4,9 / 5 Sternen
Basierend auf 3.216 Bewertungen
- Willkommensbonus
- Günstige Ökostromtarife
- Bis zu 850,00 € im Jahr sparen
- Hohes Sparpotenzial
Stromanbieter
- In Deutschland sind über 1.300 Stromanbieter tätig (Quelle: Statista.com).
- Je nach Region können Haushalte laut Monitoringbericht 2025 von Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt zwischen 139 Stromlieferanten wählen.
- Im April 2026 sank der jährliche Durchschnittspreis für 3.500 Kilowattstunden Haushaltsstrom laut Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. (BDEW) auf 37 Cent pro Kilowattstunde.
- Es finden sich im Mai 2026 jedoch günstigere Stromtarife ab rund 24 Cent pro Kilowattstunde oder weniger (Quelle: Vergleichsrechner auf Tarifcheck.de).
- Verbraucherinnen und Verbraucher, die nicht aktiv nach Alternativen suchen, erhalten ihren Strom automatisch vom oft teureren Grundversorger.
- Zahlreiche Energieversorger gewähren beim Anbieterwechsel attraktive Boni.
- Auf Tarifcheck.de vergleichen Sie die Angebote vieler Stromanbieter kostenlos sowie unverbindlich und beantragen den Anbieterwechsel einfach online – ohne Mehrkosten.
Stromanbieter – Wie günstig ist Strom 2026?
Seit dem Jahr 2000 stiegen die Strompreise in Deutschland kontinuierlich und erreichten 2023 und 2024 ein Rekordhoch. Inzwischen haben sich die Strompreise wieder entspannt.
Der durchschnittliche Preis für 3.500 Kilowattstunden Haushaltsstrom ist laut dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. (BDEW) 2026 auf 37 Cent pro Kilowattstunde gesunken. Im Jahr 2025 kostete eine Kilowattstunde durchschnittlich noch 39,3 Cent. 2024 belief sich der Durchschnittspreis auf 40,2 Cent. Im Mai 2026 sind jedoch günstigere Stromtarife ab rund 24 Cent pro Kilowattstunde oder weniger erhältlich (Quelle: Vergleichsrechner auf Tarifcheck.de).
Die Preissenkungen gehen teils auf die gesunkenen Kosten der Stromanbieter für die Beschaffung und den Vertrieb sowie auf subventionierte Netzentgelte zurück (Quelle: BDEW). Nicht jeder Anbieter gibt die gesunkenen Vertriebs- und Einkaufspreise jedoch vollumfänglich an Kundinnen und Kunden weiter – die Preise der Stromanbieter variieren.
Ein Stromvergleich kann sich daher lohnen: Mit dem Tarifrechner finden Sie günstige Tarife verschiedener Stromanbieter und können mit einem Wechsel jährlich bis zu 850,00 Euro sparen.
So funktioniert der Wechsel zum neuen Stromanbieter
Mit dem kostenlosen und unverbindlichen Strompreisvergleich auf Tarifcheck.de vergleichen Sie innerhalb weniger Minuten die Stromtarife zahlreicher Stromlieferanten und können direkt Ihren Wechsel zum günstigeren Anbieter beantragen.
So funktioniert der Vergleich:
- Postleitzahl und jährlichen Stromverbrauch in den Rechner eingeben.
- Tarife vergleichen und filtern, etwa nach Boni und Ökostromanbietern.
- Laufzeit und Kündigungsfrist Ihres derzeitigen Tarifs prüfen.
- Wechsel zum Wunschanbieter einfach online und ohne Mehrkosten beantragen.
- Kundennummer, Zählernummer und MaLo-ID auf Ihrer Stromrechnung ablesen und gemeinsam mit Name sowie Adresse angeben (MaLo-ID ist kurz für Marktlokations-ID. Diese elfstellige Zahl identifiziert den genauen Ort des Energieverbrauchs).
- Antrag auf Richtigkeit prüfen, bestätigen und fertig.
Eine lückenlose Stromversorgung während des gesamten Stromanbieterwechsels ist durch die Ersatzversorgung des örtlichen Grundversorgers sichergestellt. Dafür sorgt § 38 des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG). Versorgungslücken entstehen folglich nicht.
