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eVB-Nummer – elektronische Versicherungs­bestätigung in der Kfz-Versicherung

Elektronische-Versicherungsbestaetigung
Wichtig zu wissen

Seit dem 1. März 2008 erhalten Sie Ihre Versicherungsbestätigungsnummer nicht mehr in Form einer Doppelkarte oder Deckungskarte, sondern als elektronische Versicherungsbestätigung. Sie ist in einer Datenbank hinterlegt, auf welche die Kfz-Zulassungsbehörde Zugriff hat. Erlischt der Haftpflichtschutz Ihrer Kfz-Versicherung, wird die Zulassungsbehörde vom Versicherer automatisch darüber informiert.



  • Ohne Kfz-Haftpflichtversicherungen dürfen Kraftfahrzeuge nicht im Straßenverkehr geführt werden.
  • Die eVB-Nummer ersetzt die Versicherungsbestätigung in Papierform.
  • Um ein neues oder stillgelegtes Auto bei der Kfz-Zulassungsbehörde anzumelden, benötigen Sie neben den Fahrzeugdokumenten und einer erfolgten TÜV-Prüfung auch den Nachweis über eine bestehende Kfz-Haftpflichtversicherung.
  • Fahrzeughalterinnen und Fahrzeughalter können die elektronische Versicherungsbestätigung online oder telefonisch bei ihrem Versicherer erfragen.


eVB-Nummer – Gültigkeit der elektronischen Versicherungsbestätigung

Die Gültigkeit der eVB-Nummer hängt von der Versicherungsgesellschaft ab, für die Sie sich als Versicherungsnehmerin oder Versicherungsnehmer im Anschluss an einen Kfz-Versicherungsvergleich entschieden haben. Sie ist ab dem Ausstellungsdatum mindestens drei Monate gültig und hat eine maximale Gültigkeitsdauer von zwei Jahren. Die meisten Versicherungsunternehmen stellen die eVB-Nummer für einen Zeitraum von drei bis sechs Monaten aus. Wird die eVB-Nummer in diesem Zeitraum nicht verwendet, weil Sie kein Fahrzeug anmelden oder ummelden, verfällt sie und Sie können bei Bedarf eine neue Versicherungsnummer bei Ihrem Versicherer erfragen.

Für jede Zulassung eines Fahrzeugs als Privatperson müssen Sie eine eigene eVB-Nummer beantragen. Gleiches gilt bei einem Fahrzeugwechsel oder einem Halterwechsel. Bei einem Versicherungswechsel zu einem anderen Anbieter erhalten Sie eine neue eVB-Nummer. In diesem Fall informiert der neue Versicherer das Kraftfahrt-Bundesamt über den Wechsel.


eVB-Nummer beantragen – so geht’s

Sobald Sie verschiedene Kfz-Versicherungen verglichen und eine passende Autoversicherung ausgewählt haben, können Sie nach Vertragsabschluss bei Ihrem Versicherer die eVB-Nummer beantragen. Der aus Ziffern und Großbuchstaben bestehende Code ersetzt die ehemalige Doppelkarte oder Deckungskarte.

Das eVB-Verfahren wird durch den Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) betrieben. Die regionalen Zulassungsstellen und das Kraftfahrt-Bundesamt haben beim GDV online Zugriff auf die zum Kraftfahrzeug hinterlegten Daten.

Die eVB-Nummer benötigen Sie in folgenden Fällen:

  • Bei Neuzulassung oder Wiederzulassung eines stillgelegten Fahrzeugs.
  • Wenn sich der Zulassungsbezirk aufgrund einer Ummeldung ändert.
  • Wenn ein Fahrzeugwechsel oder ein Halterwechsel erfolgt.
  • Bei der Beantragung von Kurzzeitkennzeichen.

Beachten Sie, dass Sie mit der eVB-Nummer allein nicht am Straßenverkehr teilnehmen dürfen. Wenn Sie mit einem neuen oder stillgelegten Fahrzeug zur Zulassungsstelle fahren möchten, benötigen Sie dafür Kurzzeitkennzeichen.

Sollten Sie Kurzzeitkennzeichen bei der Kfz-Zulassungsstelle beantragen, zum Beispiel weil Sie eine Probefahrt oder eine Überführungsfahrt durchführen möchten, benötigen Sie eine spezielle eVB-Versicherungsnummer, die Sie von Ihrem Versicherer nach Vertragsabschluss erhalten. Gleiches gilt für Saisonkennzeichen, wenn Sie Ihr Kraftfahrzeug nur für einen bestimmten Zeitraum zulassen möchten.

Anders als bei der Kaskoversicherung dürfen Versicherungsunternehmen Antragstellerinnen und Antragsteller für eine Kfz-Haftpflichtversicherung mit ausreichender Deckung nicht ablehnen, denn sie ist für die Teilnahme am Straßenverkehr Pflicht – unabhängig von Ihrer Bonität bei der Schufa. Eine Kaskoversicherung in Form einer Teilkasko oder Vollkaskoversicherung benötigen Sie hingegen nicht. Hier darf der Versicherer Sie ohne Angabe von Gründen ablehnen.

