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Wann soll Ihre Vorsorge beginnen?

Sie können selber bestimmen, ab wann der Schutz in Kraft treten soll.

Beachten Sie, dass der Versicherungsbeginn immer nur der Erste eines Monats sein kann. Der Beginn sollte nicht länger als sechs Monate in der Zukunft liegen.

Wer sollte eine Risikolebensversicherung abschließen?

Ob eine Risikolebensversicherung für Sie persönlich sinnvoll ist, hängt von Ihren aktuellen Lebensumständen ab. Wenn eine oder mehrere der folgenden Situationen auf Sie zutreffen, ist es empfehlenswert, über die Hinterbliebenenabsicherung nachzudenken:

Risikolebensversicherung Icon Hauptverdiener

Sie sind die hauptverdienende Person

Risikolebensversicherung Icon Kind

Sie haben Kinder,
die noch nicht auf eigenen
Beinen stehen

Risikolebensversicherung Icon Angehörige

Sie möchten
Ihre Angehörigen
versorgt wissen

Risikolebensversicherung Icon Kredit

Sie haben
einen teuren Kredit
abzubezahlen

Eine Risikolebensversicherung beziehungsweise Risikoleben dient dem Schutz der Hinterbliebenen im eigenen Todesfall. Insbesondere, wenn Sie die oder der Hauptverdienende Ihrer Familie sind und / oder Ihre Kinder Ihre Ausbildung noch nicht abgeschlossen haben, kann eine solche Versicherung unter Umständen die Existenzsicherung für Hinterbliebene bedeuten. Versicherungsnehmerinnern und Versicherungsnehmer die langfristig hohe Baufinanzierungs- oder Immobilienkredite abzahlen müssen, können so zudem im Fall des eigenen Ablebens das Schuldenrisiko für Angehörige minimieren.


Formen der Risikolebensversicherung

1

Klassischer Hinterbliebenenschutz

Beim Hinterbliebenenschutz wird das eigene Leben für einen festgelegten Zeitraum versichert. Im Leistungsfall erhalten die im Vertrag bestimmten Empfänger vom Versicherer eine vorab festgelegte Summe.

2

Versicherung von zwei Personen

Diese Form der Risikolebensversicherung ist auch als verbundene Version möglich: So können Paare je das Leben der Partnerin oder des Partners versichern – beispielsweise in einer Ehe, einer Lebensgemeinschaft oder auch einer Geschäftsbeziehung. Paare sind mit einer Summe versichert, die gegebenenfalls nur einmalig ausgeschüttet wird.

3

Restschuldversicherung / Restkreditlebens­versicherung

Die Restschuld- oder Restkreditlebensversicherung wird auch abgekürzte oder fallende Risikolebensversicherung genannt: Der Versicherungszeitraum entspricht dem Abzahlungszeitraum eines Kredits, und die Versicherungssumme dem noch ausstehenden Kreditbetrag. Je geringer der Kredit wird, desto geringer wird die Versicherungssumme, und damit fallen auch die zu zahlenden Leistungen sprich die Versicherungsbeiträge. Ziel ist, Angehörigen im Fall des eigenen Ablebens die Schuldenfalle zu ersparen. Einige Kreditinstitute und Baufinanzierer bestehen sogar auf den Abschluss einer Restschuldversicherung. Die Deckungssumme geht gegebenenfalls direkt an das Kreditinstitut, etwaige Überschüsse stehen den Erben zu.


Vor- und Nachteile der Versicherungsarten


Wie hoch sollte die Versicherungssumme sein?

Wie hoch die Deckungssumme sein muss, hängt von Ihren persönlichen Umständen ab.

Bei einer Restschuldversicherung richtet sich die Deckungssumme etwa nach der Kredithöhe. Viele Kalkulationen gehen bei der Versicherungssumme für den klassischen Hinterbliebenenschutz von einem drei- bis fünffachen Bruttojahresgehalt aus. Allerdings kann dies höchstens als Richtwert verstanden werden, denn der Bedarf der Todesfallsumme ist von Fall zu Fall anders.

