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Stromanbieter wechseln – so funktioniert es

Stromanbieter wechseln - Anschauungsbild: Einzelhaus im Abendlicht

Die TARIFCHECK24 GmbH ist kein Versicherungs­makler/Versicherungs­vermittler. Für die Versicherungs­vermittlung arbeiten wir mit externen Partnern wie CHECK24, der Mr-Money Makler-Bund GmbH und anderen namhaften Partnern aus der Branche zusammen. Der Vertragsabschluss erfolgt nicht über Tarifcheck.de. Weitere Informationen finden Sie hier: Datenschutz.

Etwa 4,8 Millionen Privatkundinnen und Kunden wechselten 2021 in Deutschland den Stromanbieter, so die im Monitoringbericht 2022 veröffentlichten Ergebnisse von Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt. 2020 vollzogen sogar 5,4 Millionen Stromkundinnen und Stromkunden einen Anbieterwechsel. Das ist nicht verwunderlich, schließlich gibt es zwischen einzelnen Stromanbietern teils gravierende Preisunterschiede.

Stromanbieter wechseln: Wichtig zu wissen
  • Die Strompreise in Deutschland haben 2023 ein Rekordhoch erreicht. Im Schnitt wurden zu Jahresbeginn 48,12 Cent pro Kilowattstunde berechnet (Stand: Mai 2023).
  • Anders als bisher sind Grundversorger seit 2021 durchschnittlich günstiger als andere Anbieter, regional können sich die Preise jedoch deutlich unterscheiden.
  • Die Kündigungsfrist von Grundversorgungstarifen beträgt zwei Wochen – ist er zu teuer, ist ein schneller Wechsel zu einem günstigeren Anbieter möglich.
  • Es ist unklar, ob und wann die Strompreise wieder auf ein Vorkrisenniveau fallen, jedoch bieten einige Anbieter wieder günstigere Neukundenverträge an.
  • Mit einem Wechsel des Stromanbieters sichern sich Verbraucherinnen und Verbraucher eine Ersparnis von bis zu 1.000,00 € jährlich.
  • Auf Tarifcheck.de vergleichen Sie kostenlos und unverbindlich die Konditionen der Versorger und können den Stromanbieterwechsel direkt ohne Zusatzkosten beantragen.

Wie funktioniert der kostenlose Stromrechner?

Mithilfe des Stromrechners auf Tarifcheck.de finden Sie unverbindlich, kostenfrei und sekundenschnell einen passenden Stromtarif. Geben Sie dafür einfach Ihren Standort und durchschnittlichen Stromverbrauch ein. Natürlich können Sie auch gezielt nach Klima- oder Ökostromtarifen suchen.

Bei Bedarf können Sie über Tarifcheck.de direkt den Stromanbieter wechseln und einen Vertrag abschließen, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen.


Stromanbieter wechseln in 3 einfachen Schritten

1.

Kündigungsfrist in Erfahrung bringen

Vor dem Abschluss eines neuen Stromtarifs steht die Kündigung beim alten Anbieter an. Viele Stromlieferanten bieten an, die Kündigung bei Ihrem alten Energie-Versorger zu übernehmen. Dafür benötigt der neue Anbieter eine entsprechende Vollmacht. Das ist dann sinnvoll, wenn Sie für die Kündigung noch ausreichend Zeit haben. Andernfalls kündigen Sie am besten schriftlich per Einschreiben. Die Kündigungsfristen variieren je nach Vertragsart.

