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Privatkredit Vergleich

Privatkredite werden von einer tatsächlichen Privatperson oder auch mehreren Personen aufgenommen und nicht von einem gewerblichen Geldgeber. Genutzt wird der Privatkredit beispielsweise zur Finanzierung von wichtigen Haushaltsgütern, einem Auto, einer Reise oder auch einer Immobilie. Da der Privatkredit in der Regel der Verbesserung persönlicher Lebensumstände dient, wird er auch als Konsumentenkredit oder Konsumkredit bezeichnet.



Privatkredite werden immer beliebter

Die Vielzahl der erwachsenen Menschen in Deutschland haben in ihrem Leben bereits mindestens einen Kredit aufgenommen. Laut Informationen des SCHUFA-Kreditkompasses verfügten 2018 demnach knapp 18,4 Millionen Menschen, die bei der Wirtschaftsauskunftskartei registriert waren, über laufende Kredite. Etwa 7,9 Millionen dieser Kreditverträge wurden im gleichen Jahr abgeschlossen.

Ratenkredit als gängige Variante von Privatkrediten

Privatkredite sind gängige Finanzprodukte von Banken. Weit verbreitet ist das, was umgangssprachlich als Ratenkredit bezeichnet wird. Wie der Name besagt, wird die geliehene Geldsumme in Raten zurückgezahlt. Die jeweiligen Raten sind meist gleich hoch, beinhalten Bearbeitungskosten und haben stets einen Zinssatz. Letzterer ist bei vielen Konsumkrediten unveränderlich. Entsprechende Konditionen werden vorher ausgehandelt, ebenso wie der Tilgungszeitraum – also der Zeitraum der Rückzahlung des Darlehens.


Privatkredit – vom Kleinkredit bis hin zur Baufinanzierung

Es gibt die verschiedensten Arten von Privatkrediten: Die Kreditsummen fangen im dreistelligen Bereich an (Kleinkredit), aber können auch bis in den fünfstelligen Bereich gehen. Zudem unterscheidet man zwischen Privatkrediten mit und ohne Zweckbindung. Besteht keine Zweckbindung, kann der Kredit nach dem eigenen Ermessen genutzt werden. Bei einer Zweckbindung verpflichtet sich die Kreditnehmerin oder der Kreditnehmer, das Geld für einen vertraglich definierten Zweck zu nutzen: für Möbel oder ein Kfz, für eine Umschuldung, eine Reise oder bestimmte elektronische Geräte, für eine Modernisierung oder eine Immobilie zum Beispiel. Unabhängig davon, welche Gestalt der Privatkredit annimmt, werden alle Details vertraglich genau festgelegt.

Privatkredit – diese Punkte sind wesentliche Vertragsbestandteile

Art des Kredits Handelt es sich beispielsweise um einen Autokredit oder eine Baufinanzierung? Gibt es eine sonstige Zweckbindung oder kann die Summe frei genutzt werden?
Kreditsumme Wie hoch ist die Kreditsumme? Wann genau wird sie ausgezahlt? Üblich ist vielfach die sofortige Auszahlung. Kreditsummen liegen häufig im dreistelligen, vierstelligen oder auch fünfstelligen Bereich. Die Kreditsumme wird auch als Nettodarlehensbetrag bezeichnet. Der Nettodarlehensbetrag ist also die Summe, die insgesamt ausgezahlt wird.
Kreditlaufzeit In welchem Zeitraum wird das geliehene Geld zurückgezahlt? Oft beträgt die Zeitspanne zwischen einem und mehreren Jahren und die Tilgung erfolgt monatlich.
Höhe von Raten und Zinssatz Kreditsumme, Laufzeit und die Art des Kredits haben Einfluss auf die Höhe der Ratenzahlungen und die Höhe des Zinssatzes. Abgesehen davon gibt es natürlich noch weitere relevante Faktoren, die bedeutsam sind. Dazu gehören beispielsweise die individuelle Bonität oder die Anzahl der Kreditnehmer(innen).
Sondertilgung In manchen Fällen möchten Kreditnehmerinnen oder Kreditnehmer den Kredit vorzeitig komplett abzahlen. Das nennt man Sondertilgung. Da Banken im Falle einer Sondertilgung womöglich weniger Einnahmen verzeichnen als entsprechend des Vertrags vereinbart, ist die Sondertilgung nicht immer kostenlos. Im Vertrag wird deshalb schon genau dargelegt, ob und unter welchen Umständen eine kostenlose Sondertilgung eine Option ist.

