4,9 / 5 Sternen
Basierend auf 3.217 Bewertungen
- Bis zu 200,00 € Exklusivbonus
- Kostenloser Vergleich
- Schnelle Kontoeröffnung
Girokonto Vergleich
- Die Konditionen und Leistungen der Girokonten unterscheiden sich je nach Bank und Angebot.
- Manche Geldinstitute verlangen keine Kontoführungsgebühren, andere hingegen schon. Auch die Entgelte für verschiedene Umsätze und Leistungen unterscheiden sich bei den jeweiligen Anbietern.
- Einige Banken bieten zudem attraktive Boni und Prämien für die Kontoeröffnung.
- Die Auszahlung der Boni sowie die Befreiung von der Kontoführungsgebühr können an verschiedene Bedingungen geknüpft sein – etwa an einen monatlichen Mindestgeldeingang.
- Ein Vergleich verschiedener Girokonten kann sinnvoll sein, um ein passendes Konto zu günstigen Konditionen zu finden.
Was ist ein Girokonto?
Ein Girokonto ist ein Bankkonto zur schnellen Abwicklung sämtlicher Geldgeschäfte. Es dient weniger der Geldanlage als vielmehr der Ausführung des täglichen Zahlungsverkehrs. Dazu gehören beispielsweise Debit- und Girokartenzahlungen, Bargeldabhebungen und per Online-Banking verwaltete Transaktionen. Einzahlungen wie Gehalt und Rente werden mit Auszahlungen wie Miete und Versicherungsbeiträgen verbucht und gegeneinander verrechnet.
Die Buchungen erfolgen dabei zum Beispiel per Überweisung, Lastschrift oder Dauerauftrag. Das Girokonto wird in der Regel täglich aktualisiert. Ein- und abgehende Kontobewegungen werden daher tagesaktuell angezeigt. Anders als bei Spar- und Tagesgeldkonten werden auf das Kontoguthaben häufig nur geringe oder gar keine Zinsen gewährt.
So funktioniert der kostenlose Girokonto-Vergleich
Auf Tarifcheck.de vergleichen Sie verschiedene Girokonten kostenlos und unverbindlich. Haben Sie das passende Konto zu günstigen Konditionen gefunden, können Sie die Kontoeröffnung einfach online und ohne zusätzliche Kosten beantragen.
So funktioniert's:
Jetzt vergleichen
anklicken.- Ergebnisse filtern – etwa nach Konten ohne Kontoführungsgebühr.
- Passendes Girokonto finden und ohne zusätzliche Kosten beantragen.
Warum lohnt sich ein Vergleich der Girokonten?
Ein passendes Girokonto zu finden, ist nicht immer einfach: Nahezu jede Bank bietet Girokonten an. Die Vertragsbedingungen und Leistungen unterscheiden sich mitunter deutlich. Ein Vergleich der Girokonten sorgt für Transparenz und kann dabei helfen, ein passendes Konto zu günstigen Konditionen zu finden.
Haben Sie wichtige Kriterien wie Kontoführungsgebühr, Dispozinsen und Prämien verglichen, können Sie das gewünschte Konto direkt beantragen und dabei zuweilen von exklusiven Prämien und Boni profitieren.
Beispiele für günstige Girokonten im Vergleich auf Tarifcheck.de
Im Vergleich auf Tarifcheck.de finden Sie Bankkonten zu günstigen Konditionen – darunter auch zahlreiche kostenlose Girokonten. Dazu gehören beispielsweise diese Angebote:
| Girokonto | HypoVereinsbank StartKonto | ING Girokonto | Norisbank Top-Girokonto | C24 Smartkonto |
| Monatliche Kontoführung | 0 € | 0 € | 0 € | 0 € |
| Bedingung | für Personen unter 26 Jahren | Mindesteingang von 1.000 € im Monat durch Rente, Gehalt etc. | Mindesteingang von 500 € im Monat durch Rente, Gehalt etc. | bedingungslos kostenlos |
| Debitkarte | inklusive | inklusive | inklusive | inklusive |
| Girocard | 1,00 € monatlich (optional) | 1,49 € monatlich (optional) | inklusive | kostenlos (optional) |
| Kreditkarte | kostenlos (optional) | nicht verfügbar | kostenlos (optional) | nicht verfügbar |
| Kartensystem | Mastercard | Visa | Mastercard | Mastercard |
| Zahlen per Google Pay & Apple Pay | ja | ja | ja | ja |
| Bargeld kostenlos in Deutschland abheben | Debitkarte: 49.750 Automaten mit Mastercard-Logo |
Debitkarte: 49.750 Automaten mit Visa-Logo Girocard: An 500 ING-Automaten |
Debitkarte: 49.750 Automaten mit Mastercard-Logo Girocard: 4.500 Cash Group Automaten |
Debitkarte: 49.750 Automaten mit Mastercard-Logo |
| Bargeld abheben im Ausland | weltweit kostenlos | in der Eurozone kostenlos | weltweit kostenlos | weltweit kostenlos |
| Geldabheben in Fremdwährung an fremden Automaten | Debitkarte: 0 € an Automaten mit Mastercard-Logo |
Debitkarte: 2,2 % des Umsatzes an Automaten mit Visa-Logo Girocard: 5 € |
Debitkarte: 0 € an Automaten mit Mastercard-Logo ab 50 € Girocard: ab 0 € |
Debitkarte: viermal 0 € in der Eurozone an Automaten mit Mastercard-Logo, danach 2,00 € Girocard: ab 0 € |
| Zahlen in Fremdwährung | 1,75 % | 2,2 % | 0 % | 0 % |
| Dispozins | ab 6,46 % | 9,14 % | 10,50 % | 7,49 % |
| Bargeldeinzahlung | kostenlos | kostenpflichtig | kostenlos | kostenpflichtig |
| Exklusiv- oder Neukundenbonus | / | 200,00 € | 120,00 € | 75,00 € |
Quelle: Kontovergleich auf Tarifcheck.de, Stand: 15. Juli 2026
Was kostet ein Girokonto?
