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Basierend auf 3.216 Bewertungen
- 100 % Versorgungssicherheit
- Bis zu 850,00 € im Jahr sparen
- ÖKO-Stromtarife verfügbar
Stromvergleich 2026 – günstige Stromanbieter finden und sparen
- Im Mai 2026 können zahlreiche Verbraucherinnen und Verbraucher zwischen Tarifen mit einem Arbeitspreis ab rund 24 Cent pro Kilowattstunde wählen (Quelle: Vergleichsrechner auf Tarifcheck.de).
- In Deutschland konkurrieren weiterhin standortabhängig hunderte Anbieter um Neukundinnen sowie Neukunden und werben mit attraktiven Boni und Rabatten.
- Ökostrom- und Klimaschutztarife sind dabei oft nicht teurer als Strom aus herkömmlichen Quellen.
- Laut Monitoringbericht 2025 von Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt ist die Grundversorgung oft teurer als andere Tarife. Grundversorgungstarife sind jedoch innerhalb von zwei Wochen kündbar. Folglich ist ein schneller Wechsel zu günstigeren Anbietern möglich.
- Durch einen Stromvergleich mit anschließendem Anbieterwechsel können Sie jährlich bis zu 850,00 Euro an Stromkosten sparen.
- Die Stromversorgung ist auch beim Wechsel gesetzlich abgesichert – über eine Versorgungslücke müssen Sie sich deshalb gegebenenfalls keine Sorgen machen.
Für den kostenlosen und unverbindlichen Stromvergleich benötigen Sie nur wenige Sekunden. Geben Sie einfach Ihre Postleitzahl und Haushaltsgröße in den Stromrechner ein und filtern Sie die Ergebnisse nach Ihren individuellen Wünschen. Bei Bedarf können Sie über Tarifcheck.de ohne Mehrkosten einen neuen Stromanbieter beauftragen.
So funktioniert der kostenfreie, unverbindliche Stromvergleich
Mit dem Vergleichsrechner auf Tarifcheck.de ermitteln Sie in wenigen Sekunden vor Ort verfügbare Stromtarife zu günstigen Konditionen. So funktioniert's:
- Postleitzahl und Jahresverbrauch eingeben.
- Ergebnisse auf Wunsch filtern, zum Beispiel nach Ökostrom.
- Günstigen Tarif finden und direkt Wechsel beantragen.
Diese Daten benötigen Sie für den Strompreisvergleich
Über das Vergleichsportal von Tarifcheck.de können Sie mit wenigen Klicks Tarife für Haushalts- sowie Gewerbestrom einsehen. Durch einem Anbieterwechsel können Sie dabei bis zu 850,00 Euro jährlich Stromkosten sparen.
Für den Preisvergleich benötigen Sie lediglich diese Informationen:
- Ihre Postleitzahl
- Ihren Jahresverbrauch in kWh, den Sie auf Ihrer Stromrechnung finden
Möchten Sie direkt über den Tarifrechner Ihren Wechsel zum neuen Stromanbieter beantragen, halten Sie einfach folgende Daten bereit:
- Ihr Name und Ihre Adresse
- Ihre Zählernummer oder Ihre elfstellige Marktlokations-ID (MaLo-ID), die Sie der Stromrechnung entnehmen können
- Name und Adresse des bisherigen Stromanbieters
- Ihre Kundennummer beim derzeitigen Versorger
- Bei Umzug: Ihre neue Anschrift, an der Sie mit Strom beliefert werden möchten
Der Wechsel-Antrag über Tarifcheck.de verursacht Ihnen selbstverständlich keine zusätzlichen Kosten.
Auf einen Blick: Ihre Vorteile mit einem Vergleich der Stromtarife
In Deutschland sind laut Monitoringbericht 2025 über 1.000 Stromanbieter tätig. Dabei haben Stromkundinnen und Stromkunden je nach Standort die Wahl zwischen durchschnittlich 139 Stromversorgern. Unser Stromvergleichsportal zeigt Ihnen, ob Sie für Ihren Strom einen zu hohen Preis zahlen:
- Stromtarife für Neukundinnen und Neukunden sind seit Mai 2026 mit einem Arbeitspreis ab rund 24 Cent pro Kilowattstunde erhältlich (Quelle: Vergleichsrechner auf Tarifcheck.de).