Übrigens: Auch Dispositionskredite bei (Giro-)Konten werden als Privatkredite bezeichnet, also die Summe, um die Sie das eigene Konto überziehen können. Der Begriff "Privatkredit" hat außerdem noch eine weitere Verwendung: nämlich beim Verleih von Geld an Familienmitglieder, Verwandte oder Freunde ohne die Einbeziehung eines Kreditinstituts. Diese beiden Formen vom Privatkrediten werden in diesem Beitrag nicht weiter berücksichtigt.

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Privatkredit Vergleich

Der Markt für Privatkredite ist groß, wer nach einer geeigneten Finanzierung sucht, macht im Idealfall vorab einen Privatkredit Vergleich. Dadurch können besonders gute Angebote ermittelt und schlechtere aussortiert werden. Wichtig ist dabei, dass die Kreditanfragen SCHUFA-neutral sind, da gehäufte Anfragen ansonsten womöglich zu einer Verschlechterung des individuellen SCHUFA-Scores führen können. Das kann einerseits Auswirkungen auf die individuelle Bonität haben und andererseits auf die Konditionen des Privatdarlehens.

Privatkredit Vergleich online

Online-Privatkredite unterscheiden sich vom Prinzip her nicht von herkömmlichen Konsumkrediten, allerdings wird nicht nur der Privatkredit Vergleich, sondern auch das gesamte Kreditgeschäft online abgewickelt. Für den Vergleich eignen sich die Kreditrechner, um die verschiedenen Konditionen miteinander zu vergleichen. Der Kreditrechner nimmt dabei die Position eines Vermittlers von Angeboten ein. Lediglich die Antragstellung und die Vertragsübermittlung erfolgt per Post. Dadurch soll Betrug verhindert werden. Die Anbieter sind meist sogenannte Direktbanken, das heißt, man kann die Filialen nicht physisch besuchen.

Privatkredit Vergleich bei traditionellen Banken

Auch traditionelle Banken, Hausbanken oder lokale Filialen größerer Banken bieten Privatkredite an. Zusätzlich haben auch diverse traditionelle Banken zunehmend Online-Privatkredite im Angebot, die teilweise über Online-Vergleiche abrufbar sind.

So funktioniert der Privatkredit Vergleich

Die Eingabemaske des Privatkredit Vergleichs filtert für Sie alle Angebote entsprechend Ihrer Wünsche. Geben Sie einfach die angestrebte Kreditsumme, Laufzeit und den Verwendungszweck in den Privatkreditrechner ein. Passende Kredite werden Ihnen sekundenschnell aufgelistet. Alle Angebote beeinhalten übersichtliche Informationen zu Monatsraten, Kreditzinsen, dem Gesamtbetrag des Darlehens und weitere wichtige Determinanten.

Haben Sie eine für Sie passende Finanzierung gefunden und stimmen einer Weiterleitung Ihrer Kreditanfrage an den Anbieter zu, können Sie dies kostenfrei über unsere Webseite beauftragen. Qualifizieren Sie sich nach der Dokumentenprüfung für einen Kredit, erhalten Sie zeitnah einen Vertrag zugeschickt. Natürlich steht es Ihnen frei, diesen zu unterzeichnen oder eben auch nicht. Nach der Vertragsunterzeichnung wird Ihnen die Kreditsumme binnen wenigen Tagen überwiesen.