Die Kosten für ein Girokonto hängen unter anderem vom Anbieter und den Leistungen des Kontos ab. Üblicherweise beträgt die Kontoführungsgebühr zwischen 0 und 10 Euro. Eine höhere Gebühr bis rund 20 Euro wird nur bei wenigen Konten berechnet (Quelle: Girokonto-Vergleich auf Tarifcheck.de, Stand: 16. Juli 2026).
Je nach Art der Bank oder des gewählten Kontomodells können zudem weitere Kosten anfallen. Ein Vergleich kann sich deshalb lohnen.
Welche Kriterien und Gebühren sind beim Girokonto-Vergleich wichtig?
Die Konditionen und Leistungen variieren je nach Anbieter und Kontomodell. Bei einem Vergleich sind daher unter anderem folgende Kriterien wichtig:
- Filialbank, Direktbank oder ausländisches Kreditinstitut? Filialbanken setzen auf persönliche Beratung vor Ort. Direktbanken hingegen bieten reine Online-Konten mit oft besseren Konditionen an. Viele ausländische Banken wiederum holen keine SCHUFA-Auskunft ein und gewähren trotz negativer Einträge häufig einen Dispokredit.
- Bargeld abheben: Die Verfügbarkeit und Erreichbarkeit von Geldautomaten am Wohn- oder Arbeitsort können wesentliche Kriterien bei der Wahl der Bank sein. Abhebungen an fremden Geldautomaten sind oft mit Gebühren verbunden. Zudem verlangen einige Institute auch von eigenen Kundinnen und Kunden Entgelte. So zahlen Sie vereinzelt Gebühren, wenn Sie geringe Beträge unter beispielsweise 50 Euro abheben oder eine bestimmte Anzahl an Abhebungen pro Monat überschreiten.
- Bargeld einzahlen: Prüfen Sie, wo und zu welchen Konditionen Sie Bargeld einzahlen können. Insbesondere bei Direktbanken ohne Anbindung an das Filialnetz einer Muttergesellschaft sind Einzahlungen über Drittbanken für gewöhnlich kostenpflichtig.
- Kontoführungsgebühr: Einige Banken verlangen eine Gebühr für die Kontoführung, andere bieten sie kostenlos an. Manche Geldinstitute gewähren solche gebührenfreien Girokonten jedoch nur unter bestimmten Voraussetzungen wie einem monatlichen Mindestgeldeingang.
- Transaktionskosten: Für beleghafte Überweisungen in Papierform fallen häufig Kosten an. Überweisungen per Online-Banking sind meistens kostenlos.
- Dispozinsen: Die Zinsen, die für das Überziehen Ihres Kontos anfallen, unterscheiden sich von Bank zu Bank. Haben Anbieter eine Dispo-Freigrenze festgelegt, zahlen Sie bis zu einem bestimmten Überziehungsbetrag gar keine Zinsen.
- Habenzinsen: Sehr wenige Banken gewähren Zinsen auf das Guthaben Ihres Girokontos. Der Zinssatz variiert je nach Kreditinstitut, liegt häufig aber unter einem Prozent.
- Girocard: In den meisten Fällen ist die Girocard, mit der Sie Bargeld abheben und elektronisch bezahlen können, kostenlos. Einige Geldinstitute verlangen jedoch ein Entgelt.
- Kreditkarte: Zahlreiche Anbieter vergeben Girokonten automatisch mit einer Kreditkarte, bei anderen können Sie die Karte auf Wunsch hinzubestellen – fallabhängig kostenlos oder kostenpflichtig.
- Sicherheit des Online-Bankings: Beim Online-Banking setzen die Anbieter auf unterschiedliche Sicherheitsstandards, darunter ChipTAN oder Photo-TAN. Seit September 2019 ist die Zwei-Faktor-Authentisierung für jede europäische Bank Pflicht. Verwendet wird zudem eine Kombination aus Zugangsdaten (Passwort, PIN), Hard- und Software (Chipkarte, TAN-Generator) oder Biometrie (Fingerabdruck, Gesichtserkennung).
