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5 Gründe für die Vollkaskoversicherung

Immer mehr Vollkaskoversicherte in Deutschland

Fünf Gründe für Vollkaskoversicherung

Der 30. November naht – beziehungsweise das Stichdatum für die Kündigungsfrist, die viele Autobesitzer für den Wechsel ihrer Kfz-Versicherung nutzen. Das wirft natürlich auch Fragen auf: Sollte man eine Vollkaskoversicherung abschließen? Welchen Schutz bietet sie eigentlich? Und was muss man beachten?



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Vollkaskoversicherungen kommen für alle Schäden am eigenen Kfz auf

Der Wagen ist nagelneu und der Lack noch unschuldig glänzend? Dann sollte Sie Ihr Kleinod eventuell mit einer Vollkaskoversicherung schützen.

Unterschied zwischen Vollkasko und Teilkasko

Kaskoversicherungen kommen für die Schäden am Fahrzeug des Versicherten auf und zahlt bei Verlust den Wiederbeschaffungswert. Dabei gibt es zwischen der Vollkasko und Teilkasko gravierende Unterschiede. Entsprechend des Namens ist der Schutz der Vollkasko sehr viel umfangreicher als der von der Sparvariante Teilkasko. Im Folgenden finden Sie einen Überblick über die jeweils versicherten Risiken.

Die Vollkaskoversicherung zahlt im Gegensatz zur Teilkasko meist auch dann, wenn der Wagen zum Schadenzeitpunkt durch ein Tier nicht in Bewegung war oder Folgeschäden durch Kabel-Knabbereien entstehen. Vor allem zahlt sie bei sehr viel mehr Tieren: Umfasst Teilkasko oft nur das gesetzlich definierte "Haarwild", haben Vollkaskoversicherte auch bei Schäden durch Kühe, Pferde, Katzen, Hunde oder Vögel Schadenersatzansprüche. Einzelne Details variieren jedoch je nach Kfz-Versicherer, deswegen lohnt es sich nachzuhaken.


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Die Kosten einer Vollkasko sind manchmal günstiger als eine Teilkasko­versicherung

Unter Umständen kann eine Vollkaskoversicherung günstiger sein als eine Teilkaskopolice. Das sind die Gründe:

Versicherungsrisiken der Vollkaskoversicherung kann man oftmals durch umsichtiges Fahren vermeiden. Die Teilkasko versichert hingegen insbesondere Schäden durch externe Faktoren und Naturkatastrophen. Auf diese haben Autobesitzerinnen und Autobesitzer keinen Einfluss.

Dementsprechend spielt bei der Teilkaskoversicherung der Schadenfreiheitsrabatt (SF-Rabatt) beziehungsweise Ihre Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) keine Rolle, bei der Vollkaskoversicherung wird sie angerechnet. Sind Sie also keine Fahranfängerin beziehungsweise kein Fahranfänger, fahren schon lange unfallfrei Auto und haben eine gute Schadenfreiheitsklasse, dann ist die Vollkaskoversicherung vielleicht günstiger – trotz des weitaus besseren Schutzes.

Ein Hinweis: In der Kfz-Haftpflicht und Kfz-Vollkasko gelten unterschiedliche SF-Klassen. Hat Ihre Autoversicherung beispielsweise einen Schaden der Kfz-Haftpflichtversicherung reguliert, dann verschlechtert sich nur die SF-Klasse der Haftpflicht, nicht aber Ihre SF-Klasse in der Vollkasko.

Vollkasko und Selbstbeteiligung

Durch eine Selbstbeteiligung können Sie die Kosten der Vollkaskoversicherung weiter verringern. Zudem bieten nicht alle Autoversicherer eine Vollkaskopolice ohne Eigenbeteiligung an. Schon bei einer Beteiligung im dreistelligen Bereich sparen Sie auf Dauer wesentlich an Beiträgen.

