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Kreditvergleich

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Stephan Cordes
Stephan Cordes
TARIFCHECK24 GmbH
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Kreditvergleich: Wichtig zu wissen

Der Bau des Eigenheims, ein neues Auto oder die Finanzierung einer Ausbildung – es gibt viele Anschaffungen und Ausgaben, die die Aufnahme eines Kredits notwendig machen. Selbst für viele Kreditexperten ist es nicht einfach, im Finanzdickicht verschiedenster Kreditinstitute, Kreditarten und Zinssätze den Überblick zu behalten. Mit dem kostenlosen und unverbindlichen CHECK24-Kreditvergleich erhalten Sie einen Überblick über verschiedenste Konditionen bei einer Vielzahl von Kreditinstituten und Partnerbanken.

  • Kleinkredite und größere Darlehen, Autokredite und Kreditumschuldungen: Finden Sie mithilfe des kostenlosen Kreditrechners eine individuell passende Finanzierung.
  • Sie selbst bestimmen die Höhe des Kreditbetrags und den Zeitraum der Rückzahlung.
  • Kreditanfragen über Tarifcheck.de sind schufaneutral und erzeugen keinen negativen Schufa-Eintrag.
  • In vielen Fällen ist eine Kreditaufnahme auch dann möglich, wenn der Schufa-Score negativ ist.
  • KREDITE UND CORONA: In unseren Verbrauchertipps erfahren Sie, wie Sie während der Coronakrise bequem von zuhause aus Kredite aufnehmen oder Kreditraten stunden können.

Kreditvergleich – so finden Sie das beste Kreditangebot



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Wie funktioniert der kostenlose, unverbindliche Kreditvergleich?

Die Anfragen und Vergleiche über Tarifcheck.de sind schufaneutral, sie erzeugen keinen negativen SCHUFA-Eintrag. Ihr Bonitätsscore wird nicht beeinflusst. Bei den Online- Kreditangeboten gelten zudem vielfach günstige Sonderzinssätze.

Die CHECK24-Eingabemaske auf unserem Vergleichsportal filtert für Sie passende Angebote entsprechend Ihrer Angaben. Bei den einzelnen Angeboten der jeweiligen Vergleiche sind neben Monatsraten, Kreditzinsen und anderen Kennzahlen auch Testberichte, Bewertungen und Kundenmeinungen einsehbar. Finden Sie mit dem Kreditvergleich eine gute Finanzierung und stimmen einer Weiterleitung Ihrer Kreditanfrage an die Bank zu, übernimmt CHECK24 dies kostenlos in Ihrem Namen. Qualifizieren Sie sich so für einen Kredit, übermittelt das Kreditinstitut Ihnen zeitnah einen Vertrag. Sie sind dabei selbstverständlich nicht verpflichtet, diesen zu unterzeichnen. Wurde der Kredit bewilligt und sind alle Formalitäten bezüglich Vertragsunterzeichnung und Dokumentenprüfung erledigt, dann wird Ihnen Ihr Kredit binnen weniger Tage auf Ihr Konto ausgezahlt.

Wichtig ist, bei Vergleichen die Angaben in der Eingabemaske genau zu überprüfen. Unstimmigkeiten können dazu führen, dass der Kreditantrag abgelehnt wird, oder dass eine Antragstellerin beziehungsweise Antragsteller einen für sie oder ihn ungeeigneten Kredit-Vorschlag erhält.

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Coronakrise – Verbrauchertipps zu Kreditaufnahme und Ratenstundung

Kreditaufnahmen während der Coronakrise sind möglich, selbst wenn Sie keine Bankfiliale direkt aufsuchen und die Nutzung des vergleichsweise teuren Dispokredits Ihres Kontos vermeiden. Mithilfe des Video-Ident-Verfahrens können Sie bequem von zuhause aus einen Onlinekredit abschließen. Die Onlinekredite von Direktbanken haben dabei oftmals weitaus bessere Zinsen und Konditionen als Filialbanken, da Direktbanken keine Kosten für Standortgebühren und weniger Personalkosten verzeichnen. Onlinekredite unterliegen den gleichen Gesetzen wie herkömmliche Darlehen: Zinssätze dürfen nach Vertragsabschluss nicht erhöht werden; mit einer Restschuldversicherung können hohe Kreditsummen abgesichert werden; je besser die eigene Kreditwürdigkeit und je sicherer das Arbeitsverhältnis, desto besser sind meist die Konditionen. Wie genau Sie von daheim einen Kredit beantragen, erfahren Sie untenstehend in unseren Informationen zu Onlinekrediten.

Möglichkeiten, die Zahlungen bestehender Privatkredite zu stunden: Viele Menschen in Deutschland sind durch die Coronakrise in unerwartete finanzielle Bedrängnis gekommen. Wer davon betroffen ist und aktuell einen Privatkredit abzahlen muss, hat aufgrund eines neuen Gesetzeserlasses nun die Möglichkeit, vorerst drei monatliche Ratenzahlungen bei Banken und Sparkassen zu stunden.

Rahmenbedingungen für die Stundung von drei Monatsraten bei Privatkrediten:

  • Der Kreditvertrag wurde vor dem 15. März 2020 abgeschlossen.
  • Die finanzielle Notlage aufgrund der Coronakrise kann bei der kreditgebenden Bank durch Unterlagen belegt werden.
  • Das Kreditinstitut darf betroffenen Darlehensnehmerinnen und Darlehensnehmern den Kreditvertrag nicht kündigen.
  • Die Kreditkonditionen oder Zinssätze verändern sich dadurch nicht. Das heißt: Der Kredit wird dadurch nicht teurer. Wird mit der Bank nichts anderweitiges vereinbart, dann verzögert sich das Datum der letzten Tilgung lediglich um drei Monate.
  • Die Bank darf die Stundung bei belegbarer finanzieller Notlage nur dann verweigern, wenn die Kreditnehmerin oder der Kreditnehmer den Kreditvertrag schwerwiegend gebrochen hat.

Ein Kredit – was ist das eigentlich?

Das Wort Kredit stammt von dem lateinischen Verb credere ab, das übersetzt 'glauben', 'anvertrauen' oder 'vertrauen' bedeutet. Bei einem Kreditgeschäft leiht ein Kreditgeber (oder Gläubiger) einem Kreditnehmer (oder Schuldner) über einen festgelegten Zeitraum eine vorab vereinbarte Geldsumme (oder einen Sachwert, wie etwa ein Auto).

Ist der Kreditgeber ein Unternehmen (beispielsweise eine Bank), will er von dem Leihgeschäft profitieren. Der Kreditgeber verlangt für die Leihgabe eine Gegenleistung, zum Beispiel Zinsen. Die Modalitäten eines Kredits werden vorab vertraglich festgelegt – dazu gehören etwa der effektive Jahreszins, die Monatsrate, die Tilgung oder dingliche oder andere Sicherheiten. Das Kreditinstitut hat eine Auszahlungspflicht, die Kreditnehmerin beziehungsweise der Kreditnehmer hat eine Rückzahlungspflicht der Zinsen und Kreditraten.

Damit Kreditnehmerinnen und Kreditnehmer nicht übervorteilt werden, gibt es Gesetze und EU-Richtlinien, nach denen sich Kreditinstitute richten müssen. So etwa das Kreditwesengesetz (KWG) oder Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB). Oft wird für Kredit auch der Begriff Darlehen genutzt – in der Gesetzgebung werden beide Wörter vielfach gleichgesetzt.


