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Girokonto Vergleich

Ein Girokonto ist heutzutage nicht mehr wegzudenken: Ob Miete, Gehalt oder Sozialleistungen wie das Kindergeld – all diese Zahlungen können Sie grundsätzlich nicht mehr bar bezahlen oder empfangen. In Deutschland haben Sie darum seit 2016 einen gesetzlichen Anspruch auf ein eigenes Girokonto. Die Wahl eines passenden Kontos fällt dabei gar nicht so leicht: Fast jede Bank bietet heute Girokonten an. Zu unterscheiden sind hier Banken mit örtlichen Filialen, digitale Direktbanken und ausländische Kreditinstitute. Die Preise und Leistungen dieser Institute variieren teilweise stark: von Kontoführungsgebühren über Dispozinsen bis hin zu Prämienzahlungen.

Schlagen Sie deshalb nicht beim ersten Angebot zu. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit und vergleichen Sie die Leistungen einzelner Geldhäuser. Nutzen Sie hierfür den Girokonto-Vergleichsrechner auf Tarifcheck.de: Der Vergleich erfolgt schnell und einfach und ist dabei völlig kostenlos und unverbindlich.


Girokonto – was ist das eigentlich?

Weil die meisten Zahlungsvorgänge in unserem Alltag elektronisch ablaufen, haben inzwischen nahezu alle Erwachsenen in Deutschland mindestens ein Girokonto. Doch was ist das eigentlich genau?

Namentlich kommt das Girokonto aus dem Italienischen: Giro bedeutet so viel wie "Kreis" oder "Umlauf". Das Girokonto ist also weniger als Geldanlage gedacht, sondern stellt vielmehr die Grundlage für den täglichen Zahlungsverkehr dar. Es ermöglicht sämtliche Geldgeschäfte schnell und unkompliziert: von der Girokartenzahlung über die Bargeldabhebung bis hin zum Online-Banking. Einzahlungen wie Gehalt und Rente werden mit Auszahlungen wie Miete und Versicherungsbeiträgen verbucht und gegeneinander verrechnet.

Die Buchungen auf Girokonten erfolgen dabei zum Beispiel per

  • Überweisung,
  • Lastschrift oder
  • Dauerauftrag.

Das Girokonto wird in der Regel täglich aktualisiert, ein- und abgehende Kontobewegungen werden daher tagesaktuell angezeigt.

Wichtige Kriterien des Girokontos:

  • Dispositionskredit (kurz: "Dispo"): also die eingeräumte Kontoüberziehung. Der Dispo erlaubt Ihnen, das Girokonto bis zu einer vereinbarten Summe zu überziehen. Erfüllen man nicht die vorausgesetzte Bonität, kann man ganz einfach ein Konto ohne Dispo abschließen.
  • Kreditkarte: Oft gehört zum Girokonto auch eine Kreditkarte, um Ihnen, vor allem im Ausland, den Zahlungsverkehr zu erleichtern.

Warum sich ein Girokonto-Vergleich lohnt

Ein passendes Girokonto zu finden, ist gar nicht so einfach: Fast jede Bank bietet heutzutage Girokonten an – von klassischen deutschen Filialbanken über Direktbanken bis hin zu Kreditinstituten im Ausland. Dabei ist Girokonto nicht gleich Girokonto – für unterschiedliche Ansprüche bieten Banken ihren Kundinnen und Kunden verschiede Girokonto-Modelle mit unterschiedlichen Konditionen an. Da den Überblick zu behalten, ist durchaus eine Herausforderung.

Unterstützung auf der Suche nach Ihrem Wunschkonto bietet ein kostenloser und unverbindlicher Girokonto-Vergleich: Der Vergleichsrechner filtert die Angebote nach Ihren Angaben und listet die Suchergebnisse übersichtlich auf. Wichtige Aspekte wie Kontoführungsgebühr, Dispozinsen und Prämien sind auf einen Blick ersichtlich und werden direkt gegenübergestellt. Die Angebote können Sie so schnell und einfach miteinander vergleichen. Auf diesem Weg finden Sie eher ein Girokonto, das Ihre Ansprüche erfüllt.


Girokonto-Modelle im Überblick

Die Anforderungen an ein Girokonto variieren entsprechend der individuellen Lebensumstände: Familienmenschen, Studierende und Vielreisende haben schließlich je ganz unterschiedliche Bedürfnisse. So wünschen sich die einen All-Inclusive-Leistungen gegen eine monatliche Grundgebühr, die anderen zahlen lieber weniger Beiträge und verzichten dafür auf umfassenden Service. Wer oft im Ausland unterwegs ist, bevorzugt möglicherweise ein Kombipaket, bestehend aus Bankkonto und Kreditkarte. Banken bieten darum für jede Zielgruppe unterschiedliche Girokonto-Modelle an:

Das klassische Girokonto dient der Abwicklung des täglichen Zahlungsverkehrs: von Überweisungen über Lastschriften bis hin zu Bargeldauszahlungen. Bei den meisten Girokonten handelt es sich um sogenannte Kontokorrentkonten, bei denen Banken ihren Kundinnen und Kunden einen Dispositionskredit einräumen. Das bedeutet, Sie können Ihr Konto bis zur vereinbarten Höhe und ohne Ankündigung überziehen. Hierbei ist jedoch Vorsicht geboten: Auf den Dispokredit fallen für gewöhnlich sehr hohe Zinsen an. Sie sollten Ihr Konto deshalb so schnell wie möglich wieder ausgleichen.