Üblich ist, dass die Selbstbeteiligung bei 150 Euro pro Schaden anfängt. Viele Kundinnen und Kunden wählen einen Versicherungsschutz mit 300 oder 500 Euro Selbstbeteiligung in der Vollkasko. Möglich sind aber auch höhere Beträge von 1.000 Euro oder mehr.

Und wenn dann doch mal ein Kratzer im Lack ist und die Reparaturkosten bereits durch die Eigenbeteiligung abgedeckt wird, dann werden Sie in der SF-Klasse auch nicht schlechter gestellt.


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Die Vollkasko­versicherung übernimmt bei Totalschaden den Autokredit

Totalschaden und der Wagen ist noch nicht abbezahlt? Das wünscht man niemandem! Wer eine gute Vollkaskoversicherung hat, bleibt in diesem Fall nicht auf den Kreditkosten sitzen. Je nach Vertragsbedingungen löst der Vollkaskoversicherer den Kredit ab.


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Die Vollkasko­versicherung ersetzt bei Totalschaden den Wagenwert

Der Wagen schimmert noch von der Politur beim Händler oder ist ein ganz besonderes Schmuckstück von hohem Wert? Und nun hat man einen Totalschaden? Es ist manchmal nur ein schwacher Trost, aber eine gute Vollkaskoversicherung zahlt Ihnen den Wagenwert aus. Das gilt etwa auch dann, wenn Dritte den Wagen mutwillig beschädigen oder man selbst einen Zusammenstoß verursacht.


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Sie können teure Sonderausstattungen versichern

Die Basisausstattung eines Fahrzeugs fällt unter den Kaskoschutz. Das gilt jedoch nicht unbedingt für Sonderausstattungen. Diese können Sie in einer Vollkaskoversicherung jedoch separat versichern. Am besten erkundigen Sie sich deshalb bei Ihrem Versicherer, welches Zubehör im Schadenfall oder bei Diebstahl genau versichert ist und sichern gegebenenfalls einzelne Teile zusätzlich ab.


Vollkaskoschutz: Darauf müssen Sie achten!

Nicht alle Anbieter bieten identische Versicherungsbedingungen. Nicht immer sind alle Risiken bei den einzelnen Unternehmen gleichwertig versichert.

Es gibt im Versicherungsschutz beispielsweise große Unterschiede der Bewertung des Autos als "neuwertig", diese Kategorisierung von Neuwagen gilt bei einigen Anbietern nur für wenige Monate, bei anderen für mehr als ein Jahr. Gleiches gilt für Klauseln bei Schäden durch Tiere, auch hier gibt es zwischen einzelnen Anbietern feine Unterschiede.

Fazit: Vollkaskoschutz ist die Luxus-Versicherungsvariante für das eigene Kfz, dennoch unterscheiden sich die Anbieter bezüglich Preis, Tarif und Leistung. Damit die Police den eigenen Ansprüchen im Detail entspricht und zum vierrädrigen Begleiter passt, sollte man unbedingt einen Vergleich machen.


Alles im grünen Bereich? Was man auch mit Vollkaskoschutz vermeiden sollte!

Natürlich sollte man auch trotz optimalen Schutzes nicht über die Stränge schlagen. Denn bei sogenannter "grober Fahrlässigkeit" kann der Versicherer die Berechtigung etwaiger Schadenleistungen in Frage stellen.

Unter diese Fahrlässigkeitskategorie fallen so etwa das Ignorieren einer roten Ampel, das Telefonieren am Steuer ohne Freisprechanlage, die Nutzung eines nicht verkehrstüchtigen Autos sowie das Fahren unter Drogen- und Alkoholeinfluss. Auch die Deponierung des Fahrzeugbriefs im Wagen gilt als fahrlässig, denn sind Autodiebe im Besitz dieses Dokuments, können sie das Kfz leichter weiterverkaufen.


FAQ – häufige Fragen zur Vollkasko