Allgemeine Krankenhausleistungen

Die allgemeinen Krankenhausleistungen umfassen alle Leistungen des Krankenhauses, die für eine nach Art und Schwere der Erkrankung des Patienten medizinisch zweckmäßige und ausreichende Versorgung erforderlich sind. Dazu gehören bsp. auch die vom Krankenhaus veranlassten Leistungen Dritter und die aus medizinischen Gründen erforderliche Mitaufnahme einer Begleitperson des Patienten (Rooming in).

Die Kosten der allgemeinen Krankenhausleistungen, d.h. die Verpflegung, Pflege, Versorgung mit Arzneimitteln und die Unterkunft in der allgemeinen Pflegeklasse (meist Drei- oder Mehrbettzimmer, in modernen Krankenhäusern teilweise auch Zweibettzimmer) sowie die ärztlichen Leistungen sind mit den Pflegesätzen des Krankenhauses abgegolten.

Falls medizinisch notwendig, ist auch ohne gesonderte Berechnung die Unterbringung im Einbettzimmer und die Operation durch den Chefarzt mit den Pflegesätzen abgegolten. Die privatärztliche Behandlung und gesondert berechenbare Unterkunftszuschläge für das Ein- oder Zweibettzimmer sind hingegen Wahlleistungen und werden, falls sie zu Beginn des Krankenhausaufenthaltes vereinbart wurden, dem Patienten getrennt in Rechnung gestellt. Bei ausschließlicher oder überwiegender Ausstattung des Krankenhauses mit Zweibettzimmern im Rahmen der allgemeinen Krankenhausleistungen kann die Unterbringung im Zweibettzimmer nicht als Wahlleistung gewählt (und berechnet) werden.

Leistungen der Belegärzte, -hebammen und -entbindungspfleger gelten nicht als Krankenhausleistungen, da es sich um niedergelassene und nicht am Krankenhaus angestellte Personen handelt, die vom Krankenhaus keine Vergütung erhalten.

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