Checkliste: Günstige Stromanbieter finden – was muss ich beachten?
Beim Vergleich der Stromanbieter sind nicht nur der Preis pro Kilowattstunde oder der monatliche Abschlag wichtig. Auch weitere Kriterien sind relevant:
- Art des Stromtarifs: Einige Tarife sind je nach Region und Verbrauch günstiger als andere, sofern weitere Voraussetzungen erfüllt sind. Pakettarife mit einem festen Strompreis für eine vertraglich vereinbarte Strommenge lohnen sich beispielsweise nur dann, wenn Sie Ihren Verbrauch exakt einschätzen können.
- Mindestlaufzeit: Die Mindestvertragslaufzeit beträgt zumeist 12 oder 24 Monate. Mit einer kürzeren Vertragslaufzeit können Sie früher erneut zu einem günstigeren Anbieter wechseln.
- Preisgarantie: Wählen Sie einen Tarif mit Preisgarantie, können Sie sich gegen steigende Strompreise absichern. Sie schützt Sie vor einer Strompreiserhöhung, auch wenn die Börsenpreise für Strom steigen. Die Garantie gilt meist für ein Jahr oder 24 Monate und sollte die gesamte Mindestvertragslaufzeit abdecken. Beachten Sie, dass nur die volle Preisgarantie alle Stromkostenbestandteile einschließt. Die Nettopreisgarantie wiederum schützt Sie nicht vor Steuererhöhungen. Hat Ihr Tarif lediglich eine Preisfixierung, kann der Anbieter neben gestiegenen Steuern auch Erhöhungen weiterer Abgaben und Umlagen an Sie weitergeben.
- Auszahlung von Boni: Sofortboni werden in der Regel innerhalb weniger Wochen oder Monate nach Lieferbeginn gewährt. Boni für Neukundinnen und Neukunden werden zumeist mit der Jahresabrechnung verrechnet. Prüfen Sie, zu welchem Zeitpunkt und unter welchen Bedingungen der Stromanbieter den Bonus gewährt.
Arten von Stromtarifen erklärt
Die Art des Stromtarifs kann die Höhe Ihrer Stromkosten beeinflussen. Die folgenden Faktoren sind bei der Wahl der Tarifart zu beachten:
| Tarifart | Erklärung |
| Grundversorgung |
|
| Ökostromtarife |
|
| Online-Tarife |
|
| Dynamische Stromtarife |
|
| kWh-Pakettarife |
|
| Tarife mit Aufschlag für Mehr- oder Minderverbrauch |
|
Stromanbieter mit Prämie – lohnen sich die Boni?
Zahlreiche Stromanbieter werben neue Kundinnen und Kunden mit attraktiven Boni oder Prämien. Bei einem Stromwechsel bergen diese oft ein Sparpotenzial von mehreren Hundert Euro. Im Stromvergleich auf Tarifcheck.de können Sie daher gezielt nach Bonustarifen suchen.
Es gibt verschiedene Arten von Boni. Dabei verwenden die einzelnen Stromanbieter je unterschiedliche Definitionen für Neukundenbonus, Cashbonus, Sofortbonus oder Sachprämien. Achten Sie insbesondere auf die Auszahlung:
- Zentral bei der Wahl eines Stromanbieters mit Prämie ist der Zeitpunkt der Bonusauszahlung.
- Achten Sie darauf, dass der Bonus nicht erst nach Ende der Vertragslaufzeit ausgezahlt wird, sondern noch im ersten Vertragsjahr. So stellen Sie sicher, dass Sie sich nicht länger als 12 oder gar 24 Monate an einen neuen Anbieter binden.
Der Grund: Nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit von zwölf oder 24 Monaten steigen oftmals die Strompreise. Dies ist für Sie trotz Bonus nicht in allen Fällen rentabel, denn Ihnen entgeht entweder der Bonus oder die Möglichkeit des zeitnahen Wechsels zu einem günstigeren Anbieter, der vielleicht attraktivere Boni und Prämien anbietet.
Wie erkenne ich seriöse Stromanbieter?
