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Ortskennzeichen

Die Kfz-Steuer bei einem Motorrad

Es wird zwischen der Art des Motors und der Schadstoffklasse unterschieden

Die Kraftfahrzeugsteuer, abgekürzt KraftSt, unterliegt seit Mitte 2009 als Bundessteuer dem Bundesministerium für Finanzen.

Ab Juli 2014 wird die Zollverwaltung für das Erheben von Kraftfahrzeugsteuer verantwortlich sein. Die Kfz-Steuer bei einem Motorrad wird für das Halten von inländischen Fahrzeugen erhoben wie auch für das Halten von ausländischen, solange sich diese im deutschen Straßenverkehr bewegen. Bei Motorrädern wie auch bei Personenkraftwagen ist die Kfz-Steuer vom Hubraum des Motors abhängig. Dabei wird zwischen der Art des Motors und der Schadstoffklasse unterschieden. Zu beachten gilt, dass der konstruktionstechnische Hubraum vom steuerrelevanten Wert auch geringfügig abweichen kann.

Je angefangene 25 Kubikzentimeter Hubraum unterliegen Motorräder mit je 1,84 Euro der Steuerpflicht. Kleine Motorräder wie Leichtkrafträder mit nicht mehr als 125 Kubik sind vom Zulassungsverfahren und somit auch von der Steuerpflicht befreit.

Gleiches gilt auch für Kleinkrafträder, die eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h nicht überschreiten. Aktuell gilt für das Berechnen der Kfz-Steuer bei einem Motorrad noch nicht die Abgasemission. Bikes, die neu zugelassen werden, weisen im ersten Teil der Zulassungsbescheinigung jedoch schon ihr Emissionsverhalten aus. Bei Motorrädern, die über ein sogenanntes Oldtimer-Kennzeichen für den Straßenverkehr zugelassen sind, gilt ein pauschaler Steuersatz in Höhe von 46,02 Euro.

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Kfz-Steuer durch Saisonkennzeichen senken

Wollen Sie Ihr Motorrad nur während der warmen Monate fahren, können sie bei Ihrem Versicherer ein Saisonkennzeichen beantragen.

Bei dieser zeitlich eingeschränkten Zulassung sparen Sie an den Versicherungsbeiträgen. Gleiches gilt auch für die Kfz-Steuer für Motorräder. Diese wird dann nur noch anteilig erhoben, wobei der Versicherungszeitraum am jeweiligen Kennzeichen ersichtlich ist. Beachten Sie, dass Sie sich für einen Mindestzeitraum von einem halben Jahr entscheiden, das Sie sonst auf den Schadenfreiheitsrabatt verzichten müssen. Wer ein Saisonkennzeichen beantragt hat und an Versicherungsbeiträgen und Steuern spart, darf außerhalb der Saison sein Motorrad nicht im öffentlichen Straßenverkehr nutzen oder es im öffentlichen Raum abstellen.

Die Kfz-Steuer wird grundsätzlich durch einen Steuerbescheid festgesetzt und dies unbefristet.

Ändert sich der Steuersatz oder endet Ihre Steuerpflicht, weil Sie Ihr Motorrad abmelden, wird die Steuer neu festgesetzt oder erlischt. Für die Dauer eines Jahres muss die Kfz-Steuer im Voraus gezahlt werden. Liegt die Steuersumme über dem Betrag von 500 Euro, dürfen Sie auch jeweils für ein halbes Jahr Ihre Steuern zahlen, was jedoch mit einem dreiprozentigen Aufschlag verbunden ist. Können Sie Ihre Kfz-Steuer nicht zahlen, darf ein Fahrzeug stillgelegt werden. In Nordrhein-Westfalen gilt, dass nach einer erfolglosen Abmahnung das Fahrzeug mit einer Parkkralle blockiert werden darf.

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