Stromkostenvergleich
Warum lohnt sich ein Stromkostenvergleich 2026?
Mit einem Wechsel des Stromanbieters können Verbraucherinnen und Verbraucher steigende Stromkosten vermeiden oder reduzieren. Seit 2022 ist der Strommarkt von teils gravierenden Preisschwankungen geprägt. Laut dem BDEW – einem Interessenverband der deutschen Strom- und Energiebranche – erreichte der Strompreis so bis zu 70 Cent pro Kilowattstunde und betrug im April 2026 im Schnitt 37 ct/kWh (Bezugsgröße: 3.500 kWh pro Jahr). Insgesamt ist der Strompreis somit weiter gesunken. Zahlreiche Versorger gewähren zudem attraktive Boni.
Im April 2026 waren je nach Wohnort Tarife ab rund 24 Cent pro Kilowattstunde erhältlich (Quelle: Stromvergleich auf Tarifcheck.de, Stand: 23. April 2026). So ergibt sich je nach Tarif, Anbieter und Standort ein Sparpotenzial von bis zu 850,00 Euro jährlich. Der Stromkostenvergleich schlüsselt die Konditionen und Leistungen der verschiedenen Anbieter transparent auf. Auf diese Weise finden Sie mit wenigen Klicks einen passenden Stromanbieter in Ihrer Region.
So funktioniert der Stromkostenvergleich
Mit dem kostenlosen Strompreisrechner finden Sie schnell einen passenden Tarif:
- Postleitzahl und Jahresverbrauch angeben.
- Ergebnisse auf Wunsch filtern.
- Einen passenden Tarif finden.
- Anbieterwechsel direkt online beantragen.
Damit der Wechsel Ihres Stromanbieters schnell und reibungslos erfolgt, prüfen Sie bitte vorab die Kündigungsfrist Ihres derzeitigen Stromtarifs.
Sonderkündigungsrecht bei Preiserhöhungen
Gemäß § 41 Absatz 5 des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) haben Sie ein Sonderkündigungsrecht, wenn der Versorger die Vertragsbedingungen ohne Ihre Zustimmung ändert.
Erhöht Ihr Stromanbieter den Strompreis, können Sie bis zum Inkrafttreten der Preisänderung kündigen. Der Stromrechner hilft in diesem Fall, schnell einen passenden Anbieter zu finden und den Wechsel zum neuen Versorger direkt über das Vergleichsportal auf Tarifcheck.de zu beantragen.
Ein Tipp: Bei kurzen Kündigungsfristen ist es ratsam, die Kündigung selbst vorzunehmen, statt den neuen Anbieter mit der Kündigung zu beauftragen.
Wie finde ich einen günstigen Tarif im Stromkostenvergleich?
Die Strompreise setzen sich aus verschiedenen Strompreisbestandteilen zusammen. Der Strompreisvergleich auf Tarifcheck.de schlüsselt alle relevanten Preisdetails transparent für Sie auf:
Beispiele für günstige Stromtarife
Die folgende Tabelle zeigt die Boni und Preise von Beispieltarifen für Haushalte in 24103 Kiel mit einem jährlichen Stromverbrauch von 2.500 Kilowattstunden:
| Tarif | Arbeitspreis | Grundpreis pro Monat |
Möglicher Bonus (inkl. Sofort- und Neukundenbonus) |
⌀ Monatlicher Abschlag im 1. Jahr |
| PlusStrom GRÜNFAIR | 24,01 ct/kWh | 13,99 € | 165,00 € | 50,25 € |
| eprimoStrom PrimaKlima 18 | 27,91 ct/kWh | 17,87 € | 269,00 € | 53,56 € |
| E.ON ÖkoStrom Extra 12 | 28,12 ct/kWh | 15,90 € | 244,00 € | 54,17 € |
| Vattenfall ÖkoStrom12 | 29,00 ct/kWh | 15,90 € | 259,00 € | 54,73 € |
| NaturWerke Naturstrom Premium classic | 25,17 ct/kWh | 13,13 € | - | 65,57 € |
Quelle: Stromkostenvergleich auf Tarifcheck.de
Details: Wohnort: 24103 Kiel, Jahresverbrauch: 2.500 Kilowattstunden, private Nutzung, max. 12 Monate Laufzeit, Kündigungsfrist: maximal einen Monat, Preisgarantie: mindestens Preisfixierung, Dauer der Preisgarantie: mindestens 12 Monate, geschätzter Abschlag inklusive Boni (z. B. Neukundenbonus und Sofortbonus), Stand: 23. April 2026.
Worauf ist beim Vergleich der Stromtarife noch zu achten?
