Stromvergleich: Was wichtig ist
  • Wer nicht aktiv einen Stromanbieter sucht, wird automatisch dem lokalen Grundversorger zugeordnet. Dieser ist oft teurer als die Alternativen und kann binnen zwei Wochen gekündigt werden.
  • In Deutschland konkurrieren standortabhängig hunderte Anbieter um neue Kundinnen und Kunden und werben mit attraktiven Boni und Preisen.
  • Es gibt zunehmend günstige Ökostrom- und Klimaschutztarife.
  • Gesetze stellen sicher, dass es bei einem Wechsel keine Versorgungslücke gibt.

Für den kostenlosen und unverbindlichen Stromvergleich benötigen Sie nur wenige Sekunden. Geben Sie einfach Ihre Postleitzahl und Haushaltsgröße in den Stromrechner ein und filtern Sie die Ergebnisse nach Ihren individuellen Wünschen. Bei Bedarf können Sie über Tarifcheck.de ohne Mehrkosten einen neuen Stromanbieter beauftragen.

Unsere wichtigsten Fragen und Antworten finden Sie hier.

Stromvergleich

Handy, Herd und Licht – ein Haushalt ohne Strom ist heutzutage nicht mehr denkbar. Doch Strom ist nicht gleich Strom – zwischen den Arten der Energieerzeugung und den einzelnen Tarifen der mehr als tausend Stromanbieter liegen Welten. Der kostenlose Strompreisvergleich verschafft Ihnen einen schnellen Überblick. Auf Wunsch können Sie auch gezielt nach Ökostromanbietern suchen.


Wie funktioniert der kostenfreie, unverbindliche Stromrechner?

Geben Sie einfach in den Stromrechner ein, wo und mit wie vielen Personen Sie in einem Haushalt wohnen und welche Vertragslaufzeit und Tarifkonditionen Sie sich wünschen. Der Stromanbietervergleich liefert Ihnen umgehend, unverbindlich und kostenfrei passende Ergebnisse. Sollten Sie Gewerbekunde sein, wird auch das bei dem Stromvergleich berücksichtigt. Nutzen Sie einfach die Filter des Stromrechners, um beim Vergleich der Stromanbieter passende Voreinstellungen vorzunehmen. Mit dem Energierechner können Sie im Idealfall also sehr viel Geld sparen und einer Preiserhöhung Ihres bisherigen Anbieters entgehen.

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Wieviel kann ich durch einen Stromanbieterwechsel sparen?

Bei einem Stromanbieterwechsel können Sie im Idealfall mehrere hundert Euro sparen. Auch durch einen Neukundenbonus oder Sofortbonus können Verbraucherinnen und Verbraucher zusätzlich bis zu mehrere hundert Euro sparen.

Machen Sie einen Stromvergleich und wechseln Sie das Unternehmen, bieten Ihnen viele Stromanbieter im ersten Jahr diesen Bonus an. Er wird direkt von den Stromkosten abgezogen und mit Ihrem Stromtarif verrechnet. Mit dem Stromrechner können Sie einzelne Tarife und Boni sekundenschnell, kostenfrei und ohne großen Aufwand vergleichen.

Nicht nur der Anbieter- und Tarifwechsel, auch die effiziente Energienutzung hilft beim Sparen. Dadurch schont man gleichzeitig den Geldbeutel und die Umwelt.

Entsprechend Berechnungen des Umweltbundesamtes können Verbraucherinnen und Verbraucher eines EU-Durchschnitthaushalts pro Jahr rund 1.000 kWh sparen. Geht man von einem kWh-Preis von 30,85 Cent aus, so wären das 308,50 € jährlich.

Umgerechnet auf die durchschnittliche CO2-Emission von 550 Gramm CO2 pro kWh können Sie so 550 Kilogramm CO2-Ausstoß jährlich vermeiden. Der CO2-Ausstoß pro kWh ist dabei ein Mittelwert. Erneuerbare Energien setzen pro kWh meist CO2-Emissionen im zweistelligen Grammbereich frei. Kohlekraftwerke hingegen haben teilweise sogar einen CO2-Ausstoß im vierstelligen Grammbereich.

