetteilnehmer sichtbar, genauso, wie Sie ebenfalls andere Netzwerke in Ihrer unmittelbaren Umgebung sehen können. Wenn Sie Ihr Netzwerk nicht mit einem Passwort schützen, können auch andere Menschen mit ihren Geräten auf Ihr Netzwerk zugreifen. Dies macht einerseits Ihre Verbindung langsamer, andererseits erhöht sich so das Risiko, dass Dritte auf Ihre privaten Daten zugreifen. Wählen Sie also ein eigenes, sicheres Passwort für Ihre DSL-Verbindung! Sind Sie über einen längeren Zeitraum nicht zu Hause, so empfiehlt es sich, den Router vom Stromnetz zu trennen. Sie schützen sich so nicht nur vor Fremdnutzern, sondern senken auch Ihre Stromkosten.

Nutzen Sie für Ihren Internetzugang ein LAN-Kabel, so sollte dieses die Qualitätsbezeichnung CAT 5 haben und in einem guten Zustand sein, damit die optimale Leitfähigkeit garantiert wird. Je länger dabei die Kabel, desto länger ist die Übertragungslinie und desto schlechter kann die Verbindung werden. Zudem sollte es in einem guten Zustand sein, damit die optimale Leitfähigkeit garantiert wird. So können Sie eine Drosselung der Geschwindigkeit durch zu lange Kabel vermeiden. Denn tatsächlich: Je länger die Kabel sind, desto länger ist die Übertragungslinie und desto schlechter kann die Verbindung werden. Der Vorteil von LAN-Verbindungen: Sie bieten schnellere und höhere Download- und Uploadraten als WLAN. Gerade für Geschäftskunden beziehungsweise Unternehmen eignen sich daher Kabelverbindungen besser als WLAN-Verbindungen. Letztere stellen dabei eine gute Ergänzung zum Kabelanschluss dar und ermöglichen mehr Flexibilität am Arbeitsplatz.


Wie Sie die Geschwindigkeit Ihrer Internetverbindung messen können

Viele Anbieter werben mit besonders schnellen Verbindungen. Manchmal hat man allerdings Zweifel daran, ob die Verbindung wirklich dem entspricht, was man unter Highspeed versteht und zugesagt wurde. In diesem Fall können Sie zunächst einen DSL-Speedtest machen. Online gibt es viele kostenlose Möglichkeiten dazu. Beachten Sie dabei, dass alle Verbindungen Schwankungen unterliegen – abhängig von der derzeitigen Netzauslastung und der Anzahl der von einem selbst genutzten Geräte mit Internetzugang. Um ein aussagekräftiges Ergebnis zu erhalten, ist es empfehlenswert, die Tests mehrfach durchzuführen und dabei nicht allzu viele Geräte anzuschalten, die Internet benötigen.

Erhalten Sie nicht die Surfgeschwindigkeit, die Ihnen versprochen wurde, kontaktieren Sie zunächst Ihren Anbieter kontaktieren und bitten Sie um Klärung. Wenn keine Besserung eintritt und Sie sich nicht einigen können, denken Sie wahrscheinlich über einen Wechsel nach. Stellen Sie die Verfügbarkeitsprüfung, den Preisvergleich und die DSL-Tarife für Neukundinnen und Neukunden vor einem Wechsel in den Mittelpunkt Ihrer Recherchen: Gerade Neukundinnen und Kunden erhalten oftmals attraktive Vergünstigungen wie zum Beispiel Cashback-Angebote oder eine günstige Grundgebühr. Ein umfassender Vergleich kann hier die monatlichen Kosten erheblich mindern.


Was heißt eigentlich DSL?

DSL steht für "Digital Subscriber Line" und ist ein digitaler Übertragungsstandard. DSL bedeutet auf Deutsch "digitale Teilnehmeranschlussleitung" oder "digitaler Teilnehmeranschluss". Inzwischen hat DSL weitestgehend alte Übertragungsstandard wie ISDN und analoge Modems abgelöst, weil es im direkten Vergleich schneller ist. Bei DSL handelt es sich um eine bessere Datenübertragungstechnologie als ISDN. Es dient vor allem der parallelen Nutzung des Telefonnetzes für Internet und Telefon. DSL wird oft als Synonym für verschiedene Internetzugangsarten verwendet, so auch für Internet via Satellit oder Funk, obwohl es sich dabei nicht um eine DSL-Verbindung handelt.