- Zusätzlich gewähren einige Energieversorger Bonustarife zu attraktiven Konditionen und Neukundenboni mit zusätzlicher Ersparnis.
- Daraus ergibt sich für viele Verbraucherinnen und Verbraucher ein Einsparpotenzial von bis zu 850,00 Euro jährlich.
- Ökostromversorger können dabei sogar günstiger sein als herkömmliche Anbieter.
Stromversorgung beim Wechsel per Gesetz gesichert
Entscheiden Sie sich für einen Lieferantenwechsel, brauchen Sie weder eine Versorgungslücke noch bürokratische Hürden zu befürchten. Der Gesetzgeber sorgt mit § 38 des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) dafür, dass Sie im Falle von Lieferproblemen vom örtlichen Grundversorger per Ersatzversorgung lückenlos mit Strom versorgt werden. Die Ersatzversorgung ist zwar oft teurer, jedoch fristlos kündbar.
Mehr Anbieterwechsel laut Bundesnetzagentur
Laut Monitoringbericht 2025 wechselten bereits im Jahr 2024 rund 7,1 Millionen Haushalte den Stromtarif. Dies stellt mit einer Wechselquote von 14 Prozent einen neuen Rekordwert dar. Im Vorjahr führten ca. 12 Prozent der Haushaltskunden einen Anbieterwechsel durch.
Die Strompreise sind seitdem weiter gesunken. Entsprechend des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. (BDEW) ist der Durchschnittspreis für Haushalte mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden im April 2026 auf durchschnittlich 37 Cent pro Kilowattstunde gefallen. 2024 waren es noch 40,2 Cent pro Kilowattstunde. Je nach Wohnort finden Sie dabei weitaus günstigere Tarife. Ein Stromvergleich und anschließender Wechsel kann sich deshalb lohnen.
Worauf ist beim Vergleich der Stromanbieter zu achten?
Neben dem monatlichen Abschlag sind beim Stromvergleich weitere Vertragsdetails wichtig. Dazu gehören unter anderem diese Kriterien:
- Art des Stromtarifs: Verschiedene Tarifarten bieten unterschiedliche Vorteile. Welcher Stromtarif zu Ihnen passt, hängt von der Nutzung und dem Jahresverbrauch ab. Nur wenn Sie Ihren Stromverbrauch genau einschätzen können, lohnen sich beispielsweise Pakettarife, denn nutzen Sie mehr, steigt der Strompreis, nutzen Sie nicht das gesamte Paket, erhalten Sie kein Geld zurück. Weiter unten finden Sie eine Übersicht über verschiedene Tarifarten.
- Preisgarantie: Einige Tarife enthalten eine Strompreisbindung. Diese garantiert den vertraglichen Strompreis für eine vereinbarte Dauer – unabhängig von den Entwicklungen am Strommarkt. Diese Energiepreisgarantie sollte für die gesamte Erstvertragslaufzeit gelten und alle relevanten Kostenfaktoren wie Umlagen, Abgaben und Steuern umfassen.
- Mindestvertragslaufzeit: Die Laufzeit beträgt bis zu 24 Monate. In diesem Zeitraum können Sie nicht regulär kündigen. Zusätzlich gelten etwaige Strompreisgarantien häufig nur für das erste Vertragsjahr, weshalb im zweiten Jahr Preiserhöhungen anstehen können. Achten Sie also darauf, dass die Dauer der Vertragsbindung Ihren Anforderungen entspricht.
- Auszahlung von Boni: Ob Sofortbonus, Neukundenbonus oder Cashbonus – prüfen Sie den Zeitpunkt der Auszahlung. Den Bonus sollten Sie vor Ablauf der Vertragslaufzeit erhalten. Andernfalls binden Sie sich womöglich länger als gewollt an einen Stromanbieter und müssen nach Ende der Vertragslaufzeit mit höheren Preisen rechnen.
Preisgarantie versus Preisfixierung
Eine Preisgarantie schützt Verbraucherinnen und Verbraucher vor Strompreiserhöhungen. Im Idealfall sollte die Strompreisgarantie die gesamte Mindestvertragslaufzeit abdecken sowie und alle relevanten Kosten wie Arbeitspreis, Netzentgelte, Abgaben, Umlagen und Steuern.