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  • Über 1.000 Anbieter
  • Versorgungssicherheit


Wann lohnt sich ein Wechsel des Stromanbieters?

Ein Wechsel des Stromanbieters lohnt sich in Deutschland fast immer. Der Grund: In Deutschland gibt es mehr als 1.000 Stromversorger, die die Energie von verschiedenen Netzanbietern beziehen und die unterschiedlichsten Stromtarife anbieten. Die Konkurrenz ist groß und die Stromanbieter werben neue Kundinnen und Kunden folglich mit attraktiven Boni, Konditionen und Sonderaktionen. Auch Ökostromanbieter und Energielieferanten mit Klimatarifen haben zunehmend attraktive und günstige Stromtarife in ihrem Portfolio.

Selbst wenn Sie bereits einen günstigen Stromanbieter haben, lohnt sich deshalb ein Vergleich. Womöglich können Sie mit einem Wechsel dadurch hunderte Euro einsparen.

Der Wechsel selbst verläuft unkompliziert: Vergleichen Sie einfach online verfügbare Stromtarife an Ihrem Wohnort. Haben Sie einen passenden Anbieter gefunden, können Sie über Taricheck.de direkt den Wechsel beantragen, ohne dass Ihnen dadurch zusätzliche Kosten entsehen. Auf Wunsch übernimmt der neue Energieversorger oftmals auch die Kündigung bei Ihrem aktuellen Stromlieferanten. Achten Sie lediglich darauf, dass Sie aktuell ein Kündigungsrecht oder ein Sonderkündigungsrecht haben. Beziehen Sie Ihren Strom in einem Grundversorgungsvertrag beträgt die Kündigungsfrist generell nur zwei Wochen.

Weitere Informationen zu Netzanbietern

Netzbetreiber haben in puncto Transport und Verteilung eine Monopolstellung. Der Wettbewerb findet jedoch in den Bereichen Energieerzeugung, Handel und Vertrieb statt. Der Energiemarkt ist folglich ein äußerst komplexes Konstrukt mit vielen Beteiligten. Abhängig von Ihrem Wohnort haben Sie so unterschiedlich viele Wechseloptionen, denn der Vertrieb einzelner Stromanbieter ist nicht notwendigerweise bundesweit. Viele Stromvergleiche berücksichtigen dabei auch die Verfügbarkeit von Anbietern vor Ort.


Günstige Stromanbieter finden – was muss ich beachten?

Mehrere Faktoren bestimmen, wie günstig Sie Ihren Strom beziehen können. Dazu gehören Ihr Wohnort, der individuelle Verbrauch und die dazu passende Art des Tarifs. Pauschal kann man also nicht sagen, welcher Vertrag der individuell beste ist.

Im Folgenden stellen wir Ihnen die gängigen Tarifarten vor. Kenntnis dieser Tarife kann Ihnen dabei helfen, einen günstigen und individuell passenden Stromanbieter zu finden:

Tarife mit Preisgarantie

Wählen Sie einen Tarif mit Preisgarantie, können Sie sich gegen steigende Strompreise absichern. Der Stromanbieter verpflichtet sich, während eines bestimmten Zeitraums – meist einem Jahr – die Strompreise konstant zu halten. Die Preisgarantie umfasst dabei alle Bestandteile des Strompreises. Dem Preistarif steht die Preisfixierung gegenüber: Bei der Preisfixierung sind Erhöhungen aufgrund von Steuern und Abgaben möglich. Ein Tarif mit Preisgarantie ist dementsprechend empfehlenswerter als ein Tarif mit Preisfixierung.

