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Angestellte in der privaten Krankenversicherung

Diese Versicherungspflichtgrenze liegt bei 59.400 Euro.

In Deutschland unterscheidet man zwei Krankenversicherungssysteme, nämlich das der gesetzlichen Krankenkasse (GKV) und das System der privaten Krankenversicherung (PKV).

Die meisten Menschen in Deutschland sind als Angestellte in der GKV pflichtversichert. Studentinnen und Studenten, Beamtinnen und Beamte oder Selbstständige beispielsweise können sich auch für die PKV entscheiden. Unter bestimmten Voraussetzungen haben auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer hierzulande die Möglichkeit, einer privaten Krankenversicherung beizutreten.

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Angestellte haben keine generelle Wahlfreiheit zwischen PKV und GKV

Lediglich diejenigen mit einem Einkommen oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze sind versicherungsfrei und können sich freiwillig privat gegen Krankheitsrisiken versichern. Dies gilt für Menschen mit einem Jahresarbeitsentgelt über 59.400 Euro.

Das Jahresentgelt ergibt sich aus dem monatlichen Entgelt im Jahresdurchschnitt. Bei der Berechnung werden neben dem regelmäßigen bezogenen Bruttogehalt auch einmalige Zahlungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld oder Vermögenszahlungen berücksichtigt. Falls Sie mehr als eine berufliche Tätigkeit ausüben, werden alle Arbeitsentgelte eines Jahres summiert.

Üben Sie neben Ihrer Anstellung eine selbstständige Beschäftigung aus, gilt für die Berechnung Ihres Jahresarbeitsentgelts die hauptberufliche Tätigkeit. Als hauptberuflich selbstständige Person sind Sie stets versicherungsfrei, während für Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmer das jeweilige Einkommen relevant ist.

Grundsätzlich können Angestellte mit Beginn eines Beschäftigungsverhältnisses in die PKV wechseln, sofern das Jahresarbeitsentgelt der nächsten zwölf Monate über der aktuellen Versicherungspflichtgrenze liegt.

Sollte Ihr Einkommen aufgrund einer Gehaltserhöhung die Jahresarbeitsentgeltgrenze plötzlich übersteigen, gelten Sie erst zum nächsten 1. Januar als versicherungsfrei. Erst dann ist der Wechsel in eine private Krankenversicherung möglich.

Sind Sie vorerst weiterhin freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert, gilt die Kündigungsfrist der GKV. Die Kündigungsfrist der GKV beträgt dabei zwei volle Kalendermonate. Wenn Sie also beispielsweise am 1. Juli einer PKV beitreten möchten, müssen Sie Ihrer GKV spätestens zum 30. April gekündigt haben. Wichtig ist dabei: Kündigen Sie Ihre bestehende Krankenversicherung erst, wenn der private Versicherer Ihren Antrag bewilligt hat. Die PKV ist nämlich nicht verpflichtet, Sie als Mitglied aufzunehmen.


Was müssen Angestellte über die Leistungen und Beiträge der PKV wissen?

Anders als in der GKV können Sie die Leistungen innerhalb einer PKV frei nach Ihren individuellen Bedürfnissen und Anforderungen zusammenstellen.

Innerhalb der privaten Krankenversicherung genießen Sie ambulante, stationäre und allgemeine Vorteile. Dazu gehört neben der freien Arzt- und Krankenhausauswahl sowie der vollen Erstattung verordneter Medikamente, Impfungen und Hilfsmittel auch der allgemeine Status als Privatpatient, welcher rasche Terminvergaben und kurze Wartezeiten einschließt. Zudem stehen Ihnen alternative Behandlungsmethoden kostenfrei zur Verfügung, da die private Krankenversicherung – anders als die GKV –Heilpraktierkosten erstattet. Dennoch ist zu beachten, dass der private Versicherer nur diejenigen Leistungen erbringt, die im jeweiligen Tarif vereinbart sind. Die Grundleistungen der gesetzlichen Krankenversicherung hingegen richten sich nach dem größtenteils einheitlichen Leistungskatalog.


Die an die PKV zu entrichtenden Beiträge sind einkommensunabhängig

Die Beiträge in der privaten Krankenversicherung werden risikorecht kalkuliert. Für die Beitragsberechnung werden neben dem Leistungsumfang des jeweiligen Tarifs auch das Alter und der Gesundheitszustand der Antragstellerinnen und Antragsteller bei Versicherungsbeginn berücksichtigt. Bereits vorhandene Erkrankungen zu Beginn des Vertrags führen häufig zu Risikoaufschlägen und somit zu höheren Beiträgen. Zudem steigern auch die monatlichen Beiträge mit den Jahren.

Bei einem Wechsel in die PKV sollten Sie außerdem bedenken, dass die private Krankenversicherung keine beitragsfreie Familienversicherung anbietet. Vergleichen Sie die unterschiedlichen Tarife und Angebote der privaten Versicherungsgesellschaften, um eine Absicherung in Ihrem Sinne zu gewährleisten.

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