DSL – das in der Branche auch ADSL ("Asymmetric Digital Subscriber Line" oder "asymmetrischer digitaler Teilnehmeranschluss") genannt wird – funktioniert mittels zwei Modems an einem Telefonanschluss, die als Standleitungen ständig in Betrieb sind. Eines der Modems ist direkt im Verbraucherhaushalt angeschlossen, das andere befindet sich beim Netzbetreiber. Asymmetrisch ist der Teilnehmeranschluss deswegen, da per DSL-Verbindung – analog zum Kundenverhalten – mehr Daten aus dem Internet heruntergeladen werden, als ins Internet hochgeladen; dementsprechend haben die Übertragungswege unterschiedliche Bandbreiten.

DSL-Anschlüsse wurden im Laufe der Jahre mit neuen Techniken stetig verfeinert, um die Verbindungsgeschwindigkeit zu erhöhen, diese Weiterentwicklungen bezeichnet man etwa als ADSL2 oder ADSL2+. Auch VDSL und VDSL2 ("Very High Speed Digital Subscriber Line") sind Weiterentwicklungen, die besonders schnelle Internetverbindungen aufbauen sollen und je nach Standort Raten von bis zu 150 Mbit/s erreichen können.

Allgemein gilt: Die Geschwindigkeit der Internetverbindung in den eigenen vier Wänden ist davon abhängig, wie weit die Entfernung zwischen dem Netzbetreiberanschluss und dem eigenen Haushalt ist.

Kabel-Internet

Verbindung über die TV-Leitung

Beim Kabel-Internet wird ebenfalls Breitband genutzt. Allerdings stellen die Kabelanbieter die Verbindung über das TV-Kabel in die eigenen vier Wände her, das heißt, die Telefonleitung wird nicht genutzt. Kabel-Internet ist in der BRD großflächig, wenn auch nicht flächendeckend verfügbar. Im Idealfall sind Verbindungsgeschwindigkeiten bis zu 200 Mbit/s möglich.


Mobile Datenübertragung

Nicht nur über das Festnetz gehen immer mehr Menschen online, auch das mobile Internet gewinnt zunehmend an Bedeutung. 2018 nutzte laut D21-Digital-Index bereits 84 % der BRD-Bevölkerung über 14 Jahre das Internet, 68 % waren mobil unterwegs. 2015 waren es im Vergleich dazu erst 78 % der Bevölkerung, die grundsätzlich online waren, und 54 %, die im Mobilfunknetz surften. Den Internetnutzerinnen und Internetnutzern stehen dabei unterschiedliche Mobilfunkstandards zur Verfügung. Der heutzutage gängigste Kommunikationsstandard ist LTE. Insbesondere in ländlichen Regionen mit mangelndem Breitband- oder Glasfaserausbau kann LTE eine schnelle Alternative sein. LTE steht für "Long Term Evolution". Es handelt sich um eine Funktechnik der vierten Generation (auch als 4G bezeichnet).

LTE & Co.

LTE hat sich aus UMTS ("Universal Mobile Telecommunications System") entwickelt, das man auch die Übertragungstechnik dritter Generation (3G) nennt. Die mobile Datenübertragung per UMTS und 3G ist dabei insbesondere unter Handy- und Tablet-Inhaberinnen und Inhabern verbreitet. LTE hat sich aus UMTS ("Universal Mobile Telecommunications System") entwickelt, das man auch die Übertragungstechnik dritter Generation (3G) nennt. In Deutschland wurde LTE im Mai 2010 eingeführt. Seitdem profitieren immer mehr Internetznutzerinnen und Internetnutzer von dem leistungsfähigen Mobilfunknetz. Im Umgang mit Handys und Tablets ist die mobile Datenübertragung per LTE ebenfalls zunehmend gängig. Wie eine Statista-Studie zeigt, waren 2018 in Deutschland rund 50,5 Millionen SIM-Karten aktiv, die LTE nutzten.

LTE – als Weiterentwicklung von 3G – kann dabei auch als schneller Breitband-Ersatz fungieren: Im Gegensatz zu UMTS hat LTE eine größere Reichweite und ist mit unterschiedlichen Frequenzbereichen kompatibel. Mit LTE kann man so Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s erreichen – theoretisch vermuten Experten sogar Downloadkapazitäten von bis zu 300 Mbit/s.