Werden nicht alle Kostenpunkte berücksichtigt, handelt es sich lediglich um eine Preisfixierung. Diese garantiert nur für einzelne Kostenbestandteile einen festen Preis. Steuererhöhungen, gestiegene Umlagen und Netzentgelte kann der Stromanbieter also trotz Fixierung an Sie weitergeben. Trotz des zuweilen höheren Abschlags können Stromtarife mit Preisgarantie daher langfristig günstiger sein als Verträge mit einer Preisfixierung.
Tipp: So finden Sie einen seriösen und passenden Stromanbieter
Im Stromvergleich auf Tarifcheck.de finden Sie ausschließlich Tarife von seriösen Anbietern. Der Tarifrechner zeigt Ihnen die Kundenbewertungen der verschiedenen Stromlieferanten dabei transparent auf. Die folgende Übersicht gibt Ihnen eine erste Hilfestellung bei der Wahl des passenden Stromtarifs.
| Für viele Haushalte geeignete Tarife | Häufig weniger geeignete Tarife |
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Sofortbonus und weitere Boni im Vergleich der Stromtarife
Einige Stromanbieter werben mit verschiedenen Boni und Prämien um die Gunst der Verbraucherinnen und Verbraucher. Im Regelfall handelt es sich dabei um Neukunden- und Sofortboni.
- Ein Neukundenbonus wird meist dann gezahlt, wenn Sie innerhalb der letzten sechs Monate keinen Vertrag mit dem jeweiligen Anbieter hatten. Es handelt sich dabei um einen Rabatt auf die Jahresabrechnung. Sie erhalten den Bonus also nicht sofort, sondern erst zum Ende des ersten Verbrauchsjahres.
- Der Sofortbonus hingegen wird Ihnen zeitnah gewährt. Die Auszahlung erfolgt für gewöhnlich innerhalb weniger Wochen ab Lieferbeginn. Je nach Stromlieferant erhalten Sie auch diesen Bonus nur dann, wenn Sie zuvor keinen Vertrag mit dem Anbieter hatten.
- Manchmal erhalten Sie von Ihrem Energieversorger auch einen Wechselbonus. Dieser wird mitunter auch dann gewährt, wenn Sie erneut zu einem bereits in der Vergangenheit genutzten Anbieter wechseln.
Tarif mit oder ohne Bonus wählen?
Ob sich ein Bonustarif für Sie eignet, hängt vom Vertrag und Ihren persönlichen Anforderungen ab. Mitunter bieten derartige Tarife die folgenden Vor- und Nachteile. Diese können abhängig vom gewählten Bonustarif und der Art des Rabatts variieren.
| Mögliche Vorteile von Bonustarifen | Mögliche Nachteile von Bonustarifen |
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Achten Sie insbesondere bei Neukundenboni genau auf den Zeitpunkt der Auszahlung. Einige Anbieter zahlen den Bonus erst nach einer Belieferungszeit von 12 Monaten aus, also ein Jahr nach Lieferbeginn. Dann müssen Sie sich möglicherweise länger als gewünscht an den Lieferanten binden, um vom Neukundenbonus zu profitieren. Die Belieferungszeit entspricht nämlich nicht der Vertragslaufzeit, die bereits früher mit dem Vertragsschluss beginnt und nach Ablauf verlängert wird.
So berechnet sich der Strompreis
Der Strompreis wird aus dem Arbeitspreis und dem Grundpreis gebildet. Mit dem Grundpreis berechnet der Stromanbieter eine Gebühr für die Bereitstellung des Stromanschlusses, Stromzählermessungen und weitere Leistungen. Dieser Pauschalbetrag fällt ungeachtet Ihres Verbrauchs an.
Der Arbeitspreis hingegen bezeichnet den Betrag, den Sie für jede verbrauchte Kilowattstunde bezahlen. Er enthält alle Kosten für den Vertrieb und die Beschaffung sowie für Netzentgelte, Steuern, Umlagen und verschiedene Abgaben wie die Konzessionsabgabe. Bis zum Jahr 2023 gehörte auch die nun vollständig abgeschaffte EEG-Umlage dazu. Diese Kosten werden an Verbraucherinnen und Verbraucher weitergegeben.
