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Sinnvolle Einschlüsse in der privaten Haftpflichtversicherung

Die Haftpflichtversicherungen berechnen ihre Beiträge anhand Versicherungssumme, Personenanzahl und Einschlüssen.

Deckungssumme und Einschlüsse in der Haftpflicht

Für Personen-, Sach- und Vermögensschäden im privaten Bereich übernimmt die Privathaftpflichtversicherung sämtliche Kosten bis zur Höhe der vereinbarten Deckungssumme, die auch Haftungshöhe genannt wird.

Für Sachschäden und Personenschäden empfehlen Versicherungsexpertinnen und -experten eine Mindestdeckungssumme von jeweils fünf Millionen Euro. Für Vermögensschäden und Mietsachschäden gelten Versicherungssummen von 20.000 Euro beziehungsweise 100.000 Euro als angemessen. Ehegattinnen und Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner sowie Kinder, die im selben Haushalt leben oder die erste Berufsausbildung absolvieren, können Sie in Ihrer Privathaftpflicht mitversichern.

Je mehr Personen in Ihrem Vertrag mitversichert sind, umso höher sollte die Deckungssumme sein. Gemessen an der versicherten Personenzahl, der vereinbarten Haftungshöhe und den gewählten Einschlüssen berechnen die Versicherungen ihre Beiträge. Entscheiden Sie sich für einen Selbstbehalt, sinken Ihre Versicherungsprämien.

Selbstbehalt in der Haftpflicht nicht immer sinnvoll

Beim Abschluss einer privaten Haftpflichtversicherung können Sie einen Selbstbehalt – auch Selbstbeteiligung genannt – vereinbaren. Mit der Höhe der Selbstbeteiligung bestimmen Sie, in welchem Umfang Sie sich an den Kosten im Schadensfall beteiligen. Je höher der Selbstbehalt ist, desto geringer sind die Beiträge. Je nach gewähltem Tarif fällt die Höhe der Selbstbeteiligung unterschiedlich aus.

In der privaten Haftpflichtversicherung liegt der Selbstbehalt in vielen Fällen oberhalb der durchschnittlichen Schadenssumme. Entscheiden Sie sich beispielsweise für einen Selbstbehalt von 500 Euro und der Schaden beläuft sich auf 400 Euro, zahlt die Versicherung nicht und Sie müssen die gesamte Schadenssumme selbst zahlen. Dann müssten Sie also neben den Beiträgen für die Haftpflichtversicherung auch den kompletten Schaden selbst tragen. Aus diesem Grund ist die Vereinbarung einer Selbstbeteiligung nicht immer empfehlenswert.

Die Privathaftpflichtversicherung bietet viele weitere Einschlüsse, die durchaus sinnvoll sind. Einige davon sind automatisch enthalten, andere müssen Sie zusätzlich vereinbaren.

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Einschlüsse der Haftpflichtversicherung auf ihre Notwendigkeit hin prüfen

Ausfalldeckung als empfehlenswerter Einschluss

Bei dem Abschluss einer privaten Haftpflichtversicherung können Sie Ihren Versicherungsschutz um eine Vielzahl von Einschlüssen und Leistungen ergänzen. Zu den sinnvollen Einschlüssen gehört die sogenannte Ausfalldeckung. Trotz der dringlichen Empfehlung vieler Versicherungsexpertinnen und -experten, haben etwa 15 Prozent der deutschen Haushalte keine private Haftpflichtversicherung abgeschlossen. Erleiden Sie einen Schaden, und die Gegenseite ist versicherungs- und mittellos, bleiben Sie auf den gesamten Schadenskosten sitzen – es sei denn, Ihr Vertrag enthält eine Ausfalldeckung. In dem Fall springt ihre Haftpflichtversicherung ein und übernimmt den Schaden bis zur Höhe der vereinbarten Deckungssumme. Viele Versicherungen fordern eine Mindestschadenhöhe, zum Beispiel 2.500 Euro. Kleinere Schäden bis zu dieser Summe sind nicht versichert. In einigen Komfort- und Premium-Tarifen ist die Ausfalldeckung bereits eingeschlossen, als versicherte Person im Basistarif müssen Sie diese Leistung in der Regel als Zusatzbaustein absichern.

Schlüssel und Allmählichkeitsschäden – nicht notwendig, aber sinnvoll

Möglich ist die Versicherung des Verlusts von fremden Schlüsseln oder Dienstschlüsseln. Die Folgekosten können sehr hoch sein – insbesondere dann, wenn der verlorene Schlüssel Teil einer zentralen Schließanlage war. Im vertraglich vereinbarten Rahmen übernimmt der Versicherer die Kosten für den Austausch der zentralen Schließanlage sowie anderer betroffenen Türschlösser. Ein weiterer möglicher Zusatzbaustein ist die Versicherung von Allmählichkeitsschäden. Einige Schäden sind nicht sofort ersichtlich und entstehen über einen längeren Zeitraum, etwa durch Feuchtigkeit oder Dämpfe. Beispielsweise zeigt sich ein selbst verschuldeter Schaden an einer Wasserleitung erst nach mehreren Tagen in seinem gänzlichen Ausmaß. Das spätere Entstehen von Schimmelpilzen ist mit diesem Zusatzbaustein ebenfalls versichert. Es gibt viele weitere Einschlüsse, mit denen Sie Ihren Haftpflicht-Versicherungsschutz ausbauen können. Welche Bausteine Sie letzten Endes tatsächlich benötigen, hängt von Ihren persönlichen Umständen und Anforderungen ab.


Tarife prüfen und vergleichen

Achten Sie beim Abschluss Ihrer Privathaftpflicht unbedingt auf enthaltene Klauseln, die Leistungseinschränkungen und -ausschlüsse bestimmen. Haben Sie zu bestimmten Vertragsbestandteilen Fragen, kontaktieren Sie Ihre Versicherung. Um sich einen Überblick über die vielfältigen Privathaftpflicht-Tarife zu verschaffen, lohnt der Vergleich sämtlicher Angebote. Bevor Sie einen Tarif um ausgewählte Einschlüsse erweitern, prüfen Sie, ob andere Tarife Ihre gewünschten Optionen bereits enthalten. Im Vergleich ist dieser Weg oft günstiger. Dies gilt auch für Versicherte, die ihren langjährig bestehenden Vertrag erweitern möchten. Neue Tarife bieten in der Regel mehr Leistungen zu besseren Konditionen, sodass ein Tarifwechsel häufig rentabler ist. Sie sollten Ihren Haftpflicht-Tarif daher alle paar Jahre überprüfen und mit aktuelleren Angeboten vergleichen. Nutzen Sie hierfür unseren kostenlosen und unverbindlichen Vergleich. Alle nützlichen Tipps für Ihre Versicherung finden Sie in unserem Versicherungs-Ratgeber.

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