Der Vergleichsrechner auf Tarifcheck.de zeigt Ihnen ausschließlich Tarife von seriösen Anbietern, einschließlich zahlreicher Kundenbewertungen. Je nach der individuellen Situation sind folgende Kriterien bei der Wahl des passenden Stromlieferanten relevant:
- Die Kundenzufriedenheit ist hoch.
- Abschlagszahlungen erfolgen monatlich.
- Die Preisgarantie währt mindestens 12 Monate.
- Der Anbieter verlangt keine Kaution.
- Es erfolgt keine Zahlung per Vorauskasse.
- Boni werden innerhalb der Mindestlaufzeit ausgezahlt.
- Es gibt einen persönlichen Kundenservice.
Möglicherweise nicht geeignet sind hingegen Stromanbieter mit einer hohen Beschwerderate, kurzen Preisgarantien bei langen Vertragslaufzeiten oder einer späten Bonusauszahlung. Welcher Anbieter und Tarif sich für Sie eignen, hängt letztlich von Ihren persönlichen Präferenzen hinsichtlich verschiedener Faktoren wie Preis, Kundenservice, Kundenbewertungen und Flexibilität beim Wechsel ab.
Stromanbieter in Deutschland im Überblick
Über 1.300 Stromlieferanten sind in Deutschland tätig (Quelle: Statista.com). Darunter befinden sich zahlreiche regionale Anbieter. Während die Niederspannungsnetze in der Regel im Besitz der Regionalanbieter sind, werden die Fernübertragungsnetze den vier Übertragungsnetzbetreibern 50Hertz, Amprion, TenneT und TransnetBW verwaltet.
Laut Monitoringbericht 2025 von Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt können Haushalte im Schnitt zwischen 139 Stromanbietern wählen. Die lokalen Energieversorgungsunternehmen, etwa die jeweiligen Stadtwerke, agieren dabei häufig als Grundversorger. Sie beliefern die meisten Haushalte in ihrem jeweiligen Netzgebiet mit Strom und gewährleisten die Ersatzversorgung, wenn die Energielieferung durch andere Stromlieferanten nicht zustande kommt.
Städte im Überblick
Städte-Liste aufklappen
| Platzierung | Unternehmen | Marktanteil der inländischen Stromerzeugung in Prozent |
| 1 | RWE | 21,3 |
| 2 | LEAG (Lausitz Energie Bergbau AG) | 20,1 |
| 3 | EnBW (Energie Baden-Württemberg AG) | 6,9 |
| 4 | Uniper | 4,3 |
| 5 | Vattenfall | 2,1 |
Quelle: Monitoringbericht 2025 von Bundeskartellamt und Bundesnetzagentur, Stand: 2024
Beispiele für günstige Stromanbieter
Je nach Wohnort können sich die Strompreise unterscheiden. Verbraucherinnen und Verbraucher, die nicht aktiv nach einem anderen Stromanbieter suchen, erhalten ihren Strom zudem automatisch von den Grundversorgern. Diese sind jedoch mitunter teurer als andere Stromlieferanten. In diesen Fällen kann ein Stromanbieterwechsel sinnvoll sein.
Im Folgenden finden Sie Beispiele für günstige Stromtarife
| Anbieter | Tarif | Arbeitspreis | Grundpreis | ⌀ Abschlag im ersten Jahr (inkl. Boni) |
| Idealenergie | heim premium max | 28,98 Ct./kWh | 109,00 €/Jahr | 66,24 €/Monat |
| NaturWerke | Naturstron Premium classic | 24,84 Ct./kWh | 157,60 €/Jahr | 85,58 €/Monat |
| PlusStrom | Grünfair | 25,05 Ct./kWh | 156,06 €/Jahr | 66,49 €/Monat |
| Tchibo Energy | Tchibo Energy ÖkoStrom12 | 29,10 Ct./kWh | 178,80 €/Jahr | 68,61 €/Monat |
| Plan-B Energy | PBNZE Flow12 | 29,08 Ct./kWh | 170,10 €/Jahr | 67,47 €/Monat |
Quelle: Vergleichsrechner auf Tarifcheck.de
Weitere Details: Wohnort: 24103 Kiel, Jahresverbrauch: 3.500 Kilowattstunden, Tarife mit flexibler Laufzeit nicht berücksichtigt, geschätzter Abschlag inklusive Boni (z. B. Neukundenbonus und Sofortbonus), Stand: 13.05.2026
Beim Grundpreis handelt es sich um eine Art Grundgebühr, die vom Stromanbieter für Leistungen wie die Bereitstellung des Stromzählers und die Rechnungserstellung berechnet wird. Er enthält also fixe Kosten, die vom Verbrauch unabhängig sind. Verbrauchen Sie nur wenig Strom, kann ein Tarif mit einem geringen Grundpreis zu empfehlen sein.
