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Typklassen in der Kfz-Versicherung

Risikoeinstufung anhand der Statistik

Typklassen benutzen die Versicherungsgesellschaften in erster Linie dazu, um die jeweiligen Kraftfahrzeuge in spezielle Risikoklassen einzuteilen und dies in die Berechnung der Versicherungsbeiträge einfließen zu lassen.

Das Typklassenverzeichnis wird jährlich aktualisiert. Mittlerweile sind in diesem Verzeichnis etwa 30.000 Fahrzeugtypen erfasst (Stand 2019). Gesichtspunkte für eine Gruppierung sind neben den unterschiedlichen Fahrzeugmodellen aller Autohersteller auch einzelne Baureihen, die Fahrzeugausstattung und Motorisierung sowie klassifizierbare Sondermodelle.

Die Statistik wird bei der Autoversicherung zu einem wesentlichen Instrument, um Risiken zu bewerten und diese den jeweils betroffenen Versicherten in Rechnung zu stellen. Damit sollen die Prämien für die Versichertengemeinschaft gerechter werden. Die Statistik spiegelt dabei stets das durchschnittliches Risiko eines Fahrzeugmodells wider.


Typklassen für Haftpflicht, Voll- und Teilkasko

Die statistische Auswertung zeigt an, dass Fahrerinnen und Fahrer von Kleinwagen im Vergleich zu den Haltern von teureren Automodellen, Sportwagen und SUV je andersartige Schäden melden.

Während bei Kleinfahrzeugen die Haftpflichtschäden im Vordergrund stehen, sind dies bei teuren Autos vor allem die Kaskoschäden. Kaskoschäden entstehen dabei häufig aufgrund von Diebstahl und Vandalismus. Die Kfz-Versicherung führt Ihr Fahrzeug in je drei Typklassenverzeichnissen (Typklasse für Vollkasko, für Teilkasko und für Haftpflicht).

Allgemein werden in allen Typklassen-Statistiken nur die Schäden berücksichtigt, die Kfz-Versicherungen vorgelegt wurden. Die Statistiken sind also nicht notwendigerweise deckungsgleich mit allen Schäden eines Typs, da den Versicherungen nicht unbedingt alle Schäden gemeldet werden.

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Die Typklasseneinstufung des eigenen Autos herausfinden

Typklassen in der Kfz-Versicherung werden in einem Typklassenverzeichnis erfasst: Jährlich gibt der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV) im Spätsommer bzw. Frühherbst ein neues Typklassenverzeichnis heraus. Dieses ist frei zugänglich.

Wenn Sie sich einen Wagen zulegen möchten, können Sie sich im Typklassenverzeichnis über die aktuelle Einstufung informieren beziehungsweise auch für Ihr eigenes Fahrzeug die entsprechende Typklasse ermitteln: Im Fahrzeugschein oder dem Kfz-Brief finden Sie neben der sogenannten Typ-Schlüssel-Nummer (TSN) die Hersteller-Schlüssel-Nummer (HSN). Anhand dieser beiden Nummern kann Ihr Fahrzeug auf der GDV-Webseite genau identifiziert und zugeordnet werden.

In der Regel nehmen Versicherungsunternehmen, die in Deutschland auf dem Kfz-Versicherungsmarkt tätig sind, das Typklassenverzeichnis als eine Grundlage ihrer Beitragsberechnung – obwohl es den Versicherungen nicht vorgeschrieben ist. Unterschiedlich ist jedoch die Festlegung des jeweiligen Beitragsanteils je Typklasse. Dadurch sind die Versicherungsbeiträge je nach Anbieter unterschiedlich.

Allgemein gilt: Je höher Ihr Fahrzeug in einer Typklasse angesiedelt wird, desto höher ist die Versicherungsprämie in den einzelnen Sparten der Kfz-Versicherung. Über die genaue Zusammensetzung und Höhe der Versicherungsprämie entscheiden jedoch auch noch andere Faktoren.

Der GDV berücksichtigt bei der Erstellung des Typklassenverzeichnis die Datenauswertung der letzten drei Jahre. Mit dieser Verfahrensweise sollen starke Schwankungen vermieden und die Schadensstatistik geglättet werden.

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