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Stromverbrauch berechnen – so ermitteln Sie den Verbrauch Ihrer Geräte in Watt
- Der jährliche Stromverbrauch von Elektrogeräten in Kilowattstunden lässt sich mit dieser Formel einfach selbst berechnen: Wattleistung x Stunden pro Tag x Anzahl der Tage im Jahr / 1.000.
- Mit unserem kostenlosen Verbrauchsrechner ermitteln Sie den Jahresstromverbrauch sowie die durchschnittlichen Stromkosten einfach per Klick.
- Wie viel Strom Sie verbrauchen, hängt von der Energieeffizienz einzelner Elektrogeräte, der Anzahl der im Haushalt lebenden Personen sowie der Wohnfläche ab.
- Wird mit Strom geheizt oder das Warmwasser elektrisch erwärmt, sind die Stromkosten entsprechend höher.
- Einsparungen lassen sich bereits durch den Austausch alter Elektrogeräte mit einem erhöhten Stromverbrauch realisieren.
- Möchten Sie Ihre Stromkosten senken, vergleichen Sie auf Tarifcheck.de einfach kostenlos und unverbindlich Tarife zahlreicher Anbieter und sparen durch einen Wechsel jährlich bis zu 850 Euro.
Stromverbrauch einzelner Geräte berechnen und Strom sparen
Energieverbraucher wie Fernseher, PC, Waschmaschine und Wäschetrockner sowie Kühl- und Gefrierschrank können die Stromkosten deutlich erhöhen. Mithilfe des kostenlosen Stromkostenrechners berechnen Sie mit wenigen Klicks den Stromverbrauch Ihrer Elektrogeräte und identifizieren zuverlässig die größten Stromfresser. So geht’s:
- Verbrauch in Watt: Geben Sie die Wattleistung des Gerätes an.
- Nutzungswerte: Tragen Sie ein, wie viele Stunden das Gerät täglich in Betrieb ist und und an wie vielen Tagen im Jahr.
- Stromverbrauch und Stromkosten: Entnehmen Sie Ihrem Stromvertrag oder der Stromrechnung den Arbeitspreis Ihres Tarifs in Cent pro Kilowattstunde (kWh). Der Rechner zeigt Ihnen umgehend den Jahresstromverbrauch und die jährlichen Stromkosten des Gerätes.
Stromkostenrechner
Was kostet eine Kilowattstunde Strom 2026?
Laut Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. (BDEW) kostete eine Kilowattstunde Strom im Januar 2026 durchschnittlich 37,3 Cent inklusive anteilig enthaltenem Grundpreis.
Im kostenlosen und unverbindlichen Strompreisvergleich auf Tarifcheck.de finden Sie Stromtarife jedoch bereits zu Arbeitspreisen ab rund 25 Cent pro Kilowattstunde oder weniger – je nach Wohnort und Anbieter (Quelle: Vergleichsrechner auf Tarifcheck.de, Stand: 2. März 2026). Ein Vergleich kann deshalb sinnvoll sein: Durch einen Anbieterwechsel können Sie womöglich von einer Ersparnis von bis zu 850,00 Euro im Jahr profitieren. Günstige Tarife im direkten Vergleich bietet der Stromkostenvergleich auf Tarifcheck.de.
Formel: Stromverbrauch einzelner Geräte selbst berechnen
Für die Berechnung des Stromverbrauchs haben Sie verschiedene Möglichkeiten. Ein Strommessgerät ist eine Option zur Ermittlung des Stromverbrauchs verschiedener (ineffizienter) Geräte. Der Strommesser wird zwischen die Steckdose und das Elektrogerät gesteckt und misst die tatsächliche Leistungsaufnahme von Föhn, Fernseher, Waschmaschine oder PC – während der Nutzung und im Stand-by-Modus. Solche Messgeräte können Sie sich gegen eine Gebühr bei den Verbraucherzentralen ausleihen.