Mobile Datenübertragung
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Das Netz der Zukunft – 5G

Weltweit besteht ein zunehmender Bedarf an flächendeckenden, schnellen Datenverbindungen. Damit die Netzbetreiber den Anforderungen der zunehmenden Digitalisierung gerecht werden können, sind stetige technologische Weiterentwicklungen notwendig. Die derzeit neueste Entwicklung bildet die fünfte Mobilfunkgeneration, kurz 5G. Das neue Netz verspricht hohe Datenraten mit deutlich schnellerer Geschwindigkeit und geringeren Latenzzeiten. 5G soll demnach ein Downloadtempo von 10 Gigabit pro Sekunde ermöglichen; das wäre 100 Mal schneller als bei einer guten LTE-Verbindung. Die neueste Mobilfunkgeneration soll außerdem Übertragungen praktisch ohne Verzögerungen schaffen und so erstmals Kommunikation in Echtzeit realisieren.

Seit März 2019 versteigert die Bundesregierung die neuen 5G-Frequenzen. Die größten Netzbetreiber bieten dabei auf insgesamt 41 Frequenzblöcke, um sich so Zugang zu den begehrten Frequenzen zu sichern. Zu welchem Zeitpunkt der LTE-Nachfolger eingeführt wird, steht noch nicht genau fest. Laut vorläufigen Angaben der Bundesregierung wird die 5G-Technologie ab 2020 verfügbar sein (Stand 07/2017).


FTTH: Glasfaser und Kupferleitung im Vergleich

DSL-Verbindungen über Glasfaserkabel sind schneller als über Kupferleitungen und verlieren auch über längere Strecken nicht an Qualität. Die Daten werden über Lichtsignale weitergeleitet und nicht über elektrische Impulse. Übertragungsraten von bis zu 100 Mbit/s oder 200 Mbit/s sind möglich. Glasfaserverbindungen sind jedoch nicht allerorts verfügbar.

Definiert wird zudem, wie weit die Glasfaserkabel genau verlegt wurden: FTTH steht für "Fibre to the home", also für eine Glasfaserverbindung, die bis in die eigenen vier Wände reicht. Ergänzt man die Verbindung mit Glasfaserkabeln innerhalb des eigenen Heims, so spricht man von FTTD, also "Fibre to the desk" oder "Faser bis zum Schreibtisch".

FTTB steht für "Fiber to the building" (Faser bis zum Gebäude) und ist für Mehrfamilienhäuser relevant. Bei FTTC ("Fibre to the curb" oder "Faser bis zum Bordstein") werden die Glasfaserkabel bis zum Verteiler verlegt. Das letzte Stück besteht aus Kupferleitungen. Je näher die Glasfasern den eigenen vier Wänden sind, desto schneller und besser ist die Internetverbindung.


Internet überall

Shoppen, Chatten, Arbeiten – Internet ist aus der BRD nicht mehr wegzudenken, die Bedeutsamkeit wurde 2013 in einem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) weiter zementiert: "Die Nutzbarkeit des Internets ist ein Wirtschaftsgut, dessen ständige Verfügbarkeit seit längerer Zeit auch im privaten Bereich für die eigenwirtschaftliche Lebenshaltung typischerweise von zentraler Bedeutung ist."

Das gilt nicht nur für Deutschland – auch in vielen anderen Teilen der Erde ist das Internet zentraler Bestandteil des Alltags. Insbesondere im bevölkerungsreichen Asien gibt es dabei viele Nutzerinnen und Nutzer – insgesamt sind schätzungsweise 2,16 Milliarden Internetnutzerinnen und Internetnutzer vertreten (Stand 12/2018).

Internet überall© Tarifcheck.de
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Deutschland – Internetgeschwindigkeit im internationalen Vergleich