Prämien und Boni beim Kontowechsel
Einige Banken bieten attraktive Boni und Prämien für den Kontowechsel an. Dazu gehören etwa ein Neukundenbonus in Form eines Startguthabens, Cashback oder weitere Prämien.
Insbesondere Neukundenboni sind häufig an Bedingungen geknüpft. So wird der Bonus für gewöhnlich nur dann gewährt, wenn zuvor für eine bestimmte Dauer kein Vertrag mit dem Anbieter bestand. Auch können weitere Anforderungen gelten. Je nach Anbieter müssen Sie sich beispielsweise mindestens einmal in die Banking-App einloggen. Mitunter setzen die Banken auch regelmäßige Geldeingänge voraus.
Die Voraussetzungen variieren je nach Geldinstitut. Achten Sie daher im Vergleich nicht nur auf die Höhe der Boni, sondern auch auf die Bedingungen für deren Auszahlung.
Girokonto-Modelle im Überblick
Die Anforderungen an ein Girokonto richten sich nach den individuellen Bedürfnissen. Während einige Kundinnen und Kunden für ein breites Leistungsspektrum eine monatliche Grundgebühr akzeptieren, bevorzugen andere gebührenfreie Girokonten mit einem geringeren Serviceumfang. Für die regelmäßige Nutzung im Ausland sind zudem Kombipakete aus Bankkonto, Debitkarte oder Girocard und Kreditkarte üblich. Die Kreditinstitute bieten daher verschiedene Kontomodelle an.
1. Kontokorrentkonto
Das klassische Girokonto dient der Abwicklung des täglichen Zahlungsverkehrs: von Überweisungen über Lastschriften hin zu Bargeldauszahlungen. Bei den meisten Girokonten handelt es sich um sogenannte Kontokorrentkonten, bei denen Banken ihren Kundinnen und Kunden einen Dispositionskredit einräumen. Das bedeutet, Sie können Ihr Konto ohne Ankündigung bis zur vereinbarten Höhe überziehen. Auf den Dispokredit fallen jedoch für gewöhnlich sehr hohe Zinsen an. Sie sollten Ihr Konto daher schnellstmöglich wieder ausgleichen.
Minderjährige, Azubis, Studierende, Verschuldete sowie Empfängerinnen und Empfänger von Arbeitslosengeld erhalten normalerweise kein Kontokorrentkonto. Für diese Personengruppen gibt es spezielle Kontomodelle.
2. Online-Konto
Nicht nur Direktbanken, sondern auch viele Filialbanken bieten Online-Konten an. Dabei handelt es sich um Girokonten, die Sie als Inhaberin oder Inhaber ausschließlich per Online-Banking verwalten.
Für Online-Konten zahlen Sie im Regelfall weniger oder gar keine Kontoführungsgebühren. Im Gegenzug verzichten Sie auf kostenlose Serviceleistungen in der Filiale. Für Barein- und -auszahlungen am Schalter oder beleghafte Buchungen zahlen Sie dann meistens eine Grundgebühr.
3. Girokonto für Kinder und Jugendliche (Schülerkonto)
Für Kinder und Jugendliche gibt es ein spezielles Girokonto, auf das die Eltern beispielsweise das Taschengeld überweisen können. Bei diesem Kinder- und Jugendkonto handelt es sich um ein reines Guthabenkonto ohne Dispokredit – es ist also ausgeschlossen, durch Überziehung Schulden zu machen. Eltern können außerdem einen Maximalbetrag festlegen, den das Kind abheben darf.
Während junge Kinder ihr Geld oft nur in der Filiale und in Begleitung eines Elternteils abheben dürfen, erhalten Jugendliche meistens eine eigene Girocard und können oftmals sogar Online-Banking nutzen.
4. Gemeinschaftskonto
Mit einem Gemeinschaftskonto können Sie die Lebenshaltungskosten im gemeinsamen Haushalt einfacher teilen. Weil für gewöhnlich alle Parteien bereits ein eigenes Girokonto besitzen, empfiehlt es sich, das Gemeinschaftskonto als neues Konto einzurichten. Darauf überweisen alle Haushaltsmitglieder ihren jeweiligen Kostenanteil. Über das Guthaben können die Kontoinhaberinnen und Kontoinhaber zumeist unabhängig voneinander verfügen.
5. Guthabenkonto
Anders als das Kontokorrentkonto besitzt das Guthabenkonto keinen Dispokredit. Das bedeutet, Sie haben keine Möglichkeit, Ihr Konto zu überziehen. Diese Form des Girokontos ist für all diejenigen geeignet, die aufgrund schlechter Bonität kein reguläres Girokonto eröffnen können oder eine Verschuldung vermeiden möchten.
6. Geschäftsgirokonto
Die Nutzung eines separaten Geschäftsgirokontos ermöglicht eine transparente Buchhaltung und verhindert die Vermischung privater und beruflicher Finanzen.