Minderjährige, Azubis, Studierende, Verschuldete sowie Empfängerinnen und Empfänger von Arbeitslosengeld erhalten normalerweise kein Kontokorrentkonto. Für diese Personengruppen gibt es andere, speziell zugeschnittene Kontomodelle.

Nicht nur Direktbanken, auch viele Filialbanken bieten ihren Kundinnen und Kunden Online-Konten an. Dabei handelt es sich um Girokonten, die Sie als Inhaberin oder Inhaber ausschließlich übers Internet verwalten. Ihre Bankgeschäfte tätigen Sie bequem über Online-Banking auf Computer, Tablet oder Smartphone und per App. Für Online-Konten zahlen Sie im Regelfall weniger oder sogar gar keine Kontoführungsgebühren. Im Gegenzug verzichten Sie auf kostenlose Serviceleistungen in der Filiale. Für Barein- und auszahlungen am Schalter oder beleghafte Buchungen zahlen Sie dann meistens eine Grundgebühr.

Für Kinder und Jugendliche gibt es ein spezielles Girokonto, auf das die Eltern beispielsweise das Taschengeld überweisen können. Das ist nicht nur bequem und einfach, auch lernen Kinder und Jugendliche eigenverantwortlich mit ihrem Geld umzugehen. Das Kinder- und Jugendkonto ist ein reines Guthabenkonto ohne Dispokredit – es ist also ausgeschlossen, durch Überziehung Schulden zu machen. Eltern können außerdem einen Maximalbetrag festlegen, den das Kind abheben darf. Während junge Kinder ihr Geld oft nur in der Filiale und in Begleitung eines Elternteils abheben dürfen, erhalten Jugendliche meistens eine eigene Girocard und können oftmals sogar Online-Banking nutzen.

Miete, Strom, Einkäufe – in einem gemeinsamen Haushalt fallen gemeinsame Kosten an. Mit einem Gemeinschaftskonto können Sie die Lebenshaltungskosten einfacher teilen. Weil für gewöhnlich alle Parteien bereits ein eigenes Girokonto besitzen, empfiehlt es sich, das Gemeinschaftskonto als neues Konto einzurichten. Darauf überweisen alle Haushaltsmitglieder ihren jeweiligen Kostenanteil. Über das Guthaben können die Kontoinhaber/innen zumeist unabhängig voneinander verfügen.

Anders als das Kontokorrentkonto besitzt das Guthabenkonto keinen Dispokredit. Das bedeutet, Sie haben keine Möglichkeit, Ihr Konto zu überziehen. Diese Form des Girokontos ist für all diejenigen geeignet, die aufgrund schlechter Bonität kein reguläres Girokonto eröffnen können oder hohe Verschuldung fürchten.

Nutzen Sie für private und berufliche Aktivitäten ein und dasselbe Konto, besteht die Gefahr, den Überblick zu verlieren. Besser ist es, ein separates Geschäftsgirokonto abzuschließen, um private und geschäftliche Finanzen zu trennen. Die Buchhaltung wird dadurch deutlich einfacher. Häufig bietet ein Geschäftsgirokonto bessere Konditionen: Das Konto ist meist mit einem höheren Dispo-Kreditrahmen versehen, wodurch Sie den finanziellen Spielraum Ihrer Geschäfte erweitern. Auf Wunsch können Sie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, beispielsweise aus der Buchhaltung oder dem Sekretariat, eine Vollmacht über das Geschäftskonto geben. Mit der Eröffnung eines Geschäftskontos erhalten Sie oftmals zusätzlich eine Kreditkarte, mit der Sie weltweilt gebührenfrei bezahlen können. Für diese und weitere Extras zahlen Sie als Inhaberin oder Inhaber eines Geschäftskontos häufig höhere Gebühren.

Studierende und Auszubildende profitieren bei vielen Banken von Vergünstigungen. So ist das Girokonto für Studierende und Azubis in der Regel kostenlos. Auch der Dispokredit ist oftmals günstiger, sodass man finanzielle Engpässe besser überbrücken kann. Zahlreiche Banken bieten weitere Extras wie eine kostenlose Kreditkarte oder Bahncard. Studierende und Auszubildende genießen die Vorzüge allerdings nur bis zu einem gewissen Alter, meistens bis zum 25. oder 30. Lebensjahr.