Der Arbeitspreis wiederum beziffert den Preis, den Sie für jede verbrauchte Kilowattstunde Strom zahlen. Er enthält neben der Gewinnspanne und den Kosten für die Beschaffung und den Vertrieb der Energie weitere Bestandteile, die der Stromlieferant nicht beeinflussen kann. Dazu gehören etwa Abgaben, Umlagen und Steuern. Haben Sie einen hohen Stromverbrauch, sollte der Arbeitspreis möglichst gering ausfallen.
Ein Stromtarif kann trotz höherer Grund- und Arbeitspreise im ersten Jahr günstiger sein als andere Angebote. Dies liegt daran, dass einige Anbieter attraktive Boni und Prämien ausschütten. Dazu gehören etwa Sofort- und Neukundenboni. Diese werden meist entweder zu Beginn der Belieferungszeit ausgezahlt oder mit der ersten Jahresabrechnung verrechnet. Achten Sie auf den exakten Zeitpunkt der Ausschüttung, damit Sie sich nicht länger an den Stromanbieter binden müssen als notwendig.
Die Unterschiede zwischen regionalen und überregionalen Stromanbietern
Anders als bundesweit tätige Versorger beliefern regionale Stromanbieter ein lokal begrenztes Gebiet. Dabei handelt es sich häufig um Ökostromanbieter, die mit der regionalen Wirtschaft verflochten sind, einen persönlichen Kundenservice bieten und ihr Angebot gezielt auf die Bedürfnisse vor Ort abstimmen. Kleine Stromanbieter sind oft mit höheren Betriebskosten konfrontiert, weshalb sie mitunter höhere Strompreise verlangen als große Anbieter. Auch kann das Tarifangebot geringer ausfallen.
Überregionale Versorger wiederum bieten in der Regel eine größere Auswahl an Tarifen zu geringeren Preisen an. Besonders günstige Stromtarife werden dabei häufig über Tochterfirmen vertrieben. Mitunter verfügen jedoch auch regionale Anbieter und Stadtwerke über preiswerte Vertriebsmarken. Ein Vergleich kann sich daher lohnen.
Günstigere Tarifpreise bei Tochterfirmen
Insbesondere große Energieversorger vermarkten ihren Strom häufig über weitere Marken und Tochtergesellschaften. Der Grund dafür besteht zumeist in dem Vorhaben, ein möglichst breites Spektrum an Preissegmenten abzudecken. So bieten die Tochtermarken oft Stromtarife zu günstigeren Preisen an als der Mutterkonzern und können neue Kundengruppen erschließen, ohne das Image der Muttermarke zu beeinflussen.
Beispiele für zusammengehörige Stromanbieter:
- E WIE EINFACH und E.ON
- Enpure und Vattenfall
- Eprimo und RWE
- Yello Strom und die EnBW AG
- 123energie und die Pfalzwerke AG
Üblicherweise werden Tochterunternehmen auch zum Vertrieb von Ökostrom gegründet.
Preiserhöhung durch Stromanbieter: Kann ich vorzeitig wechseln?
Gemäß § 41 Absatz 5 des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) haben Sie ein Sonderkündigungsrecht bei einer Preiserhöhung oder einer einseitigen Änderung der Vertragsbedingungen durch Ihren Stromlieferanten.
In diesen Fällen hilft ein Stromvergleich dabei, günstigere Alternativen zu finden. Möchten Sie den Wechsel vornehmen, beachten Sie:
- Das Sonderkündigungsrecht gilt nach der Preiserhöhung meist zwei bis vier Wochen.
- Verschicken Sie die Kündigung per Einschreiben, berufen Sie sich in dem Brief auf Ihr Sonderkündigungsrecht und behalten Sie einen Beleg.
