VORSORGE Finanzieller Schutz für den Ernstfall
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Steuerliche Behandlung der Berufsunfähigkeitsversicherung

Eine gute private Berufsunfähigkeitsversicherung wendet im Ernstfall finanzielle Notlagen ab.

Ist man berufstätig und bestreitet mit dem Gehalt den eigenen Lebensunterhalt und den der Familie, empfehlen Expertinnen und Experten den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Dies gilt insbesondere für Berufsanfängerinnen und Berufsanfänger, die mindestens fünf Jahre berufstätig sein müssen, damit sie einen Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente haben.

Auch wenn Berufsanfängerinnen und Berufsanfänger mit dem Beginn ihres Beschäftigungsverhältnisses sofort Beiträge in die gesetzlichen Sozialsysteme einzahlen, müssen sie für einen gesetzlichen Rentenanspruch aufgrund von Unfall oder Erkrankung mehrere Jahre Beiträge gezahlt haben. Zudem kann man den Lebensstandard in der Regel auch mit Erhalt einer Erwerbsminderungsrente nicht halten, da man im jeden Fall weniger als 40 Prozent des letzten Nettoeinkommens erhält – und oft sogar noch weniger.

Wird man erwerbsunfähig, muss man für eine Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung die Bedingungen für eine Erwerbsminderungsrente erfüllen.

Man muss damit rechnen, ohne die Möglichkeit der Anwendung einer Berufsschutzregelung auf eine andere Tätigkeit verwiesen zu werden. Wer täglich noch sechs Stunden oder mehr arbeiten kann, erhält keine Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung.

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Mit der BU finanzielle Risiken absichern

Um sich gegen Berufsunfähigkeit abzusichern und im Ernstfall etwaige Einnahmen aus der Erwerbsminderungsrente aufzustocken, lohnt sich der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung.

Eine gute private Berufsunfähigkeitsversicherung wendet finanzielle Risiken zu eigenen Gunsten ab. Es reicht in der Regel aus, wenn man den bisherigen Beruf nicht mehr ausüben kann. Die Versteuerung von Renten erfolgt seit der letzten Steuerreform ab dem Jahr 2009 unter Bezugnahme des Ertragsanteils. Versicherte können die Kosten für die private Berufsunfähigkeitsversicherung als Sonderausgaben von der Steuer absetzen – unter der Voraussetzung, dass die Beträge unter der Steuerfreigrenze liegen. Anwendbare Steuerfreibeträge verringern eine mögliche Steuerbelastung.


BU-Rente gehört zum steuerpflichtigen Einkommen

Bezieht man eine private Rente aus der Berufsunfähigkeitsversicherung, gehört diese zu den steuerpflichtigen Einkünften.

Wie hoch eine Besteuerung der Rente ausfällt, ist zum einen abhängig von dem persönlichen Steuersatz. Zum anderen wird auch die Quelle berücksichtigt, aus der die Rente fließt. Der Gesetzgeber bezeichnet die Rentenzahlungen aus privaten Berufsunfähigkeits- und Erwerbsunfähigkeitsversicherungen als abgekürzte Leibrenten, die mit ihrem jeweiligen Ertragsanteil zu versteuern sind. Die Höhe des Prozentsatzes ist von der jeweiligen Rentendauer abhängig. Bezieht man die Rente nur für eine kurze Zeit, ist der Anteil der BU-Rente geringer, der zu Ihrem steuerpflichtigen Einkommen gehört.

Je nach Laufzeit einer Berufsunfähigkeitsrente fallen unterschiedliche steuerpflichtige Ertragsanteile an.

Bei einer Laufzeit von fünf Jahren beträgt der Steuersatz sieben Prozent. Bei einem Rentenbezug von zwanzig Jahren liegt der zu versteuernde Ertragsanteil bei 21 Prozent. Von diesem zu versteuernden Betrag wird der Grundfreibetrag noch abgezogen. Ist man berufsunfähig und erhält eine Rente, deren jährliche Gesamtsumme eine geltende Steuerfreigrenze nicht übersteigt, ist der Bezug der Berufsunfähigkeitsrente immer steuerfrei. Im Jahr 2018 liegt der Grundfreibetrag für Ledige bei 9.000 Euro und bei zusammenveranlagten, verheirateten Personen bei 18.000 Euro.

Im Gegenzug führen zusätzliche Einkünfte dazu, dass der Ertragsanteil der BU-Rente mit dem gleichen Steuersatz wie das zu versteuernde Einkommen besteuert wird.

Erhält man aus der betrieblichen Altersvorsorge eine Rente und die hierbei eingezahlten Beiträge waren steuerfrei, sind die Ertragsanteile voll zu versteuern. Die BU-Renten aus der Basisversorgung, darunter die Rürup-Rente und deutsche Rentenversicherung, sind mit einem Besteuerungsanteil zu versteuern. Dieser Anteil steigt jährlich, sodass er 2040 bei 100 Prozent liegt. Als Beamtin oder Beamter unter 63 Jahre wird eine Dienstunfähigkeitsrente (Pension) als Arbeitslohn versteuert. Beamtinnen und Beamten auf Probe, die nicht aufgrund eines Dienstunfalls berufsunfähig geworden sind, haben keinen Anspruch auf das Ruhegehalt. Für diesen Zeitraum kann sich der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung von Vorteil erweisen.

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