Der durchschnittliche Arbeitspreis für Haushalte setzt sich im Jahr 2026 laut BDEW wie folgt zusammen:
- Netzentgelte: 24,9 Prozent
- Steuern, Abgaben und Umlagen: 33,9 Prozent
- Strombeschaffung und Vertrieb: 41,3 Prozent
Den größten Anteil am Arbeitspreis haben die Beschaffungs- und Betriebskosten. Anders als die staatlich regulierten Abgaben, Umlagen und Steuersätze können diese Kosten je nach Stromanbieter variieren. Ein Stromvergleich kann deshalb sinnvoll sein.
Arten von Stromtarifen im Vergleich
Möchten Sie einen passenden Stromtarif finden, sind nicht allein der Wohnort und Ihr persönlicher Stromverbrauch wichtig. Auch die Art des Tarifs entscheidet selbstverständlich über die Leistungen und Konditionen Ihres Stromvertrags.
Grundversorgungstarife
Wenn Sie sich nicht aktiv um einen Stromanbieter bemühen, wird Ihr Haushalt automatisch dem örtlichen Grundversorger zugeordnet. Sie haben dann einen Grundversorgungstarif. Beim Grundversorger handelt es sich um den Anbieter, der vor Ort die meisten Haushalte mit Strom beliefert.
Laut Monitoringbericht 2025 der Bundesnetzagentur ist die Grundversorgung häufig teurer als andere Tarife. Sie können Grundversorgungstarife jedoch grundsätzlich innerhalb von zwei Wochen kündigen.
Beachten Sie, dass die Grundversorger auch Lieferverträge außerhalb der Grundversorgung anbieten. Haben Sie einen derartigen Vertrag, gelten andere Kündigungsfristen.
Stromverträge von privaten Haushalten
Laut Monitoringbericht 2025 von Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt verteilten sich die gerundeten Lieferantenanteile für Haushaltsstrom im Jahr 2024 wie folgt:
- Grundversorgung: 22 Prozent
- Sondervertrag mit dem Grundversorger: 38 Prozent
- Vertrag mit einem anderen Stromanbieter: 40 Prozent
Ökostromtarife versus Klimaschutztarife
Möchten Sie CO2 einsparen, können Ökostromtarife eine geeignete Wahl sein. Hierbei wird der Strom durch erneuerbare Energien von Sonne, Wind oder Kraft-Wärme-Kopplung gewonnen. Achten Sie im Stromvergleich unter anderem auf diese Gütesiegel, um sicherzustellen, dass es sich beim Angebot tatsächlich um Ökostrom handelt:
- Grüner-Strom-Label
- OK-power-Siegel
- Ökostrom-Zertifizierungen nach Standard EE01 oder Standard EE02
- Ökostrom-Zertifizierung des TÜV Süd.
Übrigens kann Ökostrom günstiger sein als herkömmlicher Strom. Im Jahr 2023 wurden noch 54 Prozent der deutschen Haushalte mit Strom aus erneuerbaren Energien beliefert; 2024 waren es bereits 60 Prozent (Quelle: Monitoringbericht 2025).
Verwechseln Sie Ökostromtarife jedoch nicht mit Klimaschutztarifen. Diese beliefern Sie mit Strom aus herkömmlichen Energiequellen, wobei der Anbieter als Ausgleich für den CO2-Ausstoß in Umweltprojekte investiert.
Online-Stromtarife
Auf dem Strommarkt finden Sie Online-Verträge, die komplett digital abgewickelt werden. Dazu gehören etwa die Anmeldung und Stromzählermeldungen. Ihre Rechnungen erhalten Sie ebenfalls per E-Mail. Zur Begleichung verlangt der Lieferant für gewöhnlich eine Einzugsermächtigung.
Durch den geringeren Personalaufwand können die Stromversorger ihre Online-Tarife in der Regel günstiger anbieten als herkömmliche Verträge. Mitunter bieten sie geringere Service-Leistungen als vergleichbare Angebote. Die Kommunikation beschränkt sich so häufig auf E-Mails und Formulare.
