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Kfz-Versicherung Vergleich

Das Auto ist bei der Organisation des Alltags für viele Menschen hierzulande essenziell. Der Pkw ist bevorzugtes Fortbewegungsmittel auf Kurztrips und Urlauben. Und für zahlreiche Fahrzeughalter ist das Kfz ein Liebhaberstück, welches sie sorgsam pflegen. Unabhängig davon, zu welchem Typ Sie gehören: Wichtig ist in jedem Fall eine gute Autoversicherung, die genau auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Ein kostenloser Kfz-Versicherung Vergleich lohnt sich selbst dann, wenn Sie bereits einen guten Tarif haben. Durch einen Wechsel Ihrer Autoversicherung sparen Sie im Idealfall nicht nur hunderte Euro jährlich, sondern profitieren sogar von verbesserten Leistungen. Der Grund: Mehr als 200 Anbieter werben um die Gunst der Kundinnen und Kunden. Dauert es noch, bis Ihr Vertrag ausläuft, ist ein Autoversicherungsvergleich dennoch empfehlenswert. Sie erhalten einen guten Marktüberblick und haben in einigen Fällen ein Sonderkündigungsrecht.

Die Autoversicherung enthält eine Kfz-Haftpflichtversicherung sowie wahlweise eine Kaskoversicherung und/oder weitere Komponenten. Der Abschluss der Kfz-Haftpflichtversicherung ist gesetzliche Pflicht. Sie leistet bei Sach-, Personen- und Vermögensschäden, die Fahrerinnen und Fahrer im Straßenverkehr versehentlich bei Dritten verursachen. Die Teilkasko- und Vollkaskoversicherungen sind freiwillig und kommen für unterschiedlichste Schäden am eigenen Kraftfahrzeug auf.


Die Kfz-Haftpflichtversicherung

Die Kfz-Haftpflichtversicherung kommt für Sach- und Personenschäden auf, welche die Fahrerin oder der Fahrer zu verantworten hat; sie deckt keine Schäden am Fahrzeug des Verursachers oder der Verursacherin.

Sie ist Vorschrift, damit geschädigte Dritte bei einem Verkehrsvorfall angemessen entschädigt und versorgt werden, auch wenn die Schadenverursacherin oder der Schadenverursacher kein ausreichendes Privatvermögen haben.

Die Autoversicherer haben dabei unterschiedliche Konditionen und Prämien für einzelne Leistungen. Jedes zugelassene Kfz-Versicherungsunternehmen muss jedoch Haftpflichtversicherungen anbieten, die sich nach den rechtlichen Bestimmungen richten.

So sind bestimmte Schadensdeckung-Mindestsummen gesetzlich vorgegeben. Bei einem zur Personenbeförderung genutzten Fahrzeug – auch mit Anhänger – das insgesamt weniger als elf Plätze hat, liegen diese Mindestsummen in der Regel wie folgt:

Kfz Icon Personenschäden

Personenschäden

Kfz Icon Sachschäden

Sachschäden

Kfz Icon Vermögensschäden

Vermögensschäden


Die Kfz-Kaskoversicherung

Teil- und Vollkaskoversicherungen decken – je nach Umfang der Kfz-Versicherungspolice – verschiedene, potentielle Schäden am eigenen Auto ab. Unterschiedliche Kfz-Versicherer variieren dabei in Leistung, Preis und Angebot.

Wann die Teilkaskoversicherung greift

  • Glasbruch
  • Kabelschäden oder Schäden durch Kurzschluss
  • Schäden durch Sturm, Hagel, Fluten oder Blitzschlag
  • Schäden durch Brand oder Explosionen
  • Diebstahl des Autos oder von Fahrzeugteilen
  • Kollisionen mit Haarwild, wenn der Pkw in Bewegung ist

Wichtig ist, sich die Bestimmungen Ihres Kfz-Versicherung Anbieters genau durchzusehen, denn dort wird im Einzelnen definiert, welche durch Tiere verursachte Schäden abgedeckt und welche Autoteile im Einzelnen versichert sind.

Schäden, die im Teilkaskovertrag nicht mitversichert werden, können mit einem Zusatzbeitrag versichert werden – das sind beispielsweise unter Umständen der Ersatz von Sonderausstattungen oder die Versicherung gegen Nager unter der Motorhaube.

Wann die Vollkaskoversicherung greift

  • Kollisionsschäden durch Eigenverschulden
  • Kollisionsschäden durch nicht zu ermittelnde Verursacher
  • Schäden, bei denen der Schuldige Fahrerflucht begangen hat
  • Schäden durch zahlungsunfähige oder nicht versicherte Dritte
  • Schäden durch Vandalismus
  • Schäden durch Tiere, die nicht unter den Teilkaskoschutz fallen

Auch hier gibt es Ausnahmen. Eine Autoversicherung muss etwa im Falle grober Fahrlässigkeit nicht zahlen, dazu gehören Alkoholeinfluss am Steuer, Fahrerflucht der / des Versicherten oder die Nutzung des Pkw, wenn es nicht verkehrstauglich ist.

Einzelne Autoversicherer machen zudem Unterschiede in der Bewertung des Wagens als neuwertig – auf eine Neuwertentschädigung haben Sie so bei manchen Unternehmen nur wenige Monate, bei anderen mehr als ein Jahr Anspruch.


Vollkasko und Teilkasko im Vergleich

Pauschal ist nicht zu sagen, welche Kfz-Kaskovariante sich für Sie persönlich lohnt. Abhängig ist dies unter anderem von Modell und Alter Ihres Fahrzeugs, Ihrem Schadenfreiheitsrabatt, der Höhe der gewünschten Schadensdeckung und Ihren finanziellen Möglichkeiten. In Erwägung ziehen sollten Sie den Abschluss einer Vollkaskoversicherung, wenn Ihr Auto besonders neu ist oder einen hohen Listenpreis hat. Auch wenn der Wagen über einen Kredit finanziert wird, würde im Fall eines Totalschadens der Kredit mithilfe einer Vollkaskoversicherung unter Umständen abgelöst werden.

Wenn Sie viele Jahre schadenfrei gefahren sind, wird Ihnen dies im Vollkaskomodus angerechnet – denn viele von der Vollkasko abgedeckte Schäden können durch umsichtiges Fahren vermieden werden. Bei einer Teilkaskoversicherung wird der Schadenfreiheitsrabatt nicht berücksichtigt, da Fahrzeughalterinnen und Fahrzeughalter auf die dort abgedeckten Schäden keinen Einfluss haben – z. B. auf Wildwechsel oder Unwetter.

Im Vergleich zur Vollkaskoversicherung ist die Teilkaskoversicherung relativ günstig, was vor allem an dem geringeren Leistungsniveau liegt. Oft ist sie nur unwesentlich teurer als die Kfz-Haftpflichtversicherung für sich genommen. Die Beitragshöhe richtet sich bei der Teilkaskoversicherung nach unterschiedlichen Faktoren, allen voran der Typklasse des Fahrzeuges und an welchem Ort das Fahrzeug zugelassen ist (Regionalklasse). Generell empfiehlt sich der Versicherungsvergleich beider Kaskovarianten, denn je nach Versicherer und Ihren Umständen – wie beispielsweise einem guten Schadenfreiheitsrabatt – kann die Kfz-Vollkaskoversicherung verhältnismäßig günstiger sein als die Teilkasko.