Neben den Preisen sind beim Vergleich der Stromanbieter weitere Kriterien wichtig, damit der Tarif auch langfristig günstig bleibt:
Gut zu wissen: Unterschiede zwischen Preisgarantie und Preisfixierung
Häufig wird anstelle einer Preisgarantie eine Preisfixierung vereinbart, die feste Beträge für Grundpreis, Beschaffungs- und Vertriebskosten sowie Netzentgelte garantiert, nicht aber für Steuern und Umlagen. Kommt es etwa zu Erhöhungen der staatlichen Steuern oder Umlagen, kann der Versorger diese Mehrkosten je nach Tarif auch innerhalb der Laufzeit an die Haushalte weitergeben und den Strompreis erhöhen.
Vor dem Stromkostenvergleich: Verbrauch richtig einschätzen
Für die Berechnung der Stromkosten Ihres Tarifs ist im Vergleich die Angabe des Jahresverbrauchs notwendig. Der Stromverbrauch hängt von verschiedenen Faktoren ab. Neben der Größe des Hauses oder der Wohnung entscheidet insbesondere die Haushaltsgröße über den Verbrauch. Die folgenden Durchschnittswerte geben Ihnen eine Orientierung zur Einschätzung des Jahresverbrauchs:
| Haushalt | Jährlicher Verbrauch in Kilowattstunden |
| 1 Person | 1.500 |
| 2 Personen | 2.500 |
| 3 Personen | 3.500 |
| 4 Personen | 4.250 |
Wie hoch ist der ideale Stromverbrauch?
Die stark gestiegenen Strompreise bewegen viele Haushalte dazu, Strom zu sparen und den Verbrauch zu reduzieren. Diese Übersicht gibt ein paar Anhaltspunkte.
| Haushalt | Idealwerte – jährlicher Verbrauch in Kilowattstunden |
| 1 Person | 800 bis 1.300 |
| 2 Personen | 1.300 bis 2.100 |
| 3 Personen | 1.700 bis 2.600 |
| 4 Personen | 1.900 bis 2.900 |
So berechnen Sie die jährlichen Stromkosten
Arbeitspreis, Grundpreis, Boni und der erwartete Jahresverbrauch entscheiden über die Höhe der Stromkosten. Mit der folgenden Formel berechnen Sie die ungefähren Jahresstromkosten einfach selbst:
Beispiel: Ein Haushalt verbraucht pro Jahr etwa 2.500 kWh. Der Stromtarif beinhaltet einen Arbeitspreis von 26 Cent pro Kilowattstunde sowie einen jährlichen Grundpreis von 150 Euro. Der Stromanbieter gewährt zudem einen Neukundenbonus in Höhe von 100 Euro. Daraus ergibt sich diese Berechnung der jährlichen Stromkosten:
Stromkostenvergleich nach Jahresverbrauch: Grundversorgung oder alternativer Anbieter?
Grundversorgungstarife sind häufig teurer als Angebote von alternativen Stromversorgern. Das belegt der Monitoringbericht 2025 von Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt:
Auch 2026 sind alternative Anbieter oft günstiger. Die folgende Tabelle zeigt die Stromkosten von Beispieltarifen für Haushalte verschiedener Größen im Raum 24103 Kiel im Vergleich zum örtlichen Grundversorgungstarif.
| Haushalt | Jahresverbrauch | Grundversorgung | Alternativtarif inkl. Boni |
| 1 Person | 1.500 kWh |
669,20 € pro Jahr Tarif: Stadtwerke Kiel Strom Basis |
425,80 € im ersten Jahr Tarif: Tchibo Energy ÖkoStrom12 |
| 2 Personen | 2.500 kWh |
1.034,93 € pro Jahr Tarif: Stadtwerke Kiel Strom Basis |
602,95 € im ersten Jahr Tarif: PlusStrom GRÜNFAIR |
| 3 Personen | 3.500 kWh |
1.400,67 € pro Jahr Tarif: Stadtwerke Kiel Strom Basis |
839,59 € im ersten Jahr Tarif: eprimoStrom PrimaKlima 18 |
| 4 Personen | 4.250 kWh |
1.674,97 € pro Jahr Tarif: Stadtwerke Kiel Strom Basis |
1.060,30 € im ersten Jahr Tarif: Grünwelt Energie Strom Easy 12 |
Quelle: Stromkostenvergleich auf Tarifcheck.de
Details: Wohnort: 24103 Kiel, private Nutzung, max. 12 Monate Laufzeit, Kündigungsfrist: maximal einen Monat, Preisgarantie: mindestens Preisfixierung, Dauer der Preisgarantie: mindestens 12 Monate, geschätzter Abschlag inklusive Boni (z. B. Neukundenbonus und Sofortbonus), Stand: 23. April 2026.
