Kfz-Versicherung


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Regionalklassen in der KFZ Versicherung

Die Schadensbilanz in Ihrer Region spiegelt sich in der Beitragsberechnung wieder.

Dafür werden die rund 400 Zulassungsbezirke der Bundesrepublik in Regionalklassen unterteilt.

Die Regionalklasse einer bestimmten Gegend wird von mehreren Faktoren beeinflusst. Dazu gehören das Fahrverhalten der dort gemeldeten Autofahrerinnen und Autofahrer, die Anzahl der zugelassenen Fahrzeuge sowie die vor Ort anzutreffenden Straßenverhältnisse und Witterungsbedingungen. An der Regionalklasse eines Bezirks kann man so erkennen, ob dortige Schäden im, unter oder über dem Bundesdurchschnitt liegen. Da in der Kfz-Haftpflichtversicherung, der Teil- und der Vollkasko unterschiedliche Schäden relevant sind, gibt es für diese drei Versicherungsarten auch unterschiedliche Regionalklassen.

  • In der Kfz-Haftpflichtversicherung gibt es die Regionalklassen 1 bis 12. Der Bundesdurchschnitt liegt bei Klasse 6, Klassen darunter haben eine niedrigere Schadensbilanz, Klassen darüber eine höhere. Berücksichtigt wird hier die Schadenshäufigkeit im Verhältnis zu den zugelassenen Fahrzeugen – also das Fahrverhalten der Versicherten.
  • Die Regionalklassen der Kaskoversicherungen berücksichtigen lokale Gegebenheiten wie Infrastruktur, Straßenzustände, Witterungsverhältnisse, Wildwechsel oder Diebstahl- und Vandalismushäufigkeiten. In der Teilkaskoversicherung gibt es die Regionalklassen 11 bis 16. Der Bundesdurschnitt liegt bei Klasse 7, Klassen darunter haben eine kleinere Schadensbilanz, Klassen darüber eine größere. In der Vollkaskoversicherung gibt es die Regionalklassen 1 bis 9. Der Bundesdurchschnitt entspricht Klasse 4, Regionalklassen darunter haben eine niedrigere Schadensbilanz, Klassen darüber eine höhere.

Eine höhere Einstufung geht immer mit einer Verteuerung der Beiträge einher.

Die Regionalstatistik ist nicht das Ergebnis einzelner Analysen, sondern sie wird einmal im Jahr vom Gesamtverband Deutscher Versicherer (GDV) herausgegeben. Sie berücksichtigt nur Schäden, die den Kfz-Versicherungen gemeldet wurden. Dementsprechend sind sie nicht notwendigerweise identisch mit Polizeistatistiken oder repräsentativ für alle Kfz-Schäden eines Bezirks. Die Berücksichtigung von Regionalklassen ist für Kfz-Versicherungen nicht gesetzlich vorgegeben, dennoch werden die Regionalklassen in der Regel bei der Prämienbildung zurate gezogen.

Aktuelle Regionalstatistiken werden je im Oktober veröffentlicht.

Ihre individuelle Regionalklasse kann sich ändern, wenn in Ihrem Zulassungsbezirk verhältnismäßig mehr oder weniger gemeldete Schäden vorlagen als im Vorjahr. Die Kfz-Versicherungen berücksichtigen etwaige Änderungen in der Regel immer zum Jahreswechsel – und bei Neuverträgen sofort. Wenn Sie umziehen, müssen Sie dies Ihrem Autoversicherer folglich mitteilen, denn dies kann Auswirkungen auf Ihre Regionalklasse und somit auf Ihre Tarifbildung haben.

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