Private Krankenversicherung


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Kostenerstattung in der privaten Krankenversicherung

Als Privatpatient verfügen Sie über eine persönliche Klinik-Card

Die Kostenerstattung in der privaten Krankenversicherung ist im Allgemeinen keine komplizierte Angelegenheit.

Als privat Versicherter müssen Sie dennoch einige Dinge beachten, wenn es um die medizinische Versorgung und die Rechnungshöhe geht. Sie können jederzeit Ihren Versicherer kontaktieren, um sich zu informieren, ob Kosten vollständig erstattet werden oder wenn der behandelnde Arzt mit Ihnen zusätzliche Vereinbarungen treffen möchte. Sie erhalten nach einer ambulanten Behandlung, beispielsweise von einem Allgemeinarzt, Zahnarzt oder Heilpraktiker eine Rechnung, die Sie innerhalb von vier Wochen ausgleichen müssen. In dieser Frist können Sie die Rechnung an den zuständigen privaten Krankenversicherer senden. Von diesem erhalten Sie die Behandlungskosten erstattet und relativ schnell auf Ihr Referenzkonto überwiesen.

Das erspart Ihnen, eventuell in Vorleistung treten zu müssen.

Als Privatpatient verfügen Sie über eine persönliche Klinik-Card, auf der alle von der privaten Versicherung übernommenen Behandlungen im Krankenhaus aufgeführt sind. Auf einer Krankenhausrechnung erscheinen daher nur die nutzbaren Leistungen je nach vereinbartem Tarif. Wenn Sie lediglich einen preiswerteren Tarif mit Unterbringung im Mehrbettzimmer gebucht haben, werden Sie daher nicht im Ein- oder Zweibettzimmer untergebracht werden.

Die Abrechnung mit Ihrem Versicherer übernimmt immer direkt das Krankenhaus. Krankenkosten erstattet Ihnen der Versicherer auch in Form einer Beitragsrückerstattung. Hierbei gibt es mehrere Varianten einer Rückerstattung, entweder erfolgsabhängig, pauschal oder als Leistungsfreiheitsrabatt.

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Auch als Privatpatient für teure Behandlungen das "Okay" einholen

Als Privatpatient sind Sie bei Ärzten beliebt. Deren Abrechnungen werden jedoch nicht in jedem Fall von den Versicherern anerkannt.

Wenn Ärzte zu viel für ihre Leistungen kassieren, können privat Versicherte Probleme bei der Kostenerstattung durch ihren Versicherer bekommen. Im Allgemeinen kann der Versicherte sich einer Kostenerstattung erst sicher sein, wenn die private Krankenkasse die Rechnung geprüft und anerkannt hat. Privat Versicherte müssen daher wissen, was sie eigentlich abrechnen können. Immerhin werden knapp 10 Prozent der vorgelegten Arztrechnungen beanstandet. Da ist Streit mit dem Versicherer oftmals vorprogrammiert.

Streitereien über die Kostenerstattung können Sie vermeiden, wenn Sie sich vor größeren Behandlungen das O.K. Ihres Versicherers holen.

Sie legen entsprechende Kostenvoranschläge vor, die vom Versicherer geprüft und beschieden werden. Oftmals nehmen die Privatversicherer Kontakt mit dem behandelnden Arzt auf und klären eine Erstattungsfähigkeit. Kostenlos können sich privat Krankenversicherte beim Verband der privaten Krankenversicherungsunternehmen informieren, ob der behandelnde Arzt die Abrechnung von Leistungen in Übereinstimmung mit der Gebührenordnung vorgenommen hat.

Kommt es bei Streitfällen mit dem Versicherer selbst durch das Einschalten eines Ombudsmannes nicht zu einer Einigung, entscheiden Gerichte darüber, was aus medizinischer Sicht notwendig ist und was nicht. Wenn ein Arzt Behandlungskosten ständig zu hoch ansetzt und die Versicherung die Erstattung ablehnt, muss sie ihre Versicherten darüber in Kenntnis setzen.

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