Stromtarife mit Mehr- oder Minderverbrauchsaufschlag
Derartige Stromtarife sind nur dann zu empfehlen, wenn Sie Ihren Stromverbrauch genau kalkulieren können, andernfalls müssen Sie mit Mehrkosten rechnen.
Bei diesem Tarif werden Ober- und Untergrenzen für die Menge des verbrauchten Stroms festgelegt. Liegen sie außerhalb der Mehr- oder Minderverbrauchsgrenzen, werden Preisaufschläge fällig und die Prämien steigen.
kWh-Pakettarife
Bei diesen Pakettarifen kaufen Sie eine bestimmte Menge an Strom für einen festgelegten Zeitraum. Daher sollten auch Stromkundinnen und Stromkunden mit einem Pakettarif ihren Stromverbrauch genau einschätzen:
- Verbrauchen Sie weniger bekommen Sie kein Geld zurückerstattet.
- Verbrauchen Sie mehr, wird für den Extra-Strom ein hoher Preis berechnet.
Kalkulieren Sie nicht exakt, zahlen Sie also in beiden Fällen zu viel für Ihren Strom.
Dynamische Stromtarife
Bei dynamischen Stromtarifen ändert sich der Strompreis meist fortlaufend – Sie zahlen immer den Preis, der gerade an der Strombörse EPEX Spot verlangt wird. Ob Sie dabei sparen, hängt primär davon ab, wann Sie Ihren Strom nutzen. An Wochenenden, in der Nacht und werktags zur Mittagszeit fallen die Preise für gewöhnlich. Es handelt sich dabei um die Zeiten, in denen weniger Strom für die Industrie benötigt wird oder Energie aus erneuerbaren Quellen wie der Solarenergie erzeugt werden kann.
Um einen dynamischen Tarif abzuschließen, benötigen Sie ein als Smart Meter bezeichnetes intelligentes Messsystem (iMSys). Dies ist eine Art Stromzähler, der es dem Stromanbieter ermöglicht, Ihren Stromverbrauch viertelstündlich zum aktuellen Preis abzurechnen.
Weitere Stromtarife im Vergleich
Neben den genannten Tarifarten finden Sie mitunter weitere Varianten. Dazu zählen diese Tarife:
- Stromverträge ohne Grundgebühr stellen Ihnen nur den tatsächlichen Verbrauch in Rechnung. Eine Grundgebühr zahlen Sie nicht. Der Preis pro Kilowattstunde liegt dabei höher als üblich. Derartige Angebote lohnen sich deshalb meist nur bei einem geringen Stromverbrauch, etwa zur Versorgung einer Gartenlaube.
- Autostromverträge für E-Autos sind seit 2024 einheitlich geregelt und stellen eine Alternative zum Nachtstrom dar, da sie meist keine Zeitbindung beinhalten. Auch ein separater Stromzähler ist nicht mehr in jedem Fall erforderlich. Da Ladestationen als Großverbraucher zählen, können Sie durch ein reduziertes Netzentgelt von weiteren Ersparnissen profitieren.
- Spezialtarife für Heizstrom können die Einsparung von Stromkosten ermöglichen, sofern Sie mit einer Wärmepumpe oder einer Nachtspeicherheizung heizen. Entsprechende Tarife sind meist verhältnismäßig günstig. Verfügen Sie über zwei Stromzähler, können Sie für Ihren Heizstrom einen anderen Anbieter wählen als für Ihren Haushaltsstrom.
Durchschnittlicher Stromverbrauch nach Haushaltsgröße
Beim Stromvergleich auf Kündigungsfrist achten
Damit der Anbieterwechsel reibungslos verläuft, ist es wichtig, den derzeitigen Stromtarif rechtzeitig zu kündigen. Die Kündigungsfristen unterscheiden sich dabei je nach Anbieter und Tarifart:
Einen Grundversorgungsvertrag können Sie jederzeit innerhalb von zwei Wochen kündigen.
Haben Sie mit dem Grundversorger einen Vertrag außerhalb der Grundversorgung oder einen regulären Vertrag mit einem anderen Stromanbieter, gibt es Unterschiede zwischen Verträgen, die vor und nach dem 1. März 2022 abgeschlossen worden sind. Bei allen Verträgen beträgt die Mindestlaufzeit des Vertrags maximal zwei Jahre, oft auch nur ein Jahr. Am Ende der Vertragslaufzeit haben Sie ein reguläres Kündigungsrecht.