Zudem bieten solche Kontomodelle häufig einen erweiterten finanziellen Spielraum durch höhere Dispositionskredite sowie die Möglichkeit, Mitarbeitenden Kontovollmachten zu erteilen. Oftmals ist auch eine Kreditkarte für weltweite Zahlungen im Leistungsumfang enthalten. Für derartige Zusatzleistungen und Extras verlangen die Kreditinstitute im Gegenzug meist höhere Kontoführungsgebühren als bei Privatkonten.
7. Girokonto für Studierende und Azubis
Studierende und Auszubildende profitieren bei vielen Banken von Vergünstigungen. So ist das Girokonto für Studierende und Azubis in der Regel kostenlos. Auch der Dispokredit ist oftmals günstiger, um finanzielle Engpässe besser überbrücken zu können. Zahlreiche Banken bieten zudem weitere Extras wie eine kostenlose Kreditkarte oder Bahncard. Studierende und Auszubildende genießen die Vorzüge allerdings nur bis zu einem gewissen Alter, meistens bis zum 25. oder 30. Lebensjahr.
8. Pfändungsschutzkonto (P-Konto)
Das Pfändungsschutzkonto, kurz P-Konto, schützt einen gesetzlich festgelegten Betrag vor Kontopfändungen durch Gläubiger. Der Pfändungsfreibetrag liegt bei 1.590 Euro je Kalendermonat (Stand: Juli 2026). Sind Sie unterhaltspflichtig, steigt der Freibetrag für das erste Kind oder den Ehepartner um 597,42 Euro und ab der zweiten Unterhaltspflicht um je 332,83 Euro. Maximal können fünf Unterhaltspflichten im Freibetrag berücksichtigt werden.
Schuldnerinnen und Schuldner haben damit trotz vorliegender Kontopfändung die Möglichkeit, ihren Lebensbedarf zu decken. Wer das normale Girokonto in ein P-Konto umwandeln möchte, stellt bei der Bank einen Antrag. Die Umwandlung ist kostenlos und auch die Kontoführungsgebühren erhöhen sich nicht. Das Pfändungsschutzkonto gibt es zudem nur als Einzelkonto; jede Person darf nur eines haben.
Beispiele für den Pfändungsfreibetrag (Stand: Juli 2026):
- Alleinstehend: 1.590 €
- Unterhaltspflicht für eine Person: 1.590 € + 597,42 € = 2.187,42 €
- Unterhaltspflicht für zwei Personen: 1.590 € + 597,42 € + 332,83 € = 2.520,25 €
- Unterhaltspflicht für drei Personen: 1.590 € + 597,42 € + 332,83 € x 2 = 2.853,08 €
- Unterhaltspflicht für vier Personen: 1.590 € + 597,42 € + 332,83 € x 3 = 3.185,91 €
- Unterhaltspflicht für fünf Personen: 1.590 € + 597,42 € + 332,83 € x 4 = 3.518,74 €
Girokonto wechseln – schnell und einfach mit der Kontowechselhilfe
Das Girokonto zu kündigen und zu wechseln, funktioniert schnell und einfach. Seit 2016 sind Banken gesetzlich dazu verpflichtet, Sie auf Anfrage beim Kontowechsel zu unterstützen:
- Bei der Eröffnung eines Girokontos fordert die neue Bank bei der alten Bank sämtliche Informationen über bestehende Daueraufträge sowie eingehende Überweisungen und Lastschriften ein.
- Nach Erhalt der Daten richtet das neue Institut die Daueraufträge wieder ein und teilt allen Parteien, die per Lastschrift abbuchen oder regelmäßig Geld überweisen, die neue Kontoverbindung mit.
- Es ist dabei irrelevant, ob Sie Ihr Konto bei einer Filialbank oder Onlinebank führen. Voraussetzung für die Kontowechselhilfe ist allerdings, dass beide beteiligten Banken in Deutschland ansässig sind.
Die Kündigungsfrist bei Girokonten beträgt maximal einen Monat. Details finden Sie in Ihren Vertragsbedingungen.
Schritt für Schritt zu Ihrem Wunschkonto
Möchten Sie Ihr Girokonto wechseln, sollten Sie unbedingt erst ein neues Konto eröffnen, bevor Sie das alte kündigen. Gehen Sie am besten wie folgt vor:
- Anbieter vergleichen: Vergleichen Sie die Angebote verschiedener Banken und finden Sie ein passendes Girokonto zu günstigen Konditionen.
- Neues Konto beantragen: Sie können Ihr neues Konto meist direkt online bei der entsprechenden Bank oder über Tarifcheck.de beantragen. Die gesetzliche Identitätsprüfung erfolgt beispielsweise per Video-Chat (Video-Ident), per Online-Ausweisfunktion (eID) oder vor Ort in einer Filiale der Bank oder Post mittels Personalausweis beziehungsweise Reisepass. Je nach Anbieter und Kontomodell sind zusätzliche Dokumente wie Gehalts- oder Studiennachweise einzureichen. Zudem wird im Regelfall eine SCHUFA-Auskunft eingeholt.