Kredite – welche Möglichkeiten gibt es?

So unterschiedlich wie die Gründe, einen Kredit aufzunehmen, so verschieden sind auch die Bezeichnungen und Kriterien von Krediten. Unterscheiden kann man Kredite beispielsweise nach Verwendungszweck, Laufzeit, Kreditzinsen oder Kredithöhe. Es gibt Autokredite, Immobilienkredite oder Umschuldungskredite – sie alle zählen dabei zu den zweckgebundenen Ratenkrediten im Gegensatz zu frei einsetzbaren oder zweckfreien Krediten. Es gibt Mikro- oder Kleinkredite mit kleinen Kreditvolumen und kurzen Laufzeiten oder Baufinanzierungskredite mit langen Laufzeiten und hohen Kreditsummen. Außerdem gibt es bonitätsabhängige Kredite, deren Bedingungen an eine Konditionsanfrage geknüpft sind und Sofortkredite mit besonders schneller Auszahlung. Um eine Übersicht über die infrage kommenden Kredite zu bekommen, müssen Sie kein Kreditexperte sein, sondern können einen Kreditvergleich zu Rate ziehen. Als Antragstellerin oder Antragssteller ist es dabei wichtig, den Nettodarlehensbetrag, Kreditraten und die Zinsen genau unter die Lupe zu nehmen – gerade bei Großkrediten oder einem Baufinanzierungsvertrag. Dadurch wird es einfacher, die tatsächliche finanzielle Belastung einzuschätzen.

Wählen Sie zum Beispiel einen Kredit mit der Option Kontoblick, wird Ihnen der Betrag besonders schnell ausgezahlt. Bei herkömmlichen Verfahren dauert die Prüfung Ihrer Unterlagen mehrere Tage. Im Gegensatz dazu können Sie bei einem Kredit mit Kontoblick das Prozedere erheblich beschleunigen. Beim Kontoblick werden Ihre Gehaltseingänge und Ausgaben vom Kreditgeber digital eingesehen und Ihr Kredit direkt bewilligt.


Ein weit verbreiteter Oberbegriff – was versteht man unter "Ratenkredit"?

Der Ratenkredit fasst verschiedenste Kreditarten zusammen, welche auch bei den Vergleichen von Tarifcheck.de angeboten werden. Ein Ratenkredit besteht aus einem Zins- und einem Tilgungsanteil. Die – meist monatlichen – Ratenzahlungen bleiben dabei gleich hoch. Je geringer der noch zu zahlende Betrag wird, desto niedriger werden die Zinsen und desto höher wird der Anteil am eigentlichen Kreditbetrag. Die Laufzeit des Kredits wird im Vertrag festgelegt und wird bereits bei Vergleichen angegeben.

Beispiel: ein kurzfristiger Ratenkredit über 3.000 € und eine Laufzeit von 12 Monaten:

Monat Restschuld Rate Effektiver Jahreszins Zinsbetrag Tilgungsbetrag Neue Restschuld
1 3.000,00 € 252,68 € 1,99 % 4,92 € 247,75 € 2.752,24 €
2 2.752,24 € 252,68 € 1,99 % 4,52 € 248,16 € 2.504,08 €
3 2.504,08 € 252,68 € 1,99 % 4,11 € 248,57 € 2.255,51 €
4 2.255,51 € 252,68 € 1,99 % 3,70 € 248,98 € 2.006,54 €
5 2.006,54 € 252,68 € 1,99 % 3,29 € 249,39 € 1.757,15 €
6 1.757,15 € 252,68 € 1,99 % 2,88 € 249,80 € 1.507,36 €
7 1.507,36 € 252,68 € 1,99 % 2,47 € 250,21 € 1.257,15 €
8 1.257,15 € 252,68 € 1,99 % 2,06 € 250,62 € 1.006,53 €
9 1.006,53 € 252,68 € 1,99 % 1,65 € 251,03 € 755,51 €
10 755,51 € 252,68 € 1,99 % 1,24 € 251,44 € 504,07 €
11 504,07 € 252,68 € 1,99 % 0,83 € 251,85 € 252,21 €
12 252,21 € 252,63 € 1,99 % 0,41 € 252,21 € 0,00 €
Beträge insgesamt Zinskosten 32,11 € Kredithöhe 3.000 € Gesamtkosten 3032,11 €

Zinsen – was ist der Unterschied zwischen effektivem Jahreszins und Sollzins?

Zentral bei einem Kreditvertrag ist der effektive Jahreszins oder der Effektivzinssatz: Er berücksichtigt die jährlichen Gesamtkosten und hilft deswegen beim Angebotsvergleich.

Effektivzins oder effektiver Jahreszins Sollzins oder gebundener Sollzins
Entscheidend beim Kreditvergleich. Orientierung beim Kreditvergleich.
Effektivzins oder effektive Jahreszins gibt Auskunft über die jährlichen Gesamtkosten. Der Sollzins bezeichnet die Verzinsung des Gesamtkredits und berücksichtigt keine zusätzlichen Kosten.
Nicht berücksichtigt werden beispielsweise Kontoführungsgebühren oder Restschuld­versicherungen. Der Sollzins wird auch heute noch manchmal als Nominalzins bezeichnet.
Er ist nur kalkulierbar, wenn die Kreditkonditionen für die gesamte Vertragslaufzeit genau definiert sind. Ansonsten handelt es sich um einen 'anfänglichen effektiven Jahreszins'. Bei dem 'gebundenen Sollzins' sind die Zinsen für die gesamte Kreditlaufzeit genau definiert. Der gebundene Sollzins ist somit verpflichtend und unabhängig von Kapitalmarktschwankungen.
Entsprechend § 6a der Preisangabenverordnung (PAngV) müssen effektiver Jahreszins und Sollzinssatz bei der Kreditwerbung angegeben werden – genauso wie die Vertragslaufzeit. Es muss dabei bestimmt werden, ob der Sollzins gebunden ist oder nicht.

Bei einem Kreditvergleich wird angegeben, ob der angegebene Prozentsatz bonitätsabhängig oder bonitätsunabhängig ist. Ist er bonitätsunabhängig, so gilt für alle Kreditnehmerinnen und Kreditnehmer dieses Angebots der gleiche Zinssatz. Gibt es beim Jahreszinses innerhalb eines Geschäftsjahres Änderungen, müssen diese laut PAngV (Preisangabenverordnung) angegeben werden. Ist der Zinssatz bonitätsabhängig, so kann er sich erhöhen, wenn Unklarheiten bezüglich der Kreditfähigkeit bestehen. Entsprechend der Erfahrungswerte erhalten zwei Drittel der CHECK24-Kundinnen und Kunden bonitätsabhängige Onlinekredite zu den im Vergleich angegebenen Konditionen.

Auf Wunsch stellen Ihnen viele Banken vor Vertragsabschluss einen Tilgungsplan auf. Auch dieser kann bei der Kredit-Entscheidung hilfreich sein.


Was sind die Voraussetzungen für die Aufnahme eines Kredits?

Die zwei wichtigsten Voraussetzungen sind Volljährigkeit und Kreditfähigkeit.