Privatkredit Vergleich – das sind die wichtigsten Determinanten

Einige Informationen sind bei einem Privatkreditvergleich besonders wichtig. Diese werden bei dem Privatkredit Vergleich selbstverständlich angezeigt:

  • Effektivzins oder effektiver Jahreszins: Der Jahreszins gibt Auskunft über die jährlichen Gesamtkosten des Privatkredits und ist nur berechenbar, wenn alle Konditionen für den Konsumkredit bereits für die gesamte Vertragslaufzeit feststehen. Ist dies nicht der Fall, handelt es sich um einen 'anfänglichen effektiven Jahreszins'. Der Jahreszins ist nicht das gleiche wie der Sollzins.
  • Sollzins: Bei dem Sollzins handelt es sich um die Verzinsung des Gesamtkredits. Zusätzliche Kreditkosten wie die Bearbeitungsgebühr sind kein Teil des Sollzinses.
  • Kreditraten: In den meist monatlich zu leistenden Kreditraten sind die Tilgung des Kredites, die Zinsen und eventuell anfallende Bearbeitungsgebühren enthalten.
  • Ratenpausen: Besteht bei finanziellen Engpässen gegebenenfalls die Möglichkeit eine oder mehrere Kreditraten kostenfrei auszulassen?
  • Sondertilgung: Besteht die Möglichkeit Sondertilgung? Fallen dafür Kosten an oder ist diese kostenfrei?
  • Möglichkeit der Umschuldung: Kann der Kredit zur Umschuldung genutzt werden oder gegebenenfalls umgeschuldet werden?

Privatkredit aufnehmen – das sind die wichtigsten Voraussetzungen

Bei einer Finanzierung möchte der Kreditgeber möglichst wenig Risiko eingehen und sichergehen, dass die Kreditnehmerin oder der Kreditnehmer das beantragte Darlehen tatsächlich zurückzahlen kann. Damit Ihre Kreditanfrage erfolgreich verläuft, müssen Sie einige Voraussetzungen mitbringen. Die Bedingungen unterscheiden sich je nach kreditgebender Bank und gewünschter Höhe des Privatkredits. Folgende Nachweise verlangen aber fast alle Banken in Deutschland:

  • die Volljährigkeit,
  • einen Hauptwohnsitz in Deutschland,
  • Schäden, bei denen der Schuldige Fahrerflucht begangen hat
  • ein regelmäßiges Einkommen bzw. ein unbefristetes Arbeitsverhältnis außerhalb der Probezeit
  • sowie ausreichende Bonität.

Privatkredit Vergleich – welche Unterlagen benötigt die Bank für die Vergabe eines Kredits?

Es ist nicht gesetzlich festgelegt, welche Unterlagen der Darlehensgeber bei der Vergabe eines Kredits einsehen muss. Das Ziel ist jedoch immer, die Kreditfähigkeit beziehungsweise die Bonität der Antragstellerin oder des Antragstellers zu ermitteln. Jeder seriöse Anbieter wird deshalb eine SCHUFA-Auskunft beantragen: Die SCHUFA ist eine Wirtschaftsauskunftskartei. Sie hat Daten zu dem individuellen Zahlungsverhalten der meisten Menschen in Deutschland gesammelt und ermittelt anhand dieser Informationen einen persönlichen SCHUFA-Score. Unser Tipp: Überprüfen Sie, ob Ihre eigenen Angaben bei der SCHUFA auf dem neusten Stand sind. Einmal pro Jahr können Sie Ihren Datensatz kostenfrei einsehen.

Je nach der Höhe des gewünschten Privatdarlehens nehmen potenzielle Kreditgeber weitere Prüfungen vor: Dazu können beispielsweise Anfragen zu Kontoauszügen oder Einkommensnachweisen, Gehalt oder verbindlichen Ausgaben gehören. Die Banken sichern sich insbesondere bei Selbstständigen und Freiberuflichen gerne doppelt ab, weil diese Berufsgruppen in der Regel kein monatlich gleichbleibendes Einkommen haben.

