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Umweltplakette

Die Plakette erhält Ihr Fahrzeug entsprechend einer Einteilung in Schadstoffgruppen.

Die Umweltplakette, auch Feinstaubplakette genannt, gilt seit dem Jahr 2008 als Ihre Eintrittskarte zu gesondert eingerichteten Umweltzonen. Städte und Gemeinden weisen bestimmte Verkehrsflächen als Umweltzone aus, wenn hohe Feinstaubbelastungen auftreten oder diese verhindert werden sollen.

Der Gesetzgeber hat die Kommunen dazu ermächtigt, wenn ein bestimmter Grenzwert für Feinstaub mehr als 35-mal im Jahr überschritten wurde. Mittlerweile sind vor allem in Großstädten die Innenstädte als Umweltzonen ausgewiesen. Sie können in diese Umweltzonen nur mit einer Ausnahmegenehmigung einfahren. Diese Ausnahmegenehmigung ist die Umweltplakette. Die Plakette erhält Ihr Fahrzeug entsprechend einer Einteilung in Schadstoffgruppen.

Vier Gruppen berechtigen unterschiedlich zum Befahren einer Umweltzone.

Sie müssen die Plakette als Nachweis hinter die Windschutzscheibe Ihres Fahrzeuges kleben. Sie erhalten die Feinstaubplaketten bei jeder Zulassungsstelle, den üblichen technischen Diensten und bei Werkstätten, die zur Durchführung der Abgassonderuntersuchung berechtigt sind. Wenn Sie beim TÜV oder der DEKRA zur Hauptuntersuchung Ihres Wagens vorfahren, können Sie die Plakette erwerben. Um die Umweltplakette für Ihr zugelassenes Fahrzeug zu erhalten, müssen Sie bei der Beantragung den Fahrzeugschein, den Kfz-Brief oder die Zulassungsbescheinigung vorlegen. Fahrzeughalterinnen und Fahrzeughalter von mautpflichtigen Lkw müssen zusätzlich entsprechende Dokumente vorlegen. Im Prinzip sind Sie nicht verpflichtet, eine Umweltplakette zu kaufen. Ohne diese Ausnahmegenehmigung bleibt Ihnen allerdings die Zufahrt in bestimmte Innenstadtbereiche verwehrt.

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Nur mit Sondergenehmigung die Umweltzone befahren

Wenn ohne Umweltplakette in eine gesondert ausgewiesene Umweltzone eingefahren wird, wird dies geahndet.

Und zwar mit einem Bußgeld und dem Punkteverlust in Flensburg. Feinstaubplaketten sind leicht zu erkennen. Ihr Durchmesser beträgt 80mm und sie zeigen einen schwarzen Rand. Die zum Einsatz kommenden Farben sind lichtecht. Ein leicht abgleichbares standardisiertes Farbprofil soll insbesondere Fälschungen erschweren. Ihr Fahrzeugkennzeichen wird mit einem lichtechten Stift in die Umweltplakette eingetragen. Versucht man, diese Eintragung zu entfernen, wird die Plakette zerstört und somit unbrauchbar. Es gibt für eine Reihe von Fahrzeugen Ausnahmeregelungen, die das Einfahren in eine Umweltzone auch ohne Plakette erlauben.

Von einer Ausnahmeregelung profitieren beispielsweise zwei- und dreirädrige Fahrzeuge (Mofas, Mopeds und Motorräder). Ohne Umweltplakette fahren auch Militärfahrzeuge.

Unter die Sondergenehmigung fallen außerdem zivile Fahrzeuge der Bundeswehr sowie die Fahrzeuge ausländischer Militärpartner von NATO und weiterer Nichtvertragsstaaten. Wenn Sie Fahrzeuge landwirtschaftlich nutzen, können Sie ohne Sondergenehmigung eine Umweltzone befahren. Zu diesen Fahrzeugen gehören unter anderem Traktoren und Arbeitsmaschinen. Auf Sonderrechte können sich Krankenwagen, aber auch Fahrzeuge der Polizei und der Feuerwehr jederzeit berufen. Sind Sie Besitzer von anerkannten Old- und Youngtimern, fahren Sie mit Sondergenehmigung ohne Umweltplakette.

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