- Kontowechselhilfe nutzen: Für den Übertrag bestehender Daueraufträge und Lastschriften auf das neue Konto können Sie eine Kontowechselhilfe nutzen. Hierzu reichen Sie ein entsprechendes Ermächtigungsformular bei der neuen Bank ein. Anschließend tauschen die Institute die erforderlichen Daten miteinander aus. Die neue Bank informiert dann alle relevanten Sender und Empfänger von Lastschriften und Überweisungen aus Daueraufträgen über die neue Kontoverbindung.
- Konten parallel führen: Es kann sinnvoll sein, das alte und das neue Konto für eine Übergangszeit parallel laufen zu lassen, bis alle wiederkehrenden Zahlungen fehlerfrei über das neue Konto abgewickelt werden. Vor der endgültigen Schließung des alten Kontos sollten zudem sämtliche Kontoauszüge heruntergeladen oder ausgedruckt werden.
- Altes Konto kündigen: Die Kündigung des alten Kontos erfolgt über ein formloses Schreiben ohne Angabe von Gründen. Die gesetzliche Kündigungsfrist für Girokonten beträgt maximal einen Monat.
Was kostet der Kontowechselservice?
Ob und wie viel die Kontowechselhilfe kostet, variiert von Anbieter zu Anbieter. Die Banken dürfen allerdings nur dann Gebühren erheben, wenn dies vorab schriftlich vereinbart wurde. Das Entgelt muss außerdem angemessen und am tatsächlichen Aufwand ausgerichtet sein. Wünschen Sie sich lediglich eine Auflistung aller bestehenden Daueraufträge und verfügbaren Informationen zu Lastschriften, dürfen die Institute kein Entgelt verlangen.
Filialbank vs. Direktbank – welche Bank erfüllt meine Bedürfnisse?
Direktbank
Tätigen Sie Ihre Bankgeschäfte vorzugsweise online? Dann ist eine Direktbank vielleicht die richtige Wahl für Sie. Es handelt sich hierbei um reine Onlinebanken, die keine Geschäftsstellen führen und dadurch enorme Kosten einsparen. Sie profitieren deshalb von günstigen Kontokonditionen. So verlangen viele Direktbanken keinerlei Gebühren für Kontoführung und weitere Leistungen. Zudem werben sie häufig mit kostenlosen Kreditkarten und attraktiven Prämien. Zwar können Sie bei einer Direktbank keine persönliche Beratung vor Ort in Anspruch nehmen, Servicekräfte erreichen Sie aber telefonisch oder per Mail – anbieterabhängig rund um die Uhr. Für kostenlose Bargeldversorgung ist gesorgt, da die meisten Onlinebanken einem Geldautomatenverbund angehören. Bargeldeinzahlungen bei Muttergesellschaften sind in der Regel kostenfrei, Fremdeinzahlungen bei Drittbanken hingegen meistens gebührenpflichtig.
Filialbank
Persönliche Beratung ist Ihnen besonders wichtig? Dann sind Sie bei einer Filialbank wahrscheinlich gut aufgehoben. Filialbanken unterhalten mehrere Bankfilialen, in denen Sie als Kundin oder Kunde verschiedene Dienstleistungen in Anspruch nehmen können. Filialnetz und Personal sind jedoch mit hohen Kosten verbunden. Ein Konto bei einer Filialbank ist deshalb in der Regel teurer als eines bei einer Direktbank. Das gilt nicht nur für die Kontoführungsgebühren, auch die Zinsen für einen Dispositionskredit fallen häufig höher aus.
Der persönliche Service steht Ihnen außerdem nur zu den Geschäftszeiten Ihrer Bank zur Verfügung. Außerhalb der Öffnungszeiten erreichen Sie die Filialbank auf gleichem Wege wie eine Direktbank: Telefon, E-Mail oder Chat.
Girokonto finden – 7 Fragen zur Wahl des passenden Kontos
Das pauschal beste Konto gibt es nicht. Je nachdem, welche Voraussetzungen Sie mitbringen und welche Ansprüche Sie an Ihr Girokonto haben, sind unterschiedliche Kontomodelle empfehlenswert. Bevor Sie sich für ein Girokonto entscheiden, überlegen Sie, wie Sie Ihr Konto nutzen möchten und welche Aspekte Ihnen wichtig sind.
Wozu benötige ich das Girokonto?
Möchten Sie mit dem Girokonto Ihre persönlichen finanziellen Angelegenheiten regeln oder geschäftliche Ausgaben verwalten? Nutzen Sie das Guthaben auf dem Konto alleine oder mit einer anderen Person zusammen? Benötigen Sie eine Kreditkarte, mit der Sie im Ausland kostenlos bezahlen können, oder reicht Ihnen für den Alltag die Girocard?
Bin ich dazu bereit, Grundgebühren zu zahlen?