Allgemein ist bei beiden Kaskovarianten eine Selbstbeteiligung anzuraten, denn dadurch wird Ihre Kfz-Versicherung wesentlich preiswerter, und nicht alle Unternehmen bieten Kaskoversicherungen ohne Eigenbeteiligung an. Ist zudem ein potentieller Schaden bereits durch Ihre Selbstbeteiligung abgegolten, dann ändert sich auch Ihre SF-Klasse nicht.

Vollkasko vs. Teilkasko

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Das beeinflusst die Höhe Ihrer Kfz-Versicherung Beträge

Wichtig bei der Beitragsberechnung ist nicht nur der gewünschte Versicherungsumfang, sondern auch zahlreiche andere Kriterien, zum Beispiel wo, wer, wie oft, welches Fahrzeug fährt, wie lange schon unfallfrei gefahren wurde oder wo der Wagen geparkt wird. Die einzelnen Anbieter bewerten diese Kriterien dabei unterschiedlich – dementsprechend gibt es gravierende Unterschiede bei der Tarifkalkulation und damit auch bei den individuellen Preisen einzelner Versicherungen. Besondere Bedeutung hat aber in jedem Fall der Schadenfreiheitsrabatt.

1 Schadenfreiheitsklasse und Schadenfreiheitsrabatt

Einen sehr großen Einfluss auf die Höhe der Versicherungsprämie hat der Schadenfreiheitsrabatt. Dabei gilt: Je länger die oder der Versicherte schadenfrei Auto fährt, desto höher ist die SF-Klasse und desto günstiger sind Kfz-Haftpflicht- und Vollkaskoversicherungen. Bei der Teilkaskoversicherung greift der SF-Rabatt nicht, weil die dort abgedeckten Schäden meist nicht durch gutes Fahrverhalten beeinflusst werden können – so etwa Sturmschäden.

Mussten Sie innerhalb der letzten Jahre beispielsweise nur Ihre Vollkaskoversicherung in Anspruch nehmen, ändert sich nur die SF-Klasse für die Vollkaskoversicherung. In der Kfz-Haftpflichtversicherung werden Sie dann in der Regel nicht zurückgestuft. Es gibt dabei für Autoversicherung Anbieter keine einheitliche SF-Klassentabelle. Jedes Unternehmen ordnet den einzelnen Klassen unterschiedlich hohe Beitragssätze zu.

Beispielrechnung: Ein Versicherungsnehmer ist zehn Jahre schadenfrei gefahren und gehört SF-Klasse 10 an. Versicherung A würde ihm noch 40 % der Grundprämie für je die Kfz-Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung berechnen. Versicherung B hingegen berechnet ihm für beide Versicherungen je 36 %.

Die Schadenfreiheitsklasse hat insgesamt also weitaus höhere Auswirkungen auf die Tarifbildung, als etwa die Regionalklasse. Ein Kfz-versicherung Vergleich ist dementsprechend empfehlenswert und kann Ihnen sehr viel Geld sparen. Ihre eigene, aktuelle Schadenfreiheitsklasse für Ihre Kfz-Haftpflichtversicherung – und gegebenenfalls Ihre Vollkaskoversicherung – finden Sie auf Ihrer aktuellen Beitragsrechnung oder bei Ihrem Auroversicherer im Online-Portal.

Hatten Sie innerhalb der letzten sieben Jahre eine Kfz-Versicherung, können Sie Ihre dortige Schadenfreiheitsklasse mit zu einem anderen Versicherer nehmen. Hatten Sie keine eigene Kfz-Versicherung, können Sie bei einigen Unternehmen Schadenfreiheitsrabatte von Dritten übernehmen, beispielsweise von Ihren Eltern. Diese Übertragung ist allerdings nicht rückgängig zu machen.

Da insbesondere Fahranfängerinnen und Fahranfänger hohe Kfz-Versicherungsbeiträge zahlen, lohnt es sich unter Umständen, deren Autos als Zweitwagen von beispielsweise den Eltern zu versichern. Dabei steigen allerdings auch die Prämien für die Eltern. Besondere Familientarife einiger Kfz-Versicherungsunternehmen können ebenfalls eine Alternative sein.

Sollten Sie ein Saisonkennzeichen haben, müssen Sie beachten, dass Sie nach einem schadenfreien Jahr nur in eine bessere SF-Klasse eingestuft werden, wenn dieses mindestens sechs Monate davon gültig ist.

2 Die Typklasse

In Deutschland sind etwa 30.000 verschiedene Fahrzeugmodelle zugelassen (Stand 2019). Um Beitragshöhen zu ermitteln, werden sie in Typklassen eingestuft. Veröffentlicht wird diese Einstufung vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Diese Typklassen geben Auskunft darüber, wie viele Schäden und Unfälle ein bestimmter Wagentyp hatte. Berücksichtigt werden dabei nur die Schäden, die den Kfz-Versicherungsunternehmen gemeldet worden sind, beziehungsweise die, für die eine Autoversicherung aufgekommen ist. Allgemein gilt: je weniger Schäden, desto niedriger die Typklasse, desto niedriger die Versicherungsprämie.

Es gibt dabei unterschiedliche Typklassen für je die Kfz-Haftpflicht-, Teilkasko- und Vollkaskoversicherung, da verschiedenartige Schäden relevant sind. Das Typklassenverzeichnis des GDV erscheint je im Spätsommer bzw. Herbst eines Jahres. Hat sich die Typklasse Ihres Autos geändert, wird dies bei bestehenden Kfz-Versicherungsverträgen meist zum Jahreswechsel in die Tarifkalkulation eingebunden. Die Berücksichtigung der Typklassen ist dabei für Versicherungsanbieter keine gesetzliche Pflicht. Sie werden aber fast ausnahmslos bei der Tarifbildung zu Rate gezogen.

Unterschiede Typklassen

3 Die Regionalklasse

Die Bundesrepublik hat 413 Zulassungsbezirke für Kfz-Fahrzeuge (Stand 2019), die in Regionalklassen eingeteilt werden. Der GDV veröffentlicht einmal jährlich die neue Regionalklasseneinstufung. Bei dieser Unterteilung ist das Kriterium die Schadensbilanz der im Bezirk gemeldeten Autos – beziehungsweise die Schadensbilanz der im Bezirk gemeldeten Kfz-Versicherten – im Vergleich zum Bundesdurchschnitt. Berücksichtigt werden dabei nur Unfall- und Autoschäden, die Kfz-Versicherungen gemeldet worden sind, beziehungsweise für die Kfz-Versicherungen aufgekommen sind. Zulassungsbezirke, die ähnliche Schadensbilanzen haben, gehören einer Regionalklasse an.

