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Häufige Fragen zum Gasvergleich

Unser Gasvergleich ist unverbindlich und kostenfrei. Wenn Sie Ihren Standort und Ihre Präferenzen in unseren Gasrechner eingeben, erhalten Sie binnen Sekunden passende Gastarife. Auf Wunsch können Sie über Tarifcheck zudem sofort einen neuen Gasvertrag abschließen – selbstverständlich gebührenfrei. Auch Biogas- und Gewerbetarife werden berücksichtigt.
Wechseln Sie den Anbieter, sind vielfach Einsparungen im dreistelligen Eurobereich möglich. Insbesondere die Gaspreise der Grundversorger liegen dabei häufig über denen von anderen lokalen Anbietern. Bei unserem Gasvergleich nehmen hunderte Gasversorger teil, die sich bezüglich Preisen und Gastarifen wesentlich unterscheiden. Viele Unternehmen bieten zudem Sofort- oder Neukundenboni an, mit denen Sie nochmals hunderte Euro sparen können.
Nein, keinesfalls. Der Übergang ist nahtlos, so dass Sie zu allen Zeiten versorgt sind.
Nein. Die Kündigung und der Wechsel verursachen keine zusätzlichen Kosten. Dies ist aus rechtlichen Gründen nicht möglich und bei einem Vertragswechsel nicht zulässig. Unser Gasvergleich ist für Sie selbstverständlich ebenfalls kostenfrei, genauso wie der Vertragsabschluss mit einem Gasanbieter über unsere Webseite.
Wenn Sie Ihrem neuen Unternehmen eine Vollmacht geben, dann übernimmt dieser meist in Ihrem Namen die Kündigung. Ihr neuer Gasanbieter benötigt dafür von Ihnen Angaben zum Gasverbrauch des letzten Jahres, zum aktuellen Gaszählerstand und zu Ihrer Kundennummer bei dem alten Unternehmen – diese Daten befinden sich auf Ihrer Gasrechnung, beziehungsweise können direkt vom Zähler abgelesen werden. Möchten Sie allerdings Ihr Sonderkündigungsrecht nutzen, dann ist es ratsam, die Kündigung selber vorzunehmen.
Ja, Sie erhalten von Ihrem alten Gasversorger eine Endabrechnung; etwaige Vorauszahlungen werden zurückerstattet. Eine Ausnahme ist die Insolvenz eines Anbieters. In diesem Fall sind etwaige Vorauszahlungen fast immer verloren.
In der Regel ist ein Wechsel relativ unkompliziert. Meist übernimmt das neue Unternehmen sogar in Ihrem Namen die Kündigung, wenn Sie ihm eine Vollmacht geben. Wichtig ist, sich über Ihre Kündigunsfristen zu informieren. Auch ist es empfehlenswert, einen Vertrag für zwölf Monate abzuschließen, damit Sie zeitnah wieder nach günstigen Gastarifen suchen und von einem Neukundenbonus profitieren können. Generell ist ein Tarif mit Preisgarantie sinnvoll, denn dann darf der Gasanbieter binnen eines vorab vereinbarten Zeitraums den Gaspreis nicht erhöhen. KWh-Pakete oder Gastarife mit Mehrverbrauchs- und Minderverbrauchsaufschlag sollten vermieden werden, da bei der Über- oder Unterschreitung der vertraglich festgelegten Gasverbrauchsmengen Preisverteuerungen auf Sie zukommen. Zahlen Sie die Gaskosten für ein Jahr im Voraus, erhalten Sie im Insolvenzfall des Unternehmens meist keine Rückerstattung der geleisteten Vorschüsse.
Details zu Ihren Kündigungsfristen finden sich in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) Ihres Gasliefervertrags. Keinesfalls darf die Vertragslaufzeit mehr als 24 Monate betragen. Wird der Vertrag nach deren Ablauf nicht gekündigt, darf er nur je um ein Jahr stillschweigend verlängert werden. Die Kündigungsfrist liegt dabei bei maximal drei Monaten. Normale Grundversorgungsverträge können mit zweiwöchiger Frist gekündigt werden.
Wenn Ihr Gasanbieter "einseitig" die Vertragsbedingungen ändert, können Sie laut § 41 Absatz 3 des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) ohne Frist kündigen und zu einem anderen Unternehmen wechseln. Wenn Ihr Gasversorger beispielsweise die Gaspreise anhebt, haben Sie für eine derartige Sonderkündigung zwei Wochen Zeit. Damit Ihr Schreiben das Unternehmen zeitig erreicht, sollte der Brief per Einschreiben versendet werden, auch sollten Sie sich darin auf Ihr Sonderkündigungsrecht berufen.
Nein, der Zähler bleibt bestehen. Es ist jedoch generell empfehlenswert, den Zählerstand selber zu kontrollieren, denn auch auf Gasrechnungen schleichen sich zuweilen Fehler ein.
Der Gasgrundversorger ist das Unternehmen, das in einem Einzugsgebiet die meisten Kundinnen und Kunden mit Gas beliefert. Nach einem Umzug werden Sie automatisch einem Grundversorger zugeteilt, wenn Sie sich nicht aktiv um einen Gasanbieter bemühen – das gleiche gilt, wenn das von Ihnen beauftragte Gasunternehmen Insolvenz anmeldet. Als Verbraucherin oder Verbraucher erhält man in diesen Fällen einen Grundversorgungsvertrag, den man binnen zwei Wochen kündigen kann. Oft ist das wechseln des Gasanbieters – oder zumindest ein Gas Preisvergleich – eine Überlegung wert, denn nicht immer hat der Grundversorger im Einzugsgebiet auch die besten Gaspreise. Schließt man mit dem Grundversorger einen Sondervertrag ab, sind die Kündigungsfristen vertraglich individuell festgelegt. Sie sind dann oft ähnlich denen anderer Anbieter.