Möchten Sie Ihr Konto gegen eine Gebühr vielseitig und ohne weitere Kosten nutzen können oder reicht Ihnen ein kostenloses Girokonto mit Basisleistungen?
Welche Banking-Möglichkeiten sind mir wichtig?
Bevorzugen Sie persönliche Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner in einer Filiale oder reicht es Ihnen, Ihre Bankgeschäfte ausschließlich online abzuwickeln?
Wie hoch ist mein monatlicher Zahlungseingang?
Diverse Banken erlassen Ihnen die Kontoführungsgebühren, wenn Sie über einen bestimmten regelmäßigen Zahlungseingang verfügen. Die Institute unterscheiden hier zwischen Gehalts- und Geldeingang. Verlangt die Bank einen Mindestgehaltseingang, muss das Gehalt – etwa Einkommen oder Rente – einen klar definierten Betrag übersteigen. Setzt das Geldinstitut einen Mindestgeldeingang voraus, ist die Art der Buchung unerheblich; es kommt ausschließlich darauf an, dass Sie jeden Monat eine bestimmte Summe eingehender Zahlungen erreichen.
Wie oft nehme ich welche Art der Überweisung vor?
Das Bankwesen unterscheidet zwischen beleglosen Buchungen, die Sie online erledigen, und beleghaften Buchungen, die Sie in Papierform einreichen. Beleglose Überweisungen per Online-Banking sind bei nahezu allen Instituten kostenlos. Transaktionen mit Papierbeleg hingegen sind je nach Kontomodell gebührenpflichtig.
Überziehe ich das Konto regelmäßig?
Für das Überziehen Ihres Kontos gewähren Ihnen die meisten Banken einen Dispositionskredit, auf den normalerweise hohe Sollzinsen anfallen. Rutschen Sie mit Ihrem Konto häufiger ins Minus, ist es ratsam, auf möglichst niedrige Dispozinsen zu achten.
Wie oft bin ich auf Reisen?
Möchten Sie mit Ihrer Girocard im Ausland bezahlen oder Bargeld abheben, kommen unter Umständen Kosten auf Sie zu. Hinzu kommt, dass viele Girokarten nur innerhalb Europas funktionieren. Wir empfehlen Ihnen deshalb, auf Auslandsreisen immer ein zweites, bargeldloses Zahlungsmittel mitzuführen, beispielsweise eine Kreditkarte. Diese erhalten Sie häufig bei Neueröffnung eines Girokontos auf Wunsch dazu – entweder kostenlos oder gegen eine Jahresgebühr.
FAQ – häufige Fragen zum Girokonto Vergleich
1. Wozu brauche ich ein Girokonto?
Das Girokonto ist die Grundlage für den bargeldlosen Zahlungsverkehr im Alltag. Girokartenzahlung im Geschäft, Daueraufträge einrichten, Überweisungen per Online-Banking ausführen – all diese Bankgeschäfte wären ohne Girokonto nicht möglich. So müssen Sie für größere Anschaffungen nicht viel Bargeld herumtragen und für laufende Kosten wie Miete und Strom nicht jedes Mal zum Bankschalter laufen. Mit dem Girokonto sind Sie nicht auf die Geschäftszeiten Ihrer Bank angewiesen: Mit Ihrer Girocard können Sie Bargeld zu jeder Tageszeit am Geldautomaten abheben und Zahlungen per Online-Banking vornehmen.
Bargeldlose Zahlungen sind außerdem einfach überprüfbar. Bezahlte Rechnungen können Sie unkompliziert mit Ihren ausgedruckten oder digital verfügbaren Kontoauszügen belegen. Und selbst bei kurzfristigen finanziellen Engpässen bleiben Sie liquide: Bei guter Bonität erhalten Sie einen Dispokredit, mit dem Sie Ihr Bankkonto im vereinbarten Rahmen überziehen können.
2. Wer darf ein Girokonto eröffnen?
Seit 2016 hat jede volljährige, in Deutschland lebende Person das Recht darauf, ein Girokonto zu führen. Dazu zählen auch Menschen ohne Wohnung sowie Menschen, die Asyl suchen und Personen ohne Aufenthaltsstatus, die aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen nicht abgeschoben werden dürfen. Je nach Kreditwürdigkeit, Einkommen und Lebenssituation stehen Individuen unterschiedliche Kontomodelle offen.
3. Wie kann ich ein Girokonto eröffnen?
Ein Girokonto können Sie unkompliziert und ohne großen Aufwand eröffnen – entweder persönlich in der Filiale oder online von zu Hause aus. Eröffnen Sie Ihr Konto in der Filiale, benötigen Sie lediglich Ihren gültigen Personalausweis oder Reisepass zur Identifikation, Ihre Steuer-Identifikationsnummer und möglicherweise Einkommensnachweise.