Mancherorts in der BRD ist das Internet sehr schnell, andernorts ist man weniger zufrieden – im Durchschnitt erreichte Deutschland laut einer Statista-Studie im 1. Quartal 2017 eine durchschnittliche Downstream-Geschwindigkeit von 15,3 Mbit/s. Im internationalen Vergleich sind diverse andere europäische und asiatische Staaten schneller: Weit vorne lag Südkorea mit einer Übertragungsrate von 28,6 Mbit/s. Die skandinavischen Länder haben in den letzten Jahren viel Geld in den Breitband- und Glasfaserausbau investiert. So lag Norwegen mit 23,5 Mbit/s auf Platz 2 der Statista-Studie, dicht gefolgt von Schweden mit 22,5 Mbit/s. Finnland erreichte im Durchschnitt eine Downloadrate von 20,5 Mbit/s, Dänemark 20,1 Mbit/s. Auch die Schweiz (21,7 Mbit/s) hatte eine schnellere Datenübertragungsrate als die BRD. Neben Südkorea sind drei weitere asiatische Länder im weltweiten Vergleich oben mit dabei. Die durchschnittliche Internetgeschwindigkeit betrug in Hongkong (21,9 Mbit/s), in Japan (20,2 Mbit/s) und in Singapur (20,3 Mbit/s).

Warum ist die Downloadrate in Deutschland vergleichsweise langsam?

Reine Glasfaserleitungen sind das A und O für schnelles Internet – da sind sich die Expertinnen und Experten einig. In Deutschland geht der staatliche Ausbau des Breitbandnetzes jedoch nur schleppend voran, das bestätigt eine Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Während in Japan und Südkorea weit über 70 % der Haushalte mit einer Glasfaserleitung versorgt sind, beträgt der Anteil an Glasfaseranschlüssen in Deutschland gerade einmal 2,6 %. Damit gehört die BRD international zu den Schlusslichtern (Stand 06/2018).


Staatlicher Ausbau des Breitbands geplant

Ein Breitbandanschluss ermöglicht einen Zugang zum Internet mit verhältnismäßig hoher Datenübertragungsrate. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) stellt einen Breitbandatlas zur Verfügung, der die aktuelle Breitbandverfügbarkeit in deutschen Haushalten veranschaulicht. Aktuell besitzen mehr als 75 Prozent der Haushalte in Deutschland einen Internetanschluss mit 50 Mbit/s oder mehr. Besonders im Osten Deutschlands gibt es allerdings immer noch viele Städte und Gemeinden, die nur 0 bis 10 Prozent Breitbandverfügbarkeit haben (Stand 09/2018).

2015 hat das Bundeskabinett ein Förderprogramm gestartet, um den Digitalausbau in Deutschland voranzutreiben. Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2025 flächendeckende Gigabit-Netze in Deutschland zu schaffen, um so auch in ländlichen Regionen eine annehmbare Internetverbindung zu realisieren. Bis 2018 hat der Bund Fördermittel in einer Höhe von rund 3,5 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. Weitere Investitionen in Milliardenhöhe sind absehbar, denn mit der neuen Förderrichtlichtlinie erhalten Gemeinden seit 2018 statt 15 bis zu 30 Millionen Euro Bundesförderung für jedes Projekt.


Wie kann ich mich vor Hackerangriffen schützen?

Gefeit ist vor Hackerangriffen heutzutage niemand mehr, nicht einmal die Regierungen. Sie können jedoch Vorkehrungen treffen, die die Online-Sicherheit wesentlich erhöhen.

  • Essentiell ist natürlich ein Antiviren-Programm, das man entweder kaufen oder auch online kostenlos herunterladen kann. Mithilfe dieser Anwendung kann man etwa auch regelmäßige Viren-Scans durchführen und so den Sicherheitsstatus des Geräts überprüfen.
  • Man sollte zudem keine Spam-E-Mails öffnen oder Webseiten besuchen, die einem verdächtig erscheinen oder vor denen das Antiviren-Programm warnt.
  • Auch kann man in den Einstellungen des Browsers festlegen, dass besuchte Webseiten nicht im Verlauf gespeichert werden, dabei sollte man definieren, dass Cookies, Downloads, Cache, aktive Logins und Offline-Website-Daten ebenfalls gelöscht werden, wenn man den Browser schließt.
  • Ein wesentlicher Schutz bietet auch die Wahl sicherer Passwörter, diese sollten große und kleine Buchstaben, Zahlen und Zeichen beinhalten. Vermeiden sollte man Passwörter, die an vertraute Namen, Geburtsdaten oder Hobbys gekoppelt sind. Das rät auch die US-amerikanische Software-Firma SplashData, die jedes Jahr eine Liste der unsichersten Passwörter von Nutzerinnen und Nutzern in Nordamerika und Westeuropa veröffentlicht. Besonders unsicher sind beispielsweise Nummernfolgen wie "123456", Namen wie "michael" oder Autobezeichnungen wie "mustang".

