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- Günstige Anbieter im Vergleich
- Kostenlose Kreditkarte sichern
- Mit und ohne Jahresgebühr
Kreditkarte vergleichen und einfach online beantragen
- Eine Kreditkarte ist ein unbares Zahlungsmittel, mit dem Sie – je nach Kartengesellschaft – weltweit bargeldlos bezahlen und Geld am Automaten abheben können.
- Die wichtigsten Kreditkartengesellschaften für Deutschland sind Visa, Mastercard und American Express. Visa und Mastercard geben ihre Kreditkarten über lizenzierte Banken und Sparkassen heraus, American Express stellt die Karten selbst aus.
- Die mit der Kreditkarte gezahlten Beträge werden je nach Kartentyp nur einmal im Monat vom angegebenen Girokonto abgebucht – in einer vollständigen Zahlung oder in Teilbeträgen. Es gibt zudem Debit- und Prepaid-Kreditkarten.
- Sie können zwischen Kreditkarten mit oder ohne Jahresgebühr wählen. Sogenannte Premium-Kreditkarten sind teurer, bieten aber zusätzliche Leistungen wie Reise-, Mietwagen- oder Auslandskrankenversicherungen sowie Rabatte und Bonusprogramme.
- Beim Einsatz der Kreditkarte können verschiedene Kosten anfallen, zum Beispiel beim Abheben von Bargeld oder für die Nutzung im Ausland.
Kreditkarten im Vergleich – so funktioniert’s
Der kostenlose und unverbindliche Kreditkartenvergleich auf Tarifcheck.de zeigt Ihnen sekundenschnell passende Angebote und listet dabei alle relevanten Informationen und Konditionen der Kreditkartenanbieter übersichtlich auf.
- Kreditkartenvergleich starten und nach Wunschkriterien filtern.
- Konditionen und Leistungen vergleichen.
- Passende Kreditkarte direkt ohne Zusatzkosten beantragen.
Der Online-Antrag dauert nur wenige Minuten. Je nach Karte und Modell erfolgt eine Identitätsprüfung per VideoIdent, PostIdent oder E-Ident mithilfe der Online-Ausweisfunktion Ihres Personalausweises. Auch kann eine Bonitätsprüfung mit SCHUFA-Abfrage durchgeführt werden. Anschließend erhalten Sie Ihre Kreditkarte zumeist innerhalb von einer bis zwei Wochen.
Welche Kreditkarte passt zu mir?
Welche Kreditkarte sich für Sie eignet, hängt von der Kartennutzung und Ihren persönlichen Ansprüchen ab. Die folgenden Fragen helfen Ihnen bei der Wahl der passenden Karte:
Wie oft verwenden Sie die Karte?
Viele Anbieter erstatten die Jahresgebühr ab einem bestimmten Mindestumsatz oder bieten lohnende Bonusprogramme an.
Nutzen Sie die Kreditkarte im Ausland?
Auf Reisen können Kreditkarten mit weltweiter Akzeptanz hilfreich sein, welche auf Auslandseinsatz- und Abhebegebühren verzichten. Rabatte auf Flug-, Hotel- und Mietwagenbuchungen sind für Vielreisende möglicherweise ebenfalls interessante Extras
Welches Kreditlimit benötigen Sie?
Das Limit des gewährten Kreditrahmens beträgt in der Regel ein bis zwei Monatsgehälter. Der tatsächliche Verfügungsrahmen richtet sich nach Ihrer Bonität. Geschäftsreisende mit hohen Kartenumsätzen benötigen beispielsweise meist einen höheren Kreditrahmen. Andere wiederum benötigen gar kein Kreditlimit oder sind aufgrund ihrer beruflichen Situation nicht befugt, über einen Kreditrahmen zu verfügen. In diesen Fällen ist eine Debit- oder Prepaid-Kreditkarte möglicherweise eine Alternative.
Möchten Sie in Raten zahlen?
Nur die Credit Card (Revolving-Karte) ermöglicht eine Rückzahlung in monatlichen Raten. Bei der Teilzahlung fallen auf die monatliche Restsumme Zinsen an.
Kreditkarte mit oder ohne Girokonto?
Einige Banken und Sparkassen bieten Kreditkarten in Kombination mit einem Girokonto an. Haben Sie bereits ein Girokonto und möchten kein Zweitkonto eröffnen, können Sie eine Kreditkarte ohne Girokonto beantragen.
Mit Referenzkonto den Überblick über Ausgaben behalten
Wenn Sie Ihr vorhandenes Girokonto als Referenzkonto für die Abrechnungen der Kreditkarte hinterlegen, haben Sie beim Online-Banking einen besseren Überblick über all Ihre Einnahmen und Ausgaben.