Alternativ können Sie den Stromverbrauch einzelner Haushaltsgeräte einfach selbst berechnen. Dafür sind die Nutzungsdauer und der Verbrauch des Geräts entscheidend. Angaben zum Verbrauch der Haushaltsgeräte finden Sie beim Hersteller, im mitgelieferten Handbuch, auf der Verpackung oder auch auf dem Gerät selbst.
Mit dieser Formel berechnen Sie den Verbrauch einzelner Elektrogeräte:
- Wattleistung des Gerätes x Betriebsstunden pro Tag x Anzahl der Nutzungstage im Jahr / 1.000 = Jahresstromverbrauch in Kilowattstunden (kWh)
Mit dieser Rechenformel ermitteln Sie zusätzlich die jährlichen Stromkosten (Arbeitspreis) einzelner Elektrogeräte:
- Jahresstromverbrauch in Kilowattstunden (kWh) x Arbeitspreis in Euro = jährliche Stromkosten in Euro
Die Wattzahl (W) beziffert die elektrische Leistung und gibt an, welche elektrische Arbeit das Gerät verrichtet. Im Kontext des Stromverbrauchs ist für gewöhnlich von Wattstunden (Wh) und Kilowattstunden (kWh) die Rede. Hat beispielsweise ein Gefrierschrank eine Leistung von 40 Watt, verbraucht er in einer Stunde 40 Wattstunden (Wh) oder 0,04 Kilowattstunden (kWh) an Energie.
Bedenken Sie, dass der tatsächliche Verbrauch von Ihrer Berechnung abweichen kann. Elektrotechnik kann etwa im Stand-by-Modus zusätzliche Energie verbrauchen. Diese können Sie mit einem Messgerät erfassen, während sich die Berechnungsformel lediglich auf Herstellerangaben und Ihr geschätztes Nutzungsverhalten stützt.
Beispielrechnung: Stromverbrauch eines Kühlschranks berechnen
Ein Beispiel für einen durchgängig genutzten Kühlschrank mit einer Leistung von 20 Watt bei einem Arbeitspreis von 30 Cent pro Kilowattstunde:
- Jährlicher Stromverbrauch: 20 Watt x 24 Stunden x 365 Tage = 175.200 Wattstunden / 1.000 = 175,2 Kilowattstunden.
- Jährliche Stromkosten: 175,2 Kilowattstunden x 0,30 € = 52,56 €.
Beispielrechnung: Stromverbrauch eines PC berechnen
In diesem Beispiel werden der Jahresverbrauch sowie die jährlichen Stromkosten eines PCs mit einer Leistung von 30 Watt berechnet, der an fünf Tagen pro Woche (rund 260 Tage im Jahr) jeweils etwa 4 Stunden in Betrieb ist. Der Arbeitspreis des Stromtarifs beträgt im gesamten Zeitraum 35 Cent pro Kilowattstunde.
- Jährlicher Stromverbrauch: 30 Watt x 4 Stunden x 260 Tage = 31.200 Wattstunden / 1.000 = 31,2 Kilowattstunden.
- Jährliche Stromkosten: 31,2 Kilowattstunden x 0,35 € = 10,92 €.
Bei Elektrogeräten auf die Energieeffizienzklasse achten
Kennen Sie den Stromverbrauch der Elektrogeräte in Ihrem Haushalt, ist es einfacher, gezielt Strom zu sparen: beispielsweise durch die Reduzierung der Nutzungsdauer oder zukünftig durch die Neuanschaffung energieeffizienter Geräte.
Einige Haushaltsgeräte wie Kühlschränke, Wäschetrockner & Co. können echte Stromfresser sein. Ein Austausch verbrauchsstarker Geräte zur Senkung der Energiekosten könnte sich deshalb langfristig lohnen. Achten Sie bei Neuanschaffungen am besten darauf, nur Geräte mit einer guten Energieeffizienzklasse zu kaufen.