Tarifcheck.de-Tipp

Das Risiko, gehackt zu werden, kann man mindern, wenn man jeden Login-Namen und jedes Passwort nur einmal verwendet und nicht etwa für Social Media, Online-Banking oder Apple-ID zugleich.


Kinder- und Jugendschutzfilter fürs Netz

Viele Kinder kommen mit PC-Programmen und Apps besser zurecht als ihre Eltern. Um den Nachwuchs zumindest ansatzweise vor Internetinhalten zu schützen, die nicht altersgerecht sind, kann man Kinder- und Jugendschutzfilter nutzen. Diese sind jedoch nur eingeschränkt wirksam:

Positivlisten oder Whitelists

Sie können hierbei gezielt Webseiten freischalten, die Ihr Nachwuchs einsehen darf, alle anderen Webseiten sind nicht aufrufbar. Allerdings besteht auch hier kein absoluter Schutz, denn Chat- und E-Mail-Kommunikation kann unter Umständen ebenfalls problematisch sein.

Negativlisten oder Blacklists

Durch die Nutzung werden Webseiten gesperrt, die als jugendgefährdend und ungeeignet gelten. Da das Internet unüberschaubar ist und jede Sekunde neue Inhalte produziert werden, kann kein kompletter Schutz gewährleistet werden.

Informationen, Hilfestellung und Ratgeber für Eltern bietet unter anderen der Online-Dienst der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) an.


FAQ zum DSL-Tarifvergleich

Tragen Sie einfach Ihren Standort und die gewünschte Verbindungsgeschwindigkeit in den unverbindlichen DSL-Rechner ein. Sie erhalten dann sofort eine Auflistung von in Frage kommenden Tarifen – inklusive Produktdetails und vielfach auch mit Kundenmeinungen. Sie haben zudem die Option, nach TV- oder Telefon-Flatrates, Surfsticks oder Video-on-Demand-Angeboten zu suchen. Haben Sie Ihren Wunschtarif gefunden, können Sie über Tarifcheck.de kostenlos einen Vertrag abschließen und dabei in vielen Fällen von Sonderkonditionen profitieren, die günstiger sind als beim Anbieter selber.

Je nach Vertrag haben Sie nach zwölf oder 24 Monaten Laufzeit die Möglichkeit zur Kündigung. Die diesbezügliche Frist beträgt oft drei Monate. Möchten Sie wechseln, dann ist es ratsam, dies schon mindestens vier bis sechs Wochen vor dem Kündigungsdatum in die Wege zu leiten. Ihr neuer Anbieter übernimmt dann in der Regel für Sie die Kündigung bei Ihrem alten DSL-Unternehmen.

Manche Verträge haben auch keine Mindestlaufzeit und können mit einer vierzehntägigen oder vierwöchigen Frist gekündigt werden. Einzelheiten dazu finden sich in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen Ihres DSL-Vertrags.

Es gibt nur wenige Möglichkeiten, das Vertragsverhältnis vorzeitig zu beenden. Bei einem Umzug ins Ausland oder im Todesfall ist dies möglich. Ziehen Sie innerhalb der BRD um, können Sie mit einer dreimonatigen Frist wechseln, wenn Ihr Anbieter am neuen Standort keinen vergleichbar schnellen Service anbietet.

Ein zweiwöchiges Sonderkündigungsrecht haben Sie, wenn Ihnen "die Fortsetzung des Dienstverhältnisses bis zum Ablauf der Kündigungsfrist oder bis zu der vereinbarten Beendigung des Dienstverhältnisses nicht zugemutet werden kann". Das besagt § 626 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB). "Nicht zumutbar" ist allerdings nicht eindeutig definiert und muss deswegen individuell geprüft werden. Ein Rechtsbeistand oder Anwalt kann Sie unterstützen.

Seit 2014 besteht entsprechend eines Urteils des Amtsgerichts München zudem ein Sonderkündigungsrecht, wenn die vertraglich festgelegte Verbindungsgeschwindigkeit dauerhaft unterschritten wird (Aktenzeichen 223 C 20760/14). Laut Vertrag sollte die Geschwindigkeit "bis zu 18Mbit/s" schnell sein; das Amtsgericht entschied, dass die Maximalgeschwindigkeit zwar nicht dauerhaft erreicht werden müsse, aber die Verbindung zuweilen im zweistelligen Übertragungsbereich liegen müsse.

