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Die Stromerzeugung durch Wasser

Wasserkraft zählt zu den erneuerbaren Energien, die nachhaltigen Ökostrom erzeugen.

Wasser – regenerative, erneuerbare Energie

Wasser ist eine regenerative Energiequelle, weil es nahezu unbegrenzt zur Energiegewinnung zur Verfügung steht. Bereits in vorindustrieller Zeit nutzte man die Kraft des Wassers zum Antrieb von Mühlen, Säge- und Hammerwerken. Um Maschinen und Generatoren anzutreiben, wird die potenzielle und kinetische Energie einer Wasserströmung über Turbinen in nutzbare Energie umgewandelt. Heute erzeugt Wasserkraft fast ausschließlich elektrischen Strom. Durch die Bedrohung des Klimawandels nehmen umweltfreundliche Energiequellen bei der Stromerzeugung eine zunehmende Bedeutung ein. Wasserkraft zählt neben Windenergie, Solarenergie und Bioenergie zu den erneuerbaren Energien, die nachhaltigen Ökostrom erzeugen.

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Rolle der Wasserkraft bei der Energiewende

Vom Wasser zum Strom

Die Kraft des Wassers, auch "Hydroenergie" genannt, wird mithilfe von Generatoren in Wasserkraftanlagen in Strom umgewandelt. Wasserkraftwerke sind nur dort wirksam, wo die Fließgeschwindigkeit hoch genug ist, um Turbinen anzutreiben. Abhängig von bestimmten Umgebungsvoraussetzungen unterscheidet man mehrere Arten von Wasserkraftwerken zur Stromerzeugung:

  • Speicherkraftwerke nutzen Gefälle und Speicherkapazität von Talsperren und Bergseen.
  • Laufwasserkraftwerke verwenden die Strömung von Flüssen und Kanälen.
  • Gezeitenkraftwerke produzieren Strom durch wechselnde Strömungen von Ebbe und Flut.
  • Meeresströmungskraftwerke nutzen die kontinuierliche Meeresströmung.

Das Potenzial von Wasserkraft in Deutschland

Wasserkraft ist die weltweit bedeutendste erneuerbare Energiequelle für die Stromerzeugung. In Deutschland hingegen leistet die Hydroenergie nur einen geringen Beitrag zur Erzeugung des Ökostroms. AG Energiebilanzen e. V. (AGEB) zufolge waren die erneuerbaren Energien an der Bruttostromerzeugung im Jahr 2017 zu 33,3 Prozent beteiligt, nur 3,1 Prozent davon entstanden durch Wasserkraft.

Eine Studie des Umweltministeriums ergab, dass das nutzbare Potenzial der Wasserkraft in Deutschland weitestgehend ausgeschöpft ist. Etwa 80 Prozent des bestehenden Wasserkraftpotenzials seien bereits erschlossen. Die Möglichkeiten für den Bau neuer Wasserkraftwerke sind eingeschränkt und häufig mit gravierenden ökologischen Nachteilen verbunden. Durch die Modernisierung bereits errichteter oder außer Betrieb befindlicher Anlagen erwarten Expertinnen und Experten nur geringfügige Leistungsanstiege.


Gezeitenkraftwerke als Stromquelle der Zukunft?

Die Gezeiten des Meeres sind mit einem ständigen Wechsel von Ebbe und Flut verbunden. Der Tidenhub beschreibt den Unterschied des Wasserpegels zwischen Hochwasser und Niedrigwasser. Gezeitenkraftwerke wandeln die Energie aus dem Tidenhub des Meeres in elektrischen Strom um. Besonders Gegenden mit einem extrem hohen Tidenhub bergen ein hohes Energiepotenzial. In Deutschland gibt es noch kein Gezeitenkraftwerk, aber an Frankreichs oder Großbritanniens Küsten gibt es Wasserkraftwerke, deren Leistung etwa mit der von kleinen Kohlekraftwerken vergleichbar ist. Ob die Gezeitenenergie auch in Deutschland Potenzial hat, ist schwierig zu beurteilen – zumal der Bau von Wasserkraftanlagen immer einen großen Eingriff in das Ökosystem bedeutet.

Vorteile von Wasserkraft

  • Sie verursacht keine klimaschädlichen CO²-Emissionen.
  • Es handelt sich um eine regenerative, erneuerbare Art der Energieerzeugung.

Nachteile von Wasserkraft

  • Das Potenzial ist in Deutschland nahezu ausgeschöpft.
  • Der Bau von Kraftwerken beeinträchtigt das Ökosystem und verursacht hohe Kosten.

Ökostrom – immer mehr Menschen setzen auf umweltschonende Energiequellen

Immer mehr Menschen in Deutschland wechseln den Stromanbieter und setzen auf Ökostrom. Das belegt der Monitoringbericht 2018 von Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt: Demnach hatten im Jahr 2017 zehn Millionen Haushalte hierzulande einen Ökostromvertrag – hinzu kommen weitere Abschlüsse für Ökogas. Entsprechend der Auswertung ist der Bezug von Ökostrom pro Kilowattstunde (kWh) dabei oftmals sogar günstiger als herkömmliche Stromverträge mit dem lokalen Grundversorger.

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