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Der Energiemix in Deutschland

Der Energiemix setzt sich aus mehreren Energiearten zusammen

Seit der Fukushima-Katastrophe in Japan können Sie ein erhebliches Ansteigen der Diskussionen um die Kernkraft zum einen und um den Energiemix in Deutschland zum anderen feststellen.

Unter der Bezeichnung Energiemix können Sie sich Folgendes vorstellen. Einerseits wird bei Staaten damit die Verwendung unterschiedlicher Energieformen zur Versorgung von Haushalten, Unternehmen und allen weiteren Verbrauchern bezeichnet. Der Energiemix setzt sich aus mehreren Energiearten zusammen. Betrachtet man eine einzelne Energieart im Zusammenhang mit der Aufrechterhaltung einer Versorgungssicherheit, so wird schnell deutlich, dass Lieferausfälle, Preisschwankungen oder weitere Komplikationen wie Kraftwerksexplosionen die allgemeine Stromversorgung beeinträchtigen oder sogar unmöglich machen können.

Beim Energiemix zeigt sich der Vorteil, dass es keine absolute Abhängigkeit von einer Energiequelle gibt.

Konzentriert man sich beispielsweise auf Erdgas oder Erdöl als einzige Energiequelle und dazu noch von einem Lieferanten, kann ein Lieferausfall schnell zu Versorgungsengpässen führen. Dieses Szenario ist aufgrund des Stopps russischer Gaslieferungen durch die Ukraine oder der Bürgerkriegsereignisse in Libyen mehr als nur vorstellbar. Die Entscheidung für einen Energiemix ist für einen Staat von existenzieller Bedeutung. Sie können als Energiemix auch die Lieferung von Energie durch einen bestimmten Stromkonzern beziehungsweise Energieversorger ausdrücken. Bei Ihrem Energieversorger erfahren Sie konkret, welchen Mix an Energie Ihr Versorger konkret für Sie bereitstellt oder bei anderer Tarifwahl bereitstellen könnte.

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Zukünftige Versorgungssicherheit liegt in den Händen des Staates

Sie können bei den einzelnen Ländern der Europäischen Union eine sehr unterschiedliche Energieversorgung feststellen.

Der Energiemix in Deutschland wird wie in den anderen Ländern nach eigenen nationalen Gesichtspunkten festgelegt. Jedes Land ist für die Energieversorgung ihrer Verbraucher selbst verantwortlich. Gleichwohl hätten Lieferengpässe an Energie oder längere Stromausfälle auch für die umliegenden Staaten Auswirkungen. Denn wenn das Land selbst den Strom nicht bereitstellen kann, kommt er aus den Nachbarländern. In Deutschland erfolgt die Energieversorgung zum einen aus verschiedenen fossilen Quellen.

Im Jahr 2010 setzten sich fossile Energiequellen aus Erdöl (33,5 Prozent), Erdgas (21,7 Prozent) und Kohle (22,9 Prozent) zusammen.

Fossile Brennstoffe nehmen dabei innerhalb der Energieversorgung eine Schlüsselstellung ein. Die anderen im Energiemix vertretenen Energiequellen stammen aus Atomenergie (etwa 20 Prozent) und der erneuerbaren Energie (etwa 10 Prozent). Wenn Sie sich den Energiemix anderer Staaten betrachten, kann es eine ganz andere Gewichtung geben. Beispielsweise gibt es in Österreich und Italien keine Atomstromerzeugung, was einen Strombezug aus Atomenergie nicht ausschließt. In Frankreich spielt die Atomenergie eine außerordentlich große Rolle. Hier werden 80 Prozent des Bedarfs in Atomkraftwerken hergestellt. Für Deutschland ist vorgesehen, dass sich der Energiemix zugunsten der erneuerbaren Energien verändert. Zumindest soll dadurch der Anteil der Kernenergie verringert werden.

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