Eine Bank ist verpflichtet, die Kreditfähigkeit oder auch Kapitaldienstfähigkeit beziehungsweise Bonität der Kundin oder des Kunden vorab zu beleuchten. Kommt ein Kreditinstitut beziehungsweise der zuständige Kreditexperte dieser Vorgabe nicht nach und wird ein Vertrag abgeschlossen, gilt dieser trotzdem. In der Regel wird jedoch vor der Kreditaufnahme eine SCHUFA-Auskunft vorgenommen, um zu verifizieren, dass potentielle Kreditnehmerinnen oder Kreditnehmer nicht bereits Schulden haben. Auch während der Kreditlaufzeit muss eine Bank die Liquidität des Kunden weiterhin prüfen.

Schritt für Schritt zum Antrag Tipps und Checkliste für Ihren Antrag

Welche Unterlagen brauche ich für einen Kredit und welche Angaben muss ich machen?

Welche Informationen und Unterlagen bei einem Kreditantrag zu Rate gezogen werden, können die Banken selber bestimmen, abhängig ist dies von Art und Höhe des einzelnen Kredits. Bei einem Sofortkredit ist es dabei von besonderer Bedeutung, schon bei Antragstellung alle Daten einzureichen, um eine schnelle Auszahlung zu ermöglichen.

Handelt es sich nicht um einen Firmenkredit, sondern wird der Kredit an Privatpersonen vergeben, dann werden je nach Kredithöhe oft folgende Belege gefordert: Einkommens- und Vermögensnachweise, Kontoauszüge, Auflistungen von Lebenshaltungskosten wie etwa Miete oder Versicherungen und sonstigen Verpflichtungen.

Das Kreditinstitut hat keine Berechtigung, sich bei Ihrem Arbeitgeber über Sie zu erkundigen.

Eine wesentliche Sicherheit für Banken ist ein unbefristeter Arbeitsvertrag, da bezüglich zukünftiger Zahlungsfähigkeit weniger Risiken bestehen. Freiberufliche und Selbstständige müssen dementsprechend vielfach Gehaltsnachweise oder Steuererklärungen einreichen und haben es manchmal verhältnismäßig schwerer, einen Kredit für private Anschaffungen bewilligt zu bekommen. Sie haben jedoch vielfach bessere Chancen, einen Firmen- oder Unternehmenskredit zu erhalten.

Die folgenden Informationen und Unterlagen können Banken anfordern:

  • immer: Personalausweis oder Pass.
  • immer: Einverständnis zur Schufa-Auskunft.
  • insbesondere bei Großkrediten: Nachweise über Ausgaben und Einkommen.
  • insbesondere bei Großkrediten: Gehaltsabrechnungen und Nachweis über die Art der Beschäftigung (befristeter Vertrag, unbefristeter Vertrag, Selbstständigkeit).
  • insbesondere bei Großkrediten: Beantwortung von Fragen zur finanziellen Situation, Wohnsituation (Miete oder Eigentum?) und Vermögenswerten.
  • bei Autokrediten immer: die Daten des zu finanzierenden Kfz.

Kriege ich trotz negativem Schufa-Score einen Kredit?

Ja, das ist in vielen Fällen möglich. Dabei gilt: Je besser Ihre Kreditwürdigkeit und Ihr Schufa-Score sind, desto niedriger ist auch der Zinssatz. Auch deshalb ist ein Kreditvergleich sehr empfehlenswert, denn die einzelnen Banken und Online-Banken haben je sehr unterschiedliche Konditionen für Verbraucherinnen und Verbraucher mit einem negativem Schufa-Score.

Wurde Ihr Kreditantrag bei einer Bank abgelehnt, heißt das nicht, dass alle Banken Sie ablehnen werden. Achten Sie bei Kreditanfragen jedoch stets darauf, dass diese schufaneutral sind und Ihren Schufa-Score nicht negativ beeinflussen können.

Bonitätsunabhängige versus bonitätsabhängige Kreditangebote

Man unterscheidet zwischen bonitätsabhängigen und bonitätsunabhängigen Zinssätzen. Hat ein Kreditrechnerergebnis auf unserer Webseite das Label "bonitätsunabhängig", dann sind die Zinskonditionen dieses Angebots für alle Kreditnehmerinnen und Kreditnehmer identisch. Ist das Kreditangebot "bonitätsabhängig", dann sind die Zinsen für Kundinnen und Kunden mit einem negativen Schufa-Score womöglich teurer.

In der Regel profitieren zwei Drittel aller Antragstellerinnen und Antragsteller von den bonitätsabhängigen Zinssätzen entsprechend der Kreditergebnisse des Vergleichs auf Tarifcheck.de.


Kredite – welche Sicherheiten darf die Bank fordern?

Bestimmungen, welche Art der Sicherheit eine Bank genau fordern darf, gibt es in diesem Sinne nicht. In der Regel ist dies von der Art und Höhe des Kredits abhängig.

Generell: Möglich ist etwa eine Personensicherheit oder Bürgschaft. Für den Kredit haftet dann eine weitere Person, falls die Kreditnehmerin oder der Kreditnehmer den Betrag nicht mehr zahlen kann. Es gibt beispielsweise die Ehegattenbürgschaft oder die Bürgschaft für Verwandte. Auch kapitalbildende Versicherungen – wie Lebensversicherungen oder Bausparverträge – können als Sicherheiten gelten.

Bei Immobilienkrediten: Bei einer Hypothek beispielsweise liegt die dingliche Sicherung in der Immobilie. Vielfach hat aber die Grundschuld die Hypothek abgelöst: Die Grundschuld ist entsprechend des Bürgerlichen Gesetzbuches ein Grundpfandrecht. Sie ist die Beleihung von beispielsweise einer Immobilie oder einem Grundstück. Das heißt, die Grundschuld ist das Recht, aus beispielsweise dem Erlös eines Grundstücks eine ausstehende Geldsumme zu zahlen. Kann eine Kreditnehmerin oder ein Kreditnehmer einen Kredit nicht mehr zahlen, so würde dieses Grundstück verkauft, um aus dem Erlös den Kredit zu zahlen. Die Grundschuld ist für Kreditnehmerinnen und Kreditnehmer vorteilhafter als eine Hypothek, denn bei einer Hypothek übernimmt die Bank bei der Zahlungsunfähigkeit das Grundstück oder Gebäude, auf dem die Hypothek lastet. Die Bank erhält die gesamte Hypothek, auch wenn etwa schon die Hälfte oder mehr des Kredits abgezahlt worden sind. Beim Grundrecht ist dies anders. Die Bank erhält nur den Teil des Kauferlöses, der laut Kreditrestbetrag noch aussteht.

Bei Autokrediten: Autokreditnehmerinnen oder Autokreditnehmer hinterlegen in der Regel den Fahrzeugbrief für besagten Wagen. Bis der Kredit vollständig abgezahlt worden ist, gehört das Auto so technisch der Bank – auch wenn nur noch wenige Raten zur vollständigen Tilgung fehlen. Aufgrund dieser Besonderheit sind die Zinsen bei Autokrediten jedoch in der Regel sehr viel günstiger als bei anderen Kreditarten.


Wie lange dauert es, bis mein Kredit ausgezahlt wird?

