Private Krankenversicherung


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Wechsel der privaten Krankenversicherung

Wechseln oder optimieren Sie Ihren Tarif, um ansteigenden Versicherungsbeiträgen zu entgegnen und Ihre persönliche Zufriedenheit langfristig sicherzustellen.

Insbesondere einige langjährige Privatversicherte sind von regelmäßigen Prämienerhöhungen betroffen und können die monatlichen Beitragskosten nur schwer bewältigen. Sind auch Sie mit Ihrer privaten Krankenversicherung unzufrieden und möchten zukünftig Kosten sparen?

Aufgrund des gesetzlich festgelegten Tarifwechselrechts nach Paragraph 204, Absatz 1 des Versicherungsgesetzes (VVG) können Sie jederzeit in einen gleichartigen Tarif wechseln und verschiedenartige Leistungspakete Ihren persönlichen Ansprüchen anpassen. Die Anbieter dürfen Ihnen dafür keine Kosten in Rechnung stellen.


Wann sich ein PKV-Tarifwechsel lohnt: Vorteile und Nachteile gegeneinander abwägen

Wann sich ein PKV-Wechsel lohnt

Ein Tarifwechsel lohnt sich zuweilen dann, wenn Ihr laufender Tarif als geschlossen betrachtet wird. Geschlossen bedeutet, dass Ihr Versicherungsanbieter das Leistungspaket Ihres Tarifs Neukunden nicht mehr anbietet. Als Folge ist die begrenzte Tarifgemeinschaft mit hohem Durchschnittsalter und vermehrten Krankheitsfällen hohen Beitragssteigerungen ausgesetzt.

Insbesondere Personen im Rentenalter mit geringem Einkommen nützt daher zuweilen der Wechsel in einen günstigeren, gleichartigen Tarif ihres Versicherungsunternehmens. Sie behalten dabei alle aus dem bisherigen Vertrag erworbenen Rechte, darunter die Altersrückstellungen, die altersbedingten Kostensteigerungen vorbeugen. Auch steht keine erneute Gesundheitsprüfung an, vorausgesetzt, der neue Tarif bietet keine höheren Leistungen.

Vorrangig ältere Versicherte, die aus finanziellen Gründen einen günstigeren Tarif benötigen, können in sogenannte Sozialtarife wechseln. Die Leistungen des Standard- bzw. Basistarifs sind mit denen der GKV vergleichbar: Allen langjährig privat Krankenversicherten, die vor dem 1. Oktober 2009 einen Vertrag abgeschlossen haben, seit mindestens zehn Jahren einer PKV angehören und mindestens 65 Jahre alt sind, steht der Standardtarif offen. Wer nach dem 31. Dezember 2008 erstmals einer privaten Krankenversicherung beigetreten ist und das 55. Lebensjahr vollendet hat, kann in den vergleichbaren Basistarif wechseln. In Ausnahmefällen, wie dem Bezug oder der Beantragung von Rente bzw. Pension, kann man bereits in früheren Lebensjahren in einen Sozialtarif wechseln.

Beachten Sie die Risiken eines Tarifwechsels!

Meist können Sie innerhalb Ihrer Versicherungsgesellschaft in einen günstigeren Tarif wechseln. Sollte der neue Vertrag höhere Leistungen bieten, müssen Sie sich, hinsichtlich dieser Mehrleistungen, internen Gesundheitsfragen stellen. Bei Feststellung eines erhöhten Risikos aufgrund bestimmter Krankheiten oder Vorerkrankungen, können die Versicherer Risikozuschläge erheben oder bestimmte Leistungen ausschließen.

Wer sich für einen Sozialtarif entscheidet, sollte sicher sein, dass die Leistungen auch dauerhaft den gesundheitlichen Anforderungen entsprechen. Möchten Sie zurück in Ihren alten Tarif mit besseren Leistungen, so ist eine erneute Gesundheitsprüfung fällig und Ihr alter Tarif wird höchstwahrscheinlich teurer, da Sie entsprechend Ihres derzeitigen Alters eingestuft werden.

  • Prüfen Sie das Kosten-Leistungs-Verhältnis des neuen Tarifs.
  • Umfasst Ihr neuer Tarif Mehrleistungen, ist eine erneue Gesundheitsprüfung fällig und Sie müssen mit Mehrkosten rechnen.
  • Haben Sie die Leistungen zugunsten eines günstigeren Tarifs aufgegeben und möchten nach einer Pause doch zurück in Ihren alten Tarif, wird auch Ihr alter Tarif teurer werden. Sie werden dann entsprechend Ihres aktuellen Alters und der erneuten Gesundheitsprüfung eingestuft.

In Ausnahmefällen lohnt sich ein Anbieterwechsel

Laut Bundesgesundheitsministerium können Sie beim Wechsel des Versicherungsunternehmens angesparte Altersrückstellungen nur mitnehmen, wenn sie nach dem 31. Dezember 2008 einer PKV beigetreten sind. In diesem Fall ist das bisherige Unternehmen zur Übertragung der aufgebauten Altersrückstellungen im Umfang des Basistarifs verpflichtet. Das gilt unabhängig davon, ob Versicherte bei der neuen Versicherungsgesellschaft in den Basistarif oder einen besseren Tarif wechseln.

Berücksichtigen Sie neben der monatlichen Beitragshöhe auch den Leistungsumfang, damit sich eine Tarifoptimierung langfristig rentiert. Um Ihren individuellen Bedürfnissen auch in Zukunft gerecht zu werden, sollte der neue, günstigere Tarif eine vergleichbare Absicherung bieten.

Wägen Sie die Vor- und Nachteile eines Wechsels innerhalb der privaten Krankenversicherung deshalb ab und lassen Sie sich von einem unserer Versicherungsexperten beraten.


Die Kündigungsfristen bei der privaten Krankenversicherung

Sie können Ihre private Krankenversicherung zum Ende jedes Versicherungsjahres mit einer Frist von drei Monaten regulär kündigen. Bei einer Erhöhung Ihrer Versicherungsbeiträge haben Sie ein Sonderkündigungsrecht. Dieses besteht für zwei Monate ab Erhalt der Änderungsmitteilung.

Vor Abschluss eines neuen Vertrages sollten Sie das vielfältige Leistungsangebot der einzelnen Versicherungsgesellschaften sorgfältig vergleichen. Prüfen Sie, ob eine Tarifoptimierung innerhalb der gegenwärtigen Versicherungsgesellschaft genügt oder gar ein Anbieterwechsel sinnvoll ist.

Achtung: Beachten Sie, dass kein privater Anbieter verpflichtet ist, Sie in der gewünschten Tarifgemeinschaft aufzunehmen. Um über durchgängigen Versicherungsschutz zu verfügen, sollten Sie Ihre laufende PKV erst kündigen, wenn Sie einen neuen Vertrag abgeschlossen haben.

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