Die meisten Elektrogeräte werden in die Effizienzklassen A bis G eingeteilt, wobei A die effizienteste Klasse darstellt. Für einige Gerätegruppen gilt jedoch noch die Einteilung des alten EU-Energielabels in die Klassen A+++ bis D.
| Gerätegruppe | Energieeffizienzklassen |
| Belüftungsanlagen | A+ bis G |
| Heizgeräte für einzelne Räume | A++ bis G |
| Backöfen und Herde | A+++ bis D |
| Dunstabzugshauben | A+++ bis D |
| Klimaanlagen | A+++ bis D |
| Fernsehgeräte | A bis G |
| Geschirrspüler | A bis G |
| Gefrier- und Kühlschränke | A bis G |
| Lampen und Leuchtmittel | A bis G |
| Smartphones und Tablets | A bis G |
| Waschmaschinen und Wäschetrockner | A bis G |
Welche Geräte haben den höchsten Stromverbrauch?
Zu den größten Stromverbrauchern zählen insbesondere alte Elektrogeräte. Ferner benötigen folgende Geräte für gewöhnlich den meisten Strom:
- Multimediageräte wie Fernseher und Audiogeräte
- Gefrier- und Kühlschränke
- Geräte zur Warmwasserbereitung
- Waschmaschine und Wäschetrockner
- Kochplatten und Backofen
- Lampen und Leuchtmittel
- Geschirrspüler und sonstige Elektrotechnik
Gesamten Stromverbrauch im Haushalt berechnen
Den Stromverbrauch in Ihrem Haushalt können Sie Ihrer Stromrechnung entnehmen. Der Jahresverbrauch wird auf der Jahresabrechnung angezeigt. Den täglichen Verbrauch lesen Sie zudem bei Bedarf an Ihrem Stromzähler ab.
Alternativ können Sie den geschätzten Stromverbrauch Ihres Haushalts mit dieser Formel berechnen:
- (Wohnfläche in Quadratmetern x 9) + (Personenanzahl im Haushalt x 200) + (Anzahl großer Elektrogeräte x 200) = geschätzter Jahresverbrauch in kWh
Zu den Großgeräten, die in der Berechnung berücksichtigt werden, zählen etwa Fernseher, Wäschetrockner, Waschmaschine und Kühlschränke.
Haben Sie Zugang zu Ihrem Stromzähler, können Sie auf Basis der Zählerstände Ihren tatsächlichen Stromverbrauch ermitteln:
- Wöchentlicher Verbrauch in kWh x 52 = Jahresstromverbrauch in kWh
- Täglicher Verbrauch in kWh x 365 = Jahresstromverbrauch in kWh
Beachten Sie dabei, dass Ihr Stromverbrauch etwa täglich oder saisonal schwanken kann. Im Winter ist der Verbrauch beispielsweise häufig höher, insbesondere, wenn Sie mit Strom heizen.
Verbrauchen Sie zu viel Strom?
Sind Sie nicht sicher, ob Ihr Stromverbrauch zu hoch ist, dann hilft ein Blick in den alle zwei Jahre veröffentlichten Stromspiegel der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online. Die dortigen Durchschnittswerte basieren auf den Verbraucherdaten von Haushalten in Deutschland. Die Verbrauchswerte werden dabei nach der Haushaltsgröße sowie der Art des Wohngebäudes und der Warmwasserbereitung unterteilt.
