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Schadenfreiheitsklassen in der Motorradversicherung

Der Schadensfreiheitsrabatt zeigt Ihnen in erster Linie Ihre tatsächlich erzielten schadensfreien Jahre an

Wenn Sie bereits eine Versicherung für ein Auto abgeschlossen haben, kennen Sie das System der Schadensfreiheitsklassen (SF-Klassen).

Bei der Versicherung von Motorrädern erfolgt die Einstufung in eine bestimmte Schadensfreiheitsklasse in gleicher Weise wie bei der Autoversicherung. Dies gilt sowohl bei der Motorrad-Haftpflicht- als auch bei der Motorrad-Vollkaskoversicherung. Nicht in gleicher Weise bestimmen die Versicherer für jede SF-Klasse einen entsprechenden Prozentwert, der in Bezug zum Grundversicherungsbetrag ab- beziehungsweise hinzugerechnet wird. Während die Schadensfreiheitsklassen vorgegeben sind, ist die Einbeziehung in die Beitragsberechnung jedem Versicherer selbst überlassen. Ein von Ihrem Versicherer gewährter Schadensrabatt beispielsweise in einer SF-Klasse 2 kann bei einem anderen Versicherungsunternehmen durchaus abweichend sein.

Betrachten Sie den Schadensfreiheitsrabatt als eine spezielle Vergünstigung Ihres jeweiligen Versicherers.

Der Schadensfreiheitsrabatt zeigt Ihnen in erster Linie Ihre tatsächlich erzielten schadensfreien Jahre an. Das bleibt selbstverständlich nicht ohne Folgen für die Prämie Ihrer Motorradversicherung. Wer viele Jahre schadensfrei fährt, zahlt einige Hundert Euro je Jahr weniger als beispielsweise ein Fahranfänger oder der Fahrer mit einer Reihe von Unfällen und Schadensregulierungen.

Wenn Sie ausschließlich mit fremden Fahrzeugen unterwegs sind, hat dies keine Auswirkungen auf die Einstufung in eine bestimmte Schadensfreiheitsklasse, selbst wenn Sie unfallfrei fahren. Sie müssen mit einem auf Ihren Namen zugelassenen Kraftfahrzeug versichert sein.

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Versicherung nach der Zweitwagenregelung spart Prämie

Jedes Jahr werden vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) sowohl an die Auto- als auch die Motorrad-Versicherungen Empfehlungen bezüglich einer Einteilung in Schadensfreiheitsklassen gegeben.

Die Anwendung der Regelungen zur Einstufung in eine Schadensfreiheitsklasse in der Motorrad Versicherung hat für den Bereich Haftpflichtversicherung zur Folge, dass Sie mit einer länger werdenden Dauer des unfallfreien Fahrens mit der Verringerung Ihrer Versicherungsprämie rechnen können. Bei einem Versicherungswechsel wird eine bis dahin erreichte SF-Klasse normalerweise übernommen. Wenn Sie zum ersten Mal einen Versicherungsvertrag für ein Motorrad abschließen, stuft Sie der Versicherer in die Klasse Null ein. Was bereits bei der Autoversicherung als Zweitwagenregelung rege Anwendung findet, können Sie bei der Versicherung von Motorrädern gleichfalls nutzen.

Es kann der günstige Fall eintreten, dass Sie Ihr Motorrad in derselben Schadensfreiheitsklasse wie Ihr Auto versichern können.

Diese Regelungen sind allerdings nur für Ihre Motorrad-Haftpflichtversicherung von Bedeutung. Ihre SF-Klasse ändert sich mit Beginn des neuen Versicherungsjahres. Abhängig ist diese Änderung je nachdem, ob Sie schadensfrei geblieben sind oder einen Schaden zur Regulierung bei Ihrem Versicherer gemeldet haben. Sie können einen Schaden auch selbst bezahlen, wenn sich dadurch Kostenvorteile zeigen.

Kleinschäden bis 500 Euro selbst zu regulieren, lohnt sich meist, da die Rückstufung in eine niedrigere Schadensfreiheitsklasse mit stark ansteigenden Versicherungsprämien verbunden sein kann.

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