VORSORGE Finanzieller Schutz für den Ernstfall
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Berufsgruppen in der Berufsunfähigkeitsversicherung

Jede Berufsgruppe birgt ein anderes Risiko.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung springt ein, wenn man durch einen Unfall oder durch eine Krankheit gesundheitlich so eingeschränkt wird, dass man den Beruf nicht mehr ausüben kann.

Die private Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt im Leistungsfall eine monatliche Rente – und zwar bis zum Beginn der Rentenzeit mit 65 beziehungsweise 67 Jahren oder bis zu einem vereinbarten Alter.

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind über die gesetzliche Rentenversicherung gegen eine Erwerbsunfähigkeit abgesichert. Diese Rente alleine reicht aber nicht aus, zudem muss man für den Bezug der Rente zahlreiche Bedingungen erfüllen.

Wenn man nach dem 1. Januar 1961 geboren worden ist und noch mindestens sechs Stunden täglich arbeiten könnte, hat man überhaupt keinen Anspruch auf die Erwerbsminderungsrente.

Bei der staatlichen Versicherung wird dabei erwartet, dass Menschen mit einer Erwerbsminderung jede Tätigkeit annehmen, die gesundheitlich noch zu leisten ist. Dabei ist irrelevant, ob es in geeigneten Branchen Stellen gibt und ob diese denselben Lohn bringen.

Wer nach 1961 geboren worden ist, kann sich durch den Abschluss einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung gegen starke Einkommensverluste absichern. Die Höhe der monatlichen Rentenzahlung wird im Versicherungsvertrag individuell festgelegt.

Für Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, Studierende sowie Berufsanfängerinnen und Berufsanfänger ist der Abschluss einer privaten Berufsunfähigkeitsrente äußert sinnvoll.

Die gesetzliche Rentenversicherung leistet nur, wenn man vor Eintritt der Erwerbsunfähigkeit mindestens fünf Jahren versichert waren und in dieser Zeit – und direkt vor Eintritt der Berufsunfähigkeit – mindestens 36 Monate pflichtgemäße Beiträge gezahlt hat.

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Verbeamtete, selbstständig und freiberuflich Tätige in der Berufsunfähigkeitsversicherung

Berufstätige im Staatsdienst werden erst nach spätestens fünf Jahren verbeamtet.

Bis zu der Ernennung als Beamtin oder Beamter befindet man sich also in einem Vakuum, da man keinerlei Absicherung hat. Zumindest für diese ersten Jahre der Beschäftigung lohnt sich also der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Expertinnen und Experten empfehlen, diese schon während der Ausbildung abzuschließen.

Ist man verbeamtet, steht einem im Falle der Dienstunfähigkeit eine Pension bis zum 65. Lebensjahr zu, die bis zu 75 Prozent der letzten Besoldung beträgt – abhängig davon, wie viele Dienstjahre man bereits geleistet hat. Würde dieser Betrag nicht ausreichen, um den Lebensstandard zu halten, könnte man sich zusätzlich mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung für den Ernstfall absichern.

Selbstständig und freiberuflich arbeitende Menschen, die freiwillig Beiträge der gesetzlichen Rentenversicherung zahlen, sind in derselben Situation wie Angestellte.

Den Minimalschutz der Erwerbsminderungsrente erhalten sie nur, falls durch Krankheit oder Unfall alle beruflichen Betätigungen unmöglich werden. Liegt das individuelle Einkommen über der Beitragsbemessungsgrenze für die gesetzliche Rentenversicherung, ist eine private Absicherung äußerst ratsam. Für Selbstständige, Freiberuflerinnen und Freiberufler greift bei der Berufsunfähigkeit jedoch eine Sonderregel: Kann man die eigene Firma trotz Berufsunfähigkeit erfolgreich weiterführen, wenn bestimmte Tätigkeiten an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter abgegeben werden, erhält man trotz Versicherung keine Rente. In den Augen der Versicherung ist dann keine Berufsunfähigkeit gegeben. Müsste man dagegen aufgrund der Einschränkung erheblich investieren oder starke Umsatzeinbußen in Kauf nehmen, hat man Anspruch auf die Rentenzahlungen.


BU-Beiträge sind abhängig vom ausgeübten Beruf

Die Kosten der Berufsunfähigkeitsversicherung sind auch vom Beruf selbst anhängig: Körperlich und psychisch belastende Berufe bergen ein höheres BU-Risiko.

Bei der Berufsunfähigkeitsversicherung wird jede Berufsgruppe in eine Risikogruppe eingeteilt. Je risikoreicher ein Beruf ist, desto teurer sind die Beiträge. Berufe, die körperliche Arbeit erfordern, bringen ein besonders hohes Risiko mit sich. Darunter fallen zum Beispiel handwerkliche Berufe aller Art.

Nervenkrankheiten und psychische Erkrankungen stellen heutzutage allerdings die häufigste Ursache für Berufsunfähigkeit dar. Neben Erzieherinnen und Erzieher sind auch Lehrerinnen und Lehrer täglichem Stress ausgesetzt, wodurch das Risiko einer schwerwiegenden Erkrankung und einer damit einhergehenden Berufsunfähigkeit steigt.

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