So finden Sie eine passende Karte im Kreditkartenvergleich
Filtern Sie die Ergebnisse im Vergleich einfach entsprechend Ihrer Wünsche. Zu den möglichen Leistungen und Optionen zählen unter anderem:
- Kartengesellschaft: Bevorzugen Sie Visa, Mastercard oder American Express?
- Kartentyp nach Zahlungsart: Möchten Sie den sofortigen Einzug vom Konto (Debit-Card), eine monatliche Rechnung (Charge-Card), die klassische Credit-Card oder eine Prepaid-Karte?
- Apple-Pay oder Google-Pay: Sind Ihnen Mobile-Pay-Möglichkeiten wichtig?
- Geldabheben im Ausland: Möchten Sie die Kreditkarte auch für Transaktionen im Ausland nutzen (innerhalb oder außerhalb der Eurozone)? Über den Vergleichsrechner finden Sie Kreditkarten mit besonders guten Konditionen für Transaktionen im Ausland. Dazu gehören Karten ohne Auslandseinsatzentgelt, Reisekreditkarten für den Gebrauch von Fremdwährungen und ohne Abhebegebühr auf der ganzen Welt.
- Versicherungen: Einige Kreditkarten bieten umfangreiche Versicherungspakete, beispielsweise mit einer Reiseversicherung, Reiserücktrittsversicherung, Unfallversicherung, Reisegepäckversicherung und einer Vollkasko für Mietwagen.
- Boni und Prämien: Viele Kreditkartenanbieter gewähren attraktive Boni und Willkommensprämien, etwa in Form eines Startguthabens.
- Extras und Cashback: Filtern Sie die Karten im Vergleich bei Bedarf nach Optionen für Cashback, kostenlosen Partnerkarten sowie Angeboten ohne SCHUFA-Prüfung.
Zusätzlich können Sie im Vergleich wählen, ob Sie die Kreditkarte privat oder geschäftlich nutzen möchten, eine Karte mit Girokonto suchen und ob es sich dabei beispielsweise um eine Gold- oder Platin-Karte handeln soll.
Einige Kreditkartenanbieter im Überblick
Welche Vorteile bietet eine Kreditkarte?
Eine Kreditkarte kann im Alltag, beim Online-Shopping und auf Reisen etwa diese Vorteile bieten:
- Zinsloser, flexibler Kleinkredit: Zahlungen per Kreditkarte sind nicht unmittelbar fällig, sondern werden gesammelt und meist nur einmal im Monat abgebucht. Dadurch gewährt Ihnen die Bank einen kurzfristigen, zinsfreien Kredit, sofern die Rückzahlung nicht auf Raten erfolgt. So lassen sich finanzielle Engpässe ohne die teuren Dispozinsen des Girokontos überbrücken.
- Weltweit bezahlen und Bargeld abheben: Kreditkarten werden weltweit akzeptiert. Je nach Anbieter und Karte können Sie im In- und Ausland kostenlos bezahlen und Bargeld am Automaten abheben.
- Online einkaufen und Reisen buchen: Im Internet ist die Kreditkarte ein Standardzahlungsmittel. Für den Kauf in Online-Shops sowie für die Buchung von Flügen, Hotels und Mietwagen genügt meist die Angabe der Kartennummer und des dreistelligen Sicherheitscodes.
- Kontaktlos zahlen: Mit NFC-fähigen Kreditkarten (Near-Field-Communication) zahlen Sie Beträge bis zu 25 oder 50 Euro ohne PIN-Eingabe oder Unterschrift, indem Sie die Karte einfach kurz vor das Zahlungsterminal halten. Bei höheren Beträgen ist die PIN-Eingabe erforderlich.
- Mobiles Bezahlen mit Smartphone und Smartwatch: Wenn Sie Ihre Kreditkarte in Apps wie Apple Pay oder Google Pay hinterlegen, können Sie Beträge kontaktlos per Smartphone oder Smartwatch begleichen.
- Niedrige Haftungsgrenzen bei Kartenmissbrauch: Bei Missbrauch der Kreditkarte durch Dritte haften Sie im Regelfall mit maximal 50 Euro. Bei Visa und Mastercard gilt im Schadensfall sogar eine Nullhaftung: Das bedeutet, die Kreditkartengesellschaften erstatten alle unberechtigten Abbuchungen und Transaktionen vollständig zurück. Bei grober Fahrlässigkeit oder betrügerischer Absicht haften Kundinnen und Kunden hingegen in vollem Umfang selbst.