Online-Speedtests helfen Ihnen bei der Bestimmung Ihrer Verbindungsgeschwindigkeit, entsprechende Tests sollten allerdings mehrfach durchgeführt werden, da die Schnelligkeit schwanken kann.

Verbraucherzentralen und die Bundesnetzagentur können Ihnen Informationen zu Ihren Rechten geben.

Nein, entsprechend § 46 des Telekommunikationsgesetzes (TKG) müssen Internetanbieter den Wechsel binnen 24 Stunden vornehmen. Für einen reibungslosen Übergang ist es hilfreich, wenn Sie sich bereits vier bis sechs Wochen vor der Kündigungsfrist um einen neuen Anbieter bemühen, welcher dann in Ihrem Namen die Kündigung bei Ihrem alten Unternehmen übernimmt.

Wichtig ist, sich genau zu überlegen, welche Ansprüche Sie an Ihre DSL-Verbindung haben, wie lange die Laufzeit und Kündigungsfrist sein sollte. Bei einem Vergleich der Startguthaben, Boni, Gutschriften, Zusatzkosten, Hardware, Internet- und Telefon-Flatrate verschiedener DSL-Anbieter können Sie unterschiedliche Optionen ausloten. Haben Sie Ihren Traumtarif gefunden, dann können Sie sich mittels eines DSL-Rechners darüber informieren, ob die gewählte Verbindungsgeschwindigkeit auch an Ihrem Wohnort verfügbar ist.

Es ist zudem empfehlenswert, vorab die Kündigungsfristen des alten Anbieters zu überprüfen. Möchten Sie Telefon und Internet erstmals über einen gemeinsamen DSL-Anbieter laufen lassen, dann müssen Sie gegebenenfalls mehrere Kündigungsfristen koordinieren. Damit alles reibungslos verläuft, sollten persönliche Angaben im neuen DSL-Vertrag genau überprüft werden.

Nutzen Sie das Internet lediglich für den E-Mail-Versand, fürs Chatten, Surfen oder Internet-Radio, dann ist eine Surfgeschwindigkeit von bis zu 6.000 Mbit/s schnell genug. Für das Spielen von Online-Games, das Streamen von HD-Filmen oder das Fernsehen über eine Internetverbindung ist dieser Tarif zu langsam.

Ein Tarif mit bis zu 16.000 Mbit/s ist heutzutage Standard, Sie können damit online spielen, Videos-on-Demand streamen und mit mehreren Geräten gleichzeitig das Internet nutzen. Über das Internet IPTV zu sehen, ist nur eingeschränkt möglich.

Mit einer Datenübertragungsgeschwindigkeit von bis zu 25.000 Mbit/s ist auch eine IPTV-Verbindung störungsfrei möglich, genauso wie Triple Play, also die Nutzung eines gemeinsamen Anschlusses für Internet, Telefon und Fernsehen.

Schnellere Tarife mit Surfgeschwindigkeiten über bis zu 50.000 Mbit/s oder 100.000 Mbit/s sind insbesondere für Berufstätige von Bedeutung, die online arbeiten und rund um die Uhr besonders leistungsfähige Internetverbindungen benötigen.

Im Internet kostenlos aufrufbare Online-Speedtests geben Auskunft über die Schnelligkeit Ihrer Verbindung. Man sollte den Test jedoch mehrmals durchführen, denn die Verbindungsgeschwindigkeit kann variieren. Planen Sie einen Wechsel des Anbieters, dann bietet sich die Überprüfung der Surfgeschwindigkeit mittels eines Speedtests an. Vergleichen Sie die im Test erreichte Geschwindigkeit anschließend mit den Tarifen anderer Anbieter und ihrer Zusatzleistungen für Neukundinnen und Neukunden. So können Sie den für Sie passende Verträge beziehungsweise Anbieter mit attraktiven Konditionen finden.

Abhängig vom Ausbau des Breitbands oder auch der Funkverbindungen in Ihrem Wohngebiet können die angegebenen Maximalgeschwindigkeiten nicht garantiert werden. Auch wenn Sie in einem Gebiet wohnen, in dem der Breitbandausbau gut ist, kann – abhängig vom Standort des nächsten Netzverteilers und der Kabelverteilung in den eigenen vier Wänden – eine Internetverbindung weitaus schlechter sein als die der Nachbarin oder des Nachbarn. Je nach der Belastung des Netzes variiert auch die Schnelligkeit der Datenübertragung. Es handelt sich bei den Angaben also nur um Richtwerte.