Es gibt für Kfz-Haftpflicht-, Teil- und Vollkaskoversicherung unterschiedliche Klassen, da unterschiedliche Kriterien wichtig sind: Bei der Teilkaskoversicherung sind Sturm- und Hagelschäden relevant, bei der Kfz-Haftpflichtversicherung Schadensansprüche von Dritten.

Die Regionalstatistik wird einmal jährlich erstellt und berücksichtigt jeweils die Schadenfälle der letzten fünf Jahre. Regionalklassen sind wie die Typklassen für die Tarifkalkulation seitens der Kfz-Versicherer nicht verbindlich. In der Regel werden neue Regionalklassen-Einstufungen bei neuen Verträgen sofort und bei bestehenden zum Jahreswechsel berücksichtigt.

Unterschiede Regionalklassen


Andere Faktoren bei der Berechnung Ihrer Kfz-Versicherungsbeiträge

Neben SF-, Typ- und Regionalklasse sind weitere Elemente bei der Berechnung Ihres Tarifs relevant, ändern sich dabei die diesbezüglichen Umstände der Versicherten, sollte dies der Autoversicherung umgehend mitgeteilt werden, ansonsten muss mit Vertragsstrafen und Beitragserhöhungen gerechnet werden. Folgende Faktoren spielen eine Rolle:

Je weniger Personen Ihren Wagen fahren, desto niedriger ist auch der Beitrag. Je älter und fahrerfahrener dabei die Fahrerinnen und Fahrer sind, desto weniger kostet dies. Günstiger ist es dabei, andere Nutzerinnen und Nutzer namentlich zu benennen. Sind diese 'unbekannt', können Kfz-Versicherungsunternehmen deren Fahrverhalten nicht einschätzen und berechnen dementsprechend mehr.

Je weniger Sie Ihren Pkw nutzen, desto niedriger ist auch das Unfallrisiko und somit der Beitrag. Versicherungsanbieter verwenden meist folgende Einteilung:

  • bis 3.000 km pro Jahr
  • 3.001 km - 6.000 km pro Jahr
  • 6.001 km - 9.000 km pro Jahr
  • 9.001 km - 12.000 km pro Jahr
  • 12.001 km - 15.000 km pro Jahr
  • 15.001 km - 20.000 km pro Jahr
  • 20.001 km - 25.000 km pro Jahr
  • 25.001 km - 30.000 km pro Jahr
  • ab 30.001 km pro Jahr

Liegt Ihre geschätzte Kilometerleistung nur geringfügig über einer bestimmten Kategorie, lohnt sich zu überdenken, ob man die Fahrleistung minimal reduzieren kann.

Nutzen Sie Ihr Auto auch gewerblich – also für Kunden- und Lieferdienste et cetera – dann fällt bei Versicherern meist ein Mehrbetrag an. Manche Unternehmen versichern nur privat genutzte Wagen.

Ist dies der Fall, erhalten Sie eventuell einen günstigeren Zweitwagentarif, und das zu versichernde Fahrzeug wird in eine günstigere SF-Klasse eingestuft. Besitzen Sie auch ein Motorrad, gewähren manche Anbieter Rabatte oder bieten Kombinationstarife an.

Fahren Sie oder andere auf Ihren Wagen zugelassene Fahrerinnen und Fahrer regelmäßig weitere Kraftfahrzeuge und haben dementsprechende Routine, so führt dies bei einigen Unternehmen zur Betragssenkung.

Ist Ihr Wagen nachts besonders sicher abgestellt, dann hat das positive Auswirkungen auf die Kaskoversicherung. Haben Sie beispielsweise eine abschließbare Garage, besteht verstärkter Schutz vor Diebstahl, Vandalismus oder Sturmschäden als auf öffentlichen, nicht überdachten Parkflächen.

Haben Sie Ihr Auto bar bezahlt, gibt es bei einigen Kfz-Versicherungen Vergünstigungen. Für geleaste Fahrzeuge bieten einige Unternehmen besondere Tarife mit Leasing-Differenzdeckung an.

Für einige Autoversicherungen stellen Punkte in Flensburg ein erhöhtes Versicherungsrisiko dar. Relevant sind dabei nur die Punkte, die noch nicht erloschen sind. Haben Sie keine Punkte, können Sie niedrigere Beiträge erwarten.

Einige Unternehmen haben für Beamtinnen oder Beamte, für bestimmte Berufsgruppen, Branchen oder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestimmter Firmen besondere Konditionen.

Zahlen Sie Ihren Kfz-Versicherungsbeitrag jährlich, dann gibt es bei einzelnen Anbietern verhältnismäßig hohe Rabatte. Möglich ist auch die halbjährliche oder vierteljährliche Zahlung. Nicht alle Unternehmen bieten monatliche Zahlungsweisen an.

Ihr Versicherungsbeitrag sinkt, wenn Sie auf freie Werkstattwahl verzichten und nur die Partnerwerkstätten des Autoversicherungsunternehmens in Anspruch nehmen. Fahren Sie einen Neuwagen oder einen geleasten Pkw, muss vorab jedoch geklärt werden, ob durch eine Werkstattbindung Garantieansprüche an Ihren Fahrzeughersteller gefährdet sind.

Entsprechend der Unfallstatistiken sind Personen mit Kindern, Verheiratete und Individuen, die in einer eheähnlichen Partnerschaft sind, umsichtigere Fahrerinnen und Fahrer. Das gleiche gilt für Individuen, die im eigenen Wohneigentum leben. All dies wird bei der Tarifbildung vieler Autoversicherer berücksichtigt.

Der Besitz einer Jahreskarte für den öffentlichen Nahverkehr wird von einigen Kfz-Versicherern positiv bewertet: Nutzen Sie regelmäßig öffentliche Verkehrsmittel, fahren Sie weniger häufig während des Berufsverkehrs und haben folglich ein geringeres Unfallrisiko.

Unter Umständen erhalten Sie dadurch bei einigen Anbietern Rabatt. Für einige Automobilclub-Mitglieder gibt es zudem Sondertarife.


Mit dem Autoschutzbrief sicher unterwegs

Mit einem Autoschutzbrief erhalten Sie bei Pannen, Unfällen oder im Krankheitsfall Hilfestellung – sowohl in der Bundesrepublik als auch im europäischen Ausland. Dazu gehören etwa Ersatzteilversand, Abschlepp-, Mietwagen- und Übernachtungskosten oder der Krankenrücktransport. Der Schutzbrief gilt also für das Fahrzeug und die Insassen in gleichem Maße.

Der Autoschutzbrief ist eine Zusatzversicherung, die Sie bei Ihrem Kfz-Versicherungsunternehmen für verhältnismäßig geringe Mehrkosten anfordern können. Bei einigen Kfz-Versicherern können Sie den Autoschutzbrief nur in Anspruch nehmen, wenn Sie eine Kaskoversicherung abgeschlossen haben, bei anderen Unternehmen reicht die Kfz-Haftpflichtversicherung. Müssen Sie den Schutzbrief in Anspruch nehmen, informieren Sie Ihre Versicherung, die dann die notwendige Assistenz in die Wege leitet – im Ausland sind dabei die Vertragspartner Ihres Anbieters in der Regel schnell hilfeleistend zur Stelle.

