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Silvie Meis
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Festgeldvergleich: Wichtig zu wissen
  • Ein Festgeldkonto ist eine sichere Form der Geldanlage mit festem Zinssatz, bei dem ein bestimmter Geldbetrag für einen Zeitraum von Wochen, Monaten oder Jahren angelegt wird.
  • Nach Ablauf dieser festen Frist können Sie über den Betrag plus Zinsen frei verfügen. Die Zinsen können Sie sich alternativ schon vorher in regelmäßigen Abständen auszahlen lassen.
  • Der kostenlose Vergleich auf Tarifcheck.de listet Ihnen zahlreiche Festgeldangebote in- und ausländischer Banken inklusiver aller wichtigen Vertragsdetails und etwaige Willkommensboni auf.

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Wie funktioniert der kostenlose und unverbindliche Festgeld Vergleich auf Tarifcheck.de?

Der kostenlose, unverbindliche Festgeldvergleich liefert Ihnen sekundenschnell passende Ergebnisse. Geben Sie einfach den gewünschten Anlagebetrag sowie die Anlagedauer an – also den Zeitraum, für den Sie Ihr Geld auf dem Festgeldkonto deponieren möchten. Sie erhalten umgehend eine Auflistung mit Angeboten internationaler Banken.

Auf einen Blick sehen Sie im CHECK24-Festgeldrechner auf Tarifcheck.de alle wichtigen Details. Dazu gehören Angaben zur nominalen und effektiven Verzinsung, dem Zinsertrag, dem Willkommensbonus und allen anderen wichtigen Details. Ebenfalls vergleichbar sind selbstverständlich Mindest- und Maximalanlagesummen, die es bei der Festgeldanlage häufiger gibt. Auch Testberichte, Kundenbewertungen und Infos zu etwaigen Versteuerungsregeln bei Banken im Ausland sind Teil des Portfolios. Aufgelistet werden dabei nur seriöse Kreditinstitute mit Einlagensicherung.

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Was ist Festgeld genau?

Im Allgemeinen handelt es sich bei einem Festgeldkonto um eine Terminanlage. Sie leihen der Bank für einen vertraglich vereinbarten Zeitraum einen bestimmten Geldbetrag. Die Vergütung bei dieser Art der Geldleihe erfolgt auf der Grundlage eines ebenfalls vertraglich vereinbarten Zinssatzes.

Das sind die wesentlichen Eigenschaften von Festgeld:

  • Das Festgeld wird für einen von Ihnen gewählten kurz- bis mittelfristigen Zeitraum angelegt. Während dieser Zeit haben Sie keinen Zugriff auf das Geld.
  • In der Anlagephase erwirtschaftet das Festgeld Zinsen.
  • Der Zinssatz wird bei Vertragsabschluss vereinbart und darf in der Anlagephase nicht sinken beziehungsweise verändert werden.
  • Je nach Vertragsbedingungen können Sie sich die Festgeldzinsen in regelmäßigen Abständen auszahlen lassen oder erhalten Sie zum Ende der Anlagephase.
  • Am Ende der Anlagephase erhalten Sie Ihr Geld plus alle von Ihnen erwirtschafteten Zinsen.

Festgeldkonten vergleichen und risikofrei sparen

Zu den größten Vorteilen einer Festgeldanlage gehört sicherlich das kaum vorhandene Anlagerisiko. Besonders in Zeiten ökonomischer Unsicherheit sollte ein Investment jederzeit hohen Ansprüchen in puncto Sicherheit gerecht werden. Eine Geldanlage auf einem Festgeldkonto stellt diesbezüglich eine sehr gute Lösung dar. Festgeld gilt gemeinhin aufgrund bestimmter Eigenschaften zu den sichersten Formen der Geldanlage überhaupt und birgt mehr Vorteile als Nachteile.

Zum Ablauf der Anlagedauer erhalten Sie den Anlagebetrag sowie eine bestimmte Zinssumme auf Ihr Referenzkonto überwiesen. Sie wissen also bereits bei Beginn der Geldanlage, wann Sie mit welchem Gewinn rechnen können. Festgeldanlagen fallen eher in den kurzfristigen Anlagebereich, dennoch sind Geldanlagen bis zu zehn Jahren Laufzeit möglich. Das lohnt sich allerdings in den meisten Fällen nur, wenn zum Zeitpunkt der Geldanlage bereits sehr günstige Zinsen auf dem Finanzmarkt anzutreffen sind und ein weiteres Ansteigen der Zinssätze mittelfristig nicht wahrscheinlich ist.