Wichtige Unterschiede zwischen den Stromanbietern
Laut Monitoringbericht 2025 von Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt sind in Deutschland über 1.000 Stromlieferanten tätig. Dabei können sich die Konditionen und Leistungen der Versorger stark unterscheiden.
Die Versorgung von Privathaushalten und kleingewerblichen Stromverbrauchern erfolgt über die regionalen Niederspannungsnetze. Diese gehören oft lokalen Stromanbietern oder Stadtwerken, welche in der Regel für die Grundversorgung zuständig sind. Auch stellen sie sicher, dass keine Versorgungslücken entstehen, beispielsweise im Falle eines Anbieterwechsels.
Alternativ können Haushalte Strom von überregionalen Anbietern beziehen. So haben private Verbraucherinnen und Verbraucher laut Monitoringbericht 2025 die Wahl zwischen durchschnittlich 139 Anbietern. Ein Stromkostenvergleich hilft dabei, einen transparenten Überblick über die Konditionen der verschiedenen Versorger zu erhalten.
Die Art des Stromversorgers kann sich auf die Tarifpreise auswirken. Das liegt auch an den Netznutzungsentgelten. Die Fernübertragungsnetze für die überregionale Stromversorgung befinden sich im Besitz der vier großen Netzbetreiber Amprion, TenneT, TransnetBW und 50Hertz. Nutzt der Stromanbieter eines dieser Netze, muss er Netznutzungsgebühren an den jeweiligen Betreiber entrichten und gibt diese an die Haushalte weiter.
Dies bedeutet jedoch nicht, dass nur Kundinnen und Kunden überregionaler Stromlieferanten von Strompreiserhöhungen betroffen sind oder überregionale Anbieter teuer sein müssen. Auch Grundversorgungstarife sind häufig von Strompreisschwankungen betroffen. Ein Stromkostenvergleich kann sich daher lohnen und hilft bei der Suche nach einem passenden Tarif zu günstigen Konditionen.
Verschiedene Arten von Stromtarifen
Genau wie der Stromanbieter beeinflusst auch der gewählte Tarif den Strompreis. Neben der Art des Stromtarifs spielen auch Ihr Stromverbrauch sowie Ihr Wohnort eine Rolle bei der Preisbildung.
Tarife der Grundversorgung
Haben Sie noch nie einen Anbieterwechsel beantragt, erhalten Sie Ihren Strom automatisch vom lokalen Grundversorger. Oft handelt es sich dabei um die lokalen Stadtwerke.
Verglichen mit überregionalen Stromanbietern zeichneten sich Grundversorgungstarife in der Vergangenheit durch höhere Preise aus, die jedoch nur geringen Schwankungen unterlagen. Laut Monitoringbericht 2025 waren Grundversorgungstarife auch im April 2025 im Schnitt deutlich teurer als die Verträge alternativer Versorger.
Dabei können sich die Stromkosten regional stark unterscheiden. Ein Stromkostenvergleich kann also sinnvoll sein, um die Grundversorgung mit anderen Angeboten zu vergleichen.
Zweiwöchige Kündigungsfrist in der Grundversorgung
Die Kündigungsfrist von Grundversorgungstarifen beträgt nach § 20 Abs. 1 StromGVV grundsätzlich zwei Wochen. Werden Sie mit Strom aus der Grundversorgung beliefert und wollen den Stromanbieter wechseln, benötigen Sie kein Sonderkündigungsrecht. Sie können Ihren Vertrag dann einfach regulär kündigen und zu einem günstigeren Anbieter wechseln.
Ökostromtarife
Auch Ökostrom kann günstig sein. Je nach Anbieter und Standort sind Ökostromtarife mitunter sogar günstiger als herkömmliche Stromtarife.
Achten Sie bei der Wahl Ihres Tarifs auf Gütesiegel für Ökostrom. Dazu gehören etwa diese Siegel und Zertifikate:
Diese Gütesiegel und Zertifizierungen stellen sicher, dass der Strom tatsächlich durch Sonnen- beziehungsweise Windenergie oder Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt wurde.
Von Ökostromtarifen zu unterscheiden sind Klimaschutztarife. Diese beinhalten die Lieferung von Strom aus herkömmlichen Quellen. Die Stromanbieter investieren jedoch in Klima- und Umweltschutzprojekte, um den CO2-Ausstoß zu kompensieren.
Spezialtarife für E-Autos und Wärmepumpen
Einige Stromlieferanten bieten attraktive Spezialtarife für die Versorgung von Wallboxen und Ladestationen an. Vereinzelt sind auch Nachtstromtarife verfügbar. Diese werden jedoch nicht länger staatlich gefördert und nicht zur gewerblichen Nutzung angeboten.