In der Regel dauert es bis zur Auszahlung Ihres Privatkredits nicht lange. Sie können den Prozess beschleunigen, indem Sie alle angeforderten Unterlagen umgehend einreichen, so dass keine Nachfragen seitens der Bank nötig werden. Hat das Kreditinstitut weitere Fragen, dann beantworten Sie diese zügig. Dadurch kann die Bank alle Informationen schneller prüfen und einen Kreditvertrag für Sie ausarbeiten.

Unterzeichnen Sie den Vertrag – nach gründlicher Durchsicht – ohne Verzögerungen. Je eher er der Bank vorliegt, desto schneller erfolgt die Auszahlung. Nach Unterzeichnung des Vertrags erhalten Sie Ihr Darlehen innerhalb weniger Tage auf Ihr Konto überwiesen.

Insbesondere bei Kleinkrediten und Sofortkrediten ist das Verfahren dabei natürlich besonders schnell. Bei Großkrediten und Baufinanzierungen steht mehr auf dem Spiel. Sie müssen folglich zahlreiche Dokumente einreichen, die wiederum von der Bank akribisch geprüft werden, ehe ein Darlehensvertrag aufgesetzt wird.


Welche Faktoren haben Einfluss auf die Kreditkonditionen?

  • Die Höhe des Kredits – je niedriger der Kreditbetrag, desto wahrscheinlicher ist auch die Bewilligung und desto niedriger liegen die Zinsen.
  • Wenn Sie angeben, wofür der Kredit genutzt werden soll – ist es also ein zweckgebundener Kredit – dann veranschlagen viele Anbieter niedrigere Zinsen.
  • Gibt es für einen Kredit zwei Kreditnehmerinnen und / oder Kreditnehmer, sinken die Zinsen, denn die Bank hat eine verhältnismäßig höhere Sicherheit. Die Bonität der Darlehensnehmer ist gemeinsam höher.
  • Onlinekredite bei Direktbanken sind oft günstiger als Kredite bei traditionellen Kreditinstituten. Dies liegt etwa daran, dass Online-Anbieter wenig oder keine Kosten für Standort und Personal veranschlagen müssen.

Allgemein gilt: Je schneller Sie einen Kredit abzahlen, und je besser Ihre finanziellen Voraussetzungen sind, desto günstiger ist Ihr Kredit, also desto niedriger sind Ihre Zinsen.


Was gehört in einen Kreditvertrag?

Möchten Sie einen Kredit aufnehmen, werden die genauen Konditionen vorab vertraglich festgelegt, dazu gehören:

  • Die Personen und / oder Unternehmen, zwischen denen ein Vertrag ausgehandelt wird. Also der Name des Kreditinstituts und die Namen von einem oder mehreren Kreditnehmerinnen und Kreditnehmern.
  • Die Vereinbarung, dass das Kreditinstitut eine bestimmte Summe / einen bestimmten Sachwert bereitstellt und dass die Kreditnehmerin oder der Kreditnehmer diesen zurückzahlt.
  • Der genaue Wert des Kredits – also die genaue Höhe einer bestimmten Summe oder die genaue Benennung einer Sachleistung wie etwa einem Auto.
  • Die Nutzungsart des Kredits, also ob er zweckgebunden für etwa eine Baufinanzierung sein soll oder ob die Geldsumme für nicht näher definierte Zwecke eingesetzt werden soll.
  • Aus den vorherigen zwei Stichpunkten ergibt sich meist die genaue Bezeichnung des Kredits – beispielsweise Immobilienkredit oder Autokredit.
  • Es wird festgelegt, in welchem Zeitraum die Kreditschuld zurückgezahlt beziehungsweise getilgt wird.
  • Es wird festgelegt, wie hoch der effektive Jahreszins ist.
  • Es wird festgelegt, welche Bereitstellungsgebühren anfallen.
  • Es wird festgelegt, was gegebenenfalls als Sicherheit für den Kreditgeber gilt.
  • Außerdem werden etwaige weitere Zusatzvereinbarungen definiert, etwa über eine Restschuldversicherung oder eine Möglichkeit der vorzeitigen und außerplanmäßigen Tilgung.

Wichtig für Sie als Kundin oder Kunde ist es in jedem Fall, sich die Vertragsbedingungen genau durchzulesen, um im Bedarfsfall auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein.


Welche Merkmale und Besonderheiten hat ein Onlinekredit?

Neben den traditionellen Kreditinstituten gibt es inzwischen vermehrt sogenannte Direktbanken im Internet. Sie bieten Ratenkredite an, die sich in der Struktur nicht von herkömmlichen Krediten unterscheiden – allerdings wird das gesamte Kreditgeschäft ausschließlich über das Internet geregelt: vom Kreditvergleich beim einem Vergleichsportal über das Kreditangebot bis hin zur Überwachung des Kredits und eventuell gewünschten Ratenpausen. Um Betrug zu verhindern, wird Ihre Identität bei den Kreditanträgen mithilfe des Postident-Verfahrens oder des Video-Ident-Verfahrens geprüft. Die Zusendung des unterschriebenen Vertrags erfolgen in der Regel analog per Post, um Täuschungen bei der Kreditaufnahme zu verhindern.

Merkmale von Onlinekrediten

  • Das Kreditgeschäft wird online abgewickelt, es gibt keine Filialen, die Sie als Kundin oder Kunde aufsuchen können.
  • Ansprechpartner der Bank sind nur telefonisch, per E-Mail und/oder Chat zu erreichen.
  • Um Betrug zu vermeiden, wird das Postident-Verfahren oder das Video-Ident-Verfahren genutzt.

Welche Vorteile hat ein Onlinekredit?

Da Direktbanken wenig oder gar keine Filial- oder Personalkosten zahlen müssen, bieten sie oft günstige Zinssätze an, die sich Filialbanken nicht leisten können. Auch hier gilt, dass Ratenkredite, die einem bestimmten Verwendungszweck zugeordnet werden, oft günstiger sind als frei einsetzbare Kredite. Kundinnen und Kunden sind zudem bei Kreditvertragsabschluss nicht von Öffnungszeiten regulärer Banken oder dem eigenen Aufenthaltsort abhängig, sondern müssen nur über Internetzugang verfügen. Auch traditionelle Banken bieten vermehrt Onlinekredite an, die nach dem gleichen Prinzip funktionieren.

Vorteile von Onlinekrediten

  • Viele Direktbanken bieten besonders attraktive Onlinekredite an.
  • Onlinekredite haben oft besonders günstige Zinssätze.
  • Als Kundin oder Kunde sind Sie nicht an die Öffnungszeiten von Filialbanken gebunden.

Minutenschnelle Onlinekreditanfrage ohne Hürden

Der Kreditvergleich des Kredit-Vergleichsrechners auf Tarifcheck.de listet Ihnen verschiedenste Angebote der Direktbanken entsprechend Ihrer Wünsche übersichtlich auf und stellt für Sie bei Bedarf kostenfrei eine unverbindliche Anfrage bei einem Online-Anbieter. So können Sie Ihr Kreditangebot mit nur wenigen Klicks beantragen und brauchen dann nur noch auf das Schreiben des Kreditanbieters zu warten.