Vertragsabschluss vor dem 1. März 2022:
- Die Kündigungsfrist beträgt maximal drei Monate zum Ende der Laufzeit.
- Kündigen Sie nicht rechtzeitig, wird der Vertrag stillschweigend um weitere 12 Monate verlängert.
Vertragsabschluss nach dem 1. März 2022:
- Die Kündigungsfrist beträgt maximal einen Monat zum Ende der Laufzeit.
- Nach Verstreichen der Erstlaufzeit beträgt die Verlängerung je einen Monat. Sie können dann also mit maximal einmonatiger Frist kündigen und einen Stromwechsel vornehmen.
Mehr dazu finden Sie in den Tarifdetails Ihres Vertrags.
Sonderkündigungsrecht bei Strompreiserhöhung und Umzug
Sie haben ein Sonderkündigungsrecht, wenn Ihr Stromanbieter die Vertragsbedingungen einseitig ändert oder er Sie nach einem Umzug nicht mehr zu denselben Konditionen beliefern kann – das besagt § 41 Absatz 5 des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG).
- Bei Lieferschwierigkeiten aufgrund Ihres Umzugs beläuft sich die Kündigungsfrist auf maximal sechs Wochen.
- Wenn Ihr Anbieter den Strompreis erhöht, können Sie Ihren Stromvertrag fristlos kündigen. Nach der Preiserhöhung haben Sie in der Regel zwei Wochen Zeit, die Kündigung vorzunehmen.
Mitunter lohnt sich ein Stromvergleich sogar bei einer Preissenkung, denn möglicherweise ist Ihr Anbieter nach wie vor teurer als günstigere Alternativen. Berufen Sie sich im Kündigungsschreiben auf die Preisanpassung und Ihr Sonderkündigungsrecht.
Damit Sie einen Beleg über die fristgerechte Kündigung haben, ist es ratsam, diese per Einschreiben zu versenden und einen Beleg aufzubewahren.
Kostenlose Musterkündigungen zum Download
Mit unseren kostenlosen Vorlagen erstellen Sie Ihr Kündigungsschreiben in wenigen Minuten – einfach das Formular ausfüllen, ausdrucken und per Einschreiben verschicken.
Tipps zum Vergleich der Stromanbieter beim Umzug
Ein Umzug kann eine gute Gelegenheit sein, die Stromtarife zu vergleichen und zu einem günstigeren Anbieter zu wechseln. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn Ihr derzeitiger Versorger Sie am neuen Wohnort nicht mehr zu gleichen Preisen mit Strom beliefern kann, denn dann haben Sie ein Sonderkündigungsrecht. So gehen Sie vor:
- Kündigungsrecht und Fristen: Prüfen Sie, ob Sie Ihren Stromvertrag regulär kündigen können oder ob Sie ein Sonderkündigungsrecht haben, weil Ihr derzeitiger Anbieter am neuen Wohnort nicht zu denselben Konditionen versorgen kann.
- Stromvergleich: Vergleichen Sie die Angebote günstiger Anbieter an Ihrer neuen Adresse.
- Wechsel beantragen: Beantragen Sie den Anbieterwechsel und stimmen Sie den Zeitpunkt des Wechsels auf den Umzugstermin ab.
- Kündigung des bisherigen Stromvertrags: Informieren Sie Ihren derzeitigen Stromanbieter mindestens sechs Wochen im Voraus über den Umzug und kündigen Sie den Vertrag, sobald Sie eine Bestätigung vom neuen Lieferanten erhalten haben.
- Zählerstände übermitteln: Übermitteln Sie den Zählerstand der alten Wohnung zum Tag der Schlüsselübergabe an Ihren bisherigen Anbieter. Den Zählerstand der neuen Wohnung senden Sie dem neuen Lieferanten zu. Halten Sie die Daten auch schriftlich fest beziehungsweise mit Handyfotos fest.