Kreditanfrage – Identitätsprüfung per VideoIdent

Möchten Privatpersonen ein Darlehen aufnehmen, durchlaufen sie zunächst immer ein Identitätsverfahren der jeweiligen Bank. Lange konnten sich Kreditsuchende ausschließlich direkt in der Filiale ihrer Bank oder mit dem PostIdent-Verfahren in einer Postfiliale legitimieren. In jüngster Zeit jedoch gewinnt das sogenannte VideoIdent-Verfahren zunehmend an Bedeutung. Es erlaubt Privatpersonen, sich schnell und einfach über das Internet zu identifizieren.

Für die Online-Identifikation benötigen Sie ein internetfähiges Endgerät mit Webcam und Mikrofon, ein Handy sowie Ihren gültigen Personalausweis oder Reisepass. Nach der Kreditanfrage erhalten Sie in der Regel per E-Mail eine Einladung zur Durchführung des VideoIdent-Verfahrens. Während der Videokonferenz führt Sie ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin durch die einzelnen Schritte der Identifikation. Am Ende der Legitimation erhalten Sie eine mobile TAN per SMS, die sie am Bildschirm eingeben und die gleichzeitig als elektronische Unterschrift gilt.

Bei der Identitätsprüfung per Videokonferenz werden die Daten über eine sichere Verbindung übertragen und ausschließlich für die Identifikation und Dokumentation verwendet. Das VideoIdent-Verfahren gilt daher als schnelle, bequeme und sichere Alternative, um sich im Rahmen einer Kreditanfrage bei der Bank zu identifizieren. Falls gewünscht, können Sie beim Kreditvergleich gezielt nach Angeboten suchen, bei denen die Identifizierung über VideoIdent möglich ist.


Außerordentliches Kündigungsrecht bei der Betriebshaftpflichtversicherung

Zahlreiche Faktoren beeinflussen den Sollzins, den Jahreszins und die Kreditkosten und damit den Gesamtbetrag des Darlehens. Hier sind einige davon:

  • Bonität: Die Höhe des Zinssatzes wird vom Kreditgeber zumeist entsprechend der Bonität einer potenziellen Kundin oder eines Kunden individuell festgelegt. Die bei dem Kreditvergleich angezeigten Zinssätze sind bonitätsabhängig. Entsprechend Erfahrungen qualifizieren sich zwei Drittel aller Kreditnehmerinnen und Kreditnehmer für den dort angegebenen Zinssatz.
  • Zweckbindung: Besteht eine Zweckbindung, beispielsweise für ein Auto, sind die Zinsen für den Kredit meist günstiger als wenn keine Zweckbindung vorgegeben ist. Natürlich kommt es dabei auch auf die Art des Kredits an: Bei einer Baufinanzierung werden in der Regel höhere Zinsen fällig als für einen Kleinkredit ohne Zweckbindung.
  • Anzahl der Kreditnehmer(innen): Nehmen Sie den Kredit mit einer weiteren Person auf, sinkt zuweilen der Zinssatz. Der Grund: Der Darlehensgeber hat dadurch eine höhere Sicherheit bezüglich der Rückzahlung der Kreditsumme.
  • Laufzeit: Je kürzer die Laufzeit und desto größer die Kreditraten, desto niedriger sind oft auch die Zinsen.
  • Zinskonditionen von Online-Krediten: Zuweilen haben Direktbanken im Internet günstigere Zinskonditionen als traditionelle Banken, da Direktbanken weniger Ausgaben für Personal und Standortkosten aufbringen müssen. Auch bei Tarifcheck.de erhalten Sie vielfach besonders günstige Konditionen.

Preisangabenverordnung bei Privatdarlehen – Schutz für Kreditnehmerinnen und Kreditnehmer

Die Preisangabenverordnung, kurz PAngV, dient dazu, Preisklarheit und Preiswahrheit zu gewährleisten. Für den Kreditbereich bedeutet das, dass Banken alle relevanten Kosten, die im Zusammenhang mit einem Darlehen entstehen, angeben müssen. Im Privatkundengeschäft sind Kreditgeber und Kreditvermittler dazu verpflichtet, zusätzlich den effektiven Jahreszins anzugeben.

