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Die Stromerzeugung durch Biomasse

Biomasse lässt sich wie konventionelle fossile Brennstoffe in einem Kondensationskraftwerk verbrennen

Die Stromerzeugung durch Biomasse gehört zu den zukunftsweisenden Technologien, die einen effizienten Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Wollen Sie Ökostrom nutzen, der auf diesem noch recht jungen Verfahren basiert, so leisten Sie einen entscheidenden Beitrag, der die Umwelt entlastet. Grundsätzlich gilt für Strom aus Biomasse, dass er aus flüssiger, gasförmiger oder fester Biomasse hergestellt werden kann. Biomasse lässt sich wie konventionelle fossile Brennstoffe in einem Kondensationskraftwerk verbrennen. Das erhitzte Wasser erzeugt Dampf und führt auf diese Weise zu einem erhöhten Druck in der Kesselanlage.

Die erzeugte Differenz aus den unterschiedlichen Druckverhältnissen wird für den Betrieb einer speziellen Dampfturbine eingesetzt, um Strom herzustellen.

Mit der herkömmlichen Technologie lassen sich jedoch nur rund 35 Prozent der primären Energie in Strom umwandeln. Erhöht wird der Wirkungsgrad einer Anlage durch die Nutzung der Abwärme mittels einer Kraft-Wärme-Kopplung. Sie fragen sich sicher auch, welche Stoffe eigentlich unter den Begriff "Biomasse" fallen. Darunter versteht man alle Pflanzenarten, die der Energiegewinnung dienen und auch speziell dafür angebaut werden, wie beispielsweise Raps. Hinzu kommen alle pflanzlichen und tierischen Fette wie auch Gülle, die sich ebenfalls zur Gewinnung von Ökostrom aus Biomasse eignet. Aus all diesen natürlichen Bestandteilen lassen sich problemlos Energieträger unterschiedlicher Konsistenz herstellen.

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Ökostrom - Biomasse als Energielieferant auf Erfolgskurs

Die Stromerzeugung durch Biomasse basiert auf einem natürlichen Prinzip der Fotosynthese, bei der jede Pflanze Kohlenstoff aufnimmt und auf diese Weise als CO2-Depot wirkt.

Bei der Verbrennung von Biomasse wird, anders als bei konventionellen fossilen Energieträgern, nur soviel Kohlenstoff freigesetzt, wie die Pflanzen ursprünglich aufgenommen haben. Zu den am häufigsten genutzten Energieträgern gehört die feste Biomasse wie Biomüll, Raps und auch Strauchschnitt, da sie effizienter durch spezielle biochemische, thermo- oder physikalisch-chemische Umwandlungsverfahren genutzt werden kann. Handelt es sich um gasförmige oder flüssige Biomasse wie Biogas oder Pflanzenöl, werden in der Regel Motoren zur Stromerzeugung eingesetzt, die auf einer Kraft-Wärme-Kopplung basieren.

Wollen auch Sie von den Vorzügen der Stromerzeugung durch Biomasse profitieren, müssen Sie wissen, dass die benötigten Rohstoffe schnell nachwachsen und meist unbegrenzt zur Verfügung stehen.

Fossile Brennstoffe wie Kohle, Erdöl oder Erdgas existieren nur noch in einem begrenzten Umfang. Zu den weiteren Vorzügen der Biokraftwerke gegenüber einem herkömmlichen Kraftwerk gehört der Aspekt, dass Biokraftwerke eine umweltschonende CO2-Bilanz aufweisen. In Deutschland erfolgt die Stromerzeugung durch Biomasse auf zwei unterschiedliche Arten. Zum einen werden Klärschlamm, Biomüll oder Gülle in Biogasanlagen einem Verbrennungsmotor zugeführt, der einen Generator zur Stromgewinnung antreibt, und andererseits wird Restholz in einem Biomassekraftwerk verbrannt, um über den erzeugten Dampf Turbinen anzutreiben.

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