Wer für eine bestimmte Zeit auf sein Geld verzichten kann, für den ist Festgeld eine gute Alternative. Das Geld wird zwar für eine vorher zu bestimmende Zeit fest angelegt, aber dafür gibt es keine Zinsschwankungen im Anlagezeitraum. Darüber hinaus können sie als Kundin oder Kunde wählen, ob die Zinsen jährlich, vierteljährlich oder monatlich ausgezahlt werden oder ob sie dem Konto gutgeschrieben und mitverzinst werden.

Sie können ein Festgeldkonto wie fast alle Bankprodukte selbstverständlich auch online führen. Dabei kostet Sie ein Festgeldkonto im Gegensatz zu Ausgabegebühren bei Investmentfonds oder Aktien meist keine Gebühren.


Festgeld Zinsen – wie hoch ist der Kapitalertrag?

Der entscheidende Vorteil von Festgeld ist der fest vereinbarte Zinssatz, denn bereits zu Beginn der Laufzeit erhalten Sie als Anlegerin oder Anleger den Zinssatz mitgeteilt. Dieser wird sich während der gesamten Laufzeit nicht verändern, sodass Sie bereits mit Eröffnung des Festgeldkontos mit den Zinsen kalkulieren können. Aufgrund der festen Zinsen sollten Sie vor der Eröffnung jedoch das derzeitige Zinsniveau beachten und einen Festgeldvergleich durchführen. Der Vergleich listet Ihnen übersichtlich auf, wie hoch der Ertrag Ihrer Anlage am Ende der Laufzeit sein wird.

Banken versprechen sich vor allem mit attraktiven Einstiegsangeboten einen stärkeren Kundenzulauf. Als Neukundin oder Neukunde einer Bank können Sie beim Festgeldkonto von günstigen Konditionen und Willkommensboni profitieren. In einigen Fällen gelten Sie selbst dann als Neukundin beziehungsweise Neukunde, wenn Sie in der Vergangenheit ein Konto hatten, die Unterbrechung einer Geschäftsbeziehung jedoch länger als sechs Monate andauert.

Bei den Angeboten der Kreditinstitute finden Sie dementsprechend verschieden hohe Zinssätze für bestimmte Anlagebeträge. Anlagesummen sind zumeist auch begrenzt, zumindest was die höchstmöglichen Zinsen betrifft. Machen Sie einfach den kostenlosen Vergleich.


Festgeld – wann erhalte ich Rendite und Zinsertrag?

Die Banken bieten bezüglich Festgeldkonten verschiedene Optionen an. Das sind je nach Anbieter und Festgeldkonto Ihre Möglichkeiten:

  • Sie können sich die Festgeldzinsen in regelmäßigen Abständen auszahlen lassen.
  • Sie können sich die Zinsen am Ende der Anlagephase auszahlen lassen.
  • Sie können sich den gegebenenfalls vereinbarten Zinseszins oder die Thesaurierung am Ende der Anlagephase als Gesamtgewinn auszahlen lassen.

Sollte ich das Festgeld für Monate, ein Jahr oder länger anlegen?

Bei vielen Anbietern können Laufzeiten von 30 Tagen bis hin zu einigen Jahren vereinbart werden. Im Gegensatz zu anderen Anlagearten kann jede Anlegerin beziehungsweise jeder Anleger die Festgeldverzinsung dadurch indirekt durch die Wahl der Laufzeit in gewissen Grenzen selbst bestimmen. Bei langen Anlagezeiten und relativ hohen Anlagesummen können Sie in vielen Fällen mit dem höchsten Zinssatz rechnen.

Im Unterschied zu Sparbriefen wird Festgeld jedoch meist nur für zwischen einem Monat und bis zu einem Jahr angelegt. Sparbriefe hingegen laufen über einen weitaus längeren Zeitraum. Durch clevere Kalkulation, den Vergleich verschiedener Zeiträume, Anlagebeträge und Willkommensboni können Sie sofort errechnen, ob es sich am meisten lohnt, Ihr Festgeld für beispielsweise einen Monat, ein halbes Jahr oder ein ganzes Jahr zu investieren.