Das Pfändungsschutzkonto, kurz P-Konto, schützt einen gesetzlich festgelegten Betrag vor Kontopfändungen durch Gläubiger. Der Pfändungsfreibetrag liegt bei 1.178,59 Euro je Kalendermonat (Stand: 2019). Schuldnerinnen und Schuldner haben damit trotz vorliegender Kontopfändung die Möglichkeit, ihren Lebensbedarf zu decken. Möchten Sie Ihr normales Girokonto in ein P-Konto umwandeln, müssen Sie bei Ihrer Bank einen Antrag stellen. Die Umwandlung ist kostenlos und auch die Kontoführungsgebühren erhöhen sich nicht. Das Pfändungsschutzkonto gibt es zudem nur als Einzelkonto und jede Person darf nur eines haben.


Girokonto wechseln – schnell und einfach mit der Kontowechselhilfe

Sie sind mit Ihrem Girokonto unzufrieden, etwa, weil Ihr Anbieter die Gebühren erhöht oder den Service reduziert? Sie sind umgezogen und Ihre Bank hat keine Filialen und Geldautomaten in der Nähe Ihres neuen Wohnortes? Dann können Sie einfach ein neues Konto bei einem anderen Institut eröffnen.

Das Girokonto zu kündigen und zu wechseln, klingt zwar nach viel Aufwand und Kosten, ist in der Realität aber grundsätzlich ganz einfach. Der Grund: Seit 2016 sind Banken gesetzlich dazu verpflichtet, Sie beim Kontowechsel zu unterstützen. Sie brauchen nicht alle Kontobewegungen einzeln durchgehen, um festzustellen, wem Sie die neuen Kontodaten mitteilen müssen. Nach der Eröffnung eines neuen Girokontos fordert die neue Bank sämtliche Informationen über bestehende Daueraufträge sowie eingehende Überweisungen und Lastschriften bei der alten Bank ein. Nach Erhalt der Daten richtet das neue Institut die Daueraufträge wieder ein und teilt allen, die per Lastschrift abbuchen oder regelmäßig Geld überweisen, die neue Kontoverbindung mit. Es ist dabei egal, ob Sie Ihr Konto bei einer Filialbank oder Onlinebank führen. Voraussetzung für die Kontowechselhilfe ist allerdings, dass beide beteiligten Banken in Deutschland ansässig sind.

Die Kündigungsfrist bei Girokonten beträgt maximal einen Monat. Details finden Sie in Ihren Vertragsbedingungen.


Schritt für Schritt zu Ihrem Wunschkonto

Möchten Sie Ihr Girokonto wechseln, sollten Sie unbedingt erst ein neues Konto eröffnen, bevor Sie das alte kündigen. Gehen Sie am besten wie folgt vor:

1  Girokonto-Anbieter vergleichen

Vor dem Wechsel steht die Auswahl eines neuen Girokontos an. Weil die Konditionen der Banken teilweise stark variieren, ist ein Vergleich mehrerer Angebote ratsam. Überlegen Sie sich zunächst, welche Ansprüche Sie an Ihr Girokonto haben. Der unten aufgeführte Fragenkatalog wird Ihnen bei der Beantwortung dieser Frage helfen. Starten Sie anschließend den kostenlosen und unverbindlichen Girokonto-Vergleich und achten Sie dabei auf Aspekte, die Ihnen besonders wichtig sind.

2  Neues Girokonto beantragen

Haben Sie ein passendes Angebot gefunden, können Sie das Konto meist direkt online bei der entsprechenden Bank beantragen. Füllen Sie dafür den Onlineantrag der jeweiligen Bank aus und unterzeichnen Sie diesen. Anschließend identifizieren Sie sich in der Bankfiliale unter Vorlage Ihres Personalausweises oder Reisepasses. Bei reinen Online-Konten erfolgt die Legitimation oftmals per Video-Chat. Je nach Kontomodell benötigt die Bank weitere Unterlagen von Ihnen, zum Beispiel Gehaltsnachweise oder Studienbescheinigungen. Diese reichen Sie zusammen mit den Vertragsunterlagen ein. Oft wird auch eine SCHUFA-Auskunft eingeholt.

3  Profitieren Sie von den Vorteilen Ihres neuen Girokontos

Sobald alle Formalitäten geklärt sind, können Sie frei über Ihr neues Girokonto verfügen. Wenn Sie noch kein Girokonto besitzen und ein Erstkonto eröffnen möchten, sind Schritt 4 und 5 für Sie nicht relevant.

4  Banken zur Kontowechselhilfe ermächtigen

Haben Sie bereits ein Girokonto bei einer anderen Bank und möchten wechseln, haben Sie Anspruch auf eine Kontowechselhilfe. Damit Sie den Service nutzen können, müssen Sie die neue und alte Bank zur Kontowechselhilfe beauftragen und ermächtigen. Das entsprechende Formular finden Sie für gewöhnlich online auf der Webseite der Bank oder direkt in der Filiale. Anschließend übermittelt der alte Zahlungsdienstleister alle Informationen, die das neue Institut für die Kontoeinrichtung benötigt. Sie müssen den Service der Bank natürlich nicht in Anspruch nehmen; bei einem Wechsel des Girokontos können Sie bei Bedarf auch eigenständig wichtige Kontodaten übertragen. Die Liste mit allen bestehenden Daueraufträgen und verfügbaren Informationen zu Lastschriften erhalten Sie kostenlos bei Ihrer aktuellen Bank.

