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Freiberufler in der privaten Krankenversicherung

Freiberuflerinnen und Freiberufler sind selbst für eine Absicherung von Krankheitsrisiken verantwortlich.

Freiberuflerinnen und Freiberufler können sich entweder als freiwilliges Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) oder durch die Mitgliedschaft in einer privaten Krankenversicherung (PKV) absichern.

Freiberuflerinnen und Freiberufler üben selbstständig freiberufliche Tätigkeiten aus. Darunter fallen laut Paragraf 18 des Einkommenssteuergesetzes wissenschaftliche, künstlerische, schriftstellerische, unterrichtende oder erzieherische Tätigkeiten, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen. Damit grenzt sich die Berufsgruppe von den Selbstständigen ab.

Freiberuflerinnen und Freiberufler sind für ihr Unternehmen und ihre persönliche Absicherung selbst verantwortlich. Seit der 2009 verabschiedeten Gesundheitsreform gilt auch für Tätige im Freiberuf eine allgemeine Versicherungspflicht in der Krankenversicherung. Sie können zwischen der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung frei wählen.

Freiberufliche erhalten keinen Arbeitgeberzuschuss. Freischaffende Künstler und Künstlerinnen sowie Publizisten und Publizistinnen, die über die Künstlersozialkasse versichert sind, müssen nur die Hälfte der Beiträge an die GKV zahlen. Die anderen 50 Prozent werden über einen Zuschuss durch den Bund finanziert.

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Wechsel zur PKV – eine bedeutsame Entscheidung für Freiberufliche

Wer sich als Freiberuflerin oder Freiberufler einmal für die private Absicherung entschieden hat, kann nicht mehr in die gesetzliche Krankenversicherung zurückwechseln.

Ist eine freiberufliche Person als Hauptverdienerin oder Hauptverdiener privat krankenversichert, müssen nicht arbeitende Familienangehörige wie Ehepartnerinnen, Ehepartner oder Kinder einen eigenständigen Tarif in der PKV wählen. Anders als die gesetzliche Krankenkasse bietet die private Krankenversicherung keine beitragsfreie Familienversicherung an.

Für Freiberuflerin und Freiberufler wie auch für Selbstständige ist ein Wechsel von der PKV in die GKV grundsätzlich nicht möglich.


Insbesondere junge privat versicherte Freiberuflerinnen und Freiberufler profitieren bei der PKV

Durch die Absicherung in einer privaten Krankenversicherung erhalten Versicherte tarifabhängig hochwertige Leistungen wie etwa die Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer sowie die Behandlung durch den Chefarzt.

Als privat versicherte Person können Sie alle Privilegien einer Privatbehandlung nutzen. Neben der freien Arzt- und Krankenhauswahl genießen Sie den allgemeinen Status als Privatpatientin oder Privatpatient, welcher rasche Terminvergaben und kurze Wartezeiten einschließt.

Oftmals stehen Ihnen alternative Behandlungsmethoden kostenfrei zur Verfügung, da einige Tarife der PKV eine Erstattung anfallender Heilpraktikerkosten vorsehen.

Besonders beim Zahnersatz bietet die PKV eine bessere Versorgung als die GKV.

Wenn ein Tarif der PKV kein Krankentagegeld für Freiberuflerinnen und Freiberufler vorsieht, kann das Einkommen im Falle der Arbeitsunfähigkeit mit einer zusätzlichen Police abgesichert werden.

Da das Einkommen freiberuflich tätiger Personen meist ab dem ersten Krankheitstag ausbleibt, ist eine private Krankentagegeldversicherung für diese Berufsgruppe besonders wichtig. Für jeden Tag, an dem Sie krankheitsbedingt keine berufliche Tätigkeit ausüben können, zahlt Ihnen der private Versicherer ein vorab vereinbartes Tagegeld.

Sie können als Freiberuflerin oder Freiberufler immer selbst entscheiden, in welcher Höhe und zu welchem Zeitpunkt Sie ein Krankentagegeld erhalten möchten. Die versicherte Summe darf Ihr monatliches Nettoeinkommen allerdings nicht überschreiten.


PKV-Beiträge – stets unabhängig vom Gehalt

Anders als in der GKV ist die Beitragshöhe in der PKV unabhängig vom jeweiligen Verdienst der Versicherten. In der privaten Krankenversicherung müssen Freiberufler und Freiberuflerinnen damit keine Beitragserhöhungen aufgrund steigendem Einkommen befürchten.

Die Leistungen der privaten Krankenversicherung variieren je nach Tarif und Anbieter. Anders als bei gesetzlichen Krankenkassen ist die Höhe der PKV-Beiträge einkommensunabhängig. Maßgeblich sind Alter und Gesundheitszustand der Versicherten sowie der Leistungsumfang des ausgewählten Tarifs. Je jünger und gesünder Sie sind, desto niedriger fallen die Beiträge aus. Es ist deshalb sinnvoll, sich frühzeitig mit der gesundheitlichen Absicherung auseinanderzusetzen.

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