- Attraktive Zusatzleistungen und Rabatte: Viele Kreditkarten bieten umfangreiche Extras. Dazu gehören etwa Versicherungen wie Mietwagen-, Reise- und Auslandskrankenversicherung sowie Bonusprogramme mit Cashback, Tankrabatten und PAYBACK-Punkten. Solche Premium-Kreditkarten in Gold, Platin oder Schwarz sind in der Regel mit deutlich höheren Jahresgebühren verbunden. Neukundinnen und Neukunden erhalten im ersten Jahr jedoch häufig Sonderkonditionen.
Beispiele für Kreditkarten mit Cashback und Boni
| Kreditkarte | TF Mastercard Gold | Hanseatic Bank GoldCard | easybank Kreditkarte Platinum | easybank Kreditkarte Gold |
| Bank | TF Bank | Hanseatic Bank | BAWAG | BAWAG |
| Kartentyp | Revolving-Karte | Revolving-Karte | Revolving-Karte | Revolving-Karte |
| Kartensystem | Mastercard | Visa | Visa | Visa |
| Bezahlung | kostenlos weltweit | kostenlos weltweit | kostenlos weltweit | kostenlos innerhalb der Eurozone |
| Bargeld abheben | kostenpflichtig weltweit | kostenlos weltweit | kostenlos weltweit | kostenlos innerhalb der Eurozone ab 50 € |
| Kontaktlos bezahlen | ja | ja | ja | ja |
| Zum Buchen von Mietwagen und Hotels geeignet | ja | ja | ja | ja |
| Bonus / Startguthaben | - | 60 € | 50 € | - |
| Mit Girokonto | nein | nein | nein | nein |
| Rückzahlung | 51 Tage zinsfrei, Ratenzahlung möglich | 37 Tage zinsfrei, Ratenzahlung möglich | 59 Tage zinsfrei, Ratenzahlung möglich | 59 Tage zinsfrei, Ratenzahlung möglich |
| Cashback und Rabatte | 5 % Cashback auf Mietwagen- und Reisebuchungen über das TF Bank-Buchungsportal | bis zu 7 % Reisebonus | 5 % Cashback auf Reisen bei der Professional Travel GmbH | 5 % Cashback auf Reisen bei der Professional Travel GmbH |
| Grundgebühr | 0 € / Monat | 4,90 € / Monat | 8,25 € / Monat | 4,92 € / Monat |
Quelle: Kreditkartenvergleich auf Tarifcheck.de, Stand: 16. Juni 2026
Voraussetzungen für die Bewilligung von Kreditkarten
Damit Sie eine Kreditkarte beantragen können, müssen bestimmte gesetzliche Kriterien erfüllt sein. Da die herausgebenden Banken zusätzlich eigene Anforderungen stellen, variieren die genauen Bedingungen je nach Anbieter und Kartenmodell.
Für gewöhnlich müssen folgende Kriterien erfüllt sein:
- Volljährigkeit: Da Minderjährige gemäß §§ 104 ff. BGB nur beschränkt geschäftsfähig sind, setzen klassische Kreditkarten mit Verfügungsrahmen die Volljährigkeit voraus. Für jüngere Personen kommen stattdessen guthabenbasierte Prepaid- oder Debitkarten ohne Verschuldungsrisiko infrage.
- Wohnsitz und Bankkonto in Deutschland: Die meisten Kreditkartenanbieter verlangen einen deutschen Hauptwohnsitz sowie ein Girokonto mit deutscher IBAN, das als Referenzkonto für die Abrechnungen dient.
- Bonität und Einkommen: Bei Karten mit Kreditrahmen sowie bei Debitkarten mit gekoppeltem Dispokredit wird zumeist die Kreditwürdigkeit über eine SCHUFA-Abfrage geprüft. Zudem setzen viele Banken ein regelmäßiges Einkommen in fester Höhe voraus.
- Gültiges Ausweisdokument: Für die gesetzlich vorgeschriebene Identitätsprüfung benötigen Sie einen gültigen Personalausweis oder Reisepass. Oft wird zudem eine aktive Mobilfunknummer für den Verifizierungsprozess benötigt.
- Smartphone mit aktuellem Betriebssystem: Da moderne Kreditkarten häufig per Banking-App verwaltet werden, setzen viele Geldinstitute ein Smartphone mit aktueller Software voraus. Auf veralteten Systemen wird die App aus Sicherheitsgründen oft nicht unterstützt.
Kreditkarte ohne SCHUFA-Auskunft
Bei einer Prepaid-Kreditkarte ist die Volljährigkeit keine Voraussetzung. Bei diesem Kreditkartentyp holt die Bank in der Regel keine SCHUFA-Auskunft ein, da diese Kreditkarten über keinen Kreditrahmen verfügen und ausschließlich auf Guthabenbasis genutzt werden. Das gilt mitunter auch für Debitkarten, die ebenfalls ohne Verfügungsrahmen auskommen.