5  Altes Girokonto kündigen

Kündigen Sie Ihr altes Konto nicht sofort. Kleinere Probleme beim Kontowechsel können immer auftreten – trotz Kontowechselhilfe. Lassen Sie das alte und neue Bankkonto daher besser einige Zeit parallel laufen, bis Sie sicher sein können, dass alles reibungslos läuft und auf Ihrem alten Girokonto keine Zahlungen mehr eingehen oder abgebucht werden. Denken Sie auch daran, Ihre Kontoauszüge auszudrucken oder herunterzuladen, bevor Sie das Konto kündigen.

Für die endgültige Kündigung eines Girokontos reicht ein formloses Schreiben ohne Angabe von Gründen. Die Kündigungsfrist beträgt maximal einen Monat.

Was kostet der Kontowechselservice?

Ob und wie viel die Kontowechselhilfe kostet, variiert von Anbieter zu Anbieter. Die Banken dürfen allerdings nur dann Gebühren erheben, wenn dies vorab schriftlich vereinbart wurde. Das Entgelt muss außerdem angemessen und an dem tatsächlichen Aufwand ausgerichtet sein. Wünschen Sie lediglich eine Auflistung aller bestehenden Daueraufträge und verfügbaren Informationen zu Lastschriften, dürfen die Institute kein Entgelt verlangen.


Was beim Girokonto-Vergleich wichtig ist

Es gibt unzählige Girokonten auf dem Markt, die sich alle in Preis und Leistung unterscheiden. Ein Vergleich aktueller Angebote ist deshalb immer empfehlenswert. Achten Sie dabei insbesondere auf folgende Kriterien:

  • Filialbank, Direktbank oder ausländisches Kreditinstitut? Filialbanken setzen auf persönliche Beratung vor Ort. Direktbanken hingegen bieten reine Online-Konten mit meist besseren Konditionen an. Für Grenzgängerinnen oder Grenzgänger eignet sich ein Girokonto im Ausland. Die meisten ausländischen Banken holen außerdem keine SCHUFA-Auskunft ein, wodurch man, trotz negativer Einträge, häufig einen Dispokredit eingeräumt bekommt.
  • Bargeld abheben: Wie viele Geldautomaten führt die Bank? Liegen die Automaten in der Nähe Ihrer Wohnung oder Ihres Arbeitsplatzes? Ist das Abheben von Bargeld immer kostenlos oder an Bedingungen geknüpft? Wer zum Beispiel an Geldautomaten fremder Banken Geld abhebt, zahlt meistens hohe Bankgebühren. Doch auch von den eigenen Kundinnen und Kunden verlangen Geldhäuser immer öfter Entgelte. So zahlen Sie vereinzelt drauf, wenn Sie geringe Beträge unter beispielswiese 50 Euro abheben oder eine bestimmte Anzahl an Abhebungen pro Monat überschreiten.
  • Bargeld einzahlen: Wo können Sie Bargeld einzahlen? Verlangt die Bank dafür Gebühren? Achten Sie besonders bei Direktbanken auf diesen Punkt. Denn ist die Bank nicht an das Filialnetz eines Mutterkonzerns angeschlossen, sind Fremdeinzahlungen bei Drittbanken in aller Regel kostenpflichtig.
  • Kontoführungsgebühr: Einige Banken verlangen eine Gebühr für die Kontoführung, andere bieten sie kostenlos an – manche Geldinstitute aber nur unter bestimmten Voraussetzungen, zum Beispiel einem monatlichen Mindestgeldeingang.
  • Transaktionskosten: Insbesondere für beleghafte Überweisungen in Papierform fallen häufig Kosten an. Überweisungen per Online-Banking sind meistens kostenlos.
  • Dispozinsen: Die Zinsen, die für das Überziehen Ihres Kontos anfallen, sind von Bank zu Bank unterschiedlich hoch. Haben Anbieter eine Dispo-Freigrenze festgelegt, zahlen Sie bis zu einem bestimmten Überziehungsbetrag gar keine Zinsen.
  • Habenzinsen: Sehr wenige Banken bieten Zinsen für das Guthaben auf Ihrem Girokonto. Der Zinssatz variiert je nach Kreditinstitut, liegt generell aber unter einem Prozent.
  • Gircoard: In den meisten Fällen ist die Girocard, mit der Sie Bargeld abheben und elektronisch bezahlen können, kostenlos. Einige Geldinstitute verlangen jedoch ein Entgelt.
  • Kreditkarte: Zahlreiche Anbieter vergeben Girokonten automatisch mit einer Kreditkarte, bei anderen können Sie die Karte auf Wunsch hinzubestellen – mal kostenlos und mal kostenpflichtig.
  • Prämien: Startguthaben und Boni im dreistelligen Bereich sind keine Seltenheit. Die Prämien sind allerdings fast immer an Bedingungen geknüpft.
  • Sicherheit des Online-Bankings: Beim Online-Banking setzen die Anbieter auf unterschiedliche Sicherheitsstandards, darunter ChipTAN oder Photo-TAN. Seit September 2019 ist die Zwei-Faktor-Authentisierung für jede europäische Bank Pflicht. Hierbei kommt es zur mehrstufigen Überprüfung verschiedener Faktoren unterschiedlicher Kategorien. Verwendet wird eine Kombination aus Wissen (Passwort, PIN), Besitz (Chipkarte, TAN-Generator) oder Biometrie (Fingerabdruck, Gesichtserkennung).