Auch sollte bedacht werden, dass auf die Versicherungssumme gegebenenfalls Erbschaftssteuer anfällt. Diese kann umgangen werden, wenn man eine verbundene Risikolebensversicherung abschließt und statt des eigenen Leben das der Partnerin oder des Partners versichert.

Entscheiden Sie sich für eine Risikolebensversicherung mit klassischem Hinterbliebenenschutz, könnten folgende Überlegungen eine Rolle spielen:

  • Wie viel benötigt meine Familie monatlich an Lebens- und Wohnkosten?
  • Wie lange dauert es, bis mein Nachwuchs eigenes Geld verdient?
  • Welche Kosten fallen bezüglich Unterhalt und Ausbildung an?
  • Habe ich weitere finanzielle Verpflichtungen gegenüber Dritten?
  • Habe ich laufende Kredite über hohe Beträge?
  • Muss ein Betrag für Beerdigungskosten berücksichtigt werden?

Welche Vertragslaufzeit ist empfehlenswert?

Die Vertragslaufzeit bezeichnet den Zeitraum, in dem das Leben einer Person versichert ist und in welchem man Risikolebensversicherungsbeiträge zahlt. Je länger diese Laufzeit, desto höher sind die Beträge, denn je mehr Jahre verstreichen, desto höher ist auch das Versicherungsrisiko. Endet die Vertragslaufzeit, hat man keinen Anspruch mehr auf die vereinbarte Deckungssumme. Nur in den wenigsten Fällen wird ehemalig Versicherten dann ein Teil der Beiträge ausgeschüttet, denn es handelt sich nicht um eine kapitalbildende Versicherung. Gerade deswegen sind die Tarife jedoch sehr viel günstiger als bei anderen privaten Versicherungen – trotz sehr hoher Deckungssummen. Möglich ist ein Risikolebensversicherung mit einer Laufzeit von wenigen Jahren bis hin zu mehreren Jahrzehnten. Für junge Familien etwa macht ein Hinterbliebenenschutz in vielen Fällen so lange Sinn, bis die Kinder ihre Ausbildung oder ihr Studium beendet haben und eigenes Geld verdienen.

Schließen Sie hingegen eine Restkreditlebens- oder Restschuldversicherung ab, dann sollte die Vertragslaufzeit dem Kreditrückzahlungszeitraum entsprechen – oder zumindest dem Zeitraum, in dem der Kredit noch so hoch ist, dass er für Angehörige ein finanzielles Risiko darstellen kann. Denken Sie über eine gegenseitige Risikolebensversicherung unter Geschäftspartnern nach, dann sollte die Vertragslaufzeit so gewählt werden, dass etwaige Unternehmer- oder Existenzgründerkredite durch die Vertragslaufzeit abgedeckt sind. Auch sollte stets die Solvenz der Firma garantiert werden.


Wie werden die Beiträge berechnet?

RLV Alter

Alter bei Versicherungsbeginn

Icon Gesundheitszustand

Gesundheitszustand

Icon Risiko

Risikoreicher Beruf

Icon Provision

Höhe der Gebühren

Icon Versicherungart

Versicherungsart

Icon Laufzeit

Laufzeit der Versicherung

Einer der Vorteile der Risikolebensversicherung sind die verhältnismäßig günstigen Beiträge auch bei sehr hohen Deckungssummen. Einige Anbieter unterscheiden dabei zwischen Netto- und Bruttobeiträgen. Bei dem Nettobetrag handelt es sich um den aktuellen Zahlbeitrag. Dieser ist nicht garantiert und kann steigen, wenn es der Versicherung wirtschaftlich schlecht geht. Die Beiträge können dann ansteigen, bis der vertraglich festgelegte Bruttobeitrag erreicht ist. Achten Sie beim Abschluss einer Risikolebensversicherung deshalb darauf, dass die Differenz zwischen Netto- und Bruttobeitrag nicht zu hoch ist.

Versicherungssummen im sechsstelligen Bereich sind etwa schon möglich, wenn die Beiträge bei oder unter 100 € jährlich liegen. Jedenfalls, wenn Sie gesund und risikoarm leben. Im Nachteil sind Genießer und Abenteurer. Für sie liegen die Beiträge der Hinterbliebenenabsicherung etwas höher: so für Raucher, Menschen mit risikoreichen Berufen oder Hobbys wie Fallschirmspringen, Tauchen oder Reiten.