Möchten Sie die Kontoeröffnung online abwickeln, erfolgt die Identitätsfeststellung über das sogenannte Postident-Verfahren. Hierfür gehen Sie mit dem heruntergeladenen Postident-Coupon und allen weiteren benötigten Unterlagen zur Post. Viele Geldinstitute ersparen Ihnen den Weg zur Post, indem sie die Identifikation per Videochat ermöglichen.
4. Worin unterscheiden sich das klassische Girokonto und das Konto auf Guthabenbasis?
Das klassische Girokonto, auch Kontokorrentkonto genannt, ist in aller Regel mit einem Dispokredit versehen. Das bedeutet, Sie können Ihr Konto im vereinbarten Rahmen überziehen und zahlen im Gegenzug Zinsen an Ihre Bank. Für Kundinnen und Kunden mit schlechter Bonität oder Schulden gibt es das Girokonto ohne SCHUFA. Dieses Guthabenkonto, auch bekannt als Basiskonto oder 'Konto für Jedermann', bietet die grundlegenden Funktionen eines Girokontos, kann jedoch nicht ins Minus rutschen. Aufträge werden also nur ausgeführt, wenn das Konto gedeckt ist.
5. Wann ist ein Girokonto kostenlos?
Oft ist die gebührenfreie Kontoführung an Bedingungen geknüpft. Einige Girokonten sind zum Beispiel nur für Schülerinnen und Schüler, Azubis und Studierende kostenlos. Andere Konten sind nur dann kostenfrei, wenn Sie einen monatlichen Mindesteingang vorweisen können. Manche Banken bieten ein gebührenfreies Girokonto auch ganz ohne Vorbedingungen an. Das gilt insbesondere für Online-Konten von Direktbanken.
6. Was ist ein Dispositionskredit?
Der Dispositionskredit eröffnet die Möglichkeit, ein Girokonto jeden Monat bis zu einem festgelegten Kreditrahmen zu überziehen. Dieser Kredit (kurz: Dispokredit oder Dispo) wird Ihnen bei ausreichender Bonität im Zuge der Kontoeröffnung eingeräumt. Je besser Ihre Kreditwürdigkeit und je höher Ihr monatlicher Geldeingang, desto höher auch die mögliche Kreditlinie. Bitte beachten Sie, dass der Dispokredit nur zur kurzfristigen Überbrückung finanzieller Engpässe geeignet ist, denn für die große Flexibilität bezahlen Sie grundsätzlich sehr hohe Zinsen.
7. Wie hoch sind die Zinsen für den Dispokredit?
Rutscht ein Konto ins Minus, erheben die Banken Sollzinsen auf den überzogenen Betrag. Der Zinssatz für den Dispokredit ist variabel und richtet sich nach den aktuellen Marktzinsen. Hinzu kommt ein prozentualer Aufschlag, der je nach Bank unterschiedlich hoch ausfällt. So variiert die Dispozinshöhe von Bank zu Bank, liegt aber generell weit über den Zinsen für einen gewöhnlichen Ratenkredit. Es ist deshalb wichtig, den Dispokredit nur als kurzfristige Übergangslösung zu nutzen und das Konto schnellstmöglich wieder auszugleichen.
Ein einfacher Weg, die unterschiedlichen Dispozinsen verschiedener Banken miteinander zu vergleichen, ist der Girokonto Vergleich auf Tarifcheck.de.
8. Worin unterscheiden sich die eingeräumte und die geduldete Kontoüberziehung?
Die meisten Banken räumen ihren Kundinnen und Kunden einen Dispositionskredit ein. In dem Fall können Sie Ihr Konto bis zu einem festgelegten Betrag überziehen und zahlen im Gegenzug Dispozinsen an Ihre Bank. Ist ein Konto im Minus, obwohl keine Kreditlinie vereinbart wurde, oder wird das vereinbarte Dispolimit überschritten, spricht man von einer geduldeten Kontoüberziehung. Die geduldete Überziehung sollte vermieden werden: Die Zinsen sind extrem hoch, unter Umständen darf das Konto nicht weiter belastet werden und bei einer langanhaltenden Überziehung droht die Kündigung seitens der Bank.
9. Gibt es Zinsen auf das Girokonto?
Bei Girokonten gibt es für gewöhnlich keinen oder nur geringfügigen Habenzins aufs Guthaben – eine Geldanlage auf dem Girokonto ist deshalb wenig lukrativ. Wenn Sie Ihr Geld vermehren und in puncto Flexibilität keine Abstriche machen möchten, ist das sogenannte Tagesgeldkonto eine mögliche Alternative. Das Guthaben auf dem Tagesgeldkonto ist verzinst, gleichzeitig können Sie jederzeit über Ihr Geld verfügen. Für den alltäglichen Zahlungsverkehr ist das Tagesgeldkonto allerdings nicht geeignet: Sie können keine Daueraufträge einrichten oder Rechnungen per Lastschrift abbuchen lassen.
