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Gliedertaxe in der Unfallversicherung

Eine Unfallversicherung soll Sie im Ernstfall vor den finanziellen Folgen einer Invalidität absichern

Zugrunde gelegt wird hierfür die sogenannte Gliedertaxe, anhand derer der Grad der Invalidität vom Versicherer ermittelt wird.

Konkret bedeutet dies, dass durch einen Verlust der Funktionstüchtigkeit oder den Verlust eines Körperteils der prozentuale Grad der Invalidität ermittelt wird. Die Gliedertaxe ist eine spezielle Tabelle, die den privaten Versicherern zur Beurteilung verhilft. Wird anhand dieser Gliedertaxe ein Wert von 100 Prozent ermittelt, ist die Rede von einer Vollinvalidität.

Der Verlust eines Auges wird anhand der Gliedertaxe mit einem Invaliditätsgrad von 50 Prozent bewertet. Bleibt nach einem Unfall ein Teil der Sehkraft erhalten, wird der Leistungsanspruch entsprechend gemindert. Sollten mehrere Körperteile betroffen sein, addiert der Versicherer die einzelnen Invaliditätsgrade, wobei Ärzte die körperlichen Einschränkungen attestieren müssen. Für Menschen, die als Musiker oder in einem Heilberuf arbeiten, wird in der Regel eine spezielle Gliedertaxe in der Unfallversicherung zur Bewertung herangezogen. Als Grenze der Berechnung werden 100 Prozent als Vollinvalidität angesetzt.

Die Gliedertaxe in der Unfallversicherung dient in erster Linie einer neutralen Bewertung hinsichtlich einer Einschränkung oder eines Verlustes von bestimmten Körperteilen. Die Gliedertaxe ist somit ein entscheidendes Bewertungskriterium innerhalb der Versicherungsbedingungen.

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Eine progressive Unfallversicherung orientiert sich am Invaliditätsgrad

Haben Sie als Folge eines Unfalls ein Körperteil verloren oder ist die Funktionstüchtigkeit enorm eingeschränkt, so legen Versicherer die Gliedertaxe als Bewertung zugrunde.

Der Verlust eines Beines, Arms, Fußes oder einer Hand führt zu einer anderen Bewertung als der Verlust des Geschmackssinns, einer Zehe oder eines Fingers. Je höher der Invaliditätsgrad anhand der Gliedertaxe ausfällt, desto höher fallen auch die Leistungen durch die private Unfallversicherung aus. Wollen Sie für den Fall, dass nach einem Unfall bleibende Schäden die Folge sind, durch eine hohe Versicherungssumme vorsorgen, empfiehlt sich die progressive Unfallversicherung. Ab einem bestimmten Invaliditätsgrad, meist 26 Prozent, leistet der Versicherer überproportional hoch.

Haben Sie sich beispielsweise für eine Progression von 400 Prozent entschieden, leistet der Versicherer im Falle einer Vollinvalidität in vierfacher Höhe der vertraglich vereinbarten Versicherungssumme.

In Zeiten eines steigenden Wettbewerbs haben sich einige Versicherer dazu entschieden, innerhalb der Gliedertaxe höhere Werte zur Bemessung des Invaliditätsgrades anzusetzen, um die Leistungen im Ernstfall für den geschädigten Versicherungsnehmer zu verbessern. So sind in der Regel die Invaliditätsgrade beim Verlust oder einer kompletten Funktionseinschränkung von Daumen, Zeigefinger, übrigen Fingern, eines Beines oder eines Fußes um rund zehn Prozent je Körperteil angehoben worden.

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