Wichtig für die Tarifkalkulation sind natürlich insbesondere die gewählte Versicherungssumme und die Vertragslaufzeit. Die Beitragszahlung kann je nach Vertrag einmalig, jährlich, halbjährlich, vierteljährlich oder monatlich vorgenommen werden. Wenn Sie die Prämien jährlich zahlen, erhalten Sie Rabatte, der zu zahlende Beitrag wird im Vergleich also günstiger.

Seit einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs im Jahr 2012 darf das Geschlecht bei der Prämienkalkulation keine Rolle mehr spielen, da dies der EU-Gleichstellungsrichtlinie widerspricht. Vorab war die Risikolebensversicherung für Frauen oft günstiger, da diese in Deutschland eine statistisch höhere Lebenserwartung haben als Männer.

Risikolebensversicherung

Worauf muss ich bei dem Abschluss einer Risikolebensversicherung achten?

Die Wahl der richtigen Risikolebensversicherung braucht Zeit. Vor der Unterzeichnung eines Vertrags lohnt es sich, einzelne Angebote zu vergleichen und zu prüfen. Schon vorab muss genau überlegt werden, welcher Versicherungsschutz für wie lange und in welcher Höhe benötigt wird. Einzelne Vertragsklauseln sind von großer Bedeutung.


Die Risikolebensversicherung mit Zusatzbausteinen

In Kombination mit einer Unfallzusatzversicherung

Bei dieser Kombination erhöht sich die Versicherungssumme bis um das Doppelte, wenn der Leistungsfall durch einen Unfall herbeigeführt wurde. Dementsprechend höher sind aber auch die Beiträge.

Dieser Zusatzbaustein könnte sinnvoll sein, wenn die oder der Versicherte risikoreiche Hobbys oder einen risikoreichen Beruf hat und / oder und viel mit einem Kfz unterwegs ist.

In Kombination mit einer Berufsunfähigkeits­zusatzversicherung

Bei dieser Kombination wird im Falle der Berufsunfähigkeit eine monatliche Rente ausgezahlt. Die Beiträge für die Risikolebensversicherung werden im Fall der Berufsunfähigkeit von der Zusatzversicherung ebenfalls übernommen.

Mit diesem Zusatzbaustein verteuern sich die Beiträge zur Risikolebensversicherung.

Ein allgemeiner Vorteil dieser Kombinationsverträge ist, dass sie in der Regel billiger sind, als zwei einzelne Versicherungen. Allerdings ist es schwierig, online aussagekräftige Vergleiche durchzuführen. Wird die Risikolebensversicherung gekündigt, erlöschen auch die Ansprüche auf die Zusatzbausteine. Der Berufsunfähigkeitszusatz- und / oder der Unfallzusatzversicherungsschutz fallen also weg. Je nach den persönlichen Gegebenheiten ist es sinnvoll, einzelne Versicherungen abzuschließen.


Umwandlung der Risikolebensversicherung in eine Kapitallebensversicherung

Die Risikolebensversicherung zahlt nur im Leistungsfall, tritt dieser nicht ein, besteht kein Leistungsanspruch. Die Risikolebensversicherung ist so keine kapitalbildende Versicherung, die der Altersvorsorge dient. Dies ist bei der Kapitallebensversicherung anders, hier wird auch gezielt Geld für die Altersvorsorge angelegt.

Ändern sich Ihre persönlichen Lebensumstände, können Sie Ihre Risikolebensversicherung in den ersten zehn Vertragsjahren in der Regel auch in eine kapitalbildende Lebensversicherung umwandeln – und zwar ohne eine erneute Gesundheitsprüfung. Das wäre beispielsweise eine Option, wenn Ihr Einkommen sich seit Vertragsabschluss beträchtlich erhöht hat.


