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Die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung beim Zahnersatz

Befundbezogene Festzuschüsse zum Zahnersatz

Die meisten Menschen in Deutschland benötigen irgendwann in ihrem Leben einen adäquaten Ersatz für ihre Zähne.

Der Gang zu einer Zahnärztin oder einem Zahnarzt fällt hier nicht immer leicht: Nicht selten ist die Versorgung mit Zahnersatz mit hohen Kosten verbunden. Denn die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen wurden mit der Gesundheitsreform des Jahres 2005 umfassend reformiert. Seither zahlt die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) nur noch einen befundbezogenen Festschuss zum Zahnersatz, der für die Regelversorgung gilt und nur über das Bonusheft um einige Prozent erhöht werden kann. Gesetzlich Versicherte erhalten damit einen von den tatsächlichen Kosten unabhängigen Festzuschuss von ihrer Krankenkasse.

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Die Höhe des Festzuschusses der Krankenkassen

Für jeden zahnärztlichen Befund gibt es eine festgeschriebene Regelversorgung. Diese schließt Therapien für Brücken, Kronen und Prothesen ein, die standardgemäß ablaufen.

Der Festzuschuss zur Regelversorgung durch die gesetzliche Krankenkasse beträgt grundsätzlich 50 Prozent – die andere Hälfte müssen Sie aus eigener Tasche bezahlen. Mithilfe eines lückenlos geführten Bonusheftes über fünf oder zehn Jahre können Sie Ihren Eigenanteil auf 40 beziehungsweise 35 Prozent senken. Der halbjährliche Kontrollbesuch bei Ihrer Zahnärztin oder Ihrem Zahnarzt ist also nicht nur für Ihre Zahngesundheit sehr lohnenswert. Ihre Zahnärztin oder Ihr Zahnarzt muss die Festzuschussbefunde in einen Heil- und Kostenplan eintragen, den Sie zur Genehmigung der Behandlung bei Ihrer Krankenkasse einreichen.

Für Menschen mit einem geringen Einkommen sind zahnbehandlungsbedingte Zuschüsse etwas höher. Die Zuschüsse gelten jedoch ebenfalls nur für das absolut Nötigste.

Für Patientinnen und Patienten mit geringem Einkommen gilt eine Härtefallregelung: Wenn Sie zu jener Personengruppe gehören, dessen monatliche Bruttoeinnahmen bei nicht mehr als 1.218 Euro (Stand: 2018) liegen, erhalten Sie den doppelten Festzuschuss zum Zahnersatz.

Die gesetzlichen Krankenkassen erstatten Ihnen die Regelversorgung für jeden zahnärztlichen Befund damit zu 100 Prozent. Leistungen, die über die standardgemäße Behandlung hinausgehen, müssen Sie weiterhin aus eigener Tasche zahlen.


Möglichkeiten der Finanzierung

Mehrere hundert oder gar tausend Euro Eigenanteil sind für die Versorgung mit Zahnersatz keine Seltenheit mehr. Die Krankenkassen übernehmen bei dauerhaftem Zahnersatz zwar 50 Prozent der anfallenden Kosten für die Regelversorgung, dennoch bleiben viele Patientinnen und Patienten auf einem Teil der Kosten sitzen. Wer den Zahnersatz individuell anpassen lässt oder auf hochwertigere Materialien zurückgreift, zahlt schnell einen drei- bis vierstelligen Betrag. Für viele Bedürftige erscheint es daher unmöglich, die geplante Behandlung wie vorgesehen durchzuführen. Mithilfe einer Zahnzusatzversicherung lässt sich diese finanzielle Lücke der GKV schließen.

Mit Zahnzusatzversicherung Kosten senken

Eine leistungsstarke Zahnzusatzversicherung erstattet etwa 80 bis 90 Prozent der Kosten beim Zahnersatz. Wer sich für den ergänzenden Schutz entscheidet, erhält je nach Tarif nicht nur für Zahnersatz eine umfassende Erstattung der Kosten. Vielmehr übernehmen einige Versicherer auch Leistungen für prophylaktische Maßnahmen, optisch schöne Zahnsanierungen und vereinzelt auch für kieferorthopädische Behandlungen. Je nach Zustand Ihres Gebisses sind die monatlichen Kosten für eine Zahnzusatzversicherung erschwinglich. Dabei gilt: Desto jünger man ist und desto besser die Zahngesundheit, desto günstiger sind auch die Tarife der Zahnzusatzversicherung.

Laufende Zahnbehandlungen bei Versicherungsabschluss sind vom Versicherungsschutz ausgenommen. Wenn Ihre Zahnärztin oder Ihr Zahnarzt bereits vor dem Abschluss der Zahnzusatzversicherung einen Heil- und Kostenplan für die Versorgung mit Zahnersatz erstellt hat, erhalten Sie für die geplanten zahnmedizinischen Maßnahmen folglich keine Zuzahlungen aus der Zahnzusatzversicherung. Das gleiche gilt, wenn der Befund bereits vor Versicherungsabschluss vorliegt. Es ist daher sinnvoll, sich bei Bedarf schon frühzeitig für eine private Vorsorge im zahnmedizinischen Bereich zu entscheiden, um im Ernstfall gut abgesichert zu sein.

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