Machen Sie auf Tarifcheck.de einen Anbietervergleich, können Sie schnell und kostenfrei ermitteln, ob für den Tarif Ihrer Wahl an Ihrem Standort schnelle Verbindungsmöglichkeiten bestehen.

Selbst wenn Sie am Breitbandausbau an Ihrem Wohnort nichts ändern können, gibt es Möglichkeiten, die Schnelligkeit Ihres Internet-Anschlusses zu beeinflussen. Sie können beispielsweise die WLAN-Geräte optimal positionieren, damit das Signal all Ihre technischen Geräte mit Internetzugang erreicht; auf einem Schrank etwa ist das Signal besser als darunter, Holz, Stahl und Wasserleitungen können die Signale stören. Die Reichweite kann durch einen WLAN-Repeater gesteigert werden. Die waagerechte Ausrichtung der Antennen ist für Behausungen mit mehreren Etagen geeignet.

Verläuft Ihre Internetverbindung über das Telefonnetz, so sollte man den Splitter – also das Gerät, welches die Leitung in Telefon- und Internetzugang unterteilt – am originalen TAE-Telefonanschluss anschließen und nicht an nachgelagerten Anschlüssen.

Auch Ihre Internet-Hardware sollte aktuell sein und die jeweilige Internettechnik optimal unterstützen.

Die Internet-Verbindungskanäle werden von vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern genutzt, deswegen lohnt der Wechsel zu einem Kanal, welcher weniger frequentiert wird. Kostenlose Internet-Software gibt Aufschluss darüber, welche Kanäle von wie vielen Menschen in Ihrem Umfeld genutzt werden. Auch können Sie Ihre WLAN-Verbindung sicherer gestalten, wenn Sie ein eigenes Passwort für den Zugang wählen. Sie verhindern dadurch die Nutzung Ihres Internets durch Dritte oder gar den Zugriff auf persönliche Daten auf Ihren Geräten.

LAN-Kabel sollten eine gute Qualität mit dem Merkmal CAT 5 haben, kurz gehalten werden und in einem guten Zustand sein, damit die Leitfähigkeit optimal bleibt.

Die Anzahl der genutzten Geräte für einen Anschluss und die jeweilige Anzahl der Anwendungen, die auf diesen Geräten Ihre Internetverbindung anzapfen, beeinflussen ebenfalls die Schnelligkeit Ihrer Verbindung. Schließen oder deinstallieren Sie Apps und Programme, die Sie nicht benötigen und schalten Sie die Geräte aus, die Sie gerade nicht nutzen.

DSL steht für Digital Subscriber Line – im Deutschen auch "digitaler Teilnehmeranschluss" oder "digitale Teilnehmeranschlussleitung". Es ist der Oberbegriff für Breitband-Internetanschlüsse über die Telefonleitung. Vielfach wird DSL inzwischen als Synonym für Internetzugang verwendet, obwohl es auch andere Technologien gibt, die nicht über DSL, sondern per Funk eine Verbindung herstellen. Beim DSL-Verfahren werden zwei Modems an eine Telefonleitung angeschlossen, eines direkt zuhause bei Verbraucherinnen oder Verbrauchern, eines beim Netzbetreiber selber. Je kürzer die Distanz zwischen diesen beiden Modems ist, desto besser ist auch die Güte der Internetverbindung. DSL-Techniken wurden in den letzten Jahren stetig weiterentwickelt, sie werden etwa mit ADSL2, ADSL2+, VDSL oder VDSL2 bezeichnet. ADSL steht dabei für "Asymmetric Digital Subscriber Line" oder "asymmetrischer digitaler Teilnehmeranschluss" und verweist darauf, dass von Kundinnen und Kunden ungleich mehr Daten aus dem Internet heruntergeladen als hochgeladen werden; folglich haben die Übertragungswege unterschiedliche Bandbreiten. Insbesondere VDSL ("Very High Speed Digital Subscriber Line" oder "sehr schneller digitaler Teilnehmeranschluss") soll je nach Standort Verbindungen bis zu 150 Mbit/s ermöglichen.

