Gasanbieter


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So funktioniert der Wechsel des Gasanbieters

Seit dem 1. April 2006 hat auch der Gasmarkt eine Liberalisierung erfahren und ist in Bewegung gekommen

Neue Gasanbieter, darunter auch Biogasanbieter, etablieren sich am Markt und der Wettbewerb nimmt allmählich zu.

Allerdings haben noch nicht so viele Verbraucher von der Möglichkeit eines Gasanbieterwechsels Gebrauch gemacht und das, obwohl der Wechsel nichts kostet und mit nur wenig Verwaltungsaufwand, aber dafür mit einer erheblichen Kostenersparnis einhergeht. Wichtige Daten für einen Vergleich der einzelnen Gasanbieter sind der Gasverbrauch des vergangenen Jahres sowie die Haushaltsgröße. Wer einen neuen Gasanbieter gefunden hat, schließt mit diesem einen neuen Vertrag. Damit sind die Aufgaben des Verbrauchers bis auf das Ablesen des Gaszählers am Tag des Anbieterwechsels erledigt.

Dieser Wert ist sowohl für den alten als auch für den neuen Gasanbieter wegen einer ordnungsgemäßen Abrechnung wichtig.

Der neue Gasanbieter übernimmt die Kündigung des alten Vertrages. Der eigentliche Wechsel erfolgt innerhalb von 6 bis 10 Wochen. Besteht der alte Vertrag mit dem regionalen Gasanbieter, das sind zumeist die Stadtwerke, beträgt die Kündigungsfrist regelmäßig einen Monat. Die Umstellung auf den neuen Anbieter kann immer nur Anfang eines Monats erfolgen. Der neue Anbieter wird in Folge der Empfänger der monatlichen Abschlagszahlung.

Gasanbieterwechsel – seine Vorteile und Kündigungsfristen

Dem Verbraucher entstehen durch den Wechsel des Gasanbieters keinerlei Kosten, denn aufwendige technische Arbeiten sind nicht erforderlich.

Es muss weder der Gaszähler ausgetauscht noch eine zusätzliche Gasleitung gelegt werden. Auch weiterhin obliegen die Wartung und auch das Ablesen des Zählers dem regionalen Gasanbieter. Tatsächlich liefert dieser auch weiterhin Gas. Der neue Anbieter speist sein Gas lediglich in das Gesamtnetz ein. Dafür stellt der regionale Anbieter dem neuen Gasanbieter die Kosten für das Erdgas zum veränderten Tarif sowie ein Entgelt für die Nutzung der Gasleitung in Rechnung.

Vor dem Wechsel zu einem anderen Gasanbieter ist es ratsam, wesentliche Vertragspunkte zu prüfen. Dazu gehören vor allem die Vertragslaufzeit sowie die Kündigungsfristen.

Bezüglich der Vertragslaufzeit ist ein Zeitraum von einem Jahr vertretbar sowie eine Kündigungsfrist von einem Monat. So bleibt man als Verbraucher flexibel und kann sich der Preisentwicklung entsprechend wieder einen neuen Gasanbieter suchen. Für den Fall, dass der aktuelle Gasanbieter seinen Gaspreis erhöht, hat der Kunde ein Sonderkündigungsrecht von 14 Tagen, während die reguläre Kündigungsfrist hinter das Sonderkündigungsrecht zurücktritt. Dann ist es wichtig, die Kündigung selbst vorzunehmen, da die Frist von 14 Tagen knapp bemessen ist. Wer diese Frist versäumt, muss trotz des höheren Preises ein weiteres Jahr bei diesem Anbieter bleiben.