Risikolebensversicherung und Steuern

Die Beiträge für die Risikolebensversicherung können bis zu einer bestimmten Höhe als Vorsorgeaufwendungen steuerlich abgeschrieben werden. Tritt der Leistungsfall ein, muss jedoch unter Umständen eine Erbschaftssteuer entrichtet werden.

Leistungsfall – Szenario 1

Die Versicherung wurde nicht auf das eigene Leben abgeschlossen sondern auf das einer Partnerin oder eines Partners (Beispiel verbundene Variante): Die beitragszahlende Person erhält die Versicherungssumme.

Leistungsfall – Szenario 2

Das eigene Leben wurde versichert, und die Erben sind Ehe- und / oder Lebenspartner. In diesem Fall muss nur für Beträge über 500.000 € Erbschaftssteuer gezahlt werden (bei den eigenen Kindern liegt der Freibetrag bei 400.000 €).

Leistungsfall – Szenario 3

Das eigene Leben wurde versichert, und die Erben sind keine Verwandten. In diesem Fall beträgt der Freibetrag nur 20.000 € – ein Betrag darüber muss mit mindestens 30 % versteuert werden.


Wechsel oder Kündigung der Risikolebensversicherung

Kündigen Sie Ihre Risikolebensversicherung, haben Sie in der Regel keinen Anspruch auf Rückerstattung Ihrer Prämien, auch der Versicherungsschutz fällt komplett weg. Haben Sie mit der Risikoversicherung zugleich eine oder mehrere Zusatzversicherungen abgeschlossen, besteht auch für diese kein Versicherungsschutz mehr. Eine Kündigung will deshalb wohlüberlegt sein.

Grund Beschreibung
Finanzieller Engpass Bestehen Probleme, die Versicherungsbeiträge zu erbringen, kann man bei der Versicherung in vielen Fällen eine kurzfristige Beitragsfreistellung beantragen. Zwar wird dann auch die Deckungssumme herabgesetzt, aber zumindest besteht weiterhin Versicherungsschutz. Steht man bereits kurz vor der Vervollständigung der Vertragslaufzeit, kann man in manchen Fällen die Beiträge auch komplett aussetzen, man hat dann für den verbleibenden Zeitraum verminderten Versicherungsschutz.
Wechsel zu einer anderen Risikolebensversicherung Es ist generell möglich, die Risikolebensversicherung zu wechseln, allerdings sollte man bedenken, dass die neue Versicherung eine weitere Gesundheitsprüfung verlangen wird; auch steigen die Einstiegsbeiträge mit zunehmendem Alter. Möchten Sie dennoch wechseln, empfiehlt es sich, mit der Kündigung zu warten, bis Sie von einem anderen Unternehmen angenommen wurden. Nur auf diese Weise bleibt der Verssicherungsschutz auch bei einem Wechsel dauerhaft bestehen.
Kündigungsfristen allgemein Die Mindestlaufzeit eines Risikolebensversicherungsvertrags beträgt meist ein Jahr. Je nach der von Ihnen gewählten Zahlungsweise (monatlich, vierteljährlich, halbjährlich, jährlich) haben Sie anschließend meist auch bei jeder Beitragsfälligkeit die Möglichkeit der Kündigung. Generell kann die Versicherung dazu zum Ende eines jeden Vertragsjahres mit einer einmonatigen Frist gekündigt werden – also beispielsweise vor dem 30. November, wenn ein Vertragsjahr mit dem Jahreswechsel endet.
Außerordentliches Kündigungsrecht Dieses besteht, wenn die Versicherung eine Vertragsänderung ankündigt und diesbezüglich den Beitrag um mehr als 10 % anhebt oder den Versicherungsschutz minimiert, das heißt einen vorher nicht bezeichneten Umstand nun ausklammert.
Kündigung seitens des Versicherers Das Versicherungsunternehmen kann kündigen, wenn die Beiträge nicht gezahlt werden – schon zwei Wochen nach der ersten verpassten Zahlung kann eine diesbezügliche Mahnung versendet werden. Auch wenn sich herausstellt, dass im Gesundheitsfragebogen unvollständige oder falsche Angaben gemacht wurden, kann der Anbieter das Versicherungsverhältnis kündigen.

FAQ zur Risikolebensversicherung