- Neuen Vertrag prüfen: Überprüfen Sie die Konditionen des neuen Stromvertrags auf Richtigkeit. Haben Sie ihn online oder per Telefon abgeschlossen, können Sie den Vertrag innerhalb von 14 Tagen widerrufen und erneut wechseln.
FAQ – häufige Fragen zum Stromvergleich
1. Muss ich für einen Wechsel zu einem anderen Stromanbieter Gebühren zahlen?
Nein, der Wechsel ist kostenfrei. Es ist nicht zulässig, dafür Gebühren zu erheben.
2. Muss ich bei einem Wechsel mit einer Unterbrechung der Stromversorgung rechnen?
Nein. Der Übergang geht nahtlos vonstatten, so dass Sie zu allen Zeiten mit Energie versorgt werden. Laut gesetzlichen Bestimmungen darf es keine Versorgungsunterbrechung geben.
3. Übernimmt mein neuer Anbieter die Kündigung bei meinem alten Stromversorger?
Viele Unternehmen bieten an, die Kündigung in Ihrem Namen zu übernehmen – wenn Sie ihm eine entsprechende Vollmacht geben. Dadurch fallen keine weiteren Gebühren an. Vorab sollten Sie jedoch überprüfen, ob Sie derzeit ein reguläres Kündigungsrecht haben.
Sie müssen Ihrem neuen Anbieter dann gegebenenfalls die Stromzählernummer, den Verbrauch des vergangenen Jahres und Ihre Kundennummer bei dem alten Stromanbieter mitteilen – all diese Daten befinden sich auf Ihrer Stromrechnung.
Möchten Sie nach einem Stromvergleich allerdings von Ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen oder ist die Zeit knapp bemessen, dann empfiehlt es sich, den Vertrag selber zu kündigen.
4. Wann ist der beste Zeitpunkt für den Stromvergleich?
Ein Stromvergleich lohnt sich immer. Der Vergleich ist kostenlos und zeigt Ihnen das Sparpotenzial auf. Den Stromanbieter wechseln müssen Sie schließlich nur, wenn es sich für Sie rentiert.
5. Wechsel in der Mietwohnung – kann ich einen anderen Stromanbieter haben als mein Vermieter?
Ja, Sie können einen eigenen Vertrag abschließen, vorausgesetzt, Sie haben für Ihre Wohnung einen eigenen Stromzähler.
6. Wo befindet sich der Stromzähler?
Befindet sich der Stromzähler nicht direkt in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus, dann ist er bei Mehrfamilienhäusern meist im Treppenhaus oder Keller installiert. Sie können auch den Hauswart oder die Hausverwaltung fragen, wo er sich genau befindet.
7. Was genau ist die Zählernummer?
Jeder Stromzähler hat eine Zählernummer. Diese identifiziert den Stromanschluss gegenüber dem Energielieferanten. Die Zählernummer befindet sich meist in der Nähe des Barcodes. Auch auf der Stromrechnung wird sie angegeben.
8. Wie kann ich meinen Stromverbrauch senken?
Experten gehen davon aus, dass private Haushalte ihren Verbrauch jährlich um 1.000 Kilowattstunden senken können, ohne dabei an Komfort einzubüßen.
Abgeschaltete Geräte verbrauchen beispielsweise Strom – einzelne Spielekonsolen sogar bis zu 13 Watt pro Stunde. Trennen Sie Geräte, die Sie gerade nicht nutzen vom Stromnetz, lohnt sich das langfristig. Auch das Vermeiden der Standby-Funktion von Fernseher, PC & Co. hilft mühelos beim Sparen.
Sinnvoll ist es zudem, Wasser im Wasserkocher (rund 2.000 W) und nicht auf dem Herd (etwa 4.000 W) zu erhitzen, das geht schneller und benötigt nur halb so viel Energie.
Daneben gibt es zahlreiche weitere Möglichkeiten – beispielsweise, sich beim Neukauf eines Elektrogeräts für eine teurere Variante mit den Energieeffienzlabels A oder B zu entscheiden (vor März 2021 waren es Energieeffizienzklassen A+++ bis A+), denn auf Dauer kann sich der Preis durch einen geringeren Energieverbrauch rentieren.
Mehr erfahren Sie in diesem Beitrag: So können Sie Strom sparen.
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