Wer mit Wärmepumpen oder Nachtspeicherheizungen heizt, kann ebenfalls von Nachtstrom oder Spezialtarifen profitieren. Im April 2025 betrug der durchschnittliche Brutto-Strompreis für Wärmepumpen 31,70 Cent pro Kilowattstunde, bei separaten Messstellen lag er noch niedriger bei 27,44 ct/kWh (Quelle: Monitoringbericht 2025).
Um Kosten zu sparen, können Sie den Strom für Ladestation und Wallbox oder Ihren Heizstrom von separaten Stromanbietern beziehen. Es muss sich dabei also nicht um den Lieferanten handeln, von dem Sie Ihren Haushaltsstrom beziehen. Dazu benötigen Sie lediglich zwei Stromzähler.
Stromtarife ohne Grundgebühr
Einige Stromlieferanten bieten Tarife ohne Grundgebühr an. Sie zahlen also nur für den verbrauchten Strom. Der Preis pro Kilowattstunde ist zumeist deutlich höher als bei herkömmlichen Tarifen. Daher eignen sich diese Stromtarife für gewöhnlich nur bei einem geringen Stromverbrauch, etwa bei der Versorgung von Zweitunterkünften oder Ferienwohnsitzen.
Mehr- / Minderverbrauchsaufschlag und kWh-Pakete
Stromtarife mit Mehr- und Minderverbrauchsaufschlag sowie kWh-Pakettarife eignen sich für Verbraucherinnen und Verbraucher, die ihren jährlichen Stromverbrauch genau einschätzen können. Die Kalkulation des Verbrauchs sollte möglichst exakt sein, andernfalls können hohe Stromkosten entstehen.
Tarife mit einem kWh-Paket beinhalten ein festes Kontingent an Kilowattstunden für eine bestimmte Laufzeit. Für die vereinbarten Kilowattstunden müssen Sie auch dann aufkommen, wenn Sie weniger Strom benötigen. Verbrauchen Sie mehr als vereinbart, zahlen Sie mitunter einen hohen Aufpreis.
Mit Stromtarifen mit einem Mehr- und Minderverbrauchsaufschlag beziehen Sie ebenfalls eine zuvor vereinbarte Menge Strom. Dabei gelten bestimmte Verbrauchsgrenzen, die erreicht werden müssen. Ist Ihr Stromverbrauch zu hoch oder zu niedrig, erhöht sich der Preis pro Kilowattstunde.
Stromkosten von Haushaltsgeräten berechnen
Verbrauchen Sie deutlich mehr Strom als in den Tabellen aufgeführt, kann es sinnvoll sein, die Energieeffizienz Ihrer Haushaltsgeräte zu prüfen.
Auch in unserem Ratgeber Strom sparen – einfache Tipps für den Alltag
finden Sie zahlreiche Infos.
Formel zur Berechnung der Stromkosten
Nach dem Stromkostenvergleich – Anbieter wechseln
Mit dem Strompreisvergleich auf Tarifcheck.de können Sie Ihren Stromanbieterwechsel ohne Mehrkosten einfach online beantragen und jährlich bis zu 850,00 Euro sparen. Die Stromversorgung ist während der gesamten Dauer des Wechsels gesetzlich garantiert.
Bitte beachten Sie vor dem Anbieterwechsel die Kündigungsfristen. Außerhalb der Grundversorgung betragen die Vertragslaufzeiten üblicherweise zwölf Monate bis maximal zwei Jahre. Bei Verträgen, die vor März 2022 abgeschlossen worden sind, beträgt die Kündigungsfrist zum Ende der Laufzeit höchstens drei Monate. Wird sie nicht wahrgenommen, wird der Stromvertrag automatisch um ein weiteres Jahr verlängert. Verträge, die nach Februar 2022 abgeschlossen worden sind, haben eine Kündigungsfrist von höchstens einem Monat zum Ende der Erstlaufzeit und sind anschließend zu einem beliebigen Zeitpunkt mit einem Monat Vorlaufzeit kündbar.
Haben Sie etwa aufgrund einer Strompreiserhöhung ein Sonderkündigungsrecht, müssen Sie dieses in der Regel innerhalb von zwei Wochen geltend machen.
Einige Stromanbieter übernehmen für Sie die Kündigung beim derzeitigen Versorger. Läuft die Frist in Kürze ab, kündigen Sie am besten selbst per Einschreiben. So stellen Sie sicher, dass die Kündigung den bisherigen Anbieter fristgerecht erreicht.
FAQ – häufige Fragen zum Stromkostenvergleich
1. Was ist bei Bonuszahlungen wichtig?
2. Was sind Ursachen eines hohen Stromverbrauchs?
3. Entstehen für Stromkostenvergleich und Anbieterwechsel Gebühren?
4. Wie kann ich meinen Stromverbrauch selbst berechnen?
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