Filialbank vs. Direktbank – welche Bank erfüllt meine Bedürfnisse?

Direktbank

Tätigen Sie Ihre Bankgeschäfte vorzugsweise online? Dann ist eine Direktbank vielleicht die richtige Wahl für Sie. Es handelt sich hierbei um reine Onlinebanken, die keine Geschäftsstellen führen und dadurch enorme Kosten einsparen. Sie profitieren deshalb von günstigen Kontokonditionen. So verlangen viele Direktbanken keinerlei Gebühren für Kontoführung und weitere Leistungen. Zudem werben sie häufig mit kostenlosen Kreditkarten und attraktiven Prämien. Zwar können Sie bei einer Direktbank keine persönliche Beratung vor Ort in Anspruch nehmen, Servicekräfte erreichen Sie aber telefonisch oder per Mail – anbieterabhängig rund um die Uhr. Für kostenlose Bargeldversorgung ist gesorgt, da die meisten Onlinebanken einem Geldautomatenverbund angehören. Bargeldeinzahlungen bei Muttergesellschaften sind in der Regel kostenfrei, Fremdeinzahlungen bei Drittbanken hingegen meistens gebührenpflichtig.

Filialbank

Persönliche Beratung ist Ihnen besonders wichtig? Dann sind Sie bei einer Filialbank wahrscheinlich gut aufgehoben. Filialbanken unterhalten mehrere Bankfilialen, in denen Sie als Kundin oder Kunde verschiedene Dienstleistungen in Anspruch nehmen können. Filialnetz und Personal sind jedoch mit hohen Kosten verbunden. Ein Konto bei einer Filialbank ist deshalb in der Regel teurer als eines bei einer Direktbank. Das gilt nicht nur für die Kontoführungsgebühren, auch die Zinsen für einen Dispositionskredit fallen häufig höher aus.

Der persönliche Service steht Ihnen außerdem nur zu den Geschäftszeiten Ihrer Bank zur Verfügung. Außerhalb der Öffnungszeiten erreichen Sie die Filialbank auf gleichem Wege wie eine Direktbank: Telefon, E-Mail oder Chat.


Girokonto finden – 7 Fragen zum zur Wahl des passenden Kontos

Das pauschal beste Konto gibt es nicht. Je nachdem, welche Voraussetzungen Sie mitbringen und welche Ansprüche Sie an Ihr Girokonto haben, sind unterschiedliche Kontomodelle empfehlenswert. Bevor Sie sich für ein Girokonto entscheiden, überlegen Sie, wie Sie Ihr Konto nutzen möchten und welche Aspekte Ihnen wichtig sind.

1  Wozu benötige ich das Girokonto?

Möchten Sie mit dem Girokonto Ihre persönlichen finanziellen Angelegenheiten regeln oder geschäftliche Ausgaben verwalten? Nutzen Sie das Guthaben auf dem Konto alleine oder mit einer anderen Person zusammen? Benötigen Sie eine Kreditkarte, mit der Sie im Ausland kostenlos bezahlen können, oder reicht Ihnen für den Alltag die Girocard?

3  Welche Banking-Möglichkeiten sind mir wichtig?

Bevorzugen Sie persönliche Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner in einer Filiale oder reicht es Ihnen, Ihre Bankgeschäfte ausschließlich online abzuwickeln?

5  Wie oft nehme ich welche Art der Überweisung vor?

Das Bankwesen unterscheidet zwischen beleglosen Buchungen, die Sie online erledigen und beleghaften Buchungen, die Sie in Papierform einreichen. Beleglose Überweisungen per Online-Banking sind bei nahezu allen Instituten kostenlos. Transaktionen mit Papierbeleg hingegen sind je nach Kontomodell gebührenpflichtig.

2  Bin ich dazu bereit, Grundgebühren zu zahlen?

Möchten Sie Ihr Konto gegen eine Gebühr vielseitig und ohne weitere Kosten nutzen können oder reicht Ihnen ein kostenloses Girokonto mit Basisleistungen?