Insbesondere für Vielfahrerinnen und Vielfahrer lohnt sich dabei der Autoschutzbrief. Auch wenn Sie mit Ihrem Wagen ins europäische Ausland fahren, ist er hilfreich, da einige Leistungen – wie der Krankenrücktransport oder der Ersatzteilversand – speziell auf Vorfälle im Ausland zugeschnitten sind.

Haushalte mit Kfz-Haftpflicht
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Tipps für den Ernstfall

Seien Sie bei einem möglichen Unfall gut vorbereitet.

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Rechtsschutzversicherung

Die Rechtsschutzversicherung ist ein freiwilliger Zusatzbaustein der Kfz-Versicherung. Je nach Anbieter übernimmt das Unternehmen dabei bis zu einer bestimmten Höhe die Kosten für Anwaltsgebühren, Gerichtskosten und / oder Zeugengelder. Rechtsschutzversicherungen können nicht nur bezüglich Ihres Wagens, sondern auch für andere Lebensbereiche abgeschlossen werden – dann aber natürlich nicht im Rahmen Ihrer Autoversicherung. Allgemein sind bei einer Rechtsschutzversicherung dabei Einzelversicherungen oder auch Kombinationen verschiedener Lebensbereiche möglich.

Ob und was für Sie sinnvoll sind, hängt von Ihren persönlichen Umständen ab. Auch hier gilt, dass verschiedene Kfz-Versicherung Anbieter für den Rechtsschutz unterschiedliche Tarife und Leistungen anbieten.


Rabattschutz und Rabattretter bei der Autoversicherung

Viele Unternehmen bieten als Zusatz-Baustein der Kfz-Versicherung den Rabattschutz an. Haben Versicherungsnehmerinnen und Versicherungsnehmer eine bestimmte SF-Klasse erreicht – der nach Anbieter variiert – können sie sich gegen Rückstufungen im Schadenfall versichern. Je nach Tarif ist eine bestimmte Anzahl von Schäden pro Jahr rückstufungsfrei, die SF-Klasse verbessert sich also trotz eines Schadenfalls wie im Schadenfreiheitsfall.

Möchten Nutzerinnen und Nutzer des Rabattschutzes die Kfz-Versicherung wechseln, müssen sie beachten, dass der angerechnete Rabattschutz meist nicht gilt. Ist die vorherige Autoversicherung für Schäden aufgekommen, aber hat die Versicherte oder den Versicherten aufgrund des Rabattschutzes nicht zurückgestuft, so wird die neue Versicherung diese Rückstufung höchstwahrscheinlich vornehmen.

Fahren Sie bereits viele Jahre schadenfrei, so bieten einige Kfz-Versicherungen zuweilen – manchmal auch ohne Beitragszuschläge – einen Rabattretter an. Das heißt, im Schadenfall werden Sie nur geringfügig oder sogar gar nicht zurückgestuft. Bezüglich Rabattschutz und Rabattretter haben einzelne Versicherer sehr unterschiedliche Policen. Ein Autoversicherungsvergleich ist also sinnvoll.


Kfz-Bestand in Deutschland
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Kundenansprüche an Leistungen bei der Kfz-Versicherung
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Vergleich der Kfz-Versicherungen
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Knabbernde Marder und flinke Rehe

Die Vollkaskoversicherung zahlt für fast alle, durch Tiere verursachten Schäden. In einer Teilkaskoversicherung ist das nicht der Fall. Sie haben Recht auf Schadenanspruch, wenn Ihr Fahrzeug bei einem Zusammenstoß mit Wild in Bewegung war. Aber Wild ist nicht gleich Wild: Viele Teilkaskoversicherungen decken einzig Kollisionen mit sogenanntem ‚Haarwild‘ entsprechend der Definition von § 2 des Bundesjagdgesetzes. Zum Haarwild zählen Rehe, Elche, Wildschweine, Wildkatzen, Feldhasen oder Füchse – die einzelnen Bundesländer können zudem weitere Tierarten unter das Jagdrecht stellen.

Kühe, Pferde oder Hauskatzen fallen hingegen unter die Kategorie der domestizierten Haus- und Nutztiere – bei einer Kollision zahlt die Teilkaskoversicherung also meist nicht. Auch bei Kollisionen mit Federwild wie Möwen oder Wildgänsen haben Sie gegenüber der Teilkaskoversicherung oftmals keine Ansprüche.

Wenn Entschädigungsanspruch besteht, müssen Versicherte dies zudem nachweisen können. Rennt beispielsweise ein Hirsch nach einem Wagenzusammenstoß davon, sollte man sich umgehend an die Polizei oder einen zuständigen Jagdpächter wenden – diese können eine Wildschadenbestätigung ausstellen. Idealerweise werden zu diesem Zeitpunkt auch bereits detailliert das Tier und der Unfallhergang geschildert – denn es kann sein, dass Gutachter im Nachhinein die Angaben und damit den Schadensanspruch von Versicherten überprüfen.

Auch Nager verursachen oft Schäden. Stein- und Baummarder werden dabei als Haarwild definiert. Während ein Marder jedoch Ihre Wagenverkabelung anknabbert, steht Ihr Wagen meist still. Die Kosten für unbrauchbare Kabel werden zwar in der Regel von der Teilkaskoversicherung erstattet, nicht sichergestellt ist jedoch der Schadensanspruch bei ernsthaften Folgeschäden – etwa am Motor. Und auch andere Nager machen es sich zuweilen unter der Motorhaube bequem, beispielsweise Ratten oder sogar Katzen. Gutachter können meist anhand von Fell- und Duftspuren genau bestimmen, um welches Tier es sich handelt. Für Versicherungsnehmerinnen und Versicherungsnehmer ist es also sinnvoll zu prüfen, was genau einzelne Kaskopolicen abdecken – hinsichtlich Kollisionsschäden und auch in Bezug auf verschiedene durch Tiere verursachte Schäden, wenn das Fahrzeug still steht.


Autoversicherung innerhalb der Vertragslaufzeit wechseln

Sie können Ihre Kfz-Versicherung regulär je am Jahresende kündigen, wenn Sie Ihrem Versicherer das Kündigungsschreiben bis zum 30. November vorlegen. Das Gleiche gilt bei Beitragserhöhungen aufgrund sich ändernder Regional- und Typklassen.

Darüber hinaus haben Sie in folgenden Fällen ein Sonderkündigungsrecht:

  • Ihre Versicherung erhöht bei gleichbleibenden Leistungen die Beiträge.
  • Ihre Versicherung erhebt eine 'verdeckte Beitragserhöhung' – beispielsweise wurden Sie in eine bessere SF-Klasse eingestuft, ohne dass Ihre Beiträge gesunken sind.
  • Generell haben Sie nach einem Schadenfall die Möglichkeit zu wechseln, unabhängig davon, ob Ihre Autoversicherung den Schaden zu Ihrer Zufriedenheit abgewickelt hat oder nicht.
  • Haben Sie Ihren alten Pkw abgemeldet oder verkauft, ist damit automatisch das Kfz-Versicherungsverhältnis beendet. Melden Sie ein anderes Auto an, können Sie dieses auch bei einem anderen Unternehmen versichern.