| Warmwasser | Haushaltsgröße | Geringer Verbrauch | Mittlerer Verbrauch | Hoher Verbrauch |
| Ohne Strom | 1 Person | ≤ 900 kWh | ≤ 1.500 kWh | ≤ 2.000 kWh oder mehr |
| Ohne Strom | 2 Personen | ≤ 1.500 kWh | ≤ 2.400 kWh | ≤ 3.000 kWh oder mehr |
| Ohne Strom | 3 Personen | ≤ 1.900 kWh | ≤ 3.000 kWh | ≤ 3.700 kWh oder mehr |
| Ohne Strom | 4 Personen | ≤ 2.000 kWh | ≤ 3.400 kWh | ≤ 4.100 kWh oder mehr |
| Ohne Strom | ab 5 Personen | ≤ 2.400 kWh | ≤ 4.000 kWh | ≤ 5.000 kWh oder mehr |
| Mit Strom | 1 Person | ≤ 1.200 kWh | ≤ 2.000 kWh | ≤ 2.700 kWh oder mehr |
| Mit Strom | 2 Personen | ≤ 2.000 kWh | ≤ 3.200 kWh | ≤ 4.000 kWh oder mehr |
| Mit Strom | 3 Personen | ≤ 2.800 kWh | ≤ 4.500 kWh | ≤ 5.500 kWh oder mehr |
| Mit Strom | 4 Personen | ≤ 3.000 kWh | ≤ 4.900 kWh | ≤ 6.000 kWh oder mehr |
| Mit Strom | ab 5 Personen | ≤ 3.700 kWh | ≤ 6.500 kWh | ≤ 8.000 kWh oder mehr |
Quelle: stromspiegel.de, Stand: Mai 2025
| Warmwasser | Haushaltsgröße | Geringer Verbrauch | Mittlerer Verbrauch | Sehr hoher Verbrauch |
| Ohne Strom | 1 Person | ≤ 1.500 kWh | ≤ 2.400 kWh | ≤ 3.000 kWh oder mehr |
| Ohne Strom | 2 Personen | ≤ 2.200 kWh | ≤ 3.300 kWh | ≤ 4.000 kWh oder mehr |
| Ohne Strom | 3 Personen | ≤ 2.800 kWh | ≤ 4.000 kWh | ≤ 5.000 kWh oder mehr |
| Ohne Strom | 4 Personen | ≤ 3.100 kWh | ≤ 4.500 kWh | ≤ 5.600 kWh oder mehr |
| Ohne Strom | ab 5 Personen | ≤ 3.600 kWh | ≤ 5.500 kWh | ≤ 7.000 kWh oder mehr |
| Mit Strom | 1 Person | ≤ 1.600 kWh | ≤ 2.900 kWh | ≤ 4.000 kWh oder mehr |
| Mit Strom | 2 Personen | ≤ 2.500 kWh | ≤ 4.000 kWh | ≤ 5.500 kWh oder mehr |
| Mit Strom | 3 Personen | ≤ 3.400 kWh | ≤ 5.100 kWh | ≤ 7.000 kWh oder mehr |
| Mit Strom | 4 Personen | ≤ 3.700 kWh | ≤ 6.000 kWh | ≤ 7.900 kWh oder mehr |
| Mit Strom | ab 5 Personen | ≤ 4.600 kWh | ≤ 7.400 kWh | ≤ 10.000 kWh oder mehr |
Quelle: stromspiegel.de, Stand: Mai 2025
Mit einem geringen Verbrauch ist Ihr Strombedarf niedriger als der von vergleichbaren Haushalten. Mit mittleren Verbrauchswerten gehören Sie zum Durchschnitt, während Sie mit einem hohen Stromverbrauch mehr verbrauchen als 50 bis 85 Prozent der Referenzhaushalte.
Ein Tipp: Kennen Sie Ihren tatsächlichen Verbrauch in kWh pro Jahr, dann können Sie auch Ihre monatlichen Abschlagszahlungen bei Ihrem Anbieter entsprechend anpassen und vermeiden eine Nachzahlung am Jahresende.
Verbrauch reduzieren – Tipps zum Sparen von Energiekosten
Nicht immer ist es möglich, alte Elektrogeräte mit einer schlechten Energieeffizienzklasse gegen neuere, energieeffizientere Modelle auszutauschen oder den Gebrauch einzuschränken.
Ihren Stromverbrauch können Sie jedoch auch mit kleineren Maßnahmen reduzieren:
- Schalten Sie vorübergehend nicht genutzte Geräte ab und vermeiden Sie den Stand-by-Modus. Mit einer Zeitschaltuhr schalten sich nicht benötigte Elektrogeräte über Nacht automatisch ab. Eine abschaltbare Steckdosenleiste ist für die Einsparung von Energiekosten ebenfalls hilfreich.
