Kfz-Versicherung


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KFZ Haftpflichtversicherung

Die Kfz-Haftpflichtversicherung übernimmt Haftung für Schäden, die Versicherte Dritten zufügen.

Das Führen von Fahrzeugen im öffentlichen Straßenverkehr wird vom Gesetzgeber als gefährlich angesehen.

Eine damit verbundene Gefährdungshaftung ist dementsprechend nicht freiwillig. Vielmehr wurde die Kfz-Haftpflichtversicherung zu einer gesetzlichen Pflichtversicherung erhoben. Alle Kraftfahrzeughalterinnen und Kraftfahrzeughalter, die ihre Fahrzeuge im öffentlichen Straßenverkehr benutzen, müssen über eine Kfz-Haftpflichtversicherung verfügen. Bereits bei der Fahrzeugzulassung muss eine Versicherungsbestätigung vorgelegt werden. Da die Zulassungsstellen auf elektronischem Weg mit den Versicherern verbunden sind, werden diese informiert, wenn eine Kfz-Haftpflichtversicherung gekündigt wird und ob danach ein Haftpflichtversicherungsschutz besteht. Die Kfz-Haftpflichtversicherung reguliert dabei alle von Versicherten mit einem Fahrzeug verursachten Personen-, Sach- und Vermögensschäden.

Die Schäden an der eigenen Person oder dem Fahrzeug bleiben von einer Schadensregulierung ausgenommen.

Maßgeblich für den Versicherer ist, dass es sich um ein versichertes Fahrzeug handelt und die Unfallverursacherin oder der Unfallversicherer im Rahmen der Kfz-Haftpflicht berechtigt ist, das Fahrzeug zu fahren. Die Tarifbildung wird dabei von mehreren Faktoren bestimmt. Besonders wichtig ist die Schadenfreiheitsklasse, die angibt, wie lange eine Person schadenfrei gefahren ist. Je höher dabei die Schadenfreiheitsklasse ist, desto günstiger ist der Beitrag. Auswirkungen auf die Preisbildung haben neben anderen Faktoren auch Fahrzeugtyp oder Zulassungsbezirk.

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Beendigung eines Vertrages durch Versicherer und Versicherte

Kfz-Haftpflichtversicherungsverträge werden im Normalfall für ein Jahr abgeschlossen.

Eine Verlängerung um ein weiteres Jahr erfolgt stillschweigend, wenn keiner der Vertragspartner ein Kündigungsrecht in Anspruch nimmt. Für eine Vertragsbeendigung gibt viele Gründe. Einer davon ist der Wegfall des versicherten Risikos.

Das ist dann der Fall, wenn ein Fahrzeug einen Totalschaden erleidet oder verkauft wird.

Auch die Stilllegung von Fahrzeugen führt nach mindestens 18 Monaten zur Beendigung der bis dahin geltenden Ruheversicherung. Der Versicherer kann außerordentlich kündigen, wenn Versicherungsprämien nicht vereinbarungsgemäß gezahlt wurden oder wenn der / die Versicherte der arglistigen Täuschung überführt wurde. Ein Sonderkündigungsrecht haben Versicherungsnehmer(innen), wenn die Beiträge erhöht werden oder ein Schadensfall auftritt. Im Versicherungsvertragsgesetz ist die Kündigung bei Prämienerhöhung (§ 40 VVG) ausdrücklich geregelt. Die Versicherungsnehmerin oder der Versicherungsnehmer hat nach Zugang des Schreibens zur Prämienerhöhung eine Kündigungsfrist von vier Wochen. Bereits gezahlte Beiträge müssen Versicherer bei einer Kündigung erstatten. Dieses Sonderkündigungsrecht gilt dabei nicht, wenn der Gesetzgeber für die Prämienerhöhung die Verantwortung trägt - beispielsweise wenn der Gesetzgeber die Versicherungssteuer erhöht. In Deutschland besteht laut Pflichtversicherungsgesetz trotz Kündigung einer Kfz-Haftpflichtversicherung eine Nachhaftung der Haftpflichtversicherer bis zu einem Monat.

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