Die Sonderkündigung muss binnen eines Monats nach einer Beitragserhöhung oder einem Schadenfall erfolgen. Haben Sie Ihre Versicherungsprämie bereits gezahlt und möchten von Ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen, wird Ihnen der Betrag für noch ausstehende Monate zurückerstattet.

Kfz Versicherungen im Vergleich© Tarifcheck.de
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Schadensfall in der Kfz-Versicherung

Nach einem Schadensfall unterliegen Kfz-Versicherte besonderen Pflichten, die sich in der Anzeigepflicht, der Aufklärungs- und der Schadenminderungspflicht äußern.

  • Die Anzeigepflicht verlangt, dass jedes Schadenereignis, welches einen Leistungsfall für die Versicherungsgesellschaft nach sich zieht, dieser innerhalb von sieben Tagen gemeldet werden muss.
  • Die Aufklärungspflicht verlangt von Versicherungsnehmerinnen und Versicherungsnehmern, dass sie bei der Klärung von Fragen zu den Umständen des Unfallherganges wahrheitsgemäß und vollständig mitwirken müssen. Ein Unfallort darf erst verlassen werden, wenn alle notwendigen Feststellungen getroffen wurden. Dem Versicherer sind eventuelle Ermittlungen durch Polizei oder Staatsanwaltschaft bekannt zu geben.
  • Die Schadenminderungspflicht verlangt im Falle eines einer Kfz-Versicherung gemeldeten Schadens, dass Versicherte für eine Schadensminderung und weitere Unfallabwendung (Unfallstelle sichern) sorgen, sofern dies das eigene Leben nicht gefährdet.

Schadenmeldung mit Unfallprotokoll als Beweis

Wenn es zu einem Autounfall gekommen ist, muss zuerst die Unfallstelle abgesichert werden. Leisten Sie bei einem Unfall mit Verletzten Erste Hilfe und rufen Sie Polizei und Rettungskräfte.

Bei Verletzten, hohem Sachschaden, Einigungsproblemen und bei Unfallflucht sollten die Einsatzkräfte in jedem Fall an die Unfallstelle gerufen werden. Lediglich sogenannte Bagatellschäden bedürfen keiner polizeilichen Unfallaufnahme. Ihr Versicherer reguliert diese kleinen Schäden auf der Grundlage Ihrer Angaben (eigene Beweise sichern) sowie derer eines eventuell Geschädigten. Ihr Versicherer verfügt für derartige Fälle über besondere, vorgedruckte Unfallprotokolle, welche nach der Erstellung von den beteiligten Parteien unterschrieben werden.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, bitten Sie die Polizei zur Aufnahme des Unfallgeschehens. Selbst wenn der Unfallgegner von Ihnen ein Schuldanerkenntnis verlangt, geben Sie dies nicht ohne Abstimmung mit Ihrem Versicherer ab. Von der gegnerischen Unfallpartei können Sie dieses zu Ihrem Vorteil verlangen. Nach dem Schadensfall informieren Sie umgehend Ihren Fahrzeugversicherer und die Versicherungsgesellschaft des Unfallgegners beziehungsweise Unfallverursachers.

Sind Sie der Schadensverursacher, bedeutet jede Regulierung durch den Versicherer, dass im nächsten Beitragsjahr die Rückstufung in der Schadensfreiheitsklasse erfolgt. Sie können prüfen, ob es sinnvoll ist, den Schaden selbst zu übernehmen und dadurch einer Rückstufung zu entgehen. Ohne Schadensmeldung gelangen Sie zudem in eine günstigere Schadensfreiheitsklasse. Werden gegen Unfallbeteiligte bestimmte Ansprüche (gerichtlich oder außergerichtlich) geltend gemacht, müssen diese sie umgehend innerhalb einer Woche deren Versicherer melden.

Behalten Sie eine Kopie aller Schadensunterlagen

Generell ist es ratsam, den Schaden durch eigene Fotos und Aufnahmen zu dokumentieren, sich gegebenenfalls die Kontaktdaten von Zeuginnen und Zeugen zu notieren und stets eine Kopie aller Schadensunterlagen zu behalten.


Nützliche Ratgeber für die Autoversicherung zum Download

Haftpflicht, Teil- und Vollkasko

Der Abschluss einer Kfz-Versicherung ist in Deutschland aus gutem Grund Pflicht: Die Kosten eines Unfallschadens übersteigen schnell die finanziellen Möglichkeiten des Verursachers.

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Wechsel in drei Schritten

Der Wechsel der Kfz-Versicherung ist nur mit wenig Aufwand verbunden – und birgt ein Sparpotenzial von bis zu 850,00 €. Unser Ratgeber zeigt Ihnen, wie es geht.

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Übersicht der Leistungsmerkmale

Was genau deckt die Kfz-Versicherung ab? Und auf welche Klauseln sollte man achten? In unserem Ratgeber finden Sie einige wichtige Punkte der Kfz-Haftpflicht- und Kaskoversicherungen.

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Ratgeber zur Kündigung

Unter welchen Umständen kann man die Autoversicherung kündigen? Was muss das Kündigungsschreiben beinhalten? Der Tarifcheck.de-Ratgeber bietet Hilfestellung.

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Filial- oder Direktversicherer

Dank des Internets hat sich neben den klassischen Filialversicherern eine Vielzahl von Direktversicherern am Markt etabliert. Wir stellen für Sie die Vor- und Nachteile beider Versicherungsmodelle gegenüber.

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Kfz-Musterkündigung

Sie möchten Ihren Kfz-Versicherungsvertrag kündigen? Durch den Download unserer Musterkündigung sparen Sie sich unnötige Arbeit.

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Exkurse: Kfz-Zulassung, Kennzeichen und TÜV

Seit 2005 gelten neue EU-Richtlinien bezüglich der Kfz-Zulassung. Betroffen sind insbesondere Ihre Zulassungsdokumente, denen ein einheitlicher Rahmen gegeben wurde. Gleichzeitig wurden diese fälschungssicherer gestaltet. Zusätzlich erhalten Sie gesonderte Registriernummern, die eine schnellere und effektivere Nachverfolgung zulassen. Wenn Sie ein Auto neu anmelden, bekommen Sie weder Fahrzeugschein noch Fahrzeugbrief ausgehändigt. Für alle Neuzulassungen stellen die Zulassungsbehörden sogenannte Zulassungsbescheinigungen Teil I und II aus. Der gesamte Umstellungsprozess wird bei Ummeldungen, Halterwechseln oder technischen Änderungen an Autos sukzessive fortgeführt. In den vorgenannten Fällen werden die alten Fahrzeugscheine und Kfz-Briefe gegen die neuen Dokumente ausgetauscht.

