Risikolebensversicherung


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Gewünschter Auszahlungsbetrag im Todesfall:

Restschuldversicherung

Kreditnehmer haben die Möglichkeit, einen Restschuldversicherungsvertrag als sogenanntes Sicherheitspaket abzuschließen

Restschuldversicherungen werden von den Banken für fast alle größeren Finanzierungen angeboten.

In nicht wenigen Fällen wird die Kreditzusage vom Abschluss einer derartigen Versicherung abhängig gemacht. Dies ist jedoch nicht erlaubt. Die Funktion der Restschuldversicherung ist die Absicherung zweier Vertragspartner. Der Kreditgeber möchte verhindern, dass der Kredit notleidend wird. Der Kreditnehmer möchte sich vor den Folgen bestimmter Situationen schützen, die zu einer Zahlungsunfähigkeit führen können. Die Restschuldversicherung sichert meist den Todesfall des Kreditnehmers und damit die Hinterbliebenen vor den finanziellen Folgen ab. Tritt der Tod ein, übernimmt die Restschuldversicherung alle ausstehenden Kreditraten. Kreditnehmer haben die Möglichkeit, einen Restschuldversicherungsvertrag als sogenanntes Sicherheitspaket abzuschließen. Im Rahmen dieses Paketes sichert sich der Kreditnehmer gegen Arbeitsunfähigkeit ab.

Außerdem lässt sich eine unvorhergesehene Arbeitslosigkeit versichern.

Wartezeiten müssen in der Regel eingehalten werden. Kreditnehmer können sich oftmals mit regulären Versicherungen günstiger versichern. In jedem Fall ist zu prüfen, ob nicht bereits ein ausreichender Versicherungsschutz besteht. Wenn ein Kreditnehmer über eine private Unfallversicherung sowie eine Lebens- und Berufsunfähigkeitsversicherung verfügt und damit einen erforderlichen Leistungsanspruch besitzt, kann auf eine Restschuldversicherung verzichten. Wenn einige Risiken über eine reguläre Vorsorge- und Risikoversicherung nicht abgedeckt werden können, beispielsweise wenn der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung wegen vorheriger Krankheiten nicht möglich ist, kann die Restschuldversicherung diesen Schutz bieten.

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Darlehens- und Versicherungsvertrag bilden eine wirtschaftliche Einheit

Eine Restschuldversicherung wird immer in unmittelbarem Zusammenhang mit einem Kreditvertrag abgeschlossen.

Zum Restschuldversicherungsvertrag hat der Bundesgerichtshof am 15.12.2009 ein wichtiges Urteil gefällt. Demnach sind Restschuldversicherung und Darlehensvertrag so genannte verbundene Geschäfte. In einem Kreditvertrag muss eine Belehrung enthalten sein, dass der Widerruf des Kreditvertrages die Rückabwicklung des Vertrages über die Restschuldversicherung nach sich zieht. Sieht ein abgeschlossener Kreditvertrag keine Belehrung vor, tritt eine Widerrufsfrist nicht in Kraft. Der Kreditnehmer kann einen Vertrag über die Aufnahme eines Darlehens weiterhin widerrufen. Dabei tritt die Tatsache auf, dass die Restschuldversicherung nicht bei jedem Ereignis für die Nichterfüllung der gesicherten Forderung eintritt. Dies geschieht vielmehr dann, wenn der Todesfall eintritt oder wenn der Kreditnehmer arbeitsunfähig sowie arbeitslos wird.

Bei all diesen Ereignissen besteht Versicherungsschutz, wenn eine Versicherungsprämie entsprechend gezahlt wird.

Die wirtschaftliche Einheit muss sich durch mehrere Faktoren darstellen. Die zwei Verträge können unter anderem dann als eine wirtschaftliche Einheit gesehen werden, wenn die Erbringung einer Leistung an den Kreditvertrag gebunden ist. Als Beweis einer Verbindung sieht das Gericht außerdem den zeitgleichen Abschluss der Verträge. Wird ein Kreditvertrag widerrufen, gilt dies gleichzeitig für den Vertrag über die Restschuldversicherung. Wurde diese Versicherung als Einmalbetrag bezahlt, ist dieser Vertrag derart rückabzuwickeln, dass zu viel bezahlte Beitragsanteile an den Kreditnehmer ausgezahlt werden.

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