Festgeldanlagen über längere Zeiträume

Die Zinslage kann sich mit den Jahren verändern, der Festgeldzins hingegen wird für die gesamte Laufzeit festgelegt. Befinden sich die Zinssätze auf einem relativ hohen Niveau, so lohnt sich das Festlegen der Spareinlagen auch über einen längeren Zeitraum. Wollen Sie sich über Jahre binden, sollte das Angebot also sehr gut sein. Generell sollte auch ein Blick auf den möglichen Zinseszins beziehungsweise auf eine mögliche Thesaurierung geworfen werden.

Legen Sie Ihr Geld für mehr als ein Jahr an, dann lassen Sie sich den Zins zudem bestenfalls am Jahresende auszahlen, um unnötige Steuerleistungen zu vermeiden. Auf Festgeldzinsen fallen Steuern an, sofern sie über dem jährlichen Freibetrag von 801 Euro (Stand 2020) liegen: Dazu gehören die Abgeltungssteuer in Höhe von 25 Prozent sowie der Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer.

Angenommen Sie legen Ihr Geld für drei Jahre an und Ihr Gewinn durch Zinsen, Thesaurierung und den etwaigen Zinseszins beträgt 3.000 Euro. Lassen Sie sich die Rendite am Ende der Laufzeit auszahlen, dann können Sie nur einmalig den Freibetrag für das Steuerjahr der Auszahlung nutzen und nicht wie andernfalls für alle drei Steuerjahre.


Festgeldkonto – was genau ist die Einlagensicherung?

Eine Festgeldanlage garantiert Ihnen ein hohes Maß an Sicherheit. So sind die Anlagen in der Regel zu 100 Prozent bis zu gewissen Maximalanlagesummen durch den Einlagensicherungsfonds geschützt. In Deutschland steuert dies das Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz (EAEG), welches von der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB) garantiert wird, welche wiederum durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) kontrolliert wird. Die Banken zahlen für den Fall anfallender Entschädigungen Beiträge in Einlagesicherungsfonds, sodass das Geld der Bankkundinnen und Kunden gesichert bleibt.

Bei Insolvenz Ihrer Bank können Sie folglich auf eine Absicherung vertrauen. Der von der gesetzlichen Einlagensicherung gesicherte Höchstbetrag beträgt auf EU-Ebene 100.000 Euro. Voraussetzung dafür ist lediglich, dass der Anbieter diesem System auch angeschlossen ist. Bei dem Vergleich auf Tarifcheck.de werden dabei nur Ergebnisse mit Einlagensicherung angezeigt.

Das Prinzip der Einlagensicherung ist simpel: Wer beispielsweise 150.000 Euro anlegt, erhält im Insolvenzfall der Bank 100.000 Euro ausgezahlt, das restliche Geld geht verloren, das gilt auch dann, wenn man zwei Konten mit je 75.000 Euro bei dieser einen Bank führt. Wer hingegen je 50.000 Euro bei drei verschiedenen Banken anlegt, erhält im unwahrscheinlichen Insolvenzfall dieser drei Banken das gesamte Geld zurückerstattet.

Sie können auch im Ausland ein Festgeldkonto eröffnen. Ist der Sitz des ausländischen Kreditinstituts in der EU, gilt die Einlagensicherung ebenfalls. Bei dem Vergleich auf Tarifcheck.de finden Sie nur ausländische Banken, bei denen Ihre Einlagen abgesichert sind.


Verrechnungskonto für das Festgeld – was ist das?

In der Regel benötigen Sie für Ihr Festgeldkonto auch ein sogenanntes Verrechnungskonto. Dieser Begriff ist auf den ersten Blick etwas irreführend. Unter einem Verrechnungskonto versteht man im Zusammenhang mit dem Festgeldkonto nämlich nichts anderes als ein ganz normales Girokonto. Da Sie Ihr Festgeldkonto nicht für den Zahlungsverkehr verwenden können, ist ein Verrechnungskonto oder Referenzkonto notwendig. Über dieses Konto werden die Einzahlungen auf Ihr Festgeldkonto geregelt.