In den Effektivzins fließen die zu entrichtenden Sollzinsen sowie alle weiteren Kosten einschließlich möglicher Vermittlungs- und Bearbeitungsgebühren mit ein. Bei Privatdarlehen, deren Zinsen sich während der Laufzeit ändern können, werden die Gesamtkosten anhand der zum Zeitpunkt des Angebots geltenden Konditionen berechnet. Die Verordnung gilt für alle Kredite, die an Privatpersonen vergeben werden – sei es ein klassischer Ratenkredit, ein Immobilienkredit oder ein Dispositionskredit.

Die PAngV bietet mehrere Vorteile:

  • Kreditsuchende haben bessere Vergleichsmöglichkeiten.
  • Das Preisrecht fördert einen fairen Wettbewerb unter den Banken.
  • Die Verordnung verhindert, dass Banken bei bonitätsabhängigen Zinsen alleinig mit dem minimalen Zinssatz werben, der nur bei ausgezeichneter Bonität gewährleistet wird.
  • Treten während der Laufzeit unerwartete, versteckte Kosten auf, besteht die Möglichkeit, den Kreditvertrag anzufechten.

Privatkredite in der Steuererklärung

Privatpersonen haben zuweilen die Möglichkeit, die Zinsen für ein Privatdarlehen beim Finanzamt steuerlich geltend zu machen. Das gilt insbesondere für Darlehen, die der Erwirtschaftung steuerpflichtiger Einnahmen dienen. Die anfallenden Zinsen im Rahmen einer Bau- oder Immobilienfinanzierung sind also steuerlich absetzbar, wenn die Immobilie vermietet oder betrieblich genutzt wird. Diese Aufwendungen sind in der Steuererklärung als Werbungs- oder Betriebskosten anzusetzen.

Privatkredite lassen sich unter Umständen auch als außergewöhnliche Belastungen in die Steuererklärung einbringen. Das gilt zum Beispiel für Krankheitskosten, welche die zumutbare Belastung einer Privatperson übersteigen. In welcher Höhe die außergewöhnliche Belastung steuerlich berücksichtigt wird, ermittelt das Finanzamt anhand verschiedener Faktoren. Wichtig ist in jedem Fall, dass aus dem Kreditvertrag klar hervorgeht, wofür das Geld bestimmt ist.


FAQ – häufige Fragen zum Kreditvergleich

Im offiziellen Kreditwesen ist ein Kredit eine zeitweilige Bereitstellung oder Leihgabe von einer Geldsumme oder einem Sachwert. Damit ein Kreditinstitut von der Bereitstellung eines Wertes profitiert, erhebt es Zinsen, die in der Regel während eines genau definierten Zeitraums zurückgezahlt werden müssen – zusammen mit der geliehenen Geldsumme oder dem Wert einer Sache, wie etwa dem Wert eines bestimmten Autos. Damit Kundinnen und Kunden bei einem Kreditgeschäft nicht übervorteilt werden, gibt es EU-Richtlinien und Gesetze.

Einen Kredit aufnehmen kann theoretisch jede volljährige Person. Je nach Art und Höhe des Kredits fordern Kreditinstitute Nachweise über die Zahlungsfähigkeit oder Kreditwürdigkeit von potentiellen Kundinnen oder Kunden. Die Bonität des Antragstellers wird von der Bank im Zuge des Darlehensangebotes geprüft.

Eine Vielzahl der Bundesbürger haben schon verschiedenste Ratengeschäfte abgeschlossen – sei es die Ratenfinanzierung einer neuen Waschmaschine, eines neuen Fernsehers oder eines Smartphones. Auch die Inanspruchnahme eines Dispokredits ist weit verbreitet. Dabei gilt: Je höher der Kredit, desto mehr Sicherheiten fordert der Kreditgeber. Je besser dabei die individuelle Kreditwürdigkeit und desto kürzer die Vertragslaufzeit eines Kredits, desto niedriger ist der Zinssatz. Die Konditionen unterscheiden sich dennoch zwischen den einzelnen Kreditinstituten teilweise erheblich, sodass zur Festlegung auf einen Kreditgeber ein Kreditvergleich herangezogen werden sollte.