Beispiele für Kündigungsfristen

Vertragsart Vertragsbeginn Mindestlaufzeit Ende der Kündigungsfrist Lieferbeginn neuer Anbieter nächste Kündigungsfrist, wenn nicht gewechselt wird
Grundversorgungstarif 1. Januar 2023 14. Januar 2023 (2 Wochen) Kündigungsfrist beträgt immer 2 Wochen 14. Januar 2023 beliebig mit einer Frist von 2 Wochen
Vertrag, der VOR dem 1. März 2022 abgeschlossen worden ist 1. Januar 2022 31. Dezember 2023 (ein Jahr), je nach Anbieter kann sie sogar 2 Jahre betragen 19. November 2023 (bei Kündigungsfrist von 6 Wochen), vertragsabhängig beträgt die Frist bis zu 3 Monate 31. Dezember 2023 19. November 2024 (bei Kündigungsfrist von 6 Wochen), vertragsabhängig beträgt die Frist bis zu 3 Monate
Vertrag, der AB dem 1. März 2022 abgeschlossen worden ist 1. Januar 2023 31. Dezember 2023 (ein Jahr), je nach Anbieter kann sie sogar 2 Jahre betragen 30. November 2023 (bei Kündigungsfrist von 1 Monat) 31. Dezember 2023 beliebig mit einer Frist von höchstens einem Monat

Möchten Sie den Stromanbieter wechseln und selber kündigen, stehen Ihnen dafür auch unsere kostenlosen Musterkündigungen zur Verfügung:

Kündigung Stromtarif – kostenloses Muster »

Sonderkündigung Stromtarif – kostenloses Muster »

2.

Tarife, Konditionen und Boni verschiedener Stromlieferanten vergleichen

Der Strommarkt ist groß – es gibt vor Ort im Schnitt meist mehr als hundert Stromanbieter, die sich in der Art der Energieerzeugung und im Preisniveau mitunter deutlich unterscheiden. Ein unverbindlicher Stromvergleich auf Tarifcheck.de verschafft Ihnen einen schnellen, kostenlosen Überblick über die verschiedenen Tarifkonditionen und Preise der Versorger.

Für den Vergleich benötigen Sie lediglich Ihre Postleitzahl und Ihren durchschnittlichen Stromverbrauch (kWh). Diesen finden sie auf der letzten Stromrechnung. Ihre Suche können Sie selbstverständlich erweitern und so zum Beispiel gezielt nach Ökostromanbietern suchen.

Aufgrund der hohen Konkurrenz am Strommarkt locken viele Stromanbieter neue Kundinnen und Kunden übrigens auch mit einem attraktiven Sofort-, Willkommens- oder Wechselbonus. Der Vergleichsrechner auf Tarifcheck.de schlüsselt alle Boni transparent für Sie auf.

3.

Neuen Tarif auswählen und Stromvertrag abschließen

Haben Sie mithilfe des Tarifrechners den passenden Tarif zu günstigen Konditionen gefunden, können Sie den Vertrag direkt und einfach über Tarifcheck.de abschließen und so ohne großen Aufwand den Stromanbieter wechseln – ohne zusätzliche Kosten.

So wechseln Sie Ihren Stromanbieter

Sie erhalten die letzte Rechnung des Altvertrages. Stromanbieter wechseln Verbraucher
Vergleichen Sie kostenlos die Stromanbieter auf Tarifcheck.de Stromanbieter wechseln Vergleichsportal
Stromanbieter wechseln alter Vertrag Ihr alter Stromvertrag wird auf Wunsch von Ihrem neuen Anbieter gekündigt.
Stromanbieter wechseln neuer Stromversorger Wechseln Sie online und ganz einfach zu einem günstigeren Anbieter.

Prämien beim Stromanbieterwechsel – welche Boni gibt es für Neukunden?

Zahlreiche Stromversorger in Deutschland konkurrieren um die Gunst von Neukundinnen und Neukunden. Oftmals werben sie deshalb mit verschiedenartigen Boni, Geld- und Sachprämien. Je nach Lieferant werden die Prämien dabei sofort ausgeschüttet, im Laufe des ersten Jahres mit den Abschlägen verrechnet oder erst nach Ablauf des ersten Vertragsjahrs freigegeben. Der Wert der Prämien kann je nach Stromvertrag, Tarif und Anbieter mehrere hundert Euro betragen.

  • Neukundenbonus: Der Neukundenbonus wird oft erst am Ende der Mindestvertragslaufzeit mit der Jahresrechnung verrechnet.
  • Sofortbonus: Er wird in der Regel direkt nach Vertragsabschluss aktiviert und je anteilig mit den monatlichen Abschlagszahlungen verrechnet.
  • Willkommensbonus: Je nach Anbieter wird er mit der Endabrechnung nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit gutgeschrieben oder kommt je prozentual bei den monatlichen Rechnungen zum Tragen.
  • Sachprämien: Einzelne Stromanbieter werben zuweilen mit Sonderaktionen, bei denen Neukundinnen und Neukunden bei Vertragsabschluss verschiedenartige Sachprämien erhalten, etwa Smartphones oder Tablets. Meist sind derartige Stromtarife jedoch weitaus teurer als Tarife ohne Prämien.