Sparen Sie Zeit mit unserer kostenlosen Mustervorlage:
Sonderkündigung Stromtarif – kostenloses Muster »Tipp: Sie haben auch dann ein Sonderkündigungsrecht, wenn Ihr derzeitiger Stromanbieter Sie nach einem Umzug am neuen Wohnort nicht mehr zu denselben Konditionen beliefern kann.
Kann ich einen anderen Stromanbieter haben als mein Vermieter?
Nicht immer hat der Vermieter einen Anreiz, einen günstigeren Stromanbieter zu suchen – insbesondere wenn er nicht an den Stromkosten beteiligt ist. Sie können jedoch selbst etwas tun, wenn Ihnen die Nebenkosten zu hoch erscheinen:
- Anbieterwechsel bei eigenem Stromzähler möglich: Haben Sie in Ihrer Wohnung einen eigenen Stromzähler, dann können Sie per Stromvergleich lokale Preise überprüfen und gegebenenfalls zu einem Unternehmen mit einem Tarif Ihrer Wahl wechseln.
- Betriebskostenspiegel-Vergleich bei gemeinschaftlichen Anschlüssen: Hat Ihre Wohnung keinen eigenen Stromzähler, empfiehlt es sich, den lokalen Betriebskostenspiegel einzusehen. Dieser wird von den jeweiligen Städten veröffentlicht und gibt Auskunft über durchschnittliche Stromkosten vor Ort und andere Nebenkosten wie Abwasserentsorgung, Wohngebäudeversicherung oder Haftpflichtversicherung. Ist die eigene Stromrechnung höher als im Ortsdurchschnitt, könnte man verschiedene Stromtarife vergleichen und dem Vermieter günstige Angebote vorlegen.
-
Bei Nebenkosten gilt das Wirtschaftlichkeitsprinzip: Das heißt, der Vermieter ist dazu verpflichtet, einen günstigen, jedoch nicht den billigsten, Stromversorger zu wählen. Entscheidet sich der Vermieter für ein besonders teures Unternehmen, muss er die Angemessenheit des Preises nachweisen.
Teuer
undgünstig
sind allerdings nicht genau definiert. Keinesfalls sollte man die Zahlung der Stromrechnung verweigern, da sonst die Kündigung der Wohnung droht. Ein Stromanbietervergleich kann sich deshalb lohnen, um dem Vermieter Alternativen vorzuschlagen.
FAQ – häufige Fragen zu Stromanbietern
1. Wie berechnen die Stromanbieter die Preise?
Der Strompreis wird von zahlreichen Faktoren beeinflusst. Zu den grundlegenden Komponenten zählen der Grundpreis sowie der Arbeitspreis pro Kilowattstunde.
Die Stromanbieter selbst können die Entwicklung des Strompreises jedoch nur bedingt gestalten. Viele Versorger kaufen Strom ein und liefern ihn über die Netze anderer Betreiber. Der Strompreis wird deshalb zusätzlich etwa von Netzentgelten, Umlagen und den Marktpreisen bestimmt.
2. Wie finde ich empfehlenswerte Stromanbieter?
Über den Vergleich von Stromanbietern auf Tarifcheck.de erfahren Sie, wie zufrieden die Kunden verschiedener Energieversorger mit den Leistungen und Tarifen waren. Eine hohe Weiterempfehlungsquote spricht für eine Kundenzufriedenheit. Zusätzlich erfahren Sie in den Kundenbewertungen mehr über die Erfahrungen, die andere Verbraucherinnen und Verbraucher mit dem jeweiligen Anbieter gemacht haben.
Ein paar Tipps: Ein Tarif mit Preisgarantie schützt Sie vor unerwarteten Preiserhöhungen während der Mindestvertragslaufzeit.
Zusätzlich können Boni für Neukunden oder eine einmalige Wechselprämie (Sofortbonus) den Tarifpreis senken. Möchten Sie den Stromanbieter wechseln, dann achten Sie darauf, dass der neue Anbieter die Bonuszahlung innerhalb des ersten Vertragsjahres leistet. Andernfalls müssen Sie sich länger als ein Jahr an den Stromanbieter binden oder auf den Bonus verzichten. Auch hier helfen Kundenbewertungen.