Der effektive Jahreszins ist bei einem Kreditvergleich besonders wichtig, da er Auskunft über die jährlichen Gesamtkosten gibt – nicht eingeschlossen sind dabei etwa Notarkosten oder Kontoführungsgebühren. Der Sollzins gibt Auskunft über die Verzinsung des Gesamtkredits, berücksichtigt jedoch keine Zusatzkosten. Der gebundene Sollzins ist eine verpflichtende und unumstößliche Angabe zu den Zinsen der gesamten Kreditlaufzeit.

Bei der Kreditwerbung müssen gemäß der PAngV (Preisangabenverordnung) effektiver Jahreszins und Sollzins angegeben werden. Auch muss definiert werden, ob der Sollzins veränderlich oder gebunden ist.

Man unterscheidet zwischen bonitätsabhängigen und bonitätsunabhängigen Zinssätzen. Wenn bei einer Kreditwerbung 'bonitätsunabhängig' steht, dann gilt für alle potentiellen Kreditnehmerinnen und Kreditnehmer der gleiche Zinssatz. Ist der Zinssatz hingegen bonitätsabhängig, so kann er sich im Einzelfall verteuern, wenn die Bank eine Kreditvergabe als verhältnismäßig risikoreich ansieht. Die für den Antragssteller oder die Antragsstellerin geltenden Zinsen werden bei der Konditionsanfrage ermittelt. In der Regel kann der bonitätsabhängige Zinssatz von zwei Dritteln aller Kundinnen und Kunden in Anspruch genommen werden.

Sind alle Formalitäten erledigt, und wurde der Vertrag unterzeichnet, so dauert es nur wenige Tage, bis der Betrag auf Ihrem Bankkonto eintrifft. Die neue Anschaffung kann also in der Regel zeitnah getätigt werden.

Kaum ein Kreditunternehmen verzichtet auf eine Bonitätsabfrage mittels einer SCHUFA-Auskunft. Wird keine SCHUFA-Prüfung vorgenommen, so sollte man als potentielle Kundin oder potentieller Kunde die Seriosität des Anbieters genau überprüfen. In dem CHECK24-Kreditvergleich sind daher keine Anbieter enthalten, die Kredite ohne SCHUFA-Auskunft anbieten.

Ja. Es empfiehlt sich allerdings, dies über einen SCHUFA-neutralen Kreditvergleich zu tun, da bei einer Direktanfrage bei Kreditinstituten – unabhängig vom Ergebnis – oft ein SCHUFA-Eintrag vorgenommen wird. Dieser wird für ein Jahr in der SCHUFA-Akte gespeichert.

Die SCHUFA Holding AG speichert Namen, Geburtsdatum, Adresse, gegebenenfalls vorherige Anschriften und Geburtstort. Die Vertragspartner übermitteln weitere Informationen an die SCHUFA – so über Bank-, Versandhandels- und Mobilfunkkonten (Handy-Prepaid-Karten gehört nicht dazu), Kreditkarten, Ratenzahlungsgeschäfte, Kredite und Bürgschaften, Leasingverträge und über etwaige Zahlungsausfälle. Laut eigenen Aussagen speichert die SCHUFA keine Informationen zu Vermögen, Einkommen, Beruf, Familienstand, Nationalität, Religion oder Kaufverhalten.

Die SCHUFA errechnet mit ihren Daten den individuellen Basisscore: Der Basisscore gibt Auskunft über die prozentuale Bonitätswahrscheinlichkeit eines Individuums und wird alle drei Monate aktualisiert. Berücksichtigt dabei wird etwa, ob Rechnungen fristgemäß gezahlt werden oder ob anderweitige Forderungen seitens Dritter bestehen.

Haben Sie beispielsweise in den letzten drei Jahre einen Kredit vertragsgemäß abbezahlt, wird dies bei der SCHUFA-Auskunft positiv berücksichtigt, da es als Zeichen Ihrer Bonität gewertet wird. Bestehen zu einem Zeitpunkt mehrere laufende Kredite, kann das negativ bewertet werden. Die SCHUFA löscht Daten zu Krediten drei Jahre nachdem der Kredit abbezahlt worden ist.