Gebühren und Zinsen im Vergleich: Was kostet eine Kreditkarte?
Je nach Geldinstitut und Kartenmodell können für die Nutzung einer Kreditkarte verschiedene Kosten anfallen. Auch eine Kreditkarte ohne jährliche Grundgebühr ist nicht automatisch komplett gebührenfrei, da beim Einsatz der Karte Kosten entstehen können. Mehr dazu erfahren Sie im Ratgeber zur kostenlosen Kreditkarte.
Beim Kreditkartenvergleich sind etwa diese Gebühren und Kosten wichtig:
- Jahresgebühr: Einige Banken bieten dauerhaft gebührenfreie Kreditkarten an, während andere Modelle grundsätzlich kostenpflichtig oder nur im ersten oder den ersten beiden Jahren kostenlos sind. Bei Premium-Karten mit umfangreichen Zusatzleistungen und Versicherungspaketen fällt in der Regel eine Jahresgebühr an. Diese reicht üblicherweise von rund fünf bis etwa zehn Euro im Monat, kann aber auch darüber liegen (Quelle: Kreditkartenvergleich auf Tarifcheck.de, Stand: 28. Mai 2026).
- Auslandseinsatzgebühr / Fremdwährungsgebühr: Diese Gebühr fällt außerhalb der Eurozone an, wenn Sie in einer Fremdwährung bezahlen. Die Banken geben die Kosten der Währungsumrechnung an Sie weiter. Die Gebühr liegt bei deutschen Kreditkarten zwischen 0,5 und zwei Prozent der zu zahlenden Summe und kann stets bei der Kreditkartenabrechnung sowie im Kartenkonto eingesehen werden.
- Gebühren für Bargeldabhebungen: Zusätzliche Kosten für Bargeldauszahlungen mit der Kreditkarte sind sowohl im Inland als auch im Ausland möglich. Ob die Abhebegebühr anfällt, hängt davon ab, welches Geldinstitut den Automaten bereitstellt. Werden Beträge außerhalb der Eurozone abgehoben, kommt zur regulären Abhebegebühr häufig noch die Fremdwährungsgebühr hinzu.
-
Zinsen: Bei
echten
Kreditkarten (Revolving-Karte) mit Verfügungsrahmen können für die Nutzung Sollzinsen anfallen. Dies ist primär dann der Fall, wenn Sie die Kreditsumme auf Raten zurückzahlen. Begleichen Sie die Rechnungssumme hingegen vollständig in einer Zahlung, entfällt der Zins für gewöhnlich.
Beispiele für Kreditkarten ohne Grundgebühr
| Kreditkarte | Gebührenfrei Mastercard GOLD | Hanseatic Bank GenialCard | DKB Visa Debitkarte | C24 Smart |
| Bank | Advanzia Bank S.A. | Hanseatic Bank | Deutsche Kredit Bank | C24 Bank |
| Kartentyp | Revolving-Karte | Revolving-Karte | Debit-Karte | Debit-Karte |
| Kartensystem | Mastercard | Visa | Visa | Mastercard |
| Bezahlung | kostenlos weltweit | kostenlos weltweit | kostenlos weltweit | kostenlos weltweit |
| Bargeld abheben | kostenpflichtig weltweit | kostenlos weltweit außer in Deutschland | kostenlos weltweit | Kostenlos weltweit |
| Kontaktlos bezahlen | ja | ja | ja | ja |
| Zum Buchen von Mietwagen und Hotels geeignet | ja | ja | möglicherweise eingeschränkt | möglicherweise eingeschränkt |
| Bonus / Startguthaben | - | - | - | 75 € |
| Mit Girokonto | nein | nein | ja | ja |
| Rückzahlung | 51 Tage zinsfrei, Ratenzahlung möglich | 37 Tage zinsfrei, Ratenzahlung möglich | direkte Abbuchung vom Girokonto | Direkte Abbuchung vom Girokonto |
| Grundgebühr | 0 € / Monat | 0 € / Monat | 0 € / Monat | 0 € / Monat |
Quelle: Kreditkartenvergleich auf Tarifcheck.de, Stand: 16. Juni 2026
Weitere Gebühren bei der Kartennutzung
Bei der Nutzung der Kreditkarten können weitere Kosten anfallen. Dazu gehören etwa Automatengebühren. Anders als die Abhebegebühr wird die Automatengebühr nicht von der kartenausgebenden Bank, sondern vom Geldautomatenbetreiber erhoben. Es ist also auch ohne Abhebegebühr möglich, dass das Abheben von Bargeld Kosten verursacht. Aufschläge für die Zahlung mit einer Kreditkarte von Visa oder Mastercard (Surcharge-Gebühren) sind innerhalb der EU hingegen seit 2018 nicht zulässig.