Wichtig: Die obigen Definitionen können bei den einzelnen Energielieferanten variieren. Achten Sie bei der Tarifauswahl darauf, wann genau Ihnen der Bonus zugutekommt und wie lange Sie sich dafür an den Stromanbieter binden müssen. Kündigen Sie vor Erhalt der Prämie, verfällt sie womöglich. Je nach Ihren Präferenzen binden Sie sich nicht länger als ein Jahr an Ihren neuen Lieferanten. So bleiben Sie flexibel und können bei Bedarf bald wieder lukrative Anbieterwechsel vornehmen.


Stromanbieter jetzt wechseln oder warten?

Für Netzbetreiber und Stromlieferanten sind die Beschaffungskosten zum 2. Quartal des Jahres 2023 wieder gesunken. Die Ersparnis kommt auch den Verbraucherinnen und Verbrauchern zugute, denn Versorger können Neuverträge zu günstigeren Strompreisen anbieten. Mit einem Stromanbieterwechsel können Sie daher im Idealfall die individuellen Stromkosten senken.

Auch für Haushalte, die aufgrund gestiegener Preise in Grundversorgungstarife wechselten, kann ein erneuter Stromwechsel sinnvoll sein. Zwar bieten Grundversorger neuerdings durchschnittlich günstigere Konditionen an als andere Anbieter, doch auch sie sind von Preiserhöhungen betroffen. Je nach Anbieter berechnen auch Grundversorger daher wieder höhere Preise, die über denen anderer Stromlieferanten liegen können. Letztere bieten zudem häufig Sondertarife zu günstigeren Konditionen an. Oft vergeben aber auch Grundversorger Verträge zu Sonderkonditionen.

Ob und wann die Preise weiter fallen, ist unklar. Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. geht von einem sich langsam über Jahre vollziehenden Rückgang der Strompreise aus. Erneute Preiserhöhungen sind jedoch nicht ausgeschlossen. Sollten die Preise wieder steigen, deckelt die Strompreisbremse 80 Prozent des für den jeweiligen Haushalt prognostizierten Stromverbrauchs mit einem Betrag von 40 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Die Preisbremsen für Gas und Strom greifen voraussichtlich bis April 2024 (Stand: Mai 2023).

Um nach einem Stromwechsel in einen Tarif zu Konditionen unterhalb der Strompreisbremse kurzfristige Preiserhöhungen auszuschließen, kann ein Vertrag mit Preisgarantie ratsam sein. Die Preisgarantie sichert Verbraucherinnen und Verbrauchern den vertraglichen Grundpreis für eine vereinbarte Dauer zu – unabhängig von den Preisentwicklungen am Strommarkt. Idealerweise sind die Laufzeit des Vertrags und die Dauer der Preisgarantie identisch.


Stromanbieter wechseln beim Umzug – was sind meine Optionen?

Ziehen Sie um, haben Sie bei Ihrem Stromanbieter ein Sonderkündigungsrecht, sofern er Ihnen nicht binnen zwei Wochen nach Ihrer Kündigung ein neues Angebot macht, das nicht teurer ist, als Ihr aktueller Tarif.

Bei der Suche nach einem neuen Lieferanten bestehen folgende Optionen:

Sie kümmern sich nicht aktiv um einen Stromversorger am neuen Standort: In diesem Fall werden Sie automatisch dem Grundversorger zugeordnet. Der Strompreis ist dort jedoch nicht unbedingt der günstigste. Grundversorgungsverträge können Sie mit zweiwöchiger Frist kündigen. Sie können also auch nach dem Umzug nach neuen Anbietern schauen und vom Grundversorger zu einem anderen Stromanbieter wechseln. Ist Ihr neues Zuhause eine Mietwohnung ohne eigenen Stromzähler, haben Sie automatisch den gleichen Stromanbieter wie Ihr Vermieter.