Bei einem Umzug sollte der Zählerstand abgelesen werden – sowohl im alten, als auch im neuen Domizil, damit Sie nicht irrtümlicherweise die Kosten für Dritte übernehmen. Haben Sie in Ihrem neuen Heim einen eigenen Gaszähler, dann können Sie unabhängig vom Gasanbieter des Vermieters zu einem Anbieter und Tarif Ihrer Wahl wechseln. Es ist ratsam, dies gegebenenfalls zeitig zu tun, damit der Übergang nahtlos vonstattengeht. Für den Abschluss eines Vertrags müssen Sie dem neuen Unternehmen das Einzugsdatum, sowie Gaszählernummer und Gaszählerstand Ihres neuen Heims mitteilen. Auskunft über letztere Informationen kann die Hausverwaltung geben. Kümmern Sie sich nicht selber um einen neuen Gasanbieter, so werden Sie automatisch dem Grundversorger zugeteilt. Einen Vertrag mit dem Grundversorger können Sie jedoch in der Regel binnen zwei Wochen kündigen.
Meldet Ihr Unternehmen Insolvenz an, dann übernimmt der Grundversorger nahtlos seine Aufgabe. Sie stehen also zu keiner Zeit ohne Gas da. Haben Sie allerdings Vorauszahlungen geleistet, so ist es wahrscheinlich, dass Sie diese nicht zurückerstattet bekommen.
Der Gaszähler – auch als Gasmesser oder Gasuhr bezeichnet – befindet sich direkt in Ihrem Haus, Ihrer Wohnung, im (gemeinsamen) Treppenhaus oder im Keller. Im Zweifelsfall können Sie diesbezüglich auch die Hausverwaltung oder den Hausmeister fragen.
Der Gaspreis für Privatkunden setzt sich aus folgenden Bestandteilen zusammen: 23 % Netznutzungsentgelt oder Nettonetzentgelt, 1 % Abrechnungs- und Messungsgebühr, 1 % Konzessionsabgabe, 11 % Gassteuer, hinzu kommt noch Umsatz- beziehungsweise Mehrwertsteuer. Bei den Werten handelt es sich um Durchschnittswerte des Monitoringberichts 2015 der Bundesnetzagentur.
Mit einer Gasheizung erwärmen sich Räume und Wasser schnell. In Ihrer Abwesenheit können Sie deswegen die Heizung auf eine niedrigere Stufe stellen und beim Zähneputzen zwischendurch das Wasser abstellen. Werden die Heizkörper nicht verstellt und sind zum Mauerwerk hin isoliert, dann kann sich die Wärme besser im Raum verteilen, und die Energie wird nicht nach Außen verschenkt. Durch die gute Isolierung von Türen und Fenstern kann weitere Wärme eingespart werden. Auch Tür- und Fenstervorhänge helfen dabei, die Wärme im Raum zu halten. Wird die Heizung regelmäßig entlüftet (nur bei abgeschalteter Heizung) und gewartet, vermeiden Sie die Fehlerhaftigkeit der Anlagen und Verschmutzung der Brennkammern.
Biogas wird in speziellen Anlagen aus Bioabfällen und Energiepflanzen wie Getreide oder Mais hergestellt: Dafür werden die Abfälle unter Ausschluss von Sauerstoff und Licht einem Gärungs- beziehungsweise Verwesungsprozess ausgesetzt. Das dabei entstehende Biogas hat einen Methangehalt von zwischen 40 % und 75 %. Bei der Verbrennung in einem Blockheizkraftwerk entstehen Strom und Energie. Das aufbereitete Biogas nennt man Bioerdgas, da es die gleichen chemischen Bestanteile wie Erdgas hat. Man trocknet dabei das Biogas, trennt Schwefel, Verunreinigungen und CO² ab und erhöht effektiv den Methangehalt. Das entstehende Bioerdgas kann besser transportiert, gespeichert und in weiter entfernte Haushalte transportiert werden.
Im Verhältnis zu Erdgas wird bei der Förderung beziehungsweise Herstellung von Biogas sehr viel weniger CO² produziert. Im Gegensatz zu Erdgas ist Bioerdgas kein endliches Gut, sondern kann bei Bedarf in speziellen Anlagen hergestellt werden.
Bei Biogastarifen kommt die Energie aus Biogasquellen. Bei Klimatarifen ist dies meist nicht der Fall, allerdings zahlt der Gasanbieter als Ausgleich für die Umweltbelastung ein zusätzliches Entgelt, das Klima- oder Umweltschutzprojekten zugutekommt.
Gas aus unterschiedlichen Vorkommen hat unterschiedlich hohe Brennwerte. Dabei gilt: Je höher der Brennwert, desto besser die Qualität des Gases und desto höher die Energie eines Kubikmeter Gases. H-Gas oder "high calorific natural gas" hat einen Methangehalt von 87 % bis 99 %. Der Brennwert ist hoch und ergibt pro Kubikmeter zwischen elf und zwölf kWh Energie. Das L-Gas oder "low calorific natural gas" hat einen Methangehalt bei zwischen 80 % und 87 %. Der Brennwert ist dementsprechend geringer. Ein Kubikmeter L-Gas ergibt neun bis zehn kWh Strom. In einigen Teilen Deutschlands müssen in den kommenden Jahren Gasgeräte und Verteilernetze umgerüstet werden, da aufgrund der abnehmenden Gasressourcen statt H-Gas nun zunehmend L-Gas geliefert wird.