Automatengebühren fallen nicht an jedem Automaten an. Automatenbetreiber verlangen beispielsweise in Malaysia, Thailand, Indonesien und in den meisten Ländern Südamerikas ein Entgelt für die Nutzung.
Geldautomaten außerhalb der Eurozone bieten häufig eine Umrechnung der Fremdwährung in Euro an. Auch einige Hotels und Restaurants ermöglichen Zahlungen in der Heimatwährung. Dabei ist allerdings Vorsicht geboten: Viele Automatenbetreiber und Finanzdienstleister nutzen eine dynamische Währungsumrechnung (Dynamic Currency Conversion (DCC)) zu einem schlechten Wechselkurs. Auch kann eine Auslandseinsatzgebühr trotz Nutzung der automatischen Umrechnung in die eigene Währung anfallen.
Tipp: Um hohe Aufschläge zu vermeiden, verzichten Sie während der Auslandsreise auf die Umrechnung in Euro und bleiben bei der Landeswährung. Dann liegt die Umrechnung des Betrags bei der heimischen Bank, die tagesübliche Wechselkurse heranzieht.
Welche Kreditkartentypen gibt es?
Kreditkarten gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Die verschiedenen Varianten unterscheiden sich vor allem in der Abrechnung.
Charge Card
Bei ausreichender Bonität können Sie eine Charge Card beantragen. Bei diesem weit verbreiteten Kreditkartentyp werden die Umsätze mit der Karte über einen bestimmten Zeitraum, meist einen Monat, gesammelt. Mit der monatlichen Abrechnung zieht die Bank alle Beträge in einer Gesamtsumme vom gekoppelten Girokonto ein oder die Karteninhaberin beziehungsweise der Karteninhaber überweist die Summe. Für den Zahlungsaufschub fallen keine Zinsen an.
Merkmale einer Charge Card
-
Kein
echter
Kreditrahmen, - monatlicher Ausgleich des Kontos,
- zinsfreier Zahlungsaufschub.
Credit Card / Revolving Card
Anders als die Charge Card verfügt die Credit oder Revolving Card über einen echten Kreditrahmen. Das heißt, Inhaberinnen und Inhaber einer Credit Card haben die Möglichkeit, ihre Umsätze in Raten zurückzuzahlen. Hierbei fallen Sollzinsen in Höhe von bis zu 20 Prozent an.
Verzichten Sie hingegen auf die Teilzahlung und begleichen die Abrechnung am Ende eines Zahlungszeitraumes in einer Gesamtsumme, können Sie diesen Kartentyp auch zinsfrei als Charge Card einsetzen.
Merkmale einer Credit Card / Revolving Card
- Kreditrahmen,
- monatliche Abrechnung,
- optionale Rückzahlung in Raten,
- hohe Zinsen bei Teilzahlung.
Debit Card
Die Debit Card beziehungsweise die Debitkarte verhält sich prinzipiell wie eine klassische Girocard: Es gibt keinen Kreditrahmen; alle Beträge werden direkt vom Girokonto abgebucht. Obwohl bei der Debit Card kein tatsächlicher Kredit gewährt wird, erfüllt sie beinahe alle Funktionen einer klassischen Kreditkarte: Sie ermöglicht international bargeldlose Zahlungen, Online-Einkäufe und das Abheben von Bargeld am Automaten.
Die Karte kann nur solange zur Zahlung genutzt werden, bis das Guthaben auf dem Referenzkonto aufgebraucht ist. Es besteht daher keine Verschuldungsgefahr. Die Debit-Kreditkarte wird deshalb insbesondere an Studierende sowie Personen mit geringer Bonität vergeben.
Beim Buchen von Flügen, Hotels und Mietwagen oder dem Hinterlegen von Kautionen können mit Debit-Kreditkarten vereinzelt Probleme auftreten. Einige Akzeptanzstellen akzeptieren die Debit Card nicht, da aufgrund des fehlenden Kreditrahmens keine Deckungsgarantie besteht.
Merkmale einer Debit Card
- Ohne Kreditfunktion,
- sofortiger Einzug vom Girokonto,
- keine Überziehung möglich.
Prepaid Card
Die Prepaid Card ist eine Kreditkarte auf Guthabenbasis und im Prinzip eine Form der Debit Card. Die Prepaid-Karte ist erst dann einsetzbar, wenn die Inhaberin oder der Inhaber einen frei gewählten Betrag auf das Kartenkonto geladen hat. Eine Überziehung ist nicht möglich.