3. Wer kündigt den bestehenden Stromvertrag beim Anbieterwechsel?
Möchten Sie den Stromanbieter wechseln, kann die Kündigung des bisherigen Vertrags auf zwei verschiedenen Wegen erfolgen:
- Der neue Anbieter kündigt den alten Vertrag für Sie oder
- Sie kündigen mit einem Anschreiben selbst. Nutzen Sie dafür bei Bedarf unsere kostenlosen Vorlagen.
Kündigung Stromtarif – kostenloses Muster »
Sonderkündigung Stromtarif – kostenloses Muster »
Soll der neue Stromanbieter die Kündigung für Sie übernehmen, müssen Sie nicht viel tun. Der neue Versorger benötigt lediglich Ihr Einverständnis, Ihre Adresse und die Zählernummer Ihres Stromzählers.
Läuft Ihre Kündigungsfrist bald ab, kündigen Sie jedoch besser selbst. Insbesondere dann, wenn Sie ein Sonderkündigungsrecht geltend machen wollen, bleiben Ihnen dazu lediglich wenige Wochen Zeit. Um sicherzustellen, dass Ihre Kündigung rechtzeitig und nachweisbar eintrifft, versenden Sie sie per Einschreiben mit Rückschein.
4. Kann der Stromanbieter selbst den Vertrag kündigen?
Ja, auch der Anbieter kann den Vertrag über die Stromversorgung kündigen. Dies kommt allerdings selten vor. Die Ursachen für eine Kündigung können etwa eine Insolvenz des Stromanbieters oder Zahlungsrückstände der Verbraucherin oder des Verbrauchers sein.
Vereinzelt können auch die Netzbetreiber dem Anbieter die Nutzung des eigenen Netzes untersagen, sodass dieser die lokale Stromversorgung nicht gewährleisten kann. Die Stromversorgung wird trotz Kündigung dennoch nicht sofort unterbrochen. Mitunter können auch die Grundversorger für eine Ersatzversorgung eintreten.
5. Gibt es spezielle Anbieter für Gewerbestrom?
Ja, es gibt Energieanbieter, die sich auf die Stromversorgung von Unternehmen mit einem hohen Energiebedarf spezialisiert haben. Auch die Tarife der Gewerbestromanbieter können sich preislich deutlich unterscheiden. Ein Anbietervergleich kann sich deshalb auch für Gewerbetreibende und Unternehmen lohnen, die mit günstigen Tarifen Kosten einzusparen möchten.
6. Was muss ich beim Anbieterwechsel aufgrund eines Umzugs beachten?
Wechseln Sie mit dem Wohnort auch Ihren Stromanbieter, weil dieser Sie nicht zu denselben Konditionen an der neuen Adresse beliefern kann, gehen Sie wie folgt vor:
- Prüfen Sie die Verfügbarkeit Ihres derzeitigen Tarifs am neuen Wohnort. Ist die Belieferung ohne Änderungen der Konditionen weiterhin möglich, gelten die vertraglichen Laufzeiten und Kündigungsfristen.
- Vergleichen Sie günstige Stromanbieter an Ihrer neuen Anschrift.
- Beantragen Sie den Wechsel und stimmen Sie ihn zeitlich auf Ihren Umzugstermin ab.
- Warten Sie die Bestätigung ab und kündigen Sie Ihren bisherigen Vertrag. Informieren Sie den derzeitigen Anbieter jedoch mindestens sechs Wochen im Voraus über den Umzug.
- Übermitteln Sie den Zählerstand der alten Wohnung an Ihren bisherigen Versorger. Der neue Stromlieferant sollte zudem die Zählerstände der neuen Adresse erhalten. Notieren Sie sich die Daten zudem schriftlich.
- Prüfen Sie den neuen Stromvertrag gründlich. Wurde er aus der Ferne – etwa per Telefon oder online – abgeschlossen, haben Sie ein Widerrufsrecht von 14 Tagen.
Energieexperte Raffael Comitz
Raffael ist seit 2022 Teil des Tarifcheck.de-Teams. Er bereichert unsere Redaktion mit seinem großen Wissensschatz zu den Themen Strom, Gas, Energiesparen sowie nachhaltigem Ressourcenverbrauch. Mehr über unser Team.
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