Der Stromvergleich listet Ihnen einzelne Tarife dabei entsprechend Ihrer Angaben auf und klammert einzelne Tarifarten auf Wunsch aus. Bei vielen Tarifen gibt es nach Vertragsabschluss einen Neukundenbonus bzw. Sofortbonus.

kWh-Pakettarife

Bei kWh-Pakettarifen kaufen Sie über einen bestimmten Zeitraum eine bestimmte Energiemenge. Verbrauchen Sie weniger, dann erhalten Sie kein Geld zurück, verbrauchen Sie mehr, zahlen Sie dafür mehr als den regulären Preis. Empfehlenswert ist ein derartiger Pakettarif nur, wenn Sie Ihren eigenen Stromverbrauch sehr genau berechnen können.

Tarife mit Mehr- / Minderverbrauchsaufschlag

Bei Tarifen mit Mehr- / Minderverbrauchsaufschlag werden Strommindest- verbrauchsgrenzen und Stromhöchstverbrauchsgrenzen definiert. Liegt der tatsächliche Verbrauch außerhalb dieser Grenzen, muss man Preisaufschläge zahlen.

Auch dieser Stromtarif lohnt sich nur, wenn Sie einen sehr guten Überblick über die Energiewirtschaft Ihres Haushalts haben.

Grundversorgungstarife

Jeder Haushalt, der sich nicht eigenständig für einen Stromversorger entscheidet, wird automatisch einem Grundversorger zugeordnet und hat dann einen Grundversorgungstarif oder Grundtarif. Der Grundversorger ist der Netzanbieter, der je vor Ort die meisten Stromkunden hat. Nicht immer ist der Grundversorger auch der günstigste Anbieter. Vielfach lohnt sich der Wechsel über einen Stromvergleich, denn einen Grundversorgungstarif kann man binnen zwei Wochen kündigen. Wählen Sie einen Stromtarif bei einem Anbieter Ihrer Wahl und ist dieser nicht der Grundversorger, dann haben Sie einen Liefervertrag außerhalb der Grundversorgung.

Ökostromtarife

Wählen Sie einen Ökostromtarif, dann erhalten Sie Ihren Strom aus erneuerbaren Energien beziehungsweise aus Kraft-Wärme-Kopplung. Alternativ kann ein Ökostromtarifanbieter den CO2-Ausstoß auch durch bestimmte Klimaschutzprojekte ausgleichen, dann entfällt aber die Belieferung mit klimafreundlichen Ökostrom für den Kunden. Der Lieferant produziert dann zwar keinen Ökostrom und die Belieferung mit klimafreundlichem Ökostrom ist nicht gegeben, jedoch investiert der Stromanbieter in Umweltschutzprojekte wie beispielsweise Aufforstung. Diese Form des Ökostromtarifs nennt man auch Klimatarif. In den Voreinstellungen des Vergleichs können Sie entsprechende Anbieter filtern.

Online-Stromtarife

Beim Stromtarif können Sie unter mehreren Varianten wählen. Wie beispielsweise bei etwa Kfz-Versicherungen oder Krediten nehmen dabei Online-Verträge einen immer größeren Raum ein. Bei Online-Tarifen werden Anmeldung, Stromzählermeldungen und Abschlagsrechnungen über das Internet abgewickelt. Rechnungen werden nur per E-Mail und nicht per Post geschickt. Rechnungen werden in der Regel durch Zahlungsweise per Einzugsermächtigung oder Zahlungsweise per Überweisung beglichen.


Stromanbieter mit Prämie – lohnen sich die Boni?

Zahlreiche Stromanbieter werben neue Kundinnen und Kunden mit attraktiven Boni oder Prämien. Diese bergen oft ein Sparpotenzial von mehreren hundert Euro. Es gibt verschiedene Arten von Boni, dabei verwenden die einzelnen Stromanbieter je unterschiedliche Definitionen für beispielsweise einen Neukundenbonus, Cashbonus, Sofortbonus oder eine Sachprämie.

