Private Krankenversicherung


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Angestellte in der privaten Krankenversicherung

Diese Versicherungspflichtgrenze liegt bei 59.400 Euro und ist faktisch mit dem Jahresbruttoeinkommen gleichzusetzen

Deutschland ist europaweit das einzige Land, in dem es nebeneinander zwei unterschiedliche Krankenversicherungssysteme gibt, nämlich das der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und das System der privaten Krankenversicherungen (PKV).

Der weitaus größte Teil der Bürger ist hierzulande als Arbeitnehmer in der GKV Pflichtmitglied, während sich beispielsweise Studenten, Beamte oder Selbstständige auch für die PKV entscheiden können. Dennoch haben unter bestimmten Voraussetzungen auch Angestellte die Möglichkeit, sich in der PKV versichern zu lassen. Allerdings besteht bei den abhängig Beschäftigten keine generelle Wahlfreiheit zwischen den beiden Krankenversicherungssystemen, sondern nur, wenn der Angestellte mit seinem Jahreseinkommen oberhalb der sogenannten Versicherungspflichtgrenze liegt, gibt es die Möglichkeit, sich privat krankenzuversichern. Diese Versicherungspflichtgrenze liegt bei 59.400 Euro und ist faktisch mit dem Jahresbruttoeinkommen gleichzusetzen.

Wer also als Arbeitnehmer ein Jahresgehalt von mindestens 49.501 Euro hat, der darf sich auch für die private Krankenversicherung entscheiden.

Und zwar ist es durch die Änderung im Zuge der Gesundheitsreform so, dass die Versicherungspflichtgrenze nur noch in einem Jahr überschritten werden muss, während das vor der Änderung in drei Jahren in Folge der Fall sein musste. Die meisten Angestellten, welche die genannten Voraussetzungen erfüllen, entscheiden sich dann entweder wegen des geringeren Beitrages oder wegen der besseren Leistungen für die private Krankenversicherung.

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Was sollten Angestellte zu Leistungen und Beiträgen der PKV wissen?

Schließt man den Basistarif aus, dann beinhaltet die PKV im Vergleich zur GKV fast immer bessere Leistungen.

So müssen in der PKV versicherte Angestellte zum Beispiel keine Zahlung mehr zu Medikamenten zuzahlen, bekommen teilweise Zahnersatz zu 100 Prozent erstattet oder werden im Falle einer stationären Behandlung im Krankenhaus im Ein- oder Zweibettzimmer untergebracht. Dennoch muss man wissen, dass man immer nur genau die Leistungen erwarten kann, die im jeweiligen Tarif vereinbart sind, während sich die Leistungen der GKV nach dem größtenteils einheitlichen Leistungskatalog richten - zumindest was die „Grundleistungen“ betreffen.

Wichtig ist zudem für Angestellte, die eventuell in die PKV wechseln möchten, zu wissen, wie sich der Beitrag zusammensetzt.

Die Höhe des Beitrages richtet sich bei der PKV nämlich nicht wie bei der gesetzlichen Krankenversicherung nach der Einkommenshöhe, sondern nach anderen Faktoren. Zu diesen Faktoren gehören der gewählte Tarif und somit auch die gewählten Leistungen, Geschlecht und Alter des Versicherten sowie zum Teil auch der Beruf. Der Gesundheitszustand hat ebenfalls einen großen Einfluss auf die Beitragshöhe, denn vorhandene Erkrankungen führen oft zu einem Risikoaufschlag.

Besonders gut überlegen sollte man sich einen Wechsel in die PKV dann, wenn Familie vorhanden oder geplant ist, da es im Zuge der PKV keine beitragsfreie Versicherung der Familienmitglieder gibt.

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