So beantragen Sie die eVB-Nummer für die Zulassung Ihres Fahrzeugs:

  • Tarife im Vergleichsportal von Tarifcheck.de kostenfrei und unverbindlich vergleichen.
  • Antrag für die Kfz-Versicherung ohne Zusatzkosten über Tarifcheck.de stellen.
  • eVB-Nummer erhalten.


Kfz zulassen oder ummelden – diese Dokumente benötigen Sie

Wenn Sie ein Fahrzeug an- oder ummelden möchten, benötigen Sie den Fahrzeugbrief und den Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung), den Nachweis einer ordnungsgemäßen TÜV-Prüfung sowie die Bestätigung über die durchgeführte Abgasuntersuchung Ihres Fahrzeuges. Ein ebenso bedeutungsvolles Dokument ist der Nachweis einer gültigen Kfz-Haftpflichtversicherung.
Die eVB wurde 2008 mit der zum damaligen Zeitpunkt in Kraft getretenen Fahrzeug-Zulassungsverordnung eingeführt. Der Daten- und Informationsaustausch zwischen Versicherungsgesellschaften, Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) und den regionalen Zulassungsstellen wurde erst schrittweise und letztlich vollständig elektronisch abgewickelt.
Seit dem 1. März 2008 reicht ein Versicherungsnachweis in Form einer elektronischen Versicherungsbestätigung, den Sie von Ihrer Versicherung erhalten, aus.
Diese Bestätigung besteht als eVB-Nummer. Die Versicherungen händigen keine Doppel- oder Versicherungsbestätigungskarte in Papierform mehr aus, da die elektronische Versicherungsbestätigung (eVB) ein jederzeit zugriffsbereiter Bestandteil der zentralen Datenbank des GDV (Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V.) ist. Zulassungsbehörden können sich direkt mit der Datenbank verbinden und auf die eVB zugreifen. Die Zuordnung der elektronischen Versicherungsbestätigungen ist sehr einfach, da jeder Kunde die elektronische Versicherungsnummer als Code erhält. Dieser Code macht den in der Datenbank vom Versicherer abgelegten Datensatz sichtbar. Daher reicht bei der Zulassungsstelle das Nennen der eVB-Nummer, die Sie zuvor von Ihrem Versicherer online oder telefonisch übermittelt bekommen haben, aus.


eVB-Nummer – fälschungssicher und unbürokratisch

Die elektronische Versicherungsbestätigung besteht aus einem alphanumerischen Code, welcher eine siebenstellige Kombination aus Ziffern und Großbuchstaben enthält.
Sie gilt im Vergleich zur Doppelkarte auf Papier als missbrauchs- und fälschungssicher. Gleichzeitig vereinfacht sie die Behördengänge für Fahrzeughalterinnen und Fahrzeughalter, denn manuelle Überprüfungen und Eingaben entfallen.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der regionalen Zulassungsstelle können die eVB-Nummer online in einer Datenbank abfragen und so alle Daten zum Versicherungsschutz einsehen.
Es ist daher nicht möglich, mit einer eigens erdachten eVB-Nummer das System zu überlisten. Jede Nummer ist nur einem konkreten Datensatz zugeordnet. Zulassungsbehörden werden sofort vom Versicherer informiert, wenn zu einem späteren Zeitpunkt die Kfz-Haftpflicht wegfallen sollte. Fahrzeughalterinnen und Fahrzeughalter müssen für das angemeldete Fahrzeug innerhalb kurzer Zeit einen neuen Versicherungsschutz nachweisen, um die zwangsweise Stilllegung des Kraftfahrzeuges zu umgehen.
Durch das Vorhandensein von eVB-Nummern verkürzen sich nicht nur Warte- und Bearbeitungszeiten in den Zulassungsbehörden. Versicherungsnehmerinnen und Versicherungsnehmer müssen seit der Einführung der elektronischen Versicherungsbestätigung nicht mehr auf die per Post übermittelte Deckungskarte warten, um eine Anmeldung oder Ummeldung vorzunehmen.


Brauche ich die eVB-Nummer als Nachweis für einen bestehenden Versicherungsschutz?

Nach einer erfolgreichen Zulassung benötigen Sie die eVB nicht mehr. Dann gilt Ihr Kfz-Kennzeichen als Nachweis für einen Versicherungsschutz nicht nur in Deutschland, sondern in den meisten europäischen Staaten. Auch beim Abmelden von Fahrzeugen benötigen Sie die eVB nicht mehr. Das Kennzeichenschild wird von der Behörde entstempelt und erst nach dem erneuten Nachweis eines Haftpflichtversicherungsschutzes wieder zugelassen. Die eVB ist gleichzeitig der Nachweis für das Bestehen einer Autoversicherung auf dem Weg zur Zulassungsbehörde. Dies gilt jedoch nur, wenn das Fahrzeug über ein Kennzeichen verfügt.


FAQ – häufige Fragen zur eVB-Nummer