Im Stromvergleich auf Tarifcheck.de können Sie dabei in den Filtereinstellungen gezielt und einfach nach Boni suchen.

Zentral bei der Wahl eines Stromanbieters mit Prämie ist der Zeitpunkt der Bonusauszahlung. Achten Sie darauf, dass der Boni nicht erst nach Ende der Vertragslaufzeit ausgezahlt wird, damit Sie sich nicht länger als ein Jahr oder gar 24 Monate an einen neuen Anbieter binden. Der Grund: Nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit von zwölf oder 24 Monaten steigen oftmals die Strompreise. Dies ist dann für Sie trotz Bonus nicht in allen Fällen rentabel und Ihnen entgeht entweder der Bonus oder die Möglichkeit des zeitnahen Wechsels zu einem günstigeren Anbieter, der vielleicht noch bessere Boni und Prämien anbietet.


Stromanbieter kündigen – wie sind die Fristen und wann habe ich ein Sonderkündigungsrecht?

Strom – Kündigungsfrist in der Grundversorgung: 2 Wochen

Einen Grundvertrag oder Grundversorgungsvertrag können Sie mit zweiwöchiger Frist kündigen – es sei denn, Sie haben mit Ihrem Grundversorger einen Sondervertrag abgeschlossen und es besteht eine andere Vertragslaufzeit. Die Kündigung kann sich lohnen, denn meist hat der Grundversorger nicht die günstigsten Stromtarife. Mit dem Stromvergleich können Sie sekundenschnell herausfinden, ob Sie bei Ihrem Grundversorger zu viel zahlen.

Informationen zum Grundversorger: Jeder Ort hat einen Grundversorger, welcher in einem bestimmten Netzgebiet die meisten Menschen mit Strom beliefert. Bemüht man sich bei einem Umzug nicht selber um einen Stromanbieter, wird man diesem Grundversorger beziehungsweise Netzanbieter automatisch zugeordnet. Auch Kundinnen und Kunden, deren Stromanbieter insolvent ist, werden zunächst dem Grundversorger zugeteilt. So bleiben Sie nicht ohne Strom und können den Stromvergleich bei Bedarf in Ruhe nach dem Umzug durchführen. Nicht immer ist der Grundversorger auch der günstigste Stromanbieter.

Stromverträge von privaten Haushalten (Stand 2018)

  • Vertrag mit dem Grundversorger: 27 %
  • Sondervertrag mit dem Grundversorger: 42 %
  • Vertrag mit einem anderen Stromanbieter: 31 %

Quelle: Monitoringbericht 2019 von Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt

Stromanbieter kündigen – sonstige Stromverträge

Haben Sie einen Sondervertrag mit dem Grundversorger oder einen regulären Vertrag mit einem anderen Stromanbieter, so beträgt die Mindestlaufzeit des Vertrages maximal zwei Jahre, manchmal auch nur ein Jahr. Diese Laufzeit wird auch als Vertrags-Erstlaufzeit bezeichnet und wird beim Stromanbieter Vergleich auf Wunsch berücksichtigt. Am Ende der Vertragslaufzeit haben Sie ein reguläres Kündigungsrecht, die Kündigungsfrist darf nicht mehr als drei Monate vor Ablauf der Laufzeit betragen.

Nehmen Sie Ihr Kündigungsrecht nicht wahr, wird das Vertragsverhältnis stillschweigend um weitere zwölf Monate verlängert. Womöglich haben sich binnen der Vertragslaufzeit Ihre Wünsche und Bedürfnisse geändert. Um diesen Umständen begegnen zu können, lohnt sich ein Stromvergleich.

Informationen dazu, wann genau Sie zu einem günstigen Stromanbieter wechseln können, finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) Ihres Stromvertrags.