Sie brauchen wegen eines Umtauschs jedoch nicht extra die Zulassungsstelle aufsuchen, da Schein und Brief weiterhin ihre Gültigkeit behalten. Mehr und mehr Zulassungsstellen sind mittlerweile dazu übergegangen, bei Neuzulassungen die Teilnahme am Einzugsverfahren für die Kfz-Steuer mittels Lastschrift als Voraussetzung für eine Kfz-Zulassung zu machen. Etwaige Steuerschulden müssen erst beglichen werden, sonst verweigert die Behörde die Anmeldung des Fahrzeugs. Sie können die Kfz-Zulassung persönlich erledigen oder ein externes Dienstleistungsunternehmen beauftragen. Dazu bedarf es neben Ihren persönlichen Ausweisdokumenten der Ausstellung einer Vollmacht. Besonders wenn Sie mehrere Fahrzeuge zulassen möchten, lohnt sich das: Unternehmen können bei der Zulassung ganzer Fahrzeugflotten die Preise verhandeln. Unabhängig davon können Sie sich für eine Extragebühr bestimmte Kennzeichen reservieren lassen.

Für die Kfz-Zulassung benötigen Sie eine Reihe von Unterlagen. Von Fall zu Fall kann es sinnvoll sein, vor dem Gang zur Behörde weitere Auskünfte einzuholen, insbesondere, wenn Fahrzeuge zugelassen werden sollen, die im Ausland erworben worden sind. Der Umfang der Unterlagen richtet sich danach, ob Sie ein im Inland oder im Ausland gekauftes, ein neues oder ein gebrauchtes Fahrzeug zulassen möchten. Haben Sie einen Neuwagen im Inland gekauft, benötigen Sie Ihren Personalausweis – zeigen Sie stattdessen Ihren Reisepass, benötigen Sie auch die Meldebestätigung des Einwohnermeldeamts. Ein wichtiges Dokument ist die elektronische Versicherungsbestätigung, die eVB-Nummer Ihrer künftigen Autoversicherung (die frühere Versicherungs-Doppelkarte). Die eVB-Nummer erhalten Sie auf Anfrage bei Ihrem Versicherer.

Nutzen Sie auf öffentlichen Straßen ein Auto oder andere motorbetriebene Fahrzeuge, müssen diese laut Gesetz ein gültiges Kennzeichen haben, damit das Kfz eindeutig bestimmt werden kann. Fahrzeugkennzeichen werden nur einmalig vergeben und bestehen aus einer Kombination von Buchstaben und Zahlen. Seit 1998 werden die bis dahin verwendeten DIN-Zeichen durch Euro-Kennzeichen abgelöst. Damit wird zum einen eine Vereinheitlichung der in den europäischen Mitgliedsländern gängigen Fahrzeugkennzeichen angestrebt, zum anderen sollen Euro-Kennzeichen die politische Einheit Europas verdeutlichen.

Ein Kfz-Kennzeichen ist nach einem immer gleichen Schema aufgebaut. Die ersten Buchstaben des Autokennzeichens geben den Wohnort oder den Kreis an, in welchem das Fahrzeug zugelassen ist. Privatfahrzeuge werden dabei am ständigen Wohnsitz des Fahrzeughalters zugelassen. Ein Kfz-Kennzeichen wird an der Frontseite und dem Heck des Fahrzeuges angebracht.

Die Geschichte der Kennzeichen beginnt bereits bei den alten Römern. Insbesondere Streitwagen wurden von den Römern mit Kennzeichenschildern ausgerüstet. Im 19. Jahrhundert erhielten für eine kurze Zeit auch Fahrräder ein Kennzeichen. Mit Beginn der Motorisierung zu Beginn des 20. Jahrhunderts fanden die Autokennzeichen eine schnelle und weite Verbreitung.

Kennzeichen für bestimmte Fahrzeuge: Kfz-Kennzeichen erhalten Sie nicht nur als normale Kennzeichen. Sie finden sie als rote Schilder, grüne Schilder, Saisonkennzeichen oder Kurzzeitkennzeichen. Jedes dieser Fahrzeugkennzeichen hat einen bestimmten Zweck zu erfüllen.

  • Rote Nummernschilder, weiß grundiert mit roter Schrift, Zahlenkombination beginnt mit der 06: Diese Kennzeichen werden an Händler und Werkstätten vergeben, diese dürfen damit Probe- und Überführungsfahrten durchführen.
  • Rote Nummernschilder, weiß grundiert mit roter Schrift, Zahlenkombination beginnt mit der 07: Sie weisen das jeweilige Fahrzeug als einen Oldtimer aus. Die Benutzung ist hierbei auf die Teilnahme an Oldtimerveranstaltungen und Probe- und Werkstattfahrten beschränkt.

Obige Kennzeichen bleiben einer einmaligen Verwendung vorbehalten. Während eines Gültigkeitszeitraumes von maximal fünf Tagen ab der Ausgabe können Privatpersonen Prüfungs-, Probe- oder Überführungsfahrten durchführen. Danach erlischt das Kennzeichen automatisch und muss nicht an die ausstellende Zulassungsbehörde zurückgegeben werden.

Folgende Kennzeichen sind hingegen für einen längeren Zeitraum gültig:

  • H-Kennzeichen: Für die übliche Straßennutzung braucht ein Oldtimer immer ein eigenes H-Kennzeichen. Die ehemals ebenfalls roten Kurzzeit-Kennzeichen sind heute schwarz.
  • Saisonkennzeichen: Saisonkennzeichen können Sie beispielsweise dann verwenden, wenn Sie ein Fahrzeug ausschließlich während einer bestimmten Zeit von zwei bis elf Monaten fahren möchten. Nur innerhalb der Geltungsdauer darf sich das Fahrzeug auf öffentlichen Straßen und Plätzen befinden. Durch die Ruheversicherung können Sie mit Beginn des jährlichen Zulassungszeitraumes sofort wieder auf die Straße zurück.

Für alle in Deutschland zugelassenen Fahrzeuge gilt die Pflicht zur Hauptuntersuchung (HU) und zur Abgasuntersuchung. Ausnahmen hat der Gesetzgeber lediglich für bestimmte Fahrzeuge von Landes- und Bundesbehörden (Polizei, Bundeswehr) zugelassen.

Die Pflicht zur Hauptuntersuchung besteht umgehend, wenn Umbauten an Fahrzeugen vorgenommen wurden. Das Manipulieren der Prüfplakette wird mit einer hohen Geldstrafe geahndet. Bevor Sie zum fälligen TÜV-Termin losfahren, können Sie mit einigen einfachen Maßnahmen die Erfolgsaussichten wesentlich erhöhen. Kontrollieren Sie alle wesentlichen für die Fahrzeugsicherheit und den Betrieb zuständigen Fahrzeugteile. Die Scheinwerfer sind nicht eingetrübt, richtig eingestellt und die Beleuchtung funktioniert. Die Räder und Reifen und die Profilstärke entsprechen den Vorschriften.

