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Ortskennzeichen

Die Zulassung eines Motorrads

In jedem Fall müssen Sie einen Haftpflichtversicherungsschutz für Ihr Motorrad vorweisen

Wenn Sie sich ein Motorrad, egal ob gebraucht oder neu, gekauft haben, müssen Sie das Fahrzeug zulassen.

Sie können diese Sache selbst übernehmen oder einen Dienstleister beauftragen. Inzwischen können Sie dabei wählen, ob Sie sich ins Büro begeben oder den Zulassungsdienst zu sich nach Hause bestellen. Gleichgültig welchen Weg der Zulassung Sie beschreiten möchten, benötigen Sie eine Reihe von Dokumenten. Zu den erforderlichen Unterlagen gehört die Zulassungsbescheinigung Teil 2 (vormals der Fahrzeugbrief). Wird ein Motorrad lediglich umgemeldet, bedarf es zusätzlich der Zulassungsbescheinigung Teil 1 (bei älteren Fahrzeugpapieren der Fahrzeugschein). Sie benötigen Ihren Personalausweis oder Reisepass. Bei Letzterem müssen Sie noch eine aktuelle Meldebescheinigung vorlegen. Wenn Sie jemand mit dem Zulassungsvorgang beauftragen, müssen Sie eine entsprechende Vollmacht hinzufügen. In jedem Fall müssen Sie eine Motorradversicherung vorweisen.

Sie erhalten eine elektronische Versicherungsbestätigung (ersetzt die frühere Doppelkarte) mit vorläufigem Versicherungsschutz nach entsprechender Anforderung bei einem Versicherer Ihrer Wahl.

Diese Versicherungsbestätigung ist beim ersten Mal kostenlos. Erst bei dem nachfolgenden Vertragsabschluss kommt es zur Rechnungsstellung. Wenn Sie die Zulassung selbst vornehmen, kostet das etwa Gebühren in Höhe von 30 bis 100 Euro zuzüglich Kosten für Kennzeichenschilder von 5 bis 15 Euro. Eine eigene Bankverbindung für den Einzug der Kfz-Steuer ist ebenso erforderlich wie eine TÜV-Bescheinigung.

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Schnelle Zulassung nur mit elektronischer Versicherungsbestätigung

Vom Gesetzgeber ist vorgeschrieben, dass motorgetriebene Fahrzeuge nur zugelassen im Straßenverkehr bewegt werden dürfen.

Für eine Zulassung stehen Ihnen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung, wobei es Vor- und Nachteile gibt. Seit 2007 muss das Motorrad generell am jeweiligen Hauptwohnsitz angemeldet werden. Die frühere Regelung der Anmeldung am Zweitwohnsitz ist nicht mehr in Kraft. Damit entfallen gleichzeitig die damit verbundenen eventuellen Vorteile hinsichtlich der Versicherungsprämien und/oder des Motorrad-Kennzeichens. Wer ein kurzes Kennzeichen haben will, sollte vorher die Zulassungsstelle anrufen und Details erfragen. Inzwischen ist es möglich, ein kurzes Kennzeichen von der Zulassungsstelle zu erhalten. Notwendige Informationen sind direkt bei der Behörde erhältlich.

Seit Mai 2011 können Sie sehr kleine Motorrad-Kennzeichen (Minimalgröße 18 mal 20 Zentimeter) benutzen, allerdings nur für Saisonkennzeichen und Motorrad-Oldtimer.

Beim neuen Format ist eine kleinere Schrift zu sehen. Diese macht es möglich, dass ein Wunschkennzeichen auch mehr als vier Stellen nach der Länderkennung aufweisen kann. Für Ihre Motorrad-Zulassung können Sie sich für die normale Zulassung, Saisonkennzeichen, die Oldtimer-Zulassung oder ein Kurzzeitkennzeichen entscheiden. Bei der normalen Zulassung bleibt Ihr Motorrad dauerhaft und voll versichert angemeldet. Dies ist bei einem Saisonkennzeichen lediglich im gewählten Saisonzeitraum der Fall. Der jährlich versicherte Zeitraum ist auf dem Kennzeichenschild angegeben. Nur in dieser Zeit darf das Motorrad öffentlich benutzt werden.

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