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Progressive Unfallversicherung

Der Unfallschutz mit Progression ist eine Variante der Unfallversicherung.

Privater Unfallschutz als sinnvolle Ergänzung

Ein Unfall hat im schlimmsten Fall gravierende gesundheitliche Schäden zur Folge, die wiederum mit finanziellen Engpässen einhergehen. Dies ist besonders dann der Fall, wenn der Unfall mit einer dauerhaften Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit einhergeht. Diese Invalidität kann langfristig zu einem teilweisen oder kompletten Einkommensausfall führen und erfordert im schlimmsten Fall den behindertengerechten Umbau einer Unterkunft.

Finanzielle Risiken, die durch einen Unfall am Arbeitsplatz oder auf dem Hin- und Rückweg entstehen, sind durch die gesetzliche Unfallversicherung abgedeckt. Unfälle während der Freizeit, im Haushalt oder beim Sport fallen jedoch nicht unter den gesetzlichen Versicherungsschutz. Für die Absicherung von Unfällen dieser Art benötigen Sie eine private Unfallversicherung. Es gibt unterschiedliche Varianten der privaten Unfallversicherung, darunter auch den Unfallschutz mit Progression.

Leistungen abhängig vom Grad der Invalidität

Beim Abschluss einer privaten Unfallversicherung vereinbaren Sie mit Ihrem Versicherer eine individuelle Versicherungssumme. Im Versicherungsfall zahlt die Versicherung einen Anteil dieser Versicherungssumme aus. Die Höhe der Leistung ist abhängig von dem ärztlich attestierten Invaliditätsgrad, der gewählten Grundsumme und der unter Umständen vereinbarten Progression.

Anhand der sogenannten Gliedertaxe ordnen die Versicherer Verletzungen und Beeinträchtigungen bestimmter Körperteile und Sinnesorgane feste Prozentsätze der Invalidität zu. Der Wert gibt an, wie viel Prozent die geschädigte Person von der vereinbarten Summe erhält – je höher der Invaliditätsgrad, desto umfangreicher die Leistungen. Bei der linearen Unfallversicherung entspricht der Anteil der ausgezahlten Versicherungssumme exakt dem ermittelten Invaliditätsgrad. Entscheiden Sie sich für einen Tarif mit Progression, steigen die Leistungen der Versicherung bei höheren Invaliditätsgraden deutlich an.

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Progression – Anstieg der Leistung ab einem Invaliditätsgrad von 26 Prozent

Leistung steigt überproportional an

Die Höhe der Leistung einer Unfallversicherung richtet sich nach dem Invaliditätsgrad, der Grundsumme und der gegebenenfalls vereinbarten Progression. In diesem Fall hebt die private Unfallversicherung (in Abhängigkeit von der gewählten Progressionsstaffel und Progressionsstufe) die Grundsumme ab einem Invaliditätsgrad von 26 Prozent an. Als Versicherungsnehmerin oder Versicherungsnehmer können Sie zwischen drei Progressionsstaffeln wählen: 225, 350 und 500 Prozent. Eine Staffel wiederum ist in verschiedene Progressionsstufen unterteilt. Jeder Stufe wird ein bestimmter Faktor zugeordnet, um den sich die Versicherungssumme überproportional erhöht. So ist der Anstieg der Grundsumme beispielsweise von über 25 Prozent bis unter 50 Prozent Invalidität geringer als ab einem Invaliditätsgrad von über 50 Prozent bis 100 Prozent. Erst bei einer Vollinvalidität von 100 Prozent erhöhen die Versicherungen die Grundsumme um den vollen Prozentwert.

Beispiel für eine Progressionsstaffel von 225 Prozent

Unfallbedingter Invaliditätsgrad in % Leistungen in % der Versicherungssumme Unfallbedingter Invaliditätsgrad in % Leistungen in % der Versicherungssumme Unfallbedingter Invaliditätsgrad in % Leistungen in % der Versicherungssumme
26 27 51 78 76 153
27 29 52 81 77 156
28 31 53 84 78 159
29 33 54 87 79 162
30 35 55 90 80 165
31 37 56 93 81 168
32 39 57 96 82 171
33 41 58 99 83 174
34 43 59 102 84 177
35 45 60 105 85 180
36 47 61 108 86 183
37 49 62 111 87 186
38 51 63 114 88 189
39 53 64 117 89 192
40 55 65 120 90 195
41 57 66 123 91 198
42 59 67 126 92 201
43 61 68 129 93 204
44 63 69 132 94 207
45 65 70 135 95 210
46 67 71 138 96 213
47 69 72 141 97 216
48 71 73 144 98 219
49 73 74 147 99 222
50 75 75 150 100 225

Ausgewogenes Verhältnis zwischen Grundsumme und Progression wichtig

Die Erhöhung der Leistung ab einem bestimmten Invaliditätsgrad ermöglicht eine umfangreichere Versorgung bei schwerwiegenden Unfallfolgen. Oftmals bieten die Versicherungen eine geringe Grundsumme mit einer entsprechend hohen Progressionsstaffel an. Denn dadurch sind die Beiträge für die Unfallversicherung wesentlich geringer als bei einer hohen Versicherungssumme. Hierbei ist jedoch Vorsicht geboten. Eine Vollinvalidität von 100 Prozent tritt nur in wenigen Fällen ein. Vielmehr haben die meisten Unfälle eine Invalidität von bis zu 25 Prozent zur Folge. Die Progression gilt jedoch nur für eine Invalidität von über 25 Prozent. Wählt man also eine niedrige Grundsumme und der Unfall hat eine geringe Invalidität zur Folge, fällt die Kapitalsumme entsprechend gering aus. Unter Umständen reicht diese Leistung nicht aus, um die unfallbedingten finanziellen Engpässe abzudecken. Aus diesem Grund ist es außerordentlich wichtig, dass man eine ausreichend hohe Grundsumme wählt und die Progression entsprechend anpasst.

Tipp

Versicherungskaufleute empfehlen eine Grundsumme von mindestens drei Bruttojahresgehältern und eine Progression von 225 bis 350 Prozent.


Sinnvolle Unfallversicherungsvariante

In der Praxis ist eine progressive Unfallversicherung durchaus sinnvoll, um schwerwiegende Unfallfolgen finanziell abzusichern. Durch ein ausgewogenes Verhältnis von Grundsumme und Progression ist eine ausreichend hohe Absicherung auch bei einem niedrigen Invaliditätsgrad von bis zu 25 Prozent gewährleistet. Die Angebote der Versicherungen variieren in Leistungsumfang und Beitragshöhe. Sie haben die Möglichkeit, Ihren Versicherungsschutz durch etwaige Zusatzleistungen zu ergänzen. Weiter können Sie eine Dynamik vereinbaren, um sich vor der schleichenden Inflation zu schützen. Nutzen Sie unseren kostenlosen und unverbindlichen Vergleich, um die Beiträge in Abhängigkeit von der gewählten Grundsumme und Progression zu vergleichen. Der Online-Vergleich ermöglicht Ihnen eine sekundenschnelle Suche nach einer Versicherung, die Ihren individuellen Bedürfnissen und Vorstellungen entspricht.

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