Auch wenn Sie über Geld von Ihrem Festgeldkonto verfügen möchten, wird dieser Betrag auf das Verrechnungskonto überwiesen. Zum Laufzeitende erfolgt automatisch die Überweisung des gesamten vorhandenen Kapitals auf das Verrechnungskonto. Die Zinsen, die während der festgelegten Laufzeit erwirtschaftet werden, können ebenfalls dem Verrechnungskonto gutgeschrieben werden, sofern Sie nichts anderes verfügt haben. Sie können Ihr normales Girokonto bei der Bank, bei der Sie Ihr Festgeldkonto führen, als Verrechnungskonto angeben und so weitere Kontoeröffnungsgebühren einsparen.


Festgeld Kündigung – wie kündige ich ein Festgeldkonto?

Während der Laufzeit ist die Kündigung in der Regel nicht vorgesehen. Das Prinzip einer Festgeldanlage besteht schließlich darin, dass Sie einer Bank für einen bestimmten Zeitraum von Monaten oder länger Ihr Kapital zu festgelegten Zinssätzen überlassen. Sie können sich dabei eine Rendite zu einem von Ihnen gewählten Zeitpunkt auszahlen lassen. Jeder Anleger kann beim Festgeld auf einen festen Termin der Rückzahlung vertrauen. Die Festgeldanlage funktioniert jedoch für die Bank nur, wenn der Kunde den Anlagezeitraum einhält und nicht auf vorfristige Auszahlung seines angelegten Kapitals zu teilen oder als Ganzes besteht.

Kündigung des Festgelds nur mit Ertragsverzicht

Bei Festgeldanlagen wird Ihnen die Bank keine Kündigungsfristen nennen. Das hat einen einfachen Grund. Sie verleihen der Bank einen bestimmten Geldbetrag für einen festgelegten Zeitraum. Danach endet der Vertrag automatisch oder durch Einspruch Ihrerseits. Während der Laufzeit ist die Kündigung nicht vorgesehen. Dennoch können Sie ein Festgeldkonto unter bestimmten Umständen kündigen. Sie müssen jedoch gewisse Nachteile hinnehmen, wenn Sie die fest vereinbarte Geldanlage vorfristig kündigen möchten, denn die Kündigung hat normalerweise den Verlust sämtlicher Zinserträge zur Folge.

Ausgezahlt wird im günstigsten Fall Ihr Grundkapital. Sie müssen jedoch damit rechnen, dass weitere Verwaltungs- und Stornokosten zum Abzug gebracht werden. Das Aussteigen aus einer Festgeldanlage kann sich unter Umständen zu einem Verlustgeschäft entwickeln. Bei Vertragsabschluss ist es sinnvoll, Kündigungsmöglichkeiten mit der Bank zu erörtern und schriftlich zu fixieren. Meist lässt sich der Ausstieg wenigstens verlustfrei bezüglich des eingesetzten Grundkapitals durchführen. Man sollte zudem nicht vergessen, im Kündigungsschreiben für ein Festgeldkonto immer anzugeben, auf welches Referenzkonto die Rückzahlung erfolgen soll.


Festgeld und Tagesgeld im Vergleich – wo liegen die Unterschiede?

Festgeld und Tagesgeld weisen Gemeinsamkeiten, jedoch auch Unterschiede auf. Im Folgenden finden Sie eine Zusammenfassung der wichtigsten Charakteristiken.

Festgeld Tagesgeld
Nach Ablauf der vereinbarten Anlagephase verfügbar Täglich verfügbar
Keine Veränderung des vereinbarten Zinssatzes Variabler Zinssatz
Während der Anlagephase nur mit Verlusten kündbar Jederzeit kündbar
Sichere Sparanlage Sichere Sparanlage
Höhere Zinsen als bei Sparkonten Höhere Zinsen als bei Sparkonten
Möglicher Willkommensbonus Möglicher Willkommensbonus
In der Regel keine Kontoführungsgebühren In der Regel keine Kontoführungsgebühren

Im Gegensatz zu Tagesgeld gibt es bei Festgeld vorab eine feste Vereinbarung über den Anlagezeitraum und das Anlagekapital. Während der Festgeldlaufzeit haben Sie als Anlegerin oder Anleger, ähnlich wie bei Sparbriefen, keine Möglichkeit, Kapital abzuheben oder die Laufzeit zu verringern.

Es gibt jedoch auch einige Gemeinsamkeiten der beiden Anlageformen: Tagesgeld und Festgeld sind risikofreie Geldanlagen, die einander gut ergänzen. Eine Kombination aus beiden Anlagen ist dementsprechend eine lohnenswerte Überlegung.


FAQ – häufige Fragen zum Festgeldvergleich