- Trennen Sie bereits vollständig geladene Geräte wie Smartphones oder Notebooks von der Stromversorgung, da die Ladegeräte dennoch Strom ziehen.
- Nutzen Sie Energiesparprogramme von Kühlschrank, Waschmaschine oder Geschirrspüler. So sparen Sie zusätzlich zum Strom teils auch noch Wasser.
- Achten Sie auf eine angemessene Wartung und Pflege Ihrer Elektrogeräte. Das regelmäßige Abtauen eines Gefrierschrankes verlängert nicht nur die Lebensdauer, sondern spart auch Energie.
- Passen Sie die Gerätegröße bei Neuanschaffungen Ihrem Bedarf an. Ein Single- oder Zweipersonenhaushalt benötigt einen kleineren Kühlschrank als eine Großfamilie. Gleiches gilt für das Fassungsvermögen der Waschmaschine.
Hier finden Sie weitere Spartipps: Energiespartipps – so können Sie Strom sparen.
Stromtarif wechseln und Kosten senken
Haben Sie Ihren Stromverbrauch berechnet und bereits alle Maßnahmen zum Stromsparen umgesetzt, können Sie mit einem Tarifwechsel zu einem Anbieter mit einem niedrigeren Strompreis weitere Kosten einsparen.
Vergleichen Sie mit dem kostenlosen Stromkostenrechner auf Tarifcheck.de Stromtarife von Versorgern in Ihrer Region und wechseln Sie Ihren Tarif direkt online. Sie finden dabei auch zahlreiche Ökostromtarife und Klimaschutztarife. Ökostrom schont nicht nur die Umwelt, sondern ist häufig günstiger als andere Tarife.
So funktioniert der Stromrechner:
- Postleitzahl und jährlichen Stromverbrauch angeben.
- Angebote nach Wunsch filtern und günstigen Tarif finden.
- Anbieterwechsel ohne Mehrkosten über Tarifcheck.de beantragen und jährlich bis zu 850,00 Euro sparen.
Vor dem Wechsel Kündigungsfristen prüfen
Prüfen Sie, wann Sie Ihren derzeitigen Tarif regulär kündigen können oder ob Ihnen ein Sonderkündigungsrecht zusteht. Eine Sonderkündigung ist gemäß § 41 Absatz 5 des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) etwa in diesen Fällen möglich:
- Wenn Ihr Stromanbieter die Preise erhöht, können Sie innerhalb von zwei Wochen kündigen – auch dann, wenn die Mindestvertragslaufzeit noch nicht verstrichen ist.
- Eine Sonderkündigung ist auch nach einem Umzug möglich, wenn Ihr bisheriger Anbieter Sie am neuen Wohnort nicht mehr zu denselben Konditionen beliefern kann. Die Kündigungsfrist beträgt dann maximal sechs Wochen.
Tipp: Beim Grundversorger beträgt die Kündigungsfrist zwei Wochen. Die Grundversorgung ist häufig teurer als vergleichbare Tarife. Ein Wechsel könnte sich daher lohnen.
Auf Wunsch übernimmt der neue Anbieter oftmals die Kündigung bei Ihrem bisherigen Stromversorger. Möchten Sie von Ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen oder ist die Kündigungsfrist sehr kurz bemessen, ist es ratsam, die Kündigung selbst schriftlich per Einschreiben vorzunehmen. Behalten Sie dabei stets eine Kopie des Kündigungsschreibens.
