Kredit


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Privatkredit

Ein Privatkredit wird auch als Konsumentenkredit bezeichnet

Der bekannteste und am meisten in Anspruch genommene Privatkredit ist der Ratenkredit, den es aufgrund werblicher Maßnahmen in unterschiedlichen Namensgebungen gibt, beispielsweise als Autokredit, als Onlinekredit oder auch als Kredit mit Schufa.

Der Privatkredit ist ein standardisiertes Produkt der Kreditinstitute für Privatkunden. Er bewegt sich in einem finanziellen Rahmen zwischen 1.000 Euro und 75.000 Euro mit einer Laufzeit bis 84 Monate, in Ausnahmefällen auch bis 120 Monate. Ein Vorteil für den Kreditnehmer ist der Verzicht des Kreditinstitutes auf Sicherheiten und so werden Privatkredite regelmäßig als Blankodarlehen vergeben. Als einzige Sicherheit wird vertraglich regelmäßig eine Lohn- und Gehaltsabtretung vereinbart.

In Fällen, in denen die Bonität des Kreditnehmers nicht ausreicht, kann die Bank als zusätzliche Absicherung eine Bürgschaft verlangen.

Auch beim Autokauf und der Finanzierung über einen Autokredit war es bislang üblich, eine Sicherungsübereignung des Fahrzeugs schriftlich zu vereinbaren, aber immer häufiger wird darauf verzichtet. Die Rückzahlung des Privatkredits wird in einem Zins- und Tilgungsplan mit gleichbleibenden Zinsen festgeschrieben. In den monatlichen Raten sind die Tilgung des Kredites, die Zinsen und eventuell anfallende Bearbeitungsgebühren enthalten, die bis zu 3 Prozent der Kreditsumme betragen können. Die Höhe des Zinssatzes wird zumeist entsprechend der Bonität des Kunden individuell festgelegt.

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Der Privatkredit – seine Rahmenbedingungen und das Recht zur Kündigung

Die Rahmenbedingungen für private Kredite sind in den §§ 488 ff. BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) geregelt.

Kredite an Privatpersonen werden rechtlich als Verbraucherdarlehen behandelt. Hierdurch erhält der Kreditnehmer unter anderem das in § 495 BGB festgesetzte Recht zum Widerruf. Innerhalb von 14 Tagen kann er dem Kreditvertrag unter der Voraussetzung widersprechen, dass er die bereits gewährte Kreditsumme unverzüglich an den Kreditgeber zurückerstattet. Für den Privatkredit im Sinne eines Konsumentenkredits gelten die in § 492 BGB festgelegten Erfordernisse bezüglich der Schriftform sowie wesentlicher Vertragsinhalte.

Ein Privatkredit ist von beiden Vertragsparteien kündbar.

Beim Darlehensnehmer orientiert sich das Recht zur Kündigung an der jeweiligen Kreditform. Die Kündigung von Ratenkrediten ist in § 489 BGB geregelt. Danach hat der Kreditnehmer das Recht, den Kredit 6 Monate nach Auszahlung mit einer Frist von 3 Monaten zu kündigen, sofern ein fester Zinssatz vereinbart wurde. Das berechtigt allerdings das Kreditinstitut, die eingezogene Bearbeitungsgebühr einzubehalten und eine Gebühr für die Abwicklung der Kündigung zu verlangen. Auch die Bank kann den Privatkredit kündigen. Dann muss der Kreditnehmer mit mindestens zwei aufeinanderfolgenden Raten ganz oder teilweise in Verzug sein und die Bank muss in der dritten Mahnung die Kündigung des Kredites androhen mit einer Fristsetzung von zwei Wochen und mit Verweis auf die Folgen.

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