Sie suchen sich selbst einen Lieferanten für Ihr neues Zuhause: Beginnen Sie am besten bereits zwei bis drei Monate vor Einzug mit der Suche nach lokalen Stromversorgern. Kostenlose Vergleichsportale liefern einen guten Überblick. Haben Sie einen passenden Anbieter gefunden, benötigt dieser von Ihnen das Einzugsdatum sowie Zählernummer und Zählerstand im neuen Heim. Fragen Sie diesbezüglich am besten die Hausverwaltung. Ziehen Sie in eine Mietwohnung, erkundigen Sie sich vor der Suche nach einem Energielieferanten zudem, ob Sie einen eigenen Stromzähler haben, andernfalls beziehen Sie den Strom vom gleichen Anbieter wie Ihr Vermieter.


Wie teuer ist Strom bei unterschiedlichen Anbietern?

Grundversorger beliefern lokal die meisten Kunden

Grundversorgungsverträge waren bis 2021 im Schnitt häufig teurer als die Alternativen. Bei dem Grundversorger handelt es sich um den Lieferanten, der vor Ort die meisten Menschen mit Strom beliefert. Laut Monitoringbericht 2022 hatten im Jahr 2020 immerhin noch 24 Prozent der Haushalte einen Grundversorgungsvertrag.

2021 waren Grundversorger im Schnitt erstmalig günstiger als andere Anbieter. Daher kann sich ein Wechsel in einen Grundversorgungstarif lohnen. Jedoch waren auch die Grundversorger von den jüngsten Preiserhöhungen betroffen, weshalb vor dem Stromwechsel ein Anbietervergleich ratsam ist.

Stromkosten in Deutschland nach Vertragsart

Vertragsart Durchschnittliche Kosten bei einem Jahresverbrauch von 2.500 bis 5.000 kWh (inkl. Steuern und Abgaben)
Grundversorgungsvertrag 35,70 Cent/kWh
Sondervertrag mit Grundversorger 34,86 Cent/kWh
Vertrag mit anderem Anbieter 37,22 Cent/kWh
Ökostromvertrag 37,83 Cent/kWh

Monitoringbericht 2022 (Stand 4/2022)

Vor Ort stehen mehr als hundert Anbieter zur Auswahl

Laut Informationen des Monitoringberichts 2022 stehen Verbraucherinnen und Verbrauchern in der BRD durchschnittlich 147 Stromlieferanten zur Verfügung. Ortsabhängig kann es Abweichungen geben.


Stromanbieter wechseln trotz negativem SCHUFA-Eintrag – ist das möglich?

Bei einem Stromwechsel hat der neue Lieferant das Recht, sich bei der SCHUFA nach Ihrer Bonität zu erkundigen. Ist die individuelle Bonität nicht optimal, erschwert das den Wechsel zwar, macht ihn jedoch nicht unmöglich. Stromanbieter entscheiden selber, ob Sie mit Kundinnen und Kunden trotz schlechter Bonität einen Vertrag abschließen. Einige Lieferanten entscheiden dabei zugunsten neuer Stromkundinnen und -kunden.


Wechsel zu Ökostrom – was ist wichtig?

Verbraucherinnen und Verbraucher setzen bei der Tarifauswahl zunehmend auf eine Versorgung mit Ökostrom. Achten Sie bei der Wahl eines Ökostromtarifs auf Zertifikate und Gütesiegel, beispielsweise das Grüner Strom-Label, das OK-power-Siegel oder die Zertifizierung des TÜV Süd – denn Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom.

Eine besondere Form der Ökostromtarife bilden die sogenannten Klimatarife. In diesem Fall stammt der Ökostrom zwar nicht aus erneuerbaren Energien, allerdings gleicht der Stromanbieter den CO2-Ausstoß durch bestimmte Klimaschutzprojekte aus. Welche Projekte genau gefördert werden, teilen die Versorger in den Vertragsbedingungen und auf der Stromrechnung mit.


FAQ – häufig gestellte Fragen zum Stromanbieterwechsel

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