Sie erhalten gegebenenfalls einen Onlinekreditantrag und können diesen bei Interesse mit weiteren notwendigen Unterlagen per Postident-Verfahren zurückschicken. Alternativ können Sie bei diversen Anbietern das Video-Ident-Verfahren nutzen. Klicken Sie dafür im Kreditrechner unter "filtern" einfach die Option "Video-Ident möglich" an. Ist der Anbieter mit der nachfolgenden Bonitätsprüfung zufrieden, erhalten Sie den vereinbarten Kreditbetrag binnen zwei bis fünf Werktagen auf Ihr Konto eingezahlt.


Wie funktioniert das Video-Ident-Verfahren?

Mithilfe des Video-Ident-Verfahren bestätigen Sie dem Kreditinstitut digital Ihre Identität. Das Ziel ist, Betrugsversuche zu umgehen. Viele Direktbanken bieten das Verfahren mittlerweile an. Die Vorteile: Sie können Ihre Identität bequem von zuhause oder unterwegs aus bestätigen und selber entscheiden, welcher Zeitpunkt Ihnen passt. Zudem dauert das Prozedere nur wenige Minuten.

Entsprechend des hiesigen Geldwäschegesetzes (GwG) ist das Video-Ident-Verfahren zur Prüfung der Identität zulässig. Es gilt als relativ sicher, doch natürlich besteht die Möglichkeit von Hackerversuchen.

Das sind die Schritte des Video-Ident-Verfahrens:

  • Sie brauchen eine Internetverbindung und ein Endgerät (Handy, PC, Tablet) mit Webcam.
  • Halten Sie Ihren gültigen Personalausweis oder Pass bereit.
  • Öffnen Sie die E-Mail des Kreditinstituts. Dort finden Sie in der Regel einen Link zum Identitätsverfahren. Dieses wird in der Regel über eine externe Plattform durchgeführt, beispielsweise IDnow. Prüfen Sie, dass es sich bei der E-Mail nicht um Spam handelt.
  • Öffnen Sie den Link, nachdem Sie sich vergewissert haben, dass dieser seriös ist.
  • Sie werden zu einem Live-Video-Chat mit einer Bankfachkraft geleitet. Dafür muss Ihre Webcam eingeschaltet und Ihre Internetverbindung möglichst stabil sein.
  • Die Fachkraft vergleicht Sie mit dem Bild in Ihrem Ausweis, gleicht die dort vermerkten Daten mit Ihnen ab und bestätigt Ihre Identität.

Wie funktioniert das Postident-Verfahren?

Auch das Postident-Verfahren soll Betrug vorbeugen und für Sicherheit beim Online-Postverkehr sorgen. Sobald Sie von Mitarbeitern der Deutschen Post persönlich anhand Ihres Personalausweises und Ihrer Unterschrift identifiziert worden sind, erhalten Sie eine sichere E-Post-Adresse.

Sie können sich kostenlos online bei der Deutschen Post registrieren. Binnen vier Wochen danach muss die Identifikation erfolgen. Sie können dafür entweder mit dem Ausdruck Ihres Postident-Coupons und Ihrem Personalausweis eine Postfiliale aufsuchen, oder Sie vereinbaren einen Hausbesuch.

Postident-Verfahren
Postident-Verfahren Anleitung: Vom Antrag bis zum Versand Ihrer Unterlagen.

Kreditsonderformen – was sind die Merkmale von Autokrediten?

Ein Autokredit ist eine besondere Kreditform. Er ist ein zweckgebundener Ratenkredit, der für die Autoanschaffung und in manchen Fällen auch für Umrüstung, Reparatur oder Ersatzteilbeschaffung bestimmt ist. Als Sicherheiten wird in der Regel der Fahrzeugbrief hinterlegt – das heißt das Kraftfahrzeug ist die dingliche Sicherheit bei der Aufnahme eines Kredits. Sollte das Darlehen nicht komplett zurückgezahlt werden können, ist die Bank berechtigt, das Auto des Verbrauchers einzuziehen.

In vielen Fällen ist dabei die Ratenfinanzierung direkt über den Autohersteller teurer als die Aufnahme eines Autokredits bei einer Bank – unabhängig davon, ob es sich um einen Neu- oder einen Gebrauchtwagen handelt. Ein Vergleich mit einem Autokredit-Rechner lohnt sich also.


Wie schulde ich meinen Kredit um?

Insbesondere wenn man einen Kredit mit längeren Laufzeiten aufgenommen hat, raten Kreditexperten dazu, regelmäßig mittels eines Kreditrechners zu überprüfen, ob es auf dem Markt aktuell Kredite mit günstigeren Konditionen gibt. Könnte man laut dieser Vergleiche den bereits abgeschlossenen Kreditvertrag derzeit billiger bekommen, kann man mit einer Umschuldung zuweilen viel Geld sparen.

Dass sich Kreditkonditionen ändern, ist aufgrund des Wettbewerbs zwischen den Banken wahrscheinlich. Mittlerweile bieten zudem auch Direktbanken Zinssätze an, die unter denen anderer Kreditinstitute liegen. Wichtig ist, den effektiven Jahreszins eines alten Kredits mittels eines Kreditrechners mit dem Zins aktueller Angebote zu vergleichen. Relevant ist dabei auch, ob der effektive Zinssatz im Einzelfall trotz Bonitätsabhängigkeit gilt. Zudem sollte vorab überprüft werden, ob die Einsparungen durch eine Umschuldung günstiger sind, als etwaige Kosten, die durch eine etwaige Vorfälligkeitsentschädigung bei einer vorzeitigen Kündigung entstehen.

Möchten Sie Ihren Kredit umschulden, so haben Sie gegebenenfalls folgende Optionen:

  • Sie können die Laufzeit bei gleichbleibender Ratenhöhe verkürzen.
  • Sie können bei gleichbleibender Laufzeit die monatliche Ratenhöhe verringern.
  • Sie können die Kreditsumme anheben: Laufzeit und Ratenzahlung des ursprünglichen Kredits bleiben gleich, doch das Kapital erhöht sich.
Kredite Statistiken

Generell regelt das Kreditinstitut, bei dem Sie den Umschuldungskredit aufnehmen, für Sie alle Formalitäten bezüglich der Umschuldung. Vielfach verlangen Banken dabei auch für eine Umschuldung keine zusätzliche Gebühr.


Wie funktionieren Kreditkündigung und Vorfälligkeit­sentschädigung?

Haben Sie einen Verbraucherkredit abgeschlossen, können Sie vielfach auch ohne Kündigungsfristen kündigen. Der Kreditgeber darf dann jedoch meist eine Vorfälligkeitsentschädigung veranschlagen. Dessen Höhen sind in § 502 des Bürgerlichen Gesetzbuches vorgegeben: Bei Krediten, deren Laufzeit noch mindestens 12 Monate besteht, darf diese Summe nicht mehr als 1 % des noch ausstehenden Kreditbetrags ausmachen. Liegt die Laufzeit unter einem Jahr, dann darf die Vorfälligkeitsentschädigung nicht mehr als 0,5 % des Restkredits betragen.

Abhängig ist das Kündigungsrecht jedoch von der Art Ihres Kredits und den diesbezüglichen Vertragsklauseln. Zudem sind dort auch Optionen zu Sondertilgung oder außerplanmäßigen Tilgung genau definiert – also die Konditionen bei einer vorzeitigen Ablösung des Kredits. Bei einer Sondertilgung werden Tilgungen vorgenommen, die über die vereinbarten Leistungsraten hinausgehen.


