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Die Stromerzeugung durch Biomasse

Strom kann aus fester, flüssiger und gasförmiger Biomasse erzeugt werden.

Die aus fester, flüssiger oder gasförmiger Biomasse gewonnene Energie nennt man Bioenergie und ist eine Art von Ökostrom. Aktuell bildet Bioenergie nach Windenergie die meistgenutzte erneuerbare Energiequelle Deutschlands.

Was versteht man unter Biomasse?

Pflanzliche und tierische Stoffe bilden die energietechnische Biomasse der Erde. Für die Stromerzeugung wird unter anderem lebende organische Substanz aus Abfällen der Land- und Forstwirtschaft genutzt. Zu den Rohstoffen gehören beispielsweise Stroh, Raps, Getreide und Gülle. Aber auch Altpapier oder Klärschlamm kommen zum Einsatz. Im Jahr 2017 wurden in Deutschland 51,4 Terawattstunden (TWh) Strom aus Biomasse erzeugt. Mit 63,2 Prozent trug das in Biogasanlagen hergestellte Biogas am meisten zur Stromerzeugung durch Biomasse bei, gefolgt von biogenen Festbrennstoffen mit einem Anteil von 20,7 Prozent (Quelle: Basisdaten Bioenergie Deutschland 2018, Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V.).

Wie entsteht aus Biomasse Energie?

Die Biomasse wird in einem Kondensationskraftwerk verbrannt. Das erhitze Wasser erzeugt Dampf und führt auf diese Weise zu einem erhöhten Druck in der Kesselanlange. Die unterschiedlichen Druckverhältnisse treiben spezielle Dampfturbinen zur Stromerzeugung an. Mit dieser konventionellen Technik lassen sich allerdings nur etwa 35 Prozent der im Brennstoff enthaltenen Energie in elektrischen Strom umwandeln. Nutzt man die bei der Stromerzeugung anfallende Abwärme, zum Beispiel zum Beheizen von Häusern, liegt die Effizienz von Biomasse bei sogar über 80 Prozent. Biogene Brennstoffe eignen sich also zur kombinierten Erzeugung von Wärme und Strom, man spricht von Kraft-Wärme-Kopplung.

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Vorteile der Stromerzeugung durch Biomasse

Im Gegensatz zur Windkraft und Solarenergie ist die Bereitstellung von Bioenergie nicht von schwankenden Winden und Sonneneinstrahlung abhängig. Biomasse ist eine vielseitige Energiequelle, die in nahezu unbegrenzter Menge vorhanden ist, ständig nachwächst und nach der Stromerzeugung größtenteils erneut angebaut werden kann. Die organische Substanz eignet sich sowohl zur Erzeugung von Wärme und Strom als auch zum Ersatz von fossilen Kraftstoffen.

Beim Klimaschutz geht es in erster Linie um geringere CO²-Emissionen. Biomasse ist für eine nachhaltige und umweltfreundliche Energiegewinnung so wertvoll, weil bei der Verbrennung nicht mehr CO² freigesetzt wird, als die Pflanzen zuvor aufgenommen haben. Neben all diesen Vorteilen birgt die Gewinnung von Bioenergie jedoch auch Nachteile.

Vorteile von Biomasse

  • Nahezu unbegrenzt und dauerhaft verfügbar.
  • Unabhängig von klimatischen Bedingungen.
  • CO²-neutral.
  • Vielseitige Produktion: Wärme, Strom und Kraftstoffe.

Nutzung von Biomasse ökologisch nicht unbedenklich

Die Stromerzeugung durch biogene Brennstoffe wie Biogas oder Holz gehört zu den zukunftsweisenden Technologien, die effiziente Beiträge zum Klimaschutz leisten. Die Nutzung von Biomasse ist ökologisch jedoch nicht unbedenklich. Nicht nur Abfallprodukte werden zur Gewinnung von Bioenergie genutzt, sondern auch speziell zu diesem Zweck angebaute Rohstoffe. Energiepflanzen benötigen große Ackerflächen und konkurrieren mit der Nahrungs- und Futtermittelproduktion, so wird auch Getreide für die Energiegewinnung verbraucht.

Kommt es zur Abholzung von Waldflächen, um Biomasseanbauflächen zu generieren, trägt dies maßgeblich zum Klimawandel bei. Außerdem fördert der gezielte Biomasseanbau die Entstehung von Monokulturen, die zum Biodiversitätsverlust führen. Artenvielfalt jedoch schützt das Klima, da diese den CO²-Gehalt der Atmosphäre senkt.

Nachteile von Biomasse

  • Gezielt angebaute Energiepflanzen benötigen große Ackerflächen, das führt zur Konkurrenz mit der Nahrungs- und Futtermittelproduktion sowie der Abholzung von Waldflächen.
  • Entstehung von Monokulturen und mangelnder Biodiversität.

Ökostrom – nachhaltige Energieversorgung, effektive Strom- und Wärmenutzung

Die Stromerzeugung durch Kernenergie birgt ein hohes Risiko und die Verbrennung fossiler Energieträger verursacht einen hohen CO²-Ausstoß. Zum Klimaschutz setzen Verbraucherinnen und Verbraucher vermehrt auf umweltschonendere Alternativen. Zu den erneuerbaren Energien in Deutschland zählen Solarenergie, Windenergie, Wasserkraft und Biomasse. Mit der Nutzung von Ökostrom leisten Sie einen entscheidenden Beitrag für die Entlastung der Umwelt. Weitere Möglichkeiten bestehen darin, im Alltag Strom und Gas zu sparen.

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