Durchschnittliche Stromkosten pro kWh bei einem Jahresverbrauch zwischen 2.500 und 5.000 kWh (Stand April 2019)

  • Vertrag mit dem Grundversorger: 31,94 Cent pro kWh
  • Sondervertrag mit dem Grundversorger: 30,46 Cent pro kWh
  • Vertrag mit einem anderen Stromanbieter: 30,46 Cent pro kWh

Quelle: Monitoringbericht 2019 von Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt

Stromanbieter – Sonder­kündigungsrecht

Sie haben ein Sonderkündigungsrecht, wenn Ihr Stromanbieter "die Vertragsbedingungen einseitig" ändert – das besagt § 41 Absatz 3 des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG). Wenn also Ihr Anbieter den Strompreis erhöht, können Sie fristlos kündigen. Nach der Preiserhöhung haben Sie in der Regel zwei Wochen Zeit, die Kündigung vorzunehmen. Auch in diesem Fall lohnt sich oft ein Stromvergleich.

Damit das Unternehmen Ihre Sonderkündigung zeitig erhält, ist es ratsam, sie als Einschreiben zu versenden und sich auf die Preiserhöhung und das Sonderkündigungsrecht zu berufen.

Stromverbrauch in Deutschland

Kann ich einen anderen Stromanbieter haben als mein Vermieter?

Manchmal ist man mit dem Stromversorger des Vermieters nicht zufrieden, weil er einem zu teuer erscheint. Doch nicht immer hat der Vermieter einen Anreiz, einen günstigeren Stromanbieter zu suchen, insbesondere wenn er nicht an den Stromkosten beteiligt ist, weil er nicht vor Ort wohnt. Sie können jedoch selber etwas tun, wenn Ihnen die Nebenkosten zu hoch erscheinen.

  • Anbieterwechsel bei eigenem Stromzähler möglich: Haben Sie in Ihrer Wohnung einen eigenen Stromzähler, dann können Sie per Stromvergleich lokale Preise überprüfen und gegebenenfalls zu einem Unternehmen mit einem Tarif Ihrer Wahl wechseln.
  • Betriebskostenspiegel-Vergleich bei gemeinschaftlichen Anschlüssen: Hat Ihre Wohnung keinen eigenen Stromzähler, empfiehlt es sich, den lokalen Betriebskostenspiegel einzusehen. Dieser wird von den jeweiligen Städten veröffentlicht und gibt Auskunft über durchschnittliche Stromkosten vor Ort und andere Nebenkosten wie Abwasserentsorgung, Wohngebäudeversicherung oder Haftpflichtversicherung. Ist die eigene Stromrechnung höher als im Ortsdurchschnitt, könnte man verschiedene Stromtarife vergleichen und dem Vermieter günstige Angebote vorlegen.
  • Bei Nebenkosten gilt das Wirtschaftlichkeits­prinzip: Das heißt, der Vermieter ist dazu verpflichtet, einen günstigen, jedoch nicht den billigsten, Stromversorger zu wählen. Entscheidet sich der Vermieter für ein besonders teures Unternehmen, muss er die Angemessenheit des Preises nachweisen. 'Teuer' und 'günstig' sind allerdings nicht genau definiert. Keinesfalls sollte man die Zahlung der Stromrechnung verweigern, da sonst die Kündigung der Wohnung droht. Aus diesem Grund lohnt sich ein Stromanbietervergleich und ein Vorschlag von Alternativen gegenüber dem Vermieter.
Unsere Anleitung als PDF Das sollten Sie bei Ihrem Umzug beachten

Wie hoch ist der durchschnittliche Stromverbrauch in privaten Haushalten?

Für die meisten Alltagsaktivitäten benötigt man Strom, vom morgendlichen Kaffeekochen bis hin zur Beleuchtung des Zuhauses am Abend. Doch wie viel kommt dabei zusammen? Angaben darüber finden Sie auf Ihrer Jahresabrechnung. Dort ist verzeichnet, wie viel Sie verbraucht haben.