Checkliste – wie viel Geld kann ich monatlich für eine Kreditrückzahlung einplanen?

Möchten Sie einen Kredit aufnehmen, lohnt es sich vorab, Ihre persönlichen Aus- und Eingaben zu berechnen. Auf diese Weise können Sie Ihren finanziellen Spielraum für monatliche Ratenzahlungen ermitteln, um im Kreditvergleich ein passendes Darlehensangebot auswählen zu können. Wenn Sie über viele unterschiedliche Einnahmen und Ausgaben verfügen, lohnt es sich, einen Haushaltsrechner hinzuzuziehen.

Einnahmen

  • Wie hoch ist mein monatliches Nettogehalt oder meine monatliche Rente?
  • Habe ich weitere Einkommen durch Nebentätigkeiten?
  • Wie hoch sind etwaige Einnahmen durch Kindergeld, Unterhaltszahlungen, Vermietungen, Verpachtungen?
  • Gibt es sonstige Einnahmen?

Vermögen

  • Habe ich Vermögensrücklagen und/oder Sachvermögen?
  • Habe ich kapitalbildende Versicherungen abgeschlossen?

Bilanz

  • Wieviel Geld habe ich monatlich zu meiner freien Verfügung?

Ausgaben

  • Welche regelmäßigen Ausgaben habe ich durch Miete (inklusive aller Nebenkosten), beziehungsweise welche Nebenkosten fallen monatlich bei der Eigennutzung von Wohneigentum an?
  • Wieviel benötige ich pro Monat für Lebensmittel, Bekleidung, Hobbys und an Fahrtkosten?
  • Welche Verpflichtungen habe ich gegenüber Dritten (Kindern, Partnerinnen, Partnern) bezüglich deren Lebenshaltungs- und/oder Ausbildungskosten oder Unterhaltszahlungen?
  • Besteht bereits eine Ratenfinanzierung von Krediten, Haushaltsgegenständen oder elektronischen Geräten wie Smartphones oder Tablets?
  • Welche weiteren Ausgaben fallen monatlich oder jährlich durch Kfz-Finanzierungen und/oder Zahlungen an (private) Versicherungen an?
  • Bestehen sonstige Ausgaben?
  • Wieviel Geld benötige ich als finanziellen Spielraum im Falle ungeplanter Sonderausgaben?

Wie hoch ist die Abgeltungssteuer bei Krediten?

Neben den grundlegenden Bestimmungen zur Abgeltungssteuer gibt es eine Reihe weiterer Ausnahmeregelungen: Diese gelten seit 2009 und haben zur Folge, dass Sie für bestimmte Kapitalanlagen mit einer niedrigeren Besteuerung rechnen können.

Zugleich erfolgt für andere Kapitalerträge eine höhere Besteuerung. Unter normalen Umständen kommt es bei der Abgeltungssteuer zur Anwendung eines Steuersatzes von 25 Prozent. Zusätzlich werden noch 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag und eine entsprechende Kirchensteuer fällig.

Generell gilt, dass jede durch Verkauf realisierte Wertsteigerung Ihrer Kapitalanlagen der Besteuerung unterliegt. Sie brauchen Ihre Kapitalerträge aufgrund einer bereits geleisteten Steuer nicht mehr in Ihrer Einkommensteuererklärung anzugeben. Sollte Ihr Einkommensteuersatz unter dem Steuersatz von 25 Prozent liegen, können Sie Ihre Kapitalerträge dennoch angeben, wodurch es dann zur Anwendung des niedrigeren Steuersatzes kommt.

Es gibt neben den grundlegenden Bestimmungen zur Abgeltungssteuer eine Reihe weiterer Ausnahmeregelungen: Das ist beispielsweise der Fall, wenn Zinseinnahmen aus Darlehen oder Einkünfte aus stillen Beteiligungen erzielt werden und die Einkommenserzielung auf der Grundlage von geschäftlichen Beziehungen zwischen nahestehenden Personen beruht. Der Gesetzgeber sieht unter anderem Eheleute als nahestehende Personen an, die ein gegenseitiges Interesse an einer Einkunftserzielung durch die Partnerin oder den Partner haben. Auch in einer Eltern-Kind-Beziehung und speziell im Bereich von Unterhaltsverpflichtungen können derartige Interessenlagen auftreten.

Werden bei Darlehen keine Zinszahlungen, sondern ausschließlich gewinnabhängige Vergütungen gezahlt, folgt keine Besteuerung durch die Abgeltungssteuer.

Wie kann ich die Abgeltungssteuer bei Krediten umgehen?

Mittlerweile können Sie als Privatperson bei speziellen Kreditmarktplätzen Kredite von anderen Privatpersonen erhalten. Sie können auch selbst als Kreditgeberin oder Geber auftreten. Wenn Sie auf diese Weise Ihr Geld anderen Privatpersonen verleihen, erfolgt bei Zinseinnahmen die Besteuerung. Die Besteuerung von Zinseinnahmen aus Privatkrediten ist im Einkommensteuergesetz geregelt. Alle Einkünfte aus Kapitalvermögen müssen versteuert werden. Für das Entstehen einer Steuerpflicht ist es unerheblich, wer die Zinsen zahlt. Das kann demnach eine Bank genauso sein wie eine Privatperson. Banken beziehungsweise spezielle Kreditmarktplätze sorgen für die automatische Abführung der Abgeltungssteuer an das zuständige Finanzamt

Als Kreditgeber/in beziehungsweise Geldanleger/in können Sie zur Vermeidung einer Besteuerung einen Sparerpauschbetrag nutzen: Als einzelne Person können Sie Zinseinnahmen bis in Höhe des Freibetrages steuerfrei erzielen. Sie müssen lediglich einen Freistellungsauftrag vorlegen. Die sogenannte Back-to-Back-Finanzierung zieht keine Abgeltungssteuer nach sich. Diese spezielle Form der Kreditfinanzierung beruht auf einer privaten Kapitalanlage, die dem Kreditgeber als Sicherheit für einen Kredit dient. Bei diesem Steuersparmodell müssen beide Geldgeschäfte auf vertraglicher Grundlage miteinander verbunden sein. Wenn Sie die beiden Geldgeschäfte (private Kapitalanlage und Kreditaufnahme) bei der gleichen Bank durchführen, können Sie die Abgeltungssteuer umgehen. Der für Ihre Sparanlage gewährte Zinssatz wird mit den höheren Zinskosten des Kredits verrechnet.


Kredit – brauche ich eine Restschuld­versicherung?

Ob eine Restschuldversicherung insgesamt sinnvoll ist, hängt von Ihren persönlichen Lebensumständen ab. Für kurzfristige Kleinkredite ist sie etwa nicht geeignet. Bei einer Baufinanzierung ist sie zuweilen sinnvoll. Hier lohnt sich ein genauer Blick auf den Kreditrechner.