10. Wie kann ich bei einer Direktbank Bargeld einzahlen?
Direktbanken verfügen grundsätzlich nicht über ein eigenes Filialnetz. Bei einigen Banken ist die Einzahlung von Bargeld trotzdem gebührenfrei möglich. Das gilt insbesondere für Direktbanken, die an das Filialnetz einer Muttergesellschaft angeschlossen sind. Ist dies nicht der Fall, müssen Sie Ihre Scheine und Münzen zu einer Drittbank bringen und dort eine sogenannte 'Fremdeinzahlung mit Überweisung' vornehmen. Für solche Fremdeinzahlungen erheben die Geldhäuser meistens relativ hohe Gebühren.
11. Kann ich mit der Girocard auch im Ausland bezahlen und Geld abheben?
Innerhalb der Eurozone können Sie mit Ihrer Girocard in der Regel kostenlos bezahlen. Für Zahlungen in europäischen Ländern ohne Euro oder außerhalb Europas erheben die Banken überwiegend Gebühren. Bargeldabhebungen im Ausland sind nur dann kostenlos, wenn Ihre Bank im Ausland entweder eine Partnerbank hat oder eigene Geldautomaten anbietet.
Doch nicht überall wird Ihre Karte akzeptiert. Ob Ihre Girocard im Ausland gelesen werden kann, hängt möglicherweise davon ab, mit welchem Bezahlsystem die Karte ausgestattet ist. Frühere Girocards nutzten für Transaktionen im Ausland die Zahlungssysteme Maestro von Mastercard und V-Pay von Visa.
Die Herausgabe von Karten mit Maestro wurde bereits am 1. Juli 2023 eingestellt. Die letzten Karten sind voraussichtlich noch bis Ende 2027 nutzbar. Anstelle von Maestro-Girocards gibt Mastercard nun Debitkarten heraus. Auch V-Pay von Visa wird schrittweise durch Visa Debit abgelöst. Wann V-Pay endgültig ersetzt wird, ist jedoch unklar.
Heute erhalten Sie bei Kontoeröffnungen daher häufig eine Debitkarte anstelle einer Girocard. Mit der Debitkarte können Sie für gewöhnlich international zahlen sowie weltweit Bargeld abheben. Eine Girocard erhalten Sie oft nur noch auf Nachfrage oder gegen eine Gebühr zum Girokonto dazu.
Ob das Bezahlen und Abheben mit Ihrer Debit- oder Girocard im Ausland möglich ist und welche Gebühren dafür anfallen, hängt also von Ihrer Bank und dem Reiseziel ab. Bestenfalls erkundigen Sie sich vor der Reise, wo Ihre Karte funktioniert und welche Kosten genau entstehen. Nehmen Sie im Idealfall ein zweites bargeldloses Zahlungsmittel mit, zum Beispiel eine Kreditkarte. Diese wird in der Regel weltweit akzeptiert, aber auch hier können Gebühren anfallen.
12. Welche Vorteile bringt das Girokonto mit Kreditkarte?
Viele Banken bieten eine Kreditkarte in Kombination mit einem Girokonto an. Das hat den Vorteil, dass Sie beim Online-Banking sowohl die Umsätze des Girokontos als auch die der Kreditkarte sehen können. Über Ihre Einnahmen und Ausgaben erhalten Sie so einen besseren Überblick. Gleichzeitig sparen Sie mit dem Kombi-Paket Geld, denn die Kreditkarte zum Girokonto wird oft ohne zusätzliche Kosten angeboten. Mit einer Kreditkarte erleichtern Sie sich die Zahlung auf Auslandsreisen: Während Girokarten je nach Bezahlsystem nur innerhalb Europas funktionieren, ist die Kreditkarte ein weltweit akzeptiertes Zahlungsmittel. Bei der Nutzung der Kreditkarte können jedoch Gebühren anfallen. Wie eine Kreditkarte funktioniert und welche Abrechnungsmodelle es gibt, unterscheidet sich je nach Kartentyp.
13. Wann und wie kann ich mein Bankkonto kündigen?
Die Kündigung Ihres Kontos ist zu jeder Zeit und ohne Angabe von Gründen möglich und dauert maximal einen Monat. Ein formloses Schreiben genügt. Sofern Sie ein Gemeinschaftskonto kündigen wollen, benötigt die Bank die Unterschrift aller Kontoinhaber/innen im Original.
Wir empfehlen Ihnen, das alte Konto bei einem Wechsel nicht direkt zu kündigen. Schließlich müssen alle mit Ihrem Konto verbundenen Personen und Einrichtungen über den Kontowechsel informiert werden. Bis der Zahlungsverkehr reibungslos läuft, kann es eine Weile dauern. Lassen Sie deshalb möglichst beide Konten eine Zeit lang parallel laufen, bis Sie sicher sind, dass keine Lastschriften mehr vom alten Konto abgehen.
Finanzexperte Karol Affeldt
Karol ist seit 2018 Teil des Tarifcheck.de-Teams. Egal ob Kreditkarten, Konten oder Kredite: Karol ist der passende Ansprechpartner sowie Profi der Finanzplanung und Budgetanalyse. Mehr über unser Team.