Reifen dürfen keine Beschädigungen aufweisen. Risse oder teilweise aufgeplatzte Reifen führen sofort zur Verweigerung der TÜV-Prüfplakette. Bremsen müssen gleichfalls ausreichend funktionieren. Dabei muss nicht nur die Fußbremse die erforderlichen Prüfwerte haben. Das Gleiche gilt für die Handbremse. Insbesondere Seilzüge und Bremsscheiben werden kontrolliert. Auch hier bedeutet eine nicht ausreichende Funktionsfähigkeit das nochmalige Erscheinen beim TÜV. Kontrollieren Sie bei älteren Fahrzeugen den unteren Bereich des Fahrzeugs auf Rost. Einige kleinere Punkte, die vom TÜV bemängelt werden können, sind unter anderem Hupe, Batterie, Scheiben, Kfz-Kennzeichen, Verbandskasten und Warndreieck.

Die TÜV-Untersuchung wird europaweit geregelt. Die sich verstärkende Elektro-Mobilität stellt an die TÜV-Prüfung neue Aufgaben. Neben den Elektrofahrzeugen müssen gleichfalls die Infrastruktur, Energieerzeugung, Ladestationen oder Entsorgung geprüft werden. Der Umgang mit Hochvolt-Fahrzeugen (besonders die Prüfung der intakten Isolation) erfordert neue Schulungen für die Mitarbeiter der Prüforganisationen. Die TÜV-Untersuchung wird hinsichtlich der Anforderungen für die Fahrzeugprüfung und Einführung neu entwickelter Prüfsysteme in verstärktem Maße von der Politik auf europäischer Ebene bestimmt.


FAQ zur Kfz-Versicherung

In Deutschland konkurrieren zahlreiche Kfz-Versicherer um Ihre Gunst, durch einen Wechsel können Sie deshalb womöglich mehrere hundert Euro pro Jahr sparen. Insbesondere zur Wechselsaison bis zum 30.11. umwirbt die Branche potenzielle Neukundinnen und Neukunden mit attraktiven Tarifen. Der Grund: Zum Jahreswechsel passen die Kfz-Versicherer die Beiträge an; Sie haben dann bis zum 30.11. ein Kündigungsrecht.

Selbst wenn Ihre Kfz-Versicherung günstiger wird, können Sie durch einen Wechsel eventuell mehrere hundert Euro sparen und/oder den Schutz der Autoversicherung maßgeblich verbessern. Die einzelnen Versicherungsunternehmen haben schließlich eigene Tarifkalkulationen und Leistungsangebote. Machen Sie bei uns einfach den kostenlosen Kfz-Versicherungsvergleich.

Pflichtbestandteil ist die Kfz-Haftpflichtversicherung, sie leistet im In- und Ausland bei Sach- und Personenschäden, die Fahrerinnen oder Fahrer bei Dritten verursachen könnten. Freiwillige Bausteine sind Teil- oder Vollkaskoversicherungen, die für Schäden am eigenen Fahrzeug aufkommen. Darüber hinaus gibt es – je nach Bedarf – Zusatzkomponenten wie den Autoschutzbrief oder die Rechtsschutzversicherung.

Eine der wichtigsten Faktoren ist Ihre Schadenfreiheitsklasse, welche besagt, wie viele Jahre Sie schon unfallfrei gefahren sind. Dabei gilt, desto länger dieser Zeitraum, desto günstiger fällt Ihr Gesamtbetrag aus. Zum Jahreswechsel wird der Versicherungsbetrag entsprechend neu berechnet und Sie können bei Bedarf bis zum 30.11. zu einem günstigeren Anbieter wechseln.

Ebenfalls relevant sind Ihre Typklasse (die Einstufung Ihres Autotypen nach Schadenhäufigkeit und Schadenkosten im Verhältnis zu anderen Autotypen) und Ihre Regionalklasse (Bewertung Ihres Zulassungsbezirks nach der Art und Anzahl von Autounfällen, Autoschäden sowie Schadenkosten). Die Regionalklassen und Typklassen werden jedes Jahr vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. erneut berechnet. Ändern sich Ihre Typ- und Regionalkasse, dann werden Ihre Autoversicherungsbeiträge in der Regel zum Jahreswechsel angepasst. Auch in diesem Fall können Sie bis zum 30.11. die Kfz-Versicherung wechseln und womöglich viel Geld sparen.

Darüber hinaus können eine Reihe von individuellen Faktoren Ihren Tarif bestimmen. Dazu gehört zum Beispiel, wer und wie viele Personen bei Ihrem Pkw als Fahrerinnen und Fahrer eingetragen werden, ob Ihr Wagen geschützt in einer Garage geparkt wird oder wie viele Kilometer Sie mit Ihrem Auto jährlich fahren. Relevant ist natürlich auch der von Ihnen gewünschte Leistungsumfang.

Regional- und Typklassen werden jedes Jahr vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV) herausgegeben.

Die über 400 Zulassungsbezirke der Bundesrepublik werden in Regionalklassen aufgeteilt. Je nachdem, wie die den Kfz-Versicherungen gemeldete Schadensbilanz in einem Bezirk ausgefallen ist, gelten für die Kfz-Haftpflicht- und die Kaskoversicherungen verschiedene Regionalklassen, die entweder in der Schadensbilanz unter, im oder über dem Durschnitt liegen. Berücksichtigt werden dabei etwa auch Straßenverhältnisse und Witterungsbedingungen der einzelnen Bezirke.

Ähnliches gilt für die Typklassen – jedes Pkw-Modell wird entsprechend der Schäden, die den Versicherungen gemeldet worden sind, einer Typklasse zugeordnet. Kfz-Versicherer nutzen Autotypen und Wohnorte von Kfz-Versicherten nach eigenem Ermessen bei der Tarifkalkulation und nehmen entsprechende Änderungen meist zum Jahreswechsel vor. In diesem Fall haben Versicherte bis zum 30.11. ein Kündigungsrecht und können sich bei Bedarf einen neuen Autoversicherungsanbieter suchen.

Ein vierwöchiges Sonderkündigungsrecht haben Sie in folgenden Fällen:

  • Beitragserhöhung bei gleichbleibenden Leistungen: Sie können den Anbieter wechseln, wenn Ihre während der Vertragslaufzeit bei gleichbleibenden Leistungen die Beiträge erhöht. Es gibt dabei auch sogenannte verdeckte Beitragserhöhungen, wenn Sie etwa in eine bessere Schadenfreiheitsklasse eingestuft wurden, aber dennoch keine entsprechende Beitragsvergünstigung erhalten haben.
  • Verkauf, Wechsel oder Abmeldung des Kfz: Wenn Sie Ihr Fahrzeug verkaufen, wechseln oder abmelden, ist das Vertragsverhältnis ebenfalls beendet, beziehungsweise können Sie im Bedarfsfall die Kfz-Versicherung wechseln.
  • Regulierung eines Schadens: Auch nachdem Ihre Versicherung für Sie einen Schaden reguliert hat, können Sie zu einem anderen Kfz-Versicherungsunternehmen gehen – in diesem Fall ist das jedoch abhängig von der Art des Schadens und der Auswirkung auf Ihre SF-Klasse nicht immer ratsam.

Im Voraus gezahlte Beiträge erhalten Sie bei einer Sonderkündigung natürlich zurückerstattet.