Eine Restschuldversicherung oder Restkreditlebensversicherung kann als besondere Form der Risikolebensversicherung separat abgeschlossen werden. Sie dient dann dazu, Familienangehörige im Fall des eigenen Ablebens gegen Ansprüche der Bank zu schützen. Da es sich nicht um eine kapitalbildende Versicherung handelt, sind die Beiträge auch bei hohen Deckungssummen günstig, wenn es sich um eine eigenständige Versicherung und keinen Zusatzbaustein handelt. Insbesondere bei Krediten mit langer Laufzeit und hohen Beträgen verlangen Kreditgeber oft den Abschluss einer Restschuldversicherung.

Wird die Restschuldversicherung als freiwilliger Zusatzbaustein des Ratenkredits abgeschlossen, dann muss genau auf das Preis-Leistungs-Verhältnis geachtet werden. Bestand bei Vertragsabschluss bereits eine Vorerkrankung, die zur Kreditzahlungsunfähigkeit geführt hat, so greift die Restschuldversicherung beispielsweise oft nicht. In manchen Fällen wird dadurch der Kredit durch die Versicherung enorm verteuert, auch hier muss genau gerechnet werden.


FAQ – häufige Fragen zum Kreditvergleich

Im offiziellen Kreditwesen ist ein Kredit eine zeitweilige Bereitstellung oder Leihgabe von einer Geldsumme oder einem Sachwert. Damit ein Kreditinstitut von der Bereitstellung eines Wertes profitiert, erhebt es Zinsen, die in der Regel während eines genau definierten Zeitraums zurückgezahlt werden müssen – zusammen mit der geliehenen Geldsumme oder dem Wert einer Sache, wie etwa dem Wert eines bestimmten Autos. Damit Kundinnen und Kunden bei einem Kreditgeschäft nicht übervorteilt werden, gibt es EU-Richtlinien und Gesetze.

Einen Kredit aufnehmen kann theoretisch jede volljährige Person. Je nach Art und Höhe des Kredits fordern Kreditinstitute Nachweise über die Zahlungsfähigkeit oder Kreditwürdigkeit von potentiellen Kundinnen oder Kunden. Die Bonität des Antragstellers wird von der Bank im Zuge des Darlehensangebotes geprüft.

Eine Vielzahl der Bundesbürger haben schon verschiedenste Ratengeschäfte abgeschlossen – sei es die Ratenfinanzierung einer neuen Waschmaschine, eines neuen Fernsehers oder eines Smartphones. Auch die Inanspruchnahme eines Dispokredits ist weit verbreitet. Dabei gilt: Je höher der Kredit, desto mehr Sicherheiten fordert der Kreditgeber. Je besser dabei die individuelle Kreditwürdigkeit und desto kürzer die Vertragslaufzeit eines Kredits, desto niedriger ist der Zinssatz. Die Konditionen unterscheiden sich dennoch zwischen den einzelnen Kreditinstituten teilweise erheblich, sodass zur Festlegung auf einen Kreditgeber ein Kreditvergleich herangezogen werden sollte.

Der effektive Jahreszins ist bei einem Kreditvergleich besonders wichtig, da er Auskunft über die jährlichen Gesamtkosten gibt – nicht eingeschlossen sind dabei etwa Notarkosten oder Kontoführungsgebühren. Der Sollzins gibt Auskunft über die Verzinsung des Gesamtkredits, berücksichtigt jedoch keine Zusatzkosten. Der gebundene Sollzins ist eine verpflichtende und unumstößliche Angabe zu den Zinsen der gesamten Kreditlaufzeit.

Bei der Kreditwerbung müssen gemäß der PAngV (Preisangabenverordnung) effektiver Jahreszins und Sollzins angegeben werden. Auch muss definiert werden, ob der Sollzins veränderlich oder gebunden ist.

Man unterscheidet zwischen bonitätsabhängigen und bonitätsunabhängigen Zinssätzen. Wenn bei einer Kreditwerbung 'bonitätsunabhängig' steht, dann gilt für alle potentiellen Kreditnehmerinnen und Kreditnehmer der gleiche Zinssatz. Ist der Zinssatz hingegen bonitätsabhängig, so kann er sich im Einzelfall verteuern, wenn die Bank eine Kreditvergabe als verhältnismäßig risikoreich ansieht. Die für den Antragssteller oder die Antragsstellerin geltenden Zinsen werden bei der Konditionsanfrage ermittelt. In der Regel kann der bonitätsabhängige Zinssatz von zwei Dritteln aller Kundinnen und Kunden in Anspruch genommen werden.

Sind alle Formalitäten erledigt, und wurde der Vertrag unterzeichnet, so dauert es nur wenige Tage, bis der Betrag auf Ihrem Bankkonto eintrifft. Die neue Anschaffung kann also in der Regel zeitnah getätigt werden.

Kaum ein Kreditunternehmen verzichtet auf eine Bonitätsabfrage mittels einer SCHUFA-Auskunft. Wird keine SCHUFA-Prüfung vorgenommen, so sollte man als potentielle Kundin oder potentieller Kunde die Seriosität des Anbieters genau überprüfen. In dem CHECK24-Kreditvergleich sind daher keine Anbieter enthalten, die Kredite ohne SCHUFA-Auskunft anbieten.

Ja. Es empfiehlt sich allerdings, dies über einen SCHUFA-neutralen Kreditvergleich zu tun, da bei einer Direktanfrage bei Kreditinstituten – unabhängig vom Ergebnis – oft ein SCHUFA-Eintrag vorgenommen wird. Dieser wird für ein Jahr in der SCHUFA-Akte gespeichert.

Die SCHUFA Holding AG speichert Namen, Geburtsdatum, Adresse, gegebenenfalls vorherige Anschriften und Geburtstort. Die Vertragspartner übermitteln weitere Informationen an die SCHUFA – so über Bank-, Versandhandels- und Mobilfunkkonten (Handy-Prepaid-Karten gehört nicht dazu), Kreditkarten, Ratenzahlungsgeschäfte, Kredite und Bürgschaften, Leasingverträge und über etwaige Zahlungsausfälle. Laut eigenen Aussagen speichert die SCHUFA keine Informationen zu Vermögen, Einkommen, Beruf, Familienstand, Nationalität, Religion oder Kaufverhalten.

Die SCHUFA errechnet mit ihren Daten den individuellen Basisscore: Der Basisscore gibt Auskunft über die prozentuale Bonitätswahrscheinlichkeit eines Individuums und wird alle drei Monate aktualisiert. Berücksichtigt dabei wird etwa, ob Rechnungen fristgemäß gezahlt werden oder ob anderweitige Forderungen seitens Dritter bestehen.

Haben Sie beispielsweise in den letzten drei Jahre einen Kredit vertragsgemäß abbezahlt, wird dies bei der SCHUFA-Auskunft positiv berücksichtigt, da es als Zeichen Ihrer Bonität gewertet wird. Bestehen zu einem Zeitpunkt mehrere laufende Kredite, kann das negativ bewertet werden. Die SCHUFA löscht Daten zu Krediten drei Jahre nachdem der Kredit abbezahlt worden ist.

Laut SCHUFA-Webseite waren für 2014 über 66,3 Millionen Personen, 4,3 Millionen Unternehmen und insgesamt 728 Millionen Daten gespeichert.

Bei einer SCHUFA-Auskunft werden dabei nicht all Ihre Daten übermittelt, sondern nur bonitätsrelevante. Eine SCHUFA-Anfrage seitens der Vertragspartner der SCHUFA ist zudem nur erlaubt, wenn die Vertragspartner ein berechtigtes Interesse entsprechend des Bundesdatenschutzgesetzes haben. Dies wäre bei einer Kreditanfrage der Fall.