Je nach Anbieter und Kreditkarte erfolgt die Aufladung per Online-Banking, Sofortüberweisung, Giropay oder Bargeldeinzahlung. Aufgrund des fehlenden Kreditrahmens geben Banken die Prepaid-Karten in der Regel ohne vorherige SCHUFA-Abfrage aus.
Merkmale einer Prepaid Card
- Ohne Kreditfunktion,
- aufladbare Guthabenkarte,
- keine Überziehung möglich,
- ohne Bonitätsprüfung bzw. SCHUFA-Auskunft erhältlich.
Visa, Mastercard oder American Express?
Die Auswahl einer Kreditkarte beginnt für gewöhnlich mit der Frage nach dem passenden Kreditkartenanbieter. Weltweit gibt es vier große internationale Kreditkartengesellschaften, die ihre Karten auch in Deutschland zur Verfügung stellen: Visa, Mastercard, American Express und Diners Club.
Sie finden zwar online über den Kreditkartenvergleich hunderte Kreditkarten von verschiedenen Banken und Sparkassen, all diese Geldinstitute arbeiten jedoch mit einer Kreditkartengesellschaft zusammen. Während Visa und Mastercard Kreditkarten über Partnerbanken herausgeben, treten American Express und Diners Club selbst als Anbieter auf dem Kreditkartenmarkt auf.
Visa
Visa ist eines der größten Kreditkartensysteme der Welt und verfügt nach eigenen Angaben über rund 46 Millionen Akzeptanzstellen. Die Karten werden über Partnerbanken in verschiedenen Abrechnungsarten (Credit, Charge, Debit, Prepaid) ausgegeben. Die konkreten Konditionen und Leistungen bestimmt die jeweilige Bank: So bietet die Visa Gold meist einen höheren Verfügungsrahmen als die Classic-Variante, während die Visa Platinum speziell auf Vielreisende zugeschnitten ist.
Mastercard
Mastercard gehört neben Visa zu den Marktführern und weist eine ähnlich hohe Akzeptanz auf. Auch hier erfolgt der Vertrieb über lizenzierte Banken. Mastercard bietet Modelle für unterschiedliche Bedürfnisse an – darunter auch guthabenbasierte Debit- und Prepaid-Karten, die sich besonders für Jugendliche, Studierende oder Personen mit geringer Bonität eignen.
Visa oder Mastercard – was ist besser geeignet?
Es macht kaum einen Unterschied, ob Sie eine Visa oder Mastercard wählen: Beide bieten eine hohe Akzeptanz und verschiedene Kartenmodelle. Entscheidender für den Vergleich sind die Gebühren und Zusatzleistungen, die von den kartenausgebenden Banken festgelegt werden. Ein Vergleich der Bankenangebote ist daher sinnvoller als die Suche nach Unterschieden zwischen den beiden Zahlungssystemen.
American Express (Amex)
American Express gibt die Karten für gewöhnlich selbst heraus und kooperiert nicht mit Partnerbanken. Lange galt die Amex Card mit einer hoher Jahresgebühr als Statussymbol mit wenig Akzeptanzstellen. Seit Einführung der mittlerweile kostenlosen PAYBACK American Express-Kreditkarte akzeptieren auch viele PAYBACK-Partner Amex. Eigenen Aussagen zufolge zählt American Express heute deutschlandweit mehrere Hunderttausend Akzeptanzstellen.
Diners Club (DCI)
Diners Club International brachte die weltweit erste Kreditkarte auf den Markt. Wie Amex agiert das Unternehmen als unabhängiger Komplettanbieter und zielt mit den Corporate Cards primär auf Geschäftsreisende ab. Diese profitieren von Vorteilen wie dem Zugang zu Flughafen-Lounges und Privilegien in ausgewählten Golfclubs. Diners Club bietet keine gebührenfreien Karten an und ist in Deutschland sowie Europa kaum vertreten. Die Akzeptanzstellen befinden sich eher in den USA, Kanada, Mexiko oder Österreich. Auch dort ist die Akzeptanz nicht mit Visa, Mastercard oder gar American Express zu vergleichen. Folglich findet Diners Club im Kreditkartenvergleich auf Tarifcheck.de keine Berücksichtigung.
Wie sicher sind Kreditkarten?
Die Kreditkarte gilt dank modernster Technologie als sicheres Zahlungsmittel. Jede Karte ist mit umfangreichen Sicherheitsmerkmalen ausgestattet, die Ihre Daten schützen und Missbrauch oder Fälschungen verhindern.
Es handelt sich dabei sowohl physische als auch elektronische Verschlüsselungen: Dazu gehören der fälschungssichere EMV-Chip, Hologramme und die Kartenprüfnummer (CVC/CVV) für den Online-Handel sowie die eindeutige Inhaber-Zuordnung durch die PIN-Abfrage oder Unterschrift beim Bezahlen vor Ort.