4  Wie hoch ist mein monatlicher Zahlungseingang?

Diverse Banken erlassen Ihnen die Kontoführungsgebühren, wenn Sie über einen bestimmten regelmäßigen Zahlungseingang verfügen. Die Institute unterscheiden hier zwischen Gehalts- und Geldeingang. Verlangt die Bank einen Mindestgehaltseingang, muss das Gehalt – etwa Einkommen oder Rente – einen klar definierten Betrag übersteigen. Setzt das Geldinstitut einen Mindestgeldeingang voraus, ist die Art der Buchung unerheblich; es kommt ausschließlich darauf an, dass Sie jeden Monat eine bestimmte Summe eingehender Zahlungen erreichen.

6  Überziehe ich das Konto regelmäßig?

Für das Überziehen Ihres Kontos gewähren Ihnen die meisten Banken einen Dispositionskredit, auf den normalerweise hohe Sollzinsen anfallen. Rutschen Sie mit Ihrem Konto häufiger ins Minus, ist es ratsam, auf möglichst niedrige Dispozinsen zu achten.

7  Wie oft bin ich auf Reisen?

Möchten Sie mit Ihrer Girocard im Ausland bezahlen oder Bargeld abheben, kommen unter Umständen Kosten auf Sie zu. Hinzu kommt, dass viele Girokarten nur innerhalb Europas funktionieren. Wir empfehlen Ihnen deshalb, auf Auslandsreisen immer ein zweites, bargeldloses Zahlungsmittel mitzuführen, beispielsweise eine Kreditkarte. Diese erhalten Sie häufig bei Neueröffnung eines Girokontos auf Wunsch dazu – entweder kostenlos oder gegen eine Jahresgebühr.


FAQ zum Girokonto Vergleich

Ein Girokonto ist ein Bankkonto, mit dem Sie bargeldlos Geld senden und empfangen können. Die Buchungen erfolgen zum Beispiel per Überweisung, Lastschrift oder Dauerauftrag. Aber auch Barauszahlungen am Geldautomaten laufen über das Girokonto. Alle Ein- und Auszahlungen werden automatisch miteinander verrechnet, der Kontostand im Regelfall täglich aktualisiert.

Das Girokonto ist die Grundlage für den bargeldlosen Zahlungsverkehr im Alltag. Girokartenzahlung im Geschäft, Daueraufträge einrichten, Überweisungen per Online-Banking ausführen – all diese Bankgeschäfte wären ohne Girokonto nicht möglich. So müssen Sie für größere Anschaffungen nicht viel Bargeld herumtragen und für laufende Kosten wie Miete und Strom nicht jedes Mal zum Bankschalter laufen. Mit dem Girokonto sind Sie nicht auf die Geschäftszeiten Ihrer Bank angewiesen: Mit Ihrer Girocard können Sie Bargeld zu jeder Tageszeit am Geldautomaten abheben und Zahlungen per Online-Banking vornehmen.

Bargeldlose Zahlungen sind außerdem einfach überprüfbar. Bezahlte Rechnungen können Sie unkompliziert mit Ihren ausgedruckten oder digital verfügbaren Kontoauszügen belegen. Und selbst bei kurzfristigen finanziellen Engpässen bleiben Sie liquide: Bei guter Bonität erhalten Sie einen Dispokredit, mit dem Sie Ihr Bankkonto im vereinbarten Rahmen überziehen können.

Seit 2016 hat jede volljährige, in Deutschland lebende Person das Recht darauf, ein Girokonto zu führen. Dazu zählen auch Wohnungslose, Asylsuchende und Personen ohne Aufenthaltsstatus, die aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen nicht abgeschoben werden dürfen. Je nach Kreditwürdigkeit, Einkommen und Lebenssituation stehen Ihnen unterschiedliche Kontomodelle offen.

Ein Girokonto können Sie unkompliziert und ohne großen Aufwand eröffnen – entweder persönlich in der Filiale oder online von zu Hause aus. Eröffnen Sie Ihr Konto in der Filiale, benötigen Sie lediglich Ihren gültigen Personalausweis oder Reisepass zur Identifikation, Ihre Steuer-Identifikationsnummer und möglicherweise Einkommensnachweise.

Möchten Sie die Kontoeröffnung online abwickeln, erfolgt die Identitätsfeststellung über das sogenannte Postident-Verfahren. Hierfür gehen Sie mit dem heruntergeladenen Postident-Coupon und allen weiteren benötigten Unterlagen zur Post. Einige Geldinstitute ersparen Ihnen den Weg zur Post, indem die Identifikation per Videochat ermöglichen.

Bei der Wahl eines geeigneten Girokontos steht die Kontoführungsgebühr oft im Fokus. Hierbei handelt es sich um eine monatliche Grundgebühr, die viele Banken für den Verwaltungsaufwand eines Kontos erheben. Manche Institute verlangen bei Inanspruchnahme bestimmter Leistungen weitere Kosten, etwa für beleghafte Überweisungen oder Barauszahlungen am Geldautomaten. Auch für die Girocard fordern einzelne Banken eine Jahresgebühr.

