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Anwaltskosten in der Rechtsschutzversicherung

Die Anwaltskosten in der Rechtsschutzversicherung
Anwaltskosten: Wichtig zu wissen
  • Anwaltskosten umfassen Honorare und Auslagen, die bei der Inanspruchnahme eines Rechtsbeistands entstehen. Sie machen einen erheblichen Teil der finanziellen Belastung bei rechtlichen Auseinandersetzungen aus.
  • Die Rechtsschutzversicherung deckt in der Regel Anwaltskosten für Beratung, außergerichtliche Einigungen und gerichtliche Verfahren ab. Auch Kosten für Gutachterinnen, Gutachter oder Sachverständige können enthalten sein.
  • Zentral dabei ist, dass die Anwaltskosten für einen Rechtsschutz-Bereich sind, welcher durch den Tarif abgedeckt wird.
  • Die Erstattung der Anwaltskosten hängt von Faktoren wie der Deckungssumme, dem Umfang der Rechtsschutzversicherung, eventueller Selbstbeteiligung und den Tarif-Details ab.

Die TARIFCHECK24 GmbH ist kein Versicherungs­makler/Versicherungs­vermittler. Für die Versicherungs­vermittlung arbeiten wir mit externen Partnern wie CHECK24, der Mr-Money Makler-Bund GmbH und anderen namhaften Partnern aus der Branche zusammen. Der Vertragsabschluss erfolgt nicht über Tarifcheck.de. Weitere Informationen finden Sie hier: Datenschutz.


Was sind Anwaltskosten?

Anwaltskosten beziehen sich auf die Gebühren und Auslagen, die für die Inanspruchnahme von Rechtsanwälten und Rechtsanwältinnen anfallen, sowohl bei außergerichtlicher Beanspruchung als auch bei Fällen vor Gericht. Anwaltskosten umfassen in der Regel das Honorar des Anwalts sowie zusätzliche Ausgaben wie Kopierkosten, Fahrtkosten oder Gerichtskosten.

Anwaltskosten sind von großer Bedeutung, da sie einen finanziellen Aspekt darstellen, der bei rechtlichen Angelegenheiten berücksichtigt werden muss. Sie können erheblich variieren und hängen von Faktoren wie dem Arbeitsaufwand, der Expertise des Anwalts und der Art des Falls ab.


Warum sind Anwaltskosten beim Abschluss der Rechtsschutzversicherung wichtig?

Anwaltskosten spielen in der Rechtsschutzversicherung eine entscheidende Rolle, da sie einen erheblichen Anteil der finanziellen Belastung bei rechtlichen Auseinandersetzungen abdecken können. Die Versicherung übernimmt in der Regel die Kosten für Rechtsberatung, außergerichtliche Verfahren und Prozessführung. Dadurch wird der Zugang zu juristischer Unterstützung erleichtert und mögliche finanzielle Risiken werden minimiert. Die Berücksichtigung von Anwaltskosten in der Rechtsschutzversicherung ist somit von großer Bedeutung, um eine effektive Rechtsverteidigung oder Rechtsdurchsetzung zu gewährleisten.

Dabei gilt: Nicht alle Rechtsschutzversicherungen haben identische Konditionen und der teuerste Tarif ist nicht unbedingt der beste. Achten Sie bei dem Vergleich der Rechtschutz-Tarife bei Bedarf auf die Option der freien Anwaltswahl, nur dann können Sie im Streitfall den Rechtsbeistand Ihres Vertrauens beauftragen. Auch die Inklusion einer Anwaltshotline für schnelle Expertenberatung im Ernstfall kann womöglich hilfreich sein.

Versicherer für Rechtsschutz übernehmen zudem meist nur die Sätze für Anwaltskosten entsprechend der gesetzlichen Gebührenordnung. Ist das der Fall und Sie beauftragen eine Fachkraft, die ein höheres Honorar fordert, müssen Sie die Kosten selbst tragen. Erkundigen Sie sich bei Bedarf vorher, ob Ihre Versicherung die Kosten für den Anwalt oder die Anwältin Ihrer Wahl übernimmt.


Welche Kosten deckt die Rechtsschutzversicherung ab?