Die Übertragung von Schadenfreiheitsrabatten sollten Sie sich gut überlegen. Der Vorgang kann nicht rückgängig gemacht werden. Darüber hinaus ist die Übertragung nur unter bestimmten Bedingungen möglich:

  • Abgabe nur an nahe Verwandte (Großeltern, Eltern, Geschwister, (Ehe-) Partner in häuslicher Gemeinschaft, Kinder).
  • Abgebende Person verliert alle SF-Klassen und deren Rabatte.
  • Der Empfänger muss zuvor regelmäßig mit dem Fahrzeug des Abgebenden gefahren sein.
  • Die Höhe der SF-Klassen darf die Jahre des Führerscheinbesitzes nicht überschreiten. Ein Beispiel: Ein Elternteil hat die SF-Klasse 20. Der Nachwuchs will die SF-Klassen übernehmen, hat aber erst seit sieben Jahren einen Führerschein. Er erhält auch mit einer Übertragung des Rabatts nur die SF-Klasse 7. Der Elternteil verliert damit seine gesamte SF-Klasse und müsste neu beginnen.

Nutzen Sie für die Übertragung der SF-Klassen unser Formular: Hier kostenlos downloaden

Achtung: Manche Versicherer akzeptieren nur ihre eigenen Rabattübertragungsformulare.

Hinweis: Eine Übertragung der SF-Klasse nach den obigen Bedingungen ist nach einem Todesfall ebenfalls möglich. Dies kann bis zu zwölf Monate nach dem Tod des Inhabers und der Einreichung der Sterbeurkunde erfolgen.

Nicht notwendigerweise. Schließen Sie eine Teilkaskoversicherung ab, so definiert die Kfz-Versicherung in der Präambel detailliert, welche Autoteile durch Ihre Prämie versichert sind. Das Gleiche gilt für die Vollkaskoversicherung. Nicht versicherte Autoteile kann man zu gesonderten Beträgen mitversichern. Das lohnt sich beispielweise bei teuren Sonderausstattungen oder nachträglich eingebautem Zubehör.

  • Kfz-Haftpflichtversicherung: Sie ist gesetzliche Pflicht und leistet bei Personen-, Sach- und Vermögensschäden, die Sie im Straßenverehr versehentlich bei Dritten verursachen. Sie schützt Sie zudem auch rechtlich vor unberechtigten Anforderungen von Dritten.
  • Kfz-Teilkaskoversicherung: Freiwillig ist die Kfz-Teilkaskoversicherung. Sie kostet in der Regel einen geringen Mehrbetrag pro Jahr und tritt bei diversen Schäden an Ihrem eigenen Pkw in Kraft. Darunter sind Diebstahl des Autos oder von Fahrzeugteilen; Glasbruch; Schäden durch Sturm, Hagel, Fluten oder Blitzschlag; Schäden durch Brand oder Explosionen und Zusammenstöße mit Haarwild, wenn der Pkw in Bewegung ist (zum Beispiel Wildschweine, nicht aber Wildkatzen). Einzelne Anbieter haben jedoch unterschiedlich umfangreiche Leistungen – teils unabhängig vom Preis. Beispielsweise wird in den Versicherungsbedingungen konkret definiert, welche Autoteile bei von Tieren herbeigeführten Schäden im Detail versichert sind. Auch gibt es bei der Teilkasko tarifabhängige Zusatzbausteine für Sonderausstattungen oder spezifische Tierschäden.
  • Kfz-Vollkaskoversicherung: Sie leistet auch bei Ihrem eigenen Auto in Fällen von Kollisionsschäden durch Eigenverschulden oder nicht zu ermittelnde Verursacher, bei Fahrerflucht des Schuldigen oder zahlungsunfähigen oder nicht zu ermittelnden Verursachern; bei Tierschäden, welche die Teilkasko nicht zahlt sowie bei Schäden durch Vandalismus. Sie ist insbesondere dann ratsam, wenn Ihr Kfz über einen Autokredit erworben oder geleast wurde, da die Vollkasko im Falle des Wagenverlusts die Kosten übernimmt. Auch hier gilt: Nicht alle Vollkaskotarife sind gleichgut. Einige Kfz-Versicherer bewerten ein neues Kfz nur für drei Monate als neuwertig, andere für zwölf Monate – und das hat Auswirkungen auf die Höhe der Leistungen, die Sie im Schadenfall erhalten.
  • Autoschutzbrief: Dieser Zusatzbaustein ist für wenig Mehrkosten erhältlich und lohnt sich insbesondere für Menschen, die viel Zeit im Pkw verbringen – bei einigen Anbietern erhalten Sie ihn nur, wenn Sie eine der freiwilligen Kaskoversicherungen abgeschlossen haben. Der Schutzbrief gewährt dem Pkw samt allen Insassen bei Unfällen, Pannen und im Krankheitsfall im Inland und europäischen Ausland Hilfestellung. Je nach Tarif umfasst er den Krankenrücktransport, Übernachtungskosten, Ersatzteilversand, Mietwagen- und Abschleppkosten.
  • Sonderausstattungen: Zieren teure Extras Ihr Kfz (z. B. besondere Musikanlagen oder bestimmte Hightech-Assistenzsysteme), ist es sinnvoll, diese ebenso zu versichern. Schauen Sie bei Bedarf genau, in welcher Höhe Ihre Wunschversicherung auch die Extras in Ihrem Auto gegen welche Schäden versichert.

Nicht notwendigerweise. Schließen Sie eine Teilkaskoversicherung ab, so definiert die Kfz-Versicherung in der Präambel detailliert, welche Autoteile durch Ihre Prämie versichert sind. Das Gleiche gilt für die Vollkaskoversicherung. Nicht versicherte Autoteile kann man zu gesonderten Beträgen mitversichern. Das lohnt sich beispielweise bei teuren Sonderausstattungen oder nachträglich eingebautem Zubehör.

Wenn Sie ins europäische Ausland fahren, empfiehlt es sich, bei Ihrer Versicherung einen Autoschutzbrief anzufordern, der Versicherungsleistungen für den Wagen und seine Insassen bietet. In Deutschland gibt es derzeit über 25 Millionen dieser Schutzbriefe. Die Dokumente greifen bei Pannen, Unfällen und im Krankheitsfall – sowohl in Deutschland als auch im europäischen Ausland. Gedeckt sind dabei in der Regel der Ersatzteilversand, Abschlepp- und Mietwagendienste, der Krankenrücktransport oder Übernachtungskosten. Auch als Vielfahrerin oder Vielfahrer lohnt sich dieser Zusatzbaustein Ihrer Kfz-Versicherung, der in der Regel – je nach Versicherer – nur verhältnismäßig wenige Mehrkosten verursacht.

Mit einem Saisonkennzeichen dürfen Sie nur für einen genau definierten Zeitraum fahren, nicht aber das ganze Jahr über. Kfz-Versicherung und Kfz-Steuern fallen nur für diesen Zeitraum oder diese Saison an, nicht aber für den Rest des Jahres. Möchten Sie nach Ablauf von einem Jahr eine Schadenfreiheitsklasse aufgestuft werden, muss das Saisonkennzeichen mindestens sechs Monate pro Jahr gültig sein.



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