Laut SCHUFA-Webseite waren für 2014 über 66,3 Millionen Personen, 4,3 Millionen Unternehmen und insgesamt 728 Millionen Daten gespeichert.

Bei einer SCHUFA-Auskunft werden dabei nicht all Ihre Daten übermittelt, sondern nur bonitätsrelevante. Eine SCHUFA-Anfrage seitens der Vertragspartner der SCHUFA ist zudem nur erlaubt, wenn die Vertragspartner ein berechtigtes Interesse entsprechend des Bundesdatenschutzgesetzes haben. Dies wäre bei einer Kreditanfrage der Fall.

Bei Kleinkrediten macht eine Restschuldversicherung keinen Sinn. Sie wird von Banken oft bei Großkrediten als Voraussetzung für die Kreditbewilligung gefordert. Das Ziel: Die Versicherung zahlt im eigenen Todesfall den noch ausstehenden Restkreditbetrag an die Bank und schützt hinterbliebene Angehörige vor Schulden.

Ist die Restschuldversicherung Baustein des Kreditvertrags und wird nicht als separate Versicherung bei einem anderen Anbieter abgeschlossen, ist sie oftmals sehr viel teurer. Achten Sie hier genau auf die Bedingungen und machen Sie einen separaten Restschuldversicherungsvergleich.

Die Bank darf nur kündigen, wenn Kreditnehmerinnen oder Kreditnehmer mit einem gewissen Prozentsatz bezüglich der Zahlung im Rückstand stehen – der Prozentsatz variiert entsprechend der Kreditlaufzeit. Gleichzeitig müssen die Kreditnehmerinnen oder Kreditnehmer mit mindestens zwei aufeinanderfolgenden Raten im Verzug sein, ohne dass eine Ratenpause vereinbart wurde. Im Falle dieser zwei Gegebenheiten kann die Bank in der dritten Mahnung mit einer Kreditkündigung drohen – in der Mahnung muss auf die Folgen der Kündigung eingegangen werden und auf eine Einhaltung der zweiwöchigen Frist verwiesen werden.

Genaue gesetzliche Regelungen gibt es nicht, aber je höher der Kredit, desto wahrscheinlicher ist die Forderung von Sicherheiten.

Gängig sind generell Bürgschaften von Angehörigen oder anderen Personen, außerdem kapitalbildende Versicherungen und Bausparverträge.

Bei Immobilienkrediten und Baufinanzierungen sind Hypotheken (die Immobilie gilt als Sicherheit) oder eine Grundschuld (das Recht, aus dem Immobilienverkauf die Restschuld zu tilgen) üblich. Die Grundschuld ist vorteilhafter, da nicht die gesamte Immobilie, sondern nur die Kreditrestschuld an die Bank fällt, falls man die Beiträge nicht mehr zahlen kann.

Bei Autokrediten ist in der Regel der Fahrzeugbrief für das Kfz die Sicherheit. Das Auto gehört praktisch der Bank, bis die letzte Rate getilgt worden ist.

Bearbeitungsgebühren bei Krediten sind seit 2014 unzulässig: Bis 2014 erhoben viele Banken für Kredite eine Bearbeitungsgebühr. Dies war laut eines Urteils des Bundesgerichtshofs (BGH) im Mai 2014 nicht rechtens, wenn es sich um Privat-, Konsum- und Verbraucherkredite handelte, also beispielsweise um Raten-, Auto- oder Immobilienfinanzierungskredite.

Die Bearbeitungsgebühr kostete meist zwischen 1 % und 4 % der Kreditsumme. Sie diente etwa dazu, die Kreditfähigkeit des Kunden durch SCHUFA-Auskünfte oder Ähnliches zu prüfen. Da davon jedoch primär die Kreditinstitute und nicht die Kundinnen und Kunden profitieren, dürfen Banken für diese Prüfung kein Geld mehr verlangen.