Die Versicherung übernimmt verschiedenartige Anwaltskosten. Dazu gehören je nach Tarif die Honorarkosten des Rechtsanwalts für die außergerichtliche Beratung und Vertretung. Auch die Anwaltskosten für gerichtliche Verfahren wie Prozessführung, Zeugenvernehmung und Antragsstellung werden oft übernommen. Darüber hinaus können weitere Kosten wie Gutachterkosten oder Sachverständigenhonorare im Rahmen der Rechtsschutzversicherung abgedeckt sein.

Ein kostenloser Vergleich der Leistungen, Einschränkungen und Kosten hilft bei der Wahl des geeigneten Tarifs.


Wovon hängt die Erstattung der Anwaltskosten ab?

Die Erstattung der Anwaltskosten durch die Rechtsschutzversicherung hängt unter anderem von diesen Faktoren ab:

  • Deckungssumme: Ist der Betrag ausgeschöpft, müssen alle Folgekosten selber erbracht werden.
  • Umfang der Rechtsschutzversicherung: Je nach Versicherungspolice können bestimmte Höchstgrenzen für die Erstattung der Anwaltskosten festgelegt werden.
  • Individuelle Honorarvereinbarungen mit dem Rechtsbeistand: Es ist ratsam, die Versicherungsbedingungen im Detail zu überprüfen und bei Bedarf Rücksprache mit der Versicherungsgesellschaft zu halten, ehe man die Juristin oder den Juristen verbindlich beauftragt.
  • Gewählter Rechtsbereich: In der Sparte Rechtsschutz gibt es verschiedene Bereiche für Verkehrs-Recht, Berufs-Recht, Wohn-Recht und Privat-Recht, die je nach Anbieter unterschiedlich definiert sind. Achten Sie darauf, dass der von Ihnen gewählte Tarif auch das Anliegen abdeckt, für das Sie einen Anwalt benötigen.
  • Beginn des Disputs in Relation zum Vertragsabschluss: Bei bereits laufenden Rechtsstreitigkeiten zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses kann es Einschränkungen geben oder Leistungen können verweigert werden. Zusätzlich gibt es eine Wartezeit, die je nach Rechtsschutzbereich variiert und meist drei Monate oder länger beträgt.

Es ist außerdem wichtig zu beachten, dass eine Rechtsschutzversicherung grundsätzlich keine Erstattung der Anwaltskosten bietet, wenn die Inanspruchnahme des Anwalts oder der Anwältin aufgrund nicht vertragsgemäßer oder fehlerhafter Arbeit erfolgt ist. Vernachlässigt der Jurist oder die Juristin grob die beruflichen Pflichten oder vertritt die Interessen des Versicherungsnehmers nicht angemessen, kann dies zu einer Ablehnung der Kostenübernahme führen.

Suchen Sie sich eine kompetente und zuverlässige Fachkraft! Anwaltskammern können Ihnen dabei helfen. Haben Sie in Ihrem Tarif keine freie Anwaltswahl inkludiert, erhalten Sie einen Anwalt oder eine Anwältin zugeteilt.

Ein weiterer Punkt ist obligatorisch: Anwaltskosten werden von der Rechtsschutzversicherung nicht übernommen, wenn sie aufgrund von vorsätzlichen Straftaten oder grob fahrlässigem Verhalten entstehen.

Selbstbeteiligung bei der Rechtsschutzversicherung

Bei der Rechtsschutzversicherung kann eine Selbstbeteiligung vereinbart sein, bei der der Versicherungsnehmer oder die Versicherungsnehmerin einen bestimmten Betrag der Anwaltskosten selbst tragen muss. Die Höhe der Selbstbeteiligung variiert je nach Versicherungspolice. Sobald die Selbstbeteiligung erreicht ist, übernimmt die Rechtsschutzversicherung die restlichen Anwaltskosten gemäß den Versicherungsbedingungen.

Berücksichtigen Sie die Selbstbeteiligung und die genauen Kostenübernahmebestimmungen der Rechtsschutzversicherung, um eine klare Vorstellung von den finanziellen Auswirkungen bei Inanspruchnahme einer Anwältin oder eines Anwalts zu haben.