Mittlerweile ist auch die 2-Faktor-Authentifizierung (3D-Secure) ein etablierter Sicherheitsstandard. Dabei müssen Online-Transaktionen zusätzlich per App, TAN oder Fingerabdruck bestätigen werden.
Wie schütze ich meine Kreditkarte?
- Bewahren Sie Kreditkarte und PIN niemals zusammen in einer Geldbörse auf.
- Geben Sie die Geheimzahl nicht an Dritte weiter – auch nicht an den Kundenservice Ihrer Bank oder Sparkasse.
- Tippen Sie den PIN-Code immer verdeckt ein.
- Geben Sie Daten von Kreditkarten niemals auf unverschlüsselten Webseiten ein. Nutzen Sie ausschließlich gesicherte SSL-Verbindungen, damit niemand Ihre Daten auslesen kann. Eine verschlüsselte Seite erkennen Sie meist an dem kleinen Schlosssymbol sowie dem Kürzel 'https' in der Browser-Adresszeile.
- Schützen Sie Ihren Computer und Ihr Notebook mittels aktueller Virensoftware. Diese erschwert es Dritten, unbefugt in Ihr Computersystem einzudringen und die sensiblen Kreditkartendaten auszuspähen.
- Bei Verlust, Diebstahl oder Verdacht auf Betrug ist es sehr wichtig, dass Sie die Karte schnellstmöglich sperren lassen. Kontaktieren Sie dafür das kartenausgebende Institut oder rufen Sie bei einer zentralen Sperrnummer an.
Verluste bei Prepaid-Karten im Ernstfall besonders gering
Für Personen, die nicht auf die Vorzüge einer Kreditkarte verzichten möchten, aber trotz höchster Sicherheitsstandards Befürchtungen vor Kreditkartenbetrug und Datendiebstahl haben, empfiehlt sich die Prepaid-Kreditkarte. Bei dieser Kartenvariante ist die Verfügung auf das vorhandene Guthaben beschränkt. Finanzielle Verlustmöglichkeiten sind jedoch generell bei allen Kreditkarten deutlich begrenzt – dem Gesetz zufolge haften Verbraucherinnen und Verbraucher bei unrechtmäßigen Abbuchungen mit maximal 50 Euro.
Welche Kreditkartentypen gibt es für Studentinnen und Studenten?
Ob im Auslandssemester, während einer Reise in den Semesterferien oder zum Einkaufen im Internet – auch für Studierende sind Kreditkarten als weltweit akzeptiertes, bargeldloses Zahlungsmittel sehr nützlich. Trotz ihres meist unregelmäßigen, niedrigen Nebeneinkommens müssen Studentinnen und Studenten nicht auf die Vorteile der Kreditkarte verzichten: Insbesondere Direktbanken bieten Kreditkarten für Studierende und deren Bedürfnisse an, oft in Verbindung mit einem kostenlosen Girokonto.
- Prepaid-Karten: Diese Kartentypen sind für alle Studierenden erhältlich. Da es sich hierbei um eine Kreditkarte ohne Kreditfunktion handelt, verlangen die Anbieter keine Bonitätsprüfung. Das Kreditkartenkonto wird stattdessen wie bei einem Prepaid-Handy im Vorfeld mit Guthaben aufgeladen. Studentinnen und Studenten können nur den Betrag ausgeben, den sie vorab aufgeladen haben.
- Debit Card: Studentinnen und Studenten, die das regelmäßige Aufladen der Prepaid-Karte umgehen möchten, können in der Regel auch eine Debit Card beantragen. Wie bei der Prepaid-Kreditkarte gibt es keinen Verfügungsrahmen: Jeder Zahlungsbetrag wird unmittelbar vom Girokonto abgebucht, eine Überziehung ist nicht möglich. Sowohl Studierende als auch Kreditinstitute schützen sich so vor der Gefahr einer Überschuldung.
- Charge Cards: In manchen Fällen ist auch die Charge Card für Studentinnen und Studenten erhältlich. Umsätze mit der Charge-Kreditkarte sind nicht direkt fällig, sondern werden über einen bestimmten Zeitraum, meist einen Monat, gesammelt und am Abrechnungstag als Gesamtbetrag vom verbundenen Girokonto eingezogen. Studierende können auf diese Weise ihren Finanzrahmen kurzfristig ausdehnen und so beispielsweise wichtige Anschaffungen fürs Studium realisieren, etwa Notebooks oder hochpreisige Bücher.
- Klassische Credit Cards: Nur sehr selten vergeben Kreditinstitute klassische Credit Cards mit echtem Kreditrahmen an Studentinnen und Studenten. Grundvoraussetzung für einen Kredit ist immer ein regelmäßiges, ausreichend hohes Einkommen, über das die wenigsten Studierenden verfügen.