In vielen Fällen können Sie sich die Bearbeitungsgebühr – inklusive Zinsen – zurückholen, wenn Sie den Vertrag binnen der letzten zehn Jahre abgeschlossen haben. Danach setzt eine Verjährungsfrist ein. Das entschied der BGH in Karlsruhe im Oktober 2014.

Sehen Sie gegebenenfalls in Ihrem alten Kreditvertrag nach, ob Bearbeitungsgebühren erhoben worden sind, welche Sie nicht explizit verhandelt haben. Vielfach haben Sie dann Anspruch auf die vollständige Rückzahlung inklusive Zinsen.

Da Ihr Kreditinstitut die Rückzahlung höchstwahrscheinlich nicht unaufgefordert vornehmen wird, wenden Sie sich schriftlich an Ihre Bank, um unter Berufung auf das BGH-Urteil die Gebühren zurückzufordern.

Weist die Bank Ihre Forderungen zurück oder reagiert nicht auf Ihr Schreiben, können Sie den zuständigen Ombudsmann kontaktieren. Dies empfiehlt sich auch, wenn bei Ihnen in Kürze die Verjährungsfrist einsetzt. Ihr Antrag binnen der Frist schützt Sie nicht vor einem Verlust Ihrer Ansprüche. Verjährt Ihre Frist zeitnah, dann können Sie sich zeitgleich mit Ihrem Schreiben an die Bank auch an Ihren Ombudsmann wenden, um eine Aufschiebung der Frist zu erwirken.

Wer sein Girokonto im Rahmen des Dispositionskredits (auch Dispo oder Dispokredit genannt) überzieht, kann dies innerhalb der vereinbarten Kreditlinie ohne Vorankündigung tun. Der überzogene Betrag kann zudem ohne Ankündigung zurückgezahlt werden. Allerdings werden für die Inanspruchnahme hohe Sollzinsen fällig. Diese liegen meist weit über den Zinsen, die bei einem Ratenkredit fällig werden.

Zwischen Ratenkredit und Dispokredit gibt es noch weitere Unterschiede: Die Zinsen werden in der Regel tageweise und auch nur für den Betrag berechnet, der tatsächlich genutzt wird. Der Zinssatz ist variabel, fällt jedoch vergleichsweise hoch aus. Geht der in Anspruch genommene Betrag über das vereinbarte Kreditlimit des Dispositionskredits hinaus, wird es für den Bankkunden noch teurer. Dann fallen zusätzlich Überziehungszinsen an. Sollzinsen und Überziehungszinsen werden im Rahmen des Rechnungsabschlusses dem Girokonto angelastet. Dies geschieht gewöhnlich quartalsweise.

Der Dispositionskredit kann für die Dauer des Girovertrages in Anspruch genommen werden. Und darin liegt sowohl die Funktion als auch der Vorteil: Man darf das Girokonto innerhalb der vereinbarten Kreditlinie ohne zeitliche Limitierung überziehen. Der Dispokredit steht also schnell, unkompliziert und zu jeder Zeit zur Verfügung, ohne dass es einer Genehmigung bedarf. Der Nachteil besteht in der hohen Zinsbelastung.

Rechtlich gesehen ist der Dispokredit ein Darlehen im Sinne von § 488 ff BGB (Bürgerliches Gesetzbuch). Im Besonderen ist er ein nach § 493 BGB spezifischer Verbraucherdarlehensvertrag. Entsprechend den Allgemeinen Geschäftsbedingungen hat das Kreditinstitut innerhalb von 30 Tagen ein Recht zur ordentlichen Kündigung des Dispositionskredites. Eine fristlose Kündigung kann nur aus einem wichtigen Grund vorgenommen werden, beispielsweise bei Einleitung der Zwangsvollstreckung gegen Kontoinhaberinnen und Inhaber oder bei wesentlicher Verschlechterung von deren Vermögensverhältnissen. Nach der Kündigung des Dispokredits wird der geschuldete Betrag sofort fällig.