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Variables Darlehen

Die Zinsbindung eines normalen Darlehens kann sehr flexibel gewählt werden und sich auf einen Zeitraum von einigen Monaten oder Jahren erstrecken

Variable Darlehen haben vor allem in Zeiten niedriger Zinsen ihre Vorteile. Kreditnehmer können direkt von günstigen Zinsen des Finanzmarktes profitieren.

Bei diesen Darlehen erfolgt im Gegensatz zum klassischen Tilgungsdarlehen eine Zinsanpassung nicht über einen Zeitraum von mehreren Monaten oder Jahren, sondern sie werden den aktuellen Bedingungen am Markt alle drei Monate angepasst. Variable Darlehen eignen sich daher vor allem für kurzfristige Finanzierungen. Dies kann sowohl eine Finanzierung von Teilbeträgen oder eine optimierte Beimischung zu langfristigen Krediten mit einem festen Sollzinssatz sein. Banken bieten mehrere Kombinationen verschiedener Darlehenstypen an. Eine Baufinanzierung kann daher eine Mischung aus perfekten Konditionen, Flexibilität und Sicherheit sein. Die klassische und oft gewählte Finanzierung beruht auf langen Sollzinsbindungen. Dabei können Kreditnehmer mit der Entscheidung für kurzfristige Zinsbindungen ihre Flexibilität bei der Rückzahlung des Darlehens erhöhen.

Die Zinsbindung eines normalen Darlehens kann sehr flexibel gewählt werden und sich auf einen Zeitraum von einigen Monaten oder Jahren erstrecken. Auf der Grundlage des aktuellen Geldmarktzinssatzes (Euribor) werden die Zinsen angepasst.

Der Euribor Geldmarktzinssatz gilt als der offizielle Zinssatz, der für das Leihen von Geld unter den großen Banken zur Anwendung kommt. Der Leitzinssatz der Europäischen Zentralbank dient dabei als Orientierung. Eine tägliche Veröffentlichung in der Zeitung macht die Zinsanpassungen auch immer nachvollziehbar.

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Zinsschwankungsrisiko - jedoch jederzeit kostenfreie Kündbarkeit

Variable Darlehen sind abhängig von den Zinsschwankungen, was je nach aktueller Marktlage von Vor- oder Nachteil sein kann.

Ein Sinken des Zinsniveaus bedeutet, dass sich die monatliche Belastung verringert. Im umgekehrten Fall des Steigens eines Zinsniveaus erhöhen sich die Belastungen. Bei einem Darlehen mit einem festen Zinssatz besteht diese Gefahr nicht. Dennoch bieten variable Darlehen eine Reihe von Vorteilen. Wer zukünftig mit sinkenden Zinsen rechnet, kann zunächst die variable Finanzierung wählen. Ist der Zinssatz auf ein erhofftes Niveau gesunken, kann auf ein traditionelles Tilgungsdarlehen umgestellt werden, um für längere Zeit niedrige Zinsen zu sichern. Variable Darlehen können jederzeit gekündigt werden. Die Bank verlangt in diesem Fall auch keine Vorfälligkeitsentschädigung, da sie keine entgangenen Zinsgewinne zu beklagen hat. Die Banken bieten als eine Form der variablen Finanzierung Darlehen an, die über eine eingebaute Zinsobergrenze verfügen.

Wenn sich die Zinsen zu stark erhöhen, wird ab der gewählten Zinsobergrenze auf ein klassisches Tilgungsdarlehen mit festem Zinssatz umgestellt.

Der Zeitraum für eine Zinsobergrenze kann dabei zwischen drei und 15 Jahren gewählt werden. Die Zinsanpassung wird in jedem Fall alle drei Monate vorgenommen. Für einen Darlehensnehmer bringt diese Variante Zinssicherheit durch die Zinsobergrenze. Sondertilgungsmöglichkeiten können ebenfalls jederzeit ohne Vorfälligkeitsentschädigung wahrgenommen werden. Von Zinssenkungen der Europäischen Zentralbank (EZB) wird zeitnah profitiert.

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