Ähnlich wie bei DSL wird auch bei Kabelverbindungen Breitband genutzt. Allerdings wird die Verbindung nicht über die Telefonleitung, sondern über das Fernsehkabel in die Heime von Verbraucherinnen und Verbraucher transportiert. Diese Art der Verbindung ist in Deutschland zwar gängig, aber noch nicht allerorts verfügbar. Insgesamt können Übertragungsraten von bis zu 200 Mbit/s erzeugt werden.

UMTS ("Universal Mobile Telecommunications System" oder "universelles Mobiltelekommunikationssystem") ist eine Datenübertragungstechnik, sie basiert auf einer Funkverbindung und nicht auf Breitband und wird für mobile Geräte wie das Handy genutzt. Man nennt UMTS eine Funkverbindung oder Übertragungstechnik dritter Generation (oder 3G), da es sich bereits um eine Weiterentwicklung dieser Funktechnik handelt. UMTS kann über einen Surfstick auch für andere Geräte wie PC oder Tablet genutzt werden.

LTE ("Long Term Evolution") ist eine Weiterentwicklung der Funktechnik UMTS. Man nennt es deswegen auch eine Funktechnik vierter Generation (4G). LTE – als Weiterentwicklung von 3G – fungiert auch als Breitband-Ersatz, da es im Gegensatz zu UMTS eine größere Reichweite hat und in unterschiedlichen Frequenzbereichen operieren kann. Abhängig von der lokalen Verfügbarkeit können die Downloadkapazitäten bis zu 100 Mbit/s erreichen – in der Theorie geht man davon aus, dass sogar Geschwindigkeiten von bis zu 300 Mbit/s erreicht werden können.

5G ist die fünfte Mobilfunkgeneration und damit der Nachfolger von LTE beziehungsweise 4G. Die neueste Entwicklung in der Mobilfunktechnik verspricht hohe Datenraten mit deutlich schnellerer Geschwindigkeit und geringeren Latenzzeiten. Das leistungsstarke Netz soll so vor allem die zukünftigen Anforderungen der digitalen Verknüpfung von Menschen und Maschinen bewerkstelligen. Für die 5G-Technologie benötigt man zusätzliche Frequenzbänder, die seit März 2019 an die größten Netzbetreiber versteigert werden. Laut Prognosen der Bundesregierung wird die neueste Mobilfunktechnik ab 2020 verfügbar sein.

Nutzt man Internet, Telefon und das Fernsehen über einen gemeinsamen Anschluss, so wird dies auch als Triple Play bezeichnet. Abhängig vom Tarif gehören zum TV-Angebot dabei auch noch Internetradio und Online-Videotheken, die Sie direkt über die Stereoanlage oder den Fernseher abrufen können.

Der Einzelverbindungsnachweis (EVN) wird von Telekommunikationsunternehmen zur Erfassung der Verkehrsdaten einer Kundin oder eines Kunden genutzt. Er verzeichnet Standorte, Nummern, Kennungen sowie die Zeit und Dauer von Telefonaten der jeweiligen Verbraucherinnen und Verbraucher. Man unterscheidet zwischen dem vollständiger EVN, bei dem alle Ziffern angegeben werden und dem verkürzten EVN, bei diesem sind die letzten drei Ziffern unkenntlich gemacht.

Ein Splitter ist das Gerät, welches die Telefonleitung in Internetzugang und Telefonanschluss unterteilt.

Nicht nur das negative Konsumverhalten erzeugt einen SCHUFA-Eintrag, auch positiv und neutral bewertete Informationen werden erfasst. Darunter gehören auch Telekommunikationsverträge mit der Ausnahme von Handy-Prepaidkarten. Aus der Gesamtmenge der Daten einer Person errechnet die SCHUFA dann den individuellen Basis-Score, der Auskunft über Ihre Bonität beziehungsweise Ihre Zahlungsfähigkeit gibt. Dieser Score wird alle drei Monate aktualisiert. Möchten Sie also einen DSL-Vertrag abschließen, so wird vorab seitens des Anbieters eine SCHUFA-Anfrage vorgenommen. Dies ist inzwischen auch bei Mobilfunkverträgen Standard. Die SCHUFA-Anfrage bezüglich DSL-Verträgen erzeugt jedoch für Sie keinen negativen Eintrag, ebenso wenig wie die Information, dass Sie einen Anbieterwechsel planen.


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