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Leistungen in der privaten Unfallversicherung

Die Leistungen der Unfallversicherung können Sie persönlichen Bedürfnissen anpassen.
Mögliche Leistungen der privaten Unfallversicherung
Abgrenzung zur Krankenversicherung

Während die Krankenversicherung für die Behandlung akuter Erkrankungen und Verletzungen aufkommt, leistet die private Unfallversicherung bei unfallbedingten, dauerhaften körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen.

Vorsorge für Unfallfolgen im privaten Bereich

Ein Unfall ist schnell geschehen und nicht immer kommen Opfer ohne Schaden davon. Im schlimmsten Fall ist die Lebensqualität der geschädigten Person dauerhaft beeinträchtigt und schwerwiegende finanzielle Belastungen sind die Folge. Arbeits- und Wegeunfälle sowie anerkannte Berufskrankheiten deckt die gesetzliche Unfallversicherung ab. Die meisten Unfälle jedoch geschehen im privaten Bereich, etwa in der Freizeit oder im Haushalt. Vor diesen Risiken schützt Sie die private Unfallversicherung. Im Schadensfall zahlt die Versicherung eine einmalige Kapitalleistung oder auch eine Rente an die versicherte Person. Gute Versicherungen sind bereits ab 100 Euro im Jahr erhältlich.

Wann geht die private Unfallversicherung in Leistung?

Die private Unfallversicherung zahlt, wenn Versicherte einen folgenreichen Unfall erleiden. Ein Unfall ist definiert als ein plötzlich von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis, welches die Leistungsfähigkeit und Gesundheit (dauerhaft) schädigt. Mögliche Konsequenzen sind eine lange Genesungsdauer, geistige und/oder körperliche Beeinträchtigungen oder im schlimmsten Fall der Tod. Nicht versichert hingegen sind Unfälle, die durch körperliche Beeinträchtigungen ohne äußere Einwirkungen, sozusagen von innen heraus stattfinden. Erleiden Sie demnach einen Unfall durch einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall, wird Ihre Unfallversicherung die Leistung verweigern. Dasselbe gilt für Unfälle durch Trunkenheit oder Bewusstseinsstörungen, die mit der Einnahme von Medikamenten oder Drogen einhergehen. Infektionen und Vergiftungen gelten ebenfalls nicht als Unfälle.

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Grad der Invalidität entscheidend für Höhe der Leistungen

Art und Umfang der Leistungen

Die Leistungen der Unfallversicherung sollen sicherstellen, dass Sie und Ihre Familie nach einem folgenreichen Unfall finanziell abgesichert sind.

Neben der medizinischen Erstversorgung und gesundheitlichen Rehabilitationsmaßnahmen übernimmt die Versicherung auch die finanziellen Einbußen durch Einkommensverluste. Weitere finanzielle Belastungen können der barrierefreie Umbau einer Wohnung, kosmetische Behandlungen oder Umschulungen bei Berufsunfähigkeit darstellen.

Im versicherten Schadensfall zahlt der Versicherer eine einmalige Leistung oder auch eine Unfallrente. Der genaue Leistungsumfang ist in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen geregelt. Der Invaliditätsgrad ist für die Höhe der Leistungen entscheidend.

Gliedertaxe bestimmt den Grad der Invalidität

Nach einem Unfall ermittelt die private Unfallversicherung den Grad der dauerhaften Beeinträchtigung. Sie nutzen dazu die sogenannte Gliedertaxe auf der Basis eines ärztlichen Gutachtens. Diese Tabelle ordnet bestimmten Verletzungen und gesundheitlichen Beeinträchtigungen feste Prozentsätze der Invalidität zu. Die Funktionsgrade beziehen sich auf die vorhandene Funktionsunfähigkeit von Körperteilen und Sinnesorganen. Der ermittelte Wert gibt an, wie viel Prozent die geschädigte Person von der vorab vereinbarten Versicherungssumme erhält. Je höher der ermittelte Invaliditätsgrad, desto mehr Leistungen stehen einem im Versicherungsfall zu. Hat man also einen linearen Tarif mit einer Grundsumme von 100.000 Euro abgeschlossen und beträgt der Invaliditätsgrad 20 Prozent, erhält man eine Kapitalzahlung von 20.000 Euro. Mit der Vereinbarung einer Progression steigen die Leistungen der Versicherung ab einen Invaliditätsgrad von über 25 Prozent überproportional an.

Hinweis

Nicht bei allen Unfallschäden hilft die Gliedertaxe weiter – sie bezieht sich nämlich hauptsächlich auf den Verlust von bestimmten Körperteilen oder Sinnesorganen. In solchen Fällen entscheidet das Ausmaß der Beeinträchtigung insgesamt.


Vertragsfreiheit in der privaten Unfallversicherung: freiwillige Leistungen individuell festlegen

Im Gegensatz zur gesetzlichen Unfallversicherung ist die private Unfallversicherung keine Pflichtversicherung. Der Abschluss für diese Art der Vorsorge ist freiwillig; im Regelfall können Sie die Leistungen mit Ihrer Versicherung frei vereinbaren. Besonders Freiberuflerinnen und Freiberufler, Kinder sowie Rentnerinnen und Rentner, die keinen Versicherungsschutz durch die gesetzliche Unfallversicherung besitzen, sollten über den Abschluss einer privaten Unfallversicherung nachdenken.

Überprüfen Sie vorab, welche Leistungen bereits durch andere Versicherungen abgedeckt sind, etwa durch eine private Krankenzusatzversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung oder Risikolebensversicherung. Überlegen Sie sich außerdem, welche Unfallrisiken Sie mit welcher Versicherungssumme abdecken möchten. Im Anschluss empfiehlt sich ein Vergleich unterschiedlicher Anbieter und Tarife, um aktuelle Angebote entsprechend Ihrer persönlichen Vorstellungen zu filtern.

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