Private Krankenversicherung


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Beamte in der privaten Krankenversicherung

Ein Beamter erhält von seinem Dienstherrn eine eigenständige beamtenrechtliche Krankenfürsorge.

Beamte und Beamtenanwärter können die Mitgliedschaft in einer privaten Krankenversicherung beantragen.

Der Zuschuss des öffentlichen Dienstherrn beträgt in Form der sogenannten Beihilfe 50 bis 80 Prozent. Verbleibende Restkosten sichert eine PKV ab. Durch die relativ hohe Beihilfe kann der zusätzliche Versicherungsschutz relativ günstig erworben werden. Die Beihilfetarife der privaten Krankenversicherer können unter bestimmten Bedingungen für alle weiteren Familienangehörige abgeschlossen werden. Die seit 2009 geltende gesetzliche Pflicht zum Nachweis eines Krankenversicherungsschutzes gilt auch für Beamte. Ein Beamter erhält von seinem Dienstherrn eine eigenständige beamtenrechtliche Krankenfürsorge. Gemeinsam mit den Tarifen der PKV werden 100 Prozent der Krankheitskosten abgesichert. Kommt es zu Leistungskürzungen seitens des Dienstherrn können Ergänzungstarife die Lücken einer Beamtenversorgung auffangen.

Beamte erhalten im Gegensatz zu den Arbeitern und Angestellten keinen Arbeitgeberzuschuss für die PKV.

Die Beihilfe der Beamten sorgt immer nur zu einem Teil für eine Absicherung der Gesamtkosten einer Krankenversicherung. Zu den beihilfeberechtigten Personen gehören Beamte, Richter und Versorgungsempfänger. Das gleiche gilt für Soldaten auf Zeit, Berufssoldaten und Soldaten im Ruhestand. Für Beamte im Ruhestand gelten hinsichtlich der Krankenversicherung einige Sonderbedingungen. Der Anteil der Beihilfe wird für die Zeit im Ruhestand auf 70 Prozent festgelegt. Die restlichen verbleibenden 30 Prozent deckt der Pensionär über die private Krankenversicherung ab.

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Individuelle Tarife für Beamte und Anwärter

Die privaten Krankenversicherungen bieten mehrere Beamtentarife an.

Werden Leistungen nicht von der Beihilfe übernommen, besteht die Möglichkeit, diese über gesonderte Ergänzungstarife abzusichern. Beamte mussten und müssen auch in nächsten Jahren mit Kürzungen in den Beihilfeverordnungen rechnen. Mit einem Zusatztarif der PKV können Leistungslücken geschlossen werden. Die private Krankenversicherung hat in ihrem Angebot auch sehr individuelle Tarife. Dadurch können beispielsweise Beamtenanwärter kostengünstige Tarife wählen, während Personen mit einem bereits erteilten Beamtenstatus auf Zeit aus den Angeboten umfassendere Leistungen nutzen können.

Die Prämie für die PKV zahlen Beamte vollständig selbst.

Die Antragsaufnahme geht mit einer Risikoprüfung einher. Bei der Gesundheitsprüfung muss der Antragsteller alle Fragen hinsichtlich seines Gesundheitszustandes nach bestem Wissen und Gewissen beantworten. Anzugeben sind insbesondere Vorerkrankungen und medizinische Behandlungen. Auch zu fehlenden Zähnen und zu einer Zahnprothese sind Angaben zu machen. Dies dient dem Versicherer zur Beurteilung, ob der Beamte oder der Beamtenanwärter als Versicherter infrage kommt oder abgelehnt werden muss. Wenn der Beamte trotz Vorerkrankungen bereit ist, einen entsprechenden Zuschlag zu bezahlen, kann er mit einer Mitgliedschaft rechnen. Bei der Erstverbeamtung wirkt ein sogenannter Kontrahierungszwang, der eine Ablehnung durch einen privaten Versicherer unter allen Umständen verhindert. Der Versicherte muss einen Risikozuschlag von maximal 30 Prozent bezahlen.

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