Kreditkarten-Vergleich – wichtige Aspekte für Studentinnen und Studenten
Für Sie als Studierende sind vor allem kostenlose Kreditkarten ohne Jahresgebühr interessant. Achten Sie beim Vergleich darauf, dass die Kreditkarte auch nach Studienabschluss noch kostenlos ist.
Nutzen Sie die Kreditkarte vor allem im Ausland, entscheiden Sie sich für eine Karte, bei denen Zahlungen und Bargeldabhebungen außerhalb Deutschlands kostenlos sind. Einige Banken unterscheiden hier zwischen EU- und Nicht-EU-Ländern.
Häufig lohnt ein Vergleich der Prämien- und Cashback-Programme, denn die Studenten-Kreditkarte ist oft mit nützlichen Zusatzleistungen verbunden. In einigen Geschäften und Online-Shops etwa erhalten Sie attraktive Rabatte, wenn Sie dort mit Kreditkarte bezahlen.
FAQ – häufige Fragen zum Kreditkartenvergleich
1. Worin unterscheiden sich Kreditkarte und Girocard?
Obwohl Sie mit beiden Karten bargeldlos bezahlen und Geld abheben können, unterscheiden sich Girocard und Kreditkarte unter anderem in diesen Punkten:
- Abrechnung und Zinsen: Bei der Girocard wird das verknüpfte Konto innerhalb von ein bis zwei Werktagen belastet. Bei einer Überziehung fallen zudem Dispozinsen an. Bei klassischen Kreditkarten erfolgt die Abbuchung meistens einmal monatlich zum Monatsende. Wird diese Abrechnung pünktlich beglichen, fallen keine Zinsen an.
- Girokonto-Bindung: Eine Girocard ist immer an ein Girokonto gebunden. Eine Kreditkarte kann hingegen auch unabhängig von einem Girokonto bei einer anderen Bank beantragt werden.
- Gebühren: Die Girocard ist oft kostenlos, allerdings fallen für das dazugehörige Girokonto häufig Kontoführungsgebühren an. Bei Kreditkarten verlangen viele Anbieter eine Jahresgebühr, es gibt jedoch auch gebührenfreie Kreditkarten.
- Akzeptanz im Inland und Ausland: Die Girocard wird in Deutschland fast überall akzeptiert. Außerhalb der EU sowie bei internationalen Buchungen von Hotels, Mietwagen oder Flügen wird sie häufig nicht angenommen. Kreditkarten – besonders von Visa und Mastercard – verfügen über eine weltweite Akzeptanz und sind auch außerhalb der EU einsetzbar.
2. Wann kann eine Kreditkarte mit Jahresgebühr sinnvoll sein?
Gebührenpflichtige Kreditkarten können dann lohnenswert sein, wenn die exklusiven Zusatzleistungen den Kartenpreis aufwiegen. Dazu zählen beispielsweise Rabatte beim Shopping und Tanken, Bonusprogramme oder umfassende Versicherungspakete. Ob sich eine Jahresgebühr für Sie auszahlt, ist daher abhängig von der Kartennutzung und Ihren persönlichen Anforderungen.
3. Welche Daten und Unterlagen benötige ich für einen Kreditkartenantrag?
Welche Daten die Banken benötigen, hängt von der gewählten Kreditkartenart ab. Da Banken bei echten Kreditkarten mit Verfügungsrahmen ein finanzielles Risiko eingehen, fordern sie im Antrag detaillierte Informationen zu Ihren wirtschaftlichen Verhältnissen, etwa zu Gehalt, Miete und Unterhaltspflichten. Bei Minderjährigen, für die meist nur Prepaid- oder Debitkarten infrage kommen, werden zudem oft zusätzliche Dokumente wie eine Kopie der Geburtsurkunde verlangt.
Für den gesetzlich vorgeschriebenen Identitätsnachweis bieten die meisten Banken das schnelle VideoIdent-Verfahren an. Alternativ stehen je nach Anbieter auch E-Ident mithilfe der Onlinefunktion des Personalausweises, BankIdent per Cent-Überweisung von einem bestehenden Girokonto oder PostIdent zur Identifizierung in einer Postfiliale zur Verfügung. Dabei benötigen Sie in jedem Fall einen gültigen Personalausweis oder Reisepass.
Finanzexperte Karol Affeldt
Karol ist seit 2018 Teil des Tarifcheck.de-Teams. Egal ob Kreditkarten, Konten oder Kredite: Karol ist der passende Ansprechpartner sowie Profi der Finanzplanung und Budgetanalyse. Mehr über unser Team.