Bei Kleinkrediten macht eine Restschuldversicherung keinen Sinn. Sie wird von Banken oft bei Großkrediten als Voraussetzung für die Kreditbewilligung gefordert. Das Ziel: Die Versicherung zahlt im eigenen Todesfall den noch ausstehenden Restkreditbetrag an die Bank und schützt hinterbliebene Angehörige vor Schulden.

Ist die Restschuldversicherung Baustein des Kreditvertrags und wird nicht als separate Versicherung bei einem anderen Anbieter abgeschlossen, ist sie oftmals sehr viel teurer. Achten Sie hier genau auf die Bedingungen und machen Sie einen separaten Restschuldversicherungsvergleich.

Die Bank darf nur kündigen, wenn Kreditnehmerinnen oder Kreditnehmer mit einem gewissen Prozentsatz bezüglich der Zahlung im Rückstand stehen – der Prozentsatz variiert entsprechend der Kreditlaufzeit. Gleichzeitig müssen die Kreditnehmerinnen oder Kreditnehmer mit mindestens zwei aufeinanderfolgenden Raten im Verzug sein, ohne dass eine Ratenpause vereinbart wurde. Im Falle dieser zwei Gegebenheiten kann die Bank in der dritten Mahnung mit einer Kreditkündigung drohen – in der Mahnung muss auf die Folgen der Kündigung eingegangen werden und auf eine Einhaltung der zweiwöchigen Frist verwiesen werden.

Genaue gesetzliche Regelungen gibt es nicht, aber je höher der Kredit, desto wahrscheinlicher ist die Forderung von Sicherheiten.

Gängig sind generell Bürgschaften von Angehörigen oder anderen Personen, außerdem kapitalbildende Versicherungen und Bausparverträge.

Bei Immobilienkrediten und Baufinanzierungen sind Hypotheken (die Immobilie gilt als Sicherheit) oder eine Grundschuld (das Recht, aus dem Immobilienverkauf die Restschuld zu tilgen) üblich. Die Grundschuld ist vorteilhafter, da nicht die gesamte Immobilie, sondern nur die Kreditrestschuld an die Bank fällt, falls man die Beiträge nicht mehr zahlen kann.

Bei Autokrediten ist in der Regel der Fahrzeugbrief für das Kfz die Sicherheit. Das Auto gehört praktisch der Bank, bis die letzte Rate getilgt worden ist.

Bearbeitungsgebühren bei Krediten sind seit 2014 unzulässig: Bis 2014 erhoben viele Banken für Kredite eine Bearbeitungsgebühr. Dies war laut eines Urteils des Bundesgerichtshofs (BGH) im Mai 2014 nicht rechtens, wenn es sich um Privat-, Konsum- und Verbraucherkredite handelte, also beispielsweise um Raten-, Auto- oder Immobilienfinanzierungskredite.

Die Bearbeitungsgebühr kostete meist zwischen 1 % und 4 % der Kreditsumme. Sie diente etwa dazu, die Kreditfähigkeit des Kunden durch SCHUFA-Auskünfte oder Ähnliches zu prüfen. Da davon jedoch primär die Kreditinstitute und nicht die Kundinnen und Kunden profitieren, dürfen Banken für diese Prüfung kein Geld mehr verlangen.

In vielen Fällen können Sie sich die Bearbeitungsgebühr – inklusive Zinsen – zurückholen, wenn Sie den Vertrag binnen der letzten zehn Jahre abgeschlossen haben. Danach setzt eine Verjährungsfrist ein. Das entschied der BGH in Karlsruhe im Oktober 2014.

Sehen Sie gegebenenfalls in Ihrem alten Kreditvertrag nach, ob Bearbeitungsgebühren erhoben worden sind, welche Sie nicht explizit verhandelt haben. Vielfach haben Sie dann Anspruch auf die vollständige Rückzahlung inklusive Zinsen.

Da Ihr Kreditinstitut die Rückzahlung höchstwahrscheinlich nicht unaufgefordert vornehmen wird, wenden Sie sich schriftlich an Ihre Bank, um unter Berufung auf das BGH-Urteil die Gebühren zurückzufordern.

Weist die Bank Ihre Forderungen zurück oder reagiert nicht auf Ihr Schreiben, können Sie den zuständigen Ombudsmann kontaktieren. Dies empfiehlt sich auch, wenn bei Ihnen in Kürze die Verjährungsfrist einsetzt. Ihr Antrag binnen der Frist schützt Sie nicht vor einem Verlust Ihrer Ansprüche. Verjährt Ihre Frist zeitnah, dann können Sie sich zeitgleich mit Ihrem Schreiben an die Bank auch an Ihren Ombudsmann wenden, um eine Aufschiebung der Frist zu erwirken.

Wer sein Girokonto im Rahmen des Dispositionskredits (auch Dispo oder Dispokredit genannt) überzieht, kann dies innerhalb der vereinbarten Kreditlinie ohne Vorankündigung tun. Der überzogene Betrag kann zudem ohne Ankündigung zurückgezahlt werden. Allerdings werden für die Inanspruchnahme hohe Sollzinsen fällig. Diese liegen meist weit über den Zinsen, die bei einem Ratenkredit fällig werden.

Zwischen Ratenkredit und Dispokredit gibt es noch weitere Unterschiede: Die Zinsen werden in der Regel tageweise und auch nur für den Betrag berechnet, der tatsächlich genutzt wird. Der Zinssatz ist variabel, fällt jedoch vergleichsweise hoch aus. Geht der in Anspruch genommene Betrag über das vereinbarte Kreditlimit des Dispositionskredits hinaus, wird es für den Bankkunden noch teurer. Dann fallen zusätzlich Überziehungszinsen an. Sollzinsen und Überziehungszinsen werden im Rahmen des Rechnungsabschlusses dem Girokonto angelastet. Dies geschieht gewöhnlich quartalsweise.

Der Dispositionskredit kann für die Dauer des Girovertrages in Anspruch genommen werden. Und darin liegt sowohl die Funktion als auch der Vorteil: Man darf das Girokonto innerhalb der vereinbarten Kreditlinie ohne zeitliche Limitierung überziehen. Der Dispokredit steht also schnell, unkompliziert und zu jeder Zeit zur Verfügung, ohne dass es einer Genehmigung bedarf. Der Nachteil besteht in der hohen Zinsbelastung.

Rechtlich gesehen ist der Dispokredit ein Darlehen im Sinne von § 488 ff BGB (Bürgerliches Gesetzbuch). Im Besonderen ist er ein nach § 493 BGB spezifischer Verbraucherdarlehensvertrag. Entsprechend den Allgemeinen Geschäftsbedingungen hat das Kreditinstitut innerhalb von 30 Tagen ein Recht zur ordentlichen Kündigung des Dispositionskredites. Eine fristlose Kündigung kann nur aus einem wichtigen Grund vorgenommen werden, beispielsweise bei Einleitung der Zwangsvollstreckung gegen Kontoinhaberinnen und Inhaber oder bei wesentlicher Verschlechterung von deren Vermögensverhältnissen. Nach der Kündigung des Dispokredits wird der geschuldete Betrag sofort fällig.