Richtwerte besagen, dass man in einem Single-Haushalt jährlich rund 2.000 kWh verbraucht. Für einen Zwei-Personen-Haushalt liegen die Werte bei 3.500 kWh, bei einem Vier-Personen-Haushalt bei 5.000 kWh und einer Großfamilie bei 8.000 kWh pro Jahr. Allerdings besteht bei diesen Richtwerten noch Einsparpotential.


FAQ – häufige Fragen zum Stromvergleich

Der Stromvergleich ist kostenfrei und unverbindlich und listet Ihnen sekundenschnell passende Ergebnisse entsprechend Ihrer Angaben. Auf Wunsch können Sie über unsere Seite gebührenfrei einen Vertrag abschließen. Möchten Sie Ökostrom beziehen oder sind Sie Gewerbekunde, wird das bei dem Stromanbietervergleich berücksichtigt. Sie können zum Beispiel mit entsprechenden Voreinstellungen gezielt nach Tarifen mit einer bestimmten Mindestlaufzeit suchen.

Nein, der Wechsel ist kostenfrei. Es ist nicht zulässig, dafür Gebühren zu erheben.

Nein. Der Übergang geht nahtlos vonstatten, so dass Sie zu allen Zeiten mit Energie versorgt werden. Laut gesetzlichen Bestimmungen darf es keine Versorgungsunterbrechung geben.

Viele Unternehmen bieten an, die Kündigung in Ihrem Namen zu übernehmen – wenn Sie ihm eine entsprechende Vollmacht geben. Dadurch fallen keine weiteren Gebühren an. Vorab sollten Sie jedoch überprüfen, ob Sie derzeit ein reguläres Kündigungsrecht haben. Sie müssen Ihrem neuen Anbieter dann gegebenenfalls die Stromzählernummer, den Verbrauch des vergangenen Jahres und Ihre Kundennummer bei dem alten Stromanbieter mitteilen – all diese Daten befinden sich auf Ihrer Stromrechnung. Möchten Sie nach einem Stromvergleich allerdings von Ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen, dann empfiehlt es sich, den Vertrag selber zu kündigen.

Ja, wenn Sie kündigen, erhalten Sie von Ihrem ehemaligen Stromversorger eine Endabrechnung, im Voraus geleistete Abschlagszahlungen werden dort verrechnet und zurückerstattet. Meldet Ihr Stromanbieter allerdings Insolvenz an, erhalten Sie Vorauszahlungen unabhängig vom Stromtarif meist nicht zurück.

Falls Sie die Kündigungsfristen nicht eingehalten haben und bereits einen neuen Anbieter beauftragt haben, müssen Sie beiden Verträgen folge leisten. Beachten Sie daher immer Ihre Kündigungsfrist. Liegt ein Fehler der Anbieter vor, tragen Sie keine Mehrkosten.

Ein Stromvergleich lohnt sich immer. Nutzen Sie für den Wechsel Ihr reguläres Kündigungsrecht Ihr Sonderkündigungsrecht bei einer Preiserhöhung oder gegebenenfalls einen Umzug.

Ja, Sie können einen eigenen Vertrag abschließen, vorausgesetzt, Sie haben für Ihre Wohnung einen eigenen Stromzähler.

Haben Sie keinen eigenen Stromzähler, können Sie nicht einfach wechseln. Suchen Sie in diesem Fall den Dialog mit dem Vermieter und unterbreiten Sie ihm alternative Vorschläge. Auch dafür lohnt sich ein Stromvergleich mit dem Stromrechner.

Viele Stromrechnungen beinhalten Fehler. An Abrechnungstagen und bei einem Wechsel können Sie deswegen selber den Zählerstand ablesen und dem jeweiligen Unternehmen mitteilen. Einige Stromlieferanten bitten Sie sogar darum, selber den Stromzählerstand abzulesen.

Befindet sich der Stromzähler nicht direkt in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus, dann ist er bei Mehrfamilienhäusern meist im Treppenhaus oder Keller installiert. Sie können auch den Hauswart oder die Hausverwaltung fragen, wo er sich genau befindet.