Mit unseren kostenlosen Mustervorlagen erstellen Sie Ihr Kündigungsschreiben mit wenigen Klicks:
FAQ – häufige Fragen zum Stromverbrauch
1. Wie ermittle ich den Stromverbrauch einzelner Geräte?
Stromfresser in Ihrem Haushalt ermitteln Sie am einfachsten anhand eines Strommessgeräts. Haben Sie dieses Gerät nicht zur Hand, können Sie den Stromverbrauch eines Geräts auch anhand folgender Berechnung ermitteln: Multiplizieren Sie die auf Ihrem Gerät angegebene Wattleistung mit der Anzahl der Stunden, während der Sie das Gerät täglich nutzen. Teilen Sie das Ergebnis durch 1.000, erhalten Sie den Stromverbrauch in Kilowattstunden. Den Jahresverbrauch ermitteln Sie, indem Sie diese Zahl mit der Anzahl der Tage multiplizieren, an denen dieses Gerät innerhalb eines Jahres gebraucht wird.
2. Wie funktioniert der Tarifvergleich auf Tarifcheck.de?
Der Stromkostenrechner auf Tarifcheck.de ist kostenfrei und unverbindlich. Geben Sie einfach Ihren jährlichen Stromverbrauch und Ihre Postleitzahl in den Rechner ein und ermitteln Sie günstige Tarife von Anbietern in Ihrer Region. Durch passende Voreinstellungen zu Vertragslaufzeit, Kündigungsfrist oder Abschlagszahlung werden Ihnen geeignete Tarife vorgeschlagen.
3. Entstehen bei einem Wechsel des Stromanbieters Kosten oder Gebühren?
Nein, der Gesetzgeber hat bestimmt, dass bei einem Anbieterwechsel keine Gebühren erhoben werden dürfen.
4. Entsteht bei einem Anbieterwechsel eine Versorgungslücke?
Nein, beim Stromanbieterwechsel darf in Ihrem Haushalt keine Versorgungslücke entstehen.
5. Wann ist der beste Zeitpunkt für einen Tarifvergleich?
Ein Vergleich lohnt sich immer, denn der Online-Stromvergleich erfolgt sekundenschnell. Wissen Sie, wie hoch der Stromverbrauch in Ihrem Haushalt ist, dann vergleichen Sie einfach regelmäßig die Preise. Prüfen Sie, ob Sie zeitnah von Ihrem regulären Kündigungsrecht Gebrauch machen können oder Ihnen ein Sonderkündigungsrecht zusteht und wechseln Sie anschließend zu einem günstigeren Anbieter.
6. Worin unterscheiden sich Arbeitspreis und Grundpreis?
Der Strompreis und die monatliche Abschlagszahlung setzen sich primär aus dem Arbeits- und dem Grundpreis zusammen. Beide Preise enthalten verschiedene Kostenbestandteile, die Ihnen der Stromanbieter in Rechnung stellt.
- Arbeitspreis: Hierbei handelt es sich um den Preis, den Sie für jede verbrauchte Kilowattstunde Strom bezahlen. Er enthält die Vertriebs- und Beschaffungskosten des Stromanbieters sowie die Kosten für Netzentgelte, Steuern, Umlagen und Abgaben. Je mehr Strom Sie verbrauchen, desto mehr zahlen Sie. Bei einem hohen Verbrauch kann daher ein Tarif mit einem niedrigen Arbeitspreis ratsam sein, auch wenn bei diesem der Grundpreis womöglich höher ausfällt.
- Grundpreis: Beim Grundpreis handelt es sich um eine Art Grundgebühr, die der Stromversorger für die Bereitstellung des Stromanschlusses, des Stromzählers und Leistungen wie die Rechnungserstellung erhebt. Er ist unabhängig von Ihrem tatsächlichen Verbrauch. Benötigen Sie nur wenig Strom, kann die Wahl eines Stromtarifs mit einem geringen Grundpreis trotz eines höheren Arbeitspreises sinnvoll sein, wenn Sie dadurch von einer größeren Ersparnis profitieren.
Energieexperte Raffael Comitz
Raffael ist seit 2022 Teil des Tarifcheck.de-Teams. Er bereichert unsere Redaktion mit seinem großen Wissensschatz zu den Themen Strom, Gas, Energiesparen sowie nachhaltigem Ressourcenverbrauch. Mehr über unser Team.
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