Kosten für das Sperren und Ersetzen einer verlorenen oder gestohlenen Karte sind allerdings unzulässig. Gleiches gilt für Bearbeitungsgebühren von Kontoüberziehungen. Damit gemeint sind allerdings nicht die Sollzinsen, welche beim Überziehen Ihres Kontos anfallen.

Das klassische Girokonto, auch Kontokorrentkonto genannt, ist in aller Regel mit einem Dispokredit versehen. Das bedeutet, Sie können Ihr Konto im vereinbarten Rahmen überziehen und zahlen im Gegenzug Zinsen an Ihre Bank. Für Kundinnen und Kunden mit schlechter Bonität oder Schulden gibt es das Girokonto ohne SCHUFA. Dieses Guthabenkonto, auch bekannt als Basiskonto oder "Konto für Jedermann", bietet die grundlegenden Funktionen eines Girokontos, kann jedoch nicht ins Minus rutschen. Aufträge werden also nur ausgeführt, wenn das Konto gedeckt ist.

Oft ist die gebührenfreie Kontoführung an Bedingungen geknüpft. Einige Girokonten sind zum Beispiel nur für Schülerinnen und Schüler, Azubis und Studierende kostenlos. Andere Konten sind nur dann kostenfrei, wenn Sie einen monatlichen Mindesteingang vorweisen können. Manche Banken bieten ein gebührenfreies Girokonto auch ganz ohne Vorbedingungen an. Das gilt insbesondere für Online-Konten von Direktbanken.

Der Dispositionskredit eröffnet die Möglichkeit, ein Girokonto jeden Monat bis zu einem festgelegten Kreditrahmen zu überziehen. Dieser sogenannte Dispositionskredit (kurz: Dispokredit oder Dispo) wird Ihnen bei ausreichender Bonität im Zuge der Kontoeröffnung eingeräumt. Je besser Ihre Kreditwürdigkeit und je höher Ihr monatlicher Geldeingang, desto höher auch die mögliche Kreditlinie. Bitte beachten Sie, dass der Dispokredit nur zur kurzfristigen Überbrückung finanzieller Engpässe geeignet ist, denn für die große Flexibilität bezahlen Sie grundsätzlich sehr hohe Zinsen.

Rutscht ein Konto ins Minus, erheben die Banken Sollzinsen auf den überzogenen Betrag. Der Zinssatz für den Dispokredit ist variabel und richtet sich nach den aktuellen Marktzinsen. Hinzu kommt ein prozentualer Aufschlag, der je nach Bank unterschiedlich hoch ausfällt. So variiert die Dispozinshöhe von Bank zu Bank, liegt aber generell weit über den Zinsen für einen gewöhnlichen Ratenkredit. Es ist deshalb wichtig, den Dispokredit nur als kurzfristige Übergangslösung zu nutzen und das Konto schnellstmöglich wieder ausgleichen.

Tipp: Laut Stiftung Warentest beträgt der durchschnittliche Dispozins derzeit 9,68 Prozent (Stand: 2019). Es gibt aber auch Banken, deren Zinssatz weit unter dem Durchschnitt liegt. Ein einfacher Weg, die Dispozinsen der Banken miteinander zu vergleichen, ist der Girokonto Vergleich auf Tarifcheck.de.

Die meisten Banken räumen ihren Kundinnen und Kunden einen Dispositionskredit ein. In dem Fall können Sie Ihr Konto bis zu einem festgelegten Betrag überziehen und zahlen im Gegenzug Dispozinsen an Ihre Bank. Ist ein Konto im Minus, obwohl keine Kreditlinie vereinbart wurde oder wird das vereinbarte Dispolimit überschritten, spricht man von einer geduldeten Kontoüberziehung. Die geduldete Überziehung sollte vermieden werden: Die Zinsen sind extrem hoch, unter Umständen darf das Konto nicht weiter belastet werden und bei einer langanhaltenden Überziehung droht die Kündigung seitens der Bank.

Bei Girokonten gibt es für gewöhnlich keinen oder nur geringfügigen Habenzins aufs Guthaben – eine Geldanlage auf dem Girokonto ist deshalb wenig lukrativ. Wenn Sie Ihr Geld vermehren und in puncto Flexibilität keine Abstriche machen möchten, ist das sogenannte Tagesgeldkonto eine mögliche Alternative. Das Guthaben auf dem Tagesgeldkonto ist verzinst, gleichzeitig können Sie jederzeit über Ihr Geld verfügen. Für den alltäglichen Zahlungsverkehr ist das Tagesgeldkonto allerdings nicht geeignet: Sie können keine Daueraufträge einrichten oder Rechnungen per Lastschrift abbuchen lassen.