Jeder Stromzähler hat eine Zählernummer. Diese identifiziert den Stromanschluss gegenüber dem Energielieferanten. Die Zählernummer befindet sich meist in der Nähe des Barcodes. Auch auf der Stromrechnung wird sie angegeben.

Wenn Sie umziehen, wird in Ihrem alten Zuhause der Stromzählerstand abgelesen. Auch Sie selber können den Stand beim Auszug aus dem alten und beim Einzug in das neue Heim ablesen – am besten mit Zeugen, so dass Sie nicht irrtümlich für die Personen zahlen, die ihr altes Domizil beziehen oder vor Ihnen in Ihrer neuen Immobilie gewohnt haben.

Wenn Sie umziehen, werden Sie am neuen Standort automatisch dem Grundversorger zugeordnet – es sei denn, Sie haben sich im Vorfeld aktiv um einen Stromanbieter Ihrer Wahl bemüht. In der Regel empfiehlt es sich, mit der Suche und einem Stromvergleich lokaler Anbieter bis zu zwei Monate vor dem Umzug zu beginnen. Melden Sie sich bei einem Lieferanten Ihrer Wahl an, benötigen Sie Angaben zu Einzugsdatum, Zählernummer und Zählerstand des neuen Heims. Die Hausverwaltung wäre für die Beschaffung dieser Informationen ein Ansprechpartner.

Planen Sie, nach dem Umzug zur Miete zu wohnen und haben keinen eigenen Stromzähler, dann werden Sie nach dem Umzug den gleichen Stromanbieter haben, wie Ihr Vermieter. Bevor Sie sich einen eigenen Stromversorger suchen, sollte dieses Detail deshalb geklärt sein.

Der Strompreis besteht aus diversen Posten, darunter Steuern und Abgaben. Für private und gewerbliche Kunden gelten dabei unterschiedliche Bestimmungen. Insgesamt handelt es sich um Durchschnittswerte, lokal variieren einige Posten.

Im Folgenden finden Sie eine Aufstellung der Bestandteile für Privatkunden (Stand April 2019, Quelle: 'Monitoringbericht 2019' von Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt): Netznutzungsgebühr inklusive Messung, Abrechnung und Messstellenbetrieb (0,33 c/kWh), Stromerzeugung und Vertrieb (7,61 c/kWh), Stromsteuer (2,05 c/kWh), Umsatzsteuer (4,93 c/kWh), Konzessionsabgabe (1,62 c/kWh), Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (6,41 c/kWh). Auf die Umlage nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz und die Umlage nach § 19 der Strom-Netzentgeltverordnung, eine Umlage für Offshore-Haftung, sowie eine Umlage für abschaltbare Altlasten fallen insgesamt 1,02 c/kWh.

Experten gehen davon aus, dass private Haushalte ihren Verbrauch jährlich um 1.000 kWh senken können, ohne dabei an Komfort einzubüßen. Abgeschaltete Geräte verbrauchen beispielsweise Strom – einzelne Spielekonsolen sogar bis zu 13 Watt pro Stunde. Trennen Sie Geräte, die Sie gerade nicht nutzen vom Stromnetz, lohnt sich das langfristig. Auch das Vermeiden der Standby-Funktion von Fernseher, PC & Co. hilft mühelos beim Sparen.

Sinnvoll ist es zudem, Wasser im Wasserkocher (rund 2.000 Wh) und nicht auf dem Herd (etwa 4.000 Wh) zu erhitzen, das geht schneller und benötigt nur halb so viel Energie. Daneben gibt es zahlreiche weitere Möglichkeiten – beispielsweise, sich beim Neukauf eines Elektrogeräts für eine teurere Variante mit der Energieeffizienzklasse A+++ bis A+ zu entscheiden, denn auf Dauer kann sich der Preis durch einen geringeren Energieverbrauch rentieren.