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Beitragsbemessungsgrenze in der privaten Krankenversicherung

Die Beiträge für die gesetzliche Sozialversicherung werden nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze erhoben.

Beitragsbemessungsgrenze besonders für die gesetzlich Krankenversicherte relevant

Die Beiträge für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) und soziale Pflegeversicherung werden durch die sogenannte Beitragsbemessungsgrenze limitiert.

Für die Berechnung der Sozialbeiträge wird so nur jenes Einkommen herangezogen, das unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze liegt. Der Teil Ihres Einkommens, der die Beitragsbemessungsgrenze übersteigt, wird für die Beitragsberechnung nicht berücksichtigt.

Die Beitragsbemessungsgrenze ist vom Gesetzgeber festgelegt und wird jährlich an die wirtschaftliche Entwicklung angepasst – im Jahr 2018 liegt die maximale Grenze für das gesamte Bundesgebiet bei 53.100 Euro Bruttogehalt im Jahr, sprich bei 4.425 Euro monatlich. Daneben gelten für die Arbeitslosenversicherung und Rentenversicherung eigenständige Grenzwerte.

Abgrenzung von Beitragsbemessungsgrenze und Versicherungspflichtgrenze

Die Beitragsbemessungsgrenze ist nicht mit der Versicherungspflichtgrenze gleichzusetzen. Die Versicherungspflichtgrenze, auch Jahresarbeitsentgeltgrenze genannt, legt die Obergrenze des Einkommens fest, bis zu der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer versicherungspflichtig in der gesetzlichen Krankenversicherung sind. Überschreitet das Arbeitsentgelt diese Grenze, können Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zur privaten Krankenversicherung wechseln. Für Selbstständige sowie Beamtinnen und Beamte gilt diese Versicherungspflichtgrenze nicht.

Keine Abgaben für Differenzbetrag

Die Beitragsbemessungsgrenze liegt unter der Versicherungspflichtgrenze – für den Differenzbetrag werden keine Zahlungen an die gesetzliche Sozialversicherung fällig.

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Beitragshöhe für private Krankenversicherung (PKV) unabhängig vom Einkommen

In der GKV orientieren sich die Beitragszahlungen am jeweiligen Einkommen der Versicherten. Je mehr ein Mitglied verdient, desto höher fällt der monatliche Beitrag für die Versicherung aus. Die Beitragshöhe ist jedoch limitiert – ab einem bestimmten Einkommen erreichen Sie die Beitragsbemessungsgrenze und die gesetzlichen Versicherungsbeiträge erhöhen sich nicht mehr.

In der privaten Krankenversicherung wiederum orientiert sich der Beitrag nicht am jeweiligen Einkommen – entscheidend sind das Eintrittsalter, der Gesundheitszustand bei Antragstellung sowie die im Tarif enthaltenen Leistungen. Geht die PKV aufgrund von Vorerkrankungen ein hohes Risiko ein oder ergänzen Sie Ihren Tarif durch etwaige Zusatzleistungen, sind hohe Beitragszahlungen sehr wahrscheinlich. Trotz der einkommensunabhängigen Versicherungsbeiträge hat die Beitragsbemessungsgrenze eine Bedeutung für die private Krankenversicherung.


Beitragsbemessungsgrenze für Arbeitgeberzuschuss sowie Basistarif und Standardtarif der PKV relevant

Arbeitgeberzuschuss für PKV entspricht maximalem Arbeitgeberanteil für GKV-Mitglieder

Privat versicherte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erhalten einen begrenzten Zuschuss durch ihren Arbeitgeber. Die Höhe des Zuschusses beträgt 50 Prozent des Versicherungsbeitrags, ist jedoch auf den maximalen Arbeitgeberanteil für gesetzlich versicherte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer begrenzt. Der maximale Arbeitgeberzuschuss von 323,03 Euro (Stand: 2018) ergibt sich aus der aktuellen Beitragsbemessungsgrenze und dem allgemeinen Beitragssatz der gesetzlichen Krankenversicherung (Stand 2018: 14,6 Prozent). Dieselbe Regelung gilt für Ihre private Pflegeversicherung: Hier beträgt der maximale Arbeitgeberanteil für gesetzlich und privat Versicherte 56,42 Euro (Stand: 2018). Alle darüber hinaus reichenden Beträge eines kostenintensiven Tarifes tragen Sie als privat versicherte Person selbst.

Einfluss der Beitragsbemessungsgrenze in der PKV:

  • Maximaler Arbeitgeberzuschuss
  • Höchstbeitrag im Basistarif und Standardtarif

Beitragsbemessungsgrenze relevante Größe für Basistarif und Standardtarif der PKV

Basistarif und Standardtarif sind die Sozialtarife der PKV, deren Leistungen und Beitragshöhe in etwa den Vorgaben und Erfordernissen der gesetzlichen Krankenversicherung entsprechen. Der Versicherungsbeitrag für diese Sozialtarife darf den Maximalbeitrag für die gesetzliche Krankenkasse nicht überschreiten.

Für den Basistarif der PKV zahlen Sie, Stand 2018, einen Höchstbeitrag von 646,06 Euro zuzüglich dem kassendurchschnittlichen Zusatzbeitrag, sodass sich die Beiträge für einen Basistarif maximal auf insgesamt 690,31 Euro im Monat belaufen. Dieser Wert errechnet sich aus dem allgemeinen Beitragssatz der GKV (Stand 2018: 14,6 Prozent) und dem kassenärztlichen Zusatzbeitrag (Stand 2018: ein Prozent) sowie der aktuell geltenden Beitragsbemessungsgrenze.

Im Standardtarif zahlen die Versicherten oft weniger als den Höchstbeitrag von 646,06 Euro, da sich die in den vorherigen Versicherungsjahren gesammelten Altersrückstellungen beitragsmindernd auswirken.


Vergleich der PKV-Angebote

Bedenken Sie, dass der Arbeitgeberzuschuss von 50 Prozent auf den maximalen Zuschuss für gesetzlich Versicherte begrenzt ist. Privat versicherte Leistungen, die über diese Summe hinausgehen, zahlen Sie zusätzlich aus eigener Tasche. Der unverbindliche, kostenlose Vergleich unterschiedlicher Anbieter und Tarife sichert Ihnen eine leistungsstarke Versicherung zu fairen Konditionen.

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