Girokonten werden sowohl von Filialbanken als auch von Direktbanken angeboten. Filialbanken setzen mit einem Netz an Geschäftsstellen auf den persönlichen Kontakt zu ihren Kundinnen und Kunden. Direktbanken hingegen bieten ihre Dienste und Serviceleistungen hauptsächlich online an und sind nur postalisch, telefonisch oder per E-Mail zu erreichen. Weil Onlinebanken keine Bankfilialen mit teurem Personal unterhalten müssen, bieten sie oft die besseren Konditionen. So verzichten viele Direktbanken auf Kontoführungsgebühren, die Dispozinsen fallen niedriger aus und häufig ist auch eine kostenlose Kreditkarte inklusive.

Direktbanken verfügen grundsätzlich nicht über ein eigenes Filialnetz. Bei einigen Banken ist die Einzahlung von Bargeld trotzdem gebührenfrei möglich. Das gilt insbesondere für Direktbanken, die an das Filialnetz einer Muttergesellschaft angeschlossen sind. Ist dies nicht der Fall, müssen Sie Ihre Scheine und Münzen zu einer Drittbank bringen und dort eine sogenannte "Fremdeinzahlung mit Überweisung" vornehmen. Für solche Fremdeinzahlungen erheben die Geldhäuser meistens relativ hohe Gebühren.

Innerhalb der Eurozone können Sie mit Ihrer Girocard in der Regel kostenlos bezahlen. Für Zahlungen in europäischen Ländern ohne Euro oder außerhalb Europas erheben die Banken überwiegend Gebühren. Bargeldabhebungen im Ausland sind nur dann kostenlos, wenn Ihre Bank im Ausland entweder eine Partnerbank hat oder eigene Geldautomaten anbietet.

Doch nicht überall wird Ihre Karte akzeptiert. Ob Ihre Girocard im Ausland gelesen werden kann, hängt möglicherweise davon ab, mit welchem Bezahlsystem die Karte ausgestattet ist. Man unterscheidet hier zwei internationale Zahlungssysteme: Maestro und V-PAY.

V-PAY: Die Bezahlung mit V-PAY funktioniert über den an der Karte angebrachten EMV-Chip. Das Bezahlsystem ist damit besonders sicher, weil die Daten schwer zu kopieren sind und an Geräten und Automaten immer eine PIN abgefragt wird. Der Chip ist allerdings nicht überall lesbar, besonders im außereuropäischen Ausland können Probleme auftreten.

Maestro: Die Maestro-Girocard ist überwiegend auch in außereuropäischen Ländern einsetzbar. Die Daten einer Maestro-Karte werden über den Magnetstreifen abgelesen, die Verifizierung erfolgt per Unterschrift.

Ob das Bezahlen und Abheben mit Ihrer Girocard im Ausland möglich ist und welche Gebühren dafür anfallen, hängt also von Ihrer Bank und dem Reiseziel ab. Bestenfalls erkundigen Sie sich vor der Reise, wo Ihre Karte funktioniert und welche Kosten genau entstehen. Nehmen Sie im Idealfall ein zweites bargeldloses Zahlungsmittel mit, zum Beispiel eine Kreditkarte. Diese wird in der Regel weltweit akzeptiert, aber auch hier können Gebühren anfallen.

Viele Banken bieten eine Kreditkarte in Kombination mit einem Girokonto an. Das hat den Vorteil, dass Sie beim Online-Banking sowohl die Umsätze des Girokontos als auch die der Kreditkarte sehen können. Über Ihre Einnahmen und Ausgaben erhalten Sie so einen besseren Überblick. Gleichzeitig sparen Sie mit dem Kombi-Paket Geld, denn die Kreditkarte zum Girokonto wird oft ohne zusätzliche Kosten angeboten. Mit einer Kreditkarte erleichterten Sie sich die Zahlung auf Auslandsreisen: Während Girokarten je nach Bezahlsystem nur innerhalb Europas funktionieren, ist die Kreditkarte ein weltweit akzeptiertes Zahlungsmittel. Bei der Nutzung der Kreditkarte können jedoch Gebühren anfallen.

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Haben Sie sich für ein Girokonto entschieden oder möchten Sie mehr über einen Anbieter erfahren, gelangen Sie über den grünen Schaltknopf zur Webseite der jeweiligen Bank. Dort können Sie Ihr Konto auf Wunsch direkt online eröffnen.

Die Kündigung Ihres Kontos ist zu jeder Zeit und ohne Angabe von Gründen möglich und dauert maximal einen Monat. Ein formloses Schreiben genügt. Sofern Sie ein Gemeinschaftskonto kündigen wollen, benötigt die Bank die Unterschrift aller Kontoinhaber/innen im Original.

Wir empfehlen Ihnen, das alte Konto bei einem Wechsel nicht direkt zu kündigen. Schließlich müssen alle mit Ihrem Konto verbundenen Personen und Einrichtungen über den Kontowechsel informiert werden. Bis der Zahlungsverkehr reibungslos läuft, kann es eine Weile dauern. Lassen Sie deshalb möglichst beide Konten eine Zeit lang parallel laufen, bis Sie sicher sind, dass keine Lastschriften mehr vom alten Konto abgehen.


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