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Die Stromerzeugung durch Wasser

In Gebirgen können Gletscherkraftwerke genutzt werden, an Flüssen werden Laufwasserkraftwerke eingesetzt

Die Kraft des Wassers, die auch als "Hydroenergie" bezeichnet wird, wird zur Erzeugung von Strom aus einer regenerativen Energiequelle verwendet.

Bekannt ist das Prinzip schon seit vielen Hundert Jahren, denn die mechanische Energie des Wassers wurde in Mühlen direkt genutzt. Heute verwendet man die Wasserkraft und die daraus gewonnene Energie, indem man sie mithilfe von Generatoren in Wasserkraftwerken in Strom umwandelt. Dabei unterscheidet man viele unterschiedliche Arten von Wasserkraftwerken, die bestimmte Umgebungsvoraussetzungen benötigen. In Gebirgen können Gletscherkraftwerke genutzt werden, an Flüssen werden Laufwasserkraftwerke eingesetzt. Außerdem kann natürlich das Meerwasser mit Wellen und Gezeiten als Energiequelle für entsprechende Kraftwerke genutzt werden.

Häufig werden Wasserkraftwerke an Stauseen gebaut.

Bei Laufwasserkraftwerken muss die starken Schwankungen unterlegene Abflussmenge vorausberechnet werden. Damit zum Beispiel bei hohen Niederschlägen oder bei Hochwasser durch Schmelzwasser keine Schäden entstehen können, muss immer von einer Extrembelastung ausgegangen werden. Um die Wasserkraft als regenerative Energiequelle nutzen zu können, werden Turbinen benötigt. Auch hier gibt es Unterschiede, die für verschiedene Einsatzmöglichkeiten gebaut werden. Man unterscheidet generell nach Gleichdruck- und Überdruckturbinen. Bei der Gleichdruckturbine ist der Wasserdruck vor dem Aufprall auf die Turbine genauso hoch wie beim Verlassen der Turbine. Bei der Überdruckturbine ist der Aufpralldruck höher als der Austrittsdruck.

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Gezeitenkraftwerke als Stromquelle der Zukunft

Wenn Sie sich die Kraft der Gezeiten bildlich vorstellen, wird rasch klar, dass hier ein erhebliches Energiepotenzial vorhanden ist, das für die Erzeugung von Ökostrom genutzt werden kann.

Besonders in Gegenden mit einem extrem hohen Tidenhub entstehen Kräfte, die, wenn sie wirksam genutzt werden, die Energieprobleme der Zukunft lösen könnten. An der kanadischen Bay of Fundy beträgt der durchschnittliche Tidenhub mehr als zehn Meter. Am Ausgang der Bay of Fundy steht ein Gezeitenkraftwerk, das derzeit noch im Testverfahren mit nur einer Durchflussturbine arbeitet.

Trotzdem liegt hier die Menge der Energieerzeugung so hoch, dass die gesamte Provinz Nova Scotia bereits nur durch diese eine Turbine mit Strom versorgt werden kann.

Derzeit ist geplant, vier unterschiedliche Turbinentypen, die in Europa und den USA konstruiert werden, zu testen. Als Endausbaustufe sind insgesamt 130 am Meeresboden angebrachte Turbinen geplant. Damit wäre das Gezeitenkraftwerk in Annapolis Royal in der Lage, den gesamten Strombedarf Kanadas alleine zu decken. Auch wenn der Tidenhub an den europäischen Küsten, also auch an der deutschen Nordseeküste, erheblich geringer ist, zeigt das kanadische Beispiel, wie effizient man dieses Naturereignis zur Stromgewinnung nutzen kann. Da die Turbinen als reine Durchflussturbinen nur mit Wasserdruck arbeiten, ist keine zusätzliche Energiequelle notwendig, um die Stromerzeugung durchzuführen.

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