Hundeversicherung – Vierbeiner passend absichern

Hund rennt auf Wiese

Die TARIFCHECK24 GmbH ist kein Versicherungs­makler/Versicherungs­vermittler. Für die Versicherungs­vermittlung arbeiten wir mit externen Partnern wie CHECK24, der Mr-Money Makler-Bund GmbH und anderen namhaften Partnern aus der Branche zusammen. Der Vertragsabschluss erfolgt nicht über Tarifcheck.de. Weitere Informationen finden Sie hier: Datenschutz.

Hundeversicherung: Wichtig zu wissen
  • Man unterscheidet zwei hauptsächliche Arten der Hundeversicherung: die Hundekrankenversicherung und die Hundehaftpflichtversicherung.
  • Die Hundekrankenversicherung ist freiwillig. Ähnlich wie private Krankenversicherungen für Menschen beinhaltet der Schutz die Kostenübernahme für vertraglich festgelegte Leistungen, so etwa Tierarztbesuche, Operationen, Impfungen und Routinebehandlungen.
  • Die Hundehaftpflichtversicherung ist mancherorts in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben, an anderen Orten freiwillig. Für Hunde, die aufgrund von Rasse oder Temperament von den Behörden als gefährlich eingestuft werden, gilt fast überall Haftpflichtversicherungspflicht.
  • Einige Modelle der Hundeversicherung kombinieren Krankenversicherung und Haftpflicht. Nicht immer sind diese Tarife auch die besten.
  • Generell gilt bei beiden Arten der Hundeversicherung: Bezüglich Angeboten, Leistungen und Preisen gibt es bei den einzelnen Versicherern große Unterschiede. Ein Vergleich lohnt sich deshalb unbedingt.

Die TARIFCHECK24 GmbH ist kein Versicherungs­makler/Versicherungs­vermittler. Für die Versicherungs­vermittlung arbeiten wir mit externen Partnern wie CHECK24, der Mr-Money Makler-Bund GmbH und anderen namhaften Partnern aus der Branche zusammen. Der Vertragsabschluss erfolgt nicht über Tarifcheck.de. Weitere Informationen finden Sie hier: Datenschutz.


Hundeversicherung Vergleich – Hundekrankenversicherung und Hundehaftpflicht

Zwischen beiden Arten der Hundeversicherung gibt es gravierende Unterschiede. Oft lohnt es sich, die zwei Arten der Hundeversicherung je separat abzuschließen. Es gibt jedoch auch Kombimodelle.

Zwei Arten der Hundeversicherung im Vergleich

Merkmale Hundekrankenversicherung Hundehaftpflicht
Pflichtversicherung immer freiwillig abhängig von Wohnort und Hundeart Pflicht
Leistungen übernimmt Kosten für vertraglich festgelegte Heilbehandlungen zahlt für Personen-, Sach- und Vermögensschäden, die der Vierbeiner bei Dritten verursacht
Kostenfaktor ab niedrigen zweistelligen Beträgen monatlich (abhängig von Hunderasse, Alter, Gesundheitszustand) ab mittleren zweistelligen Beträgen pro Jahr (abhängig vom Hund beziehungsweise der Hunderasse)

Die Hundekrankenversicherung ist immer eine freiwillige Art von Hundeversicherung, die insbesondere seit der Anhebung der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) im November 2022 an Bedeutung gewinnt, denn Tierarztrechnungen können schnell sehr teuer werden.

Die Hundehaftpflichtversicherung ist je nach Wohnort und Art des Hundes freiwillig oder Pflicht. In Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen ist die Hundehaftpflicht für alle Vierbeiner Gesetz. Mecklenburg-Vorpommern hat als einziges Bundesland keine Auflagen. In den übrigen Bundesländern müssen nur Listenhunde beziehungsweise als gefährlich eingestufte Hunde entsprechenden Versicherungsschutz haben. Dabei gilt: Welche Hunde als gefährlich oder als sogenannte Kampfhunde definiert werden, variiert je nach Bundesland. Auch einzelne Ortschaften können bezüglich verschiedener Rassen einzelne Gesetze erlassen. (Stand: 2024)

Ehe Sie sich als Hundebesitzer oder -besitzerin für einen Tarif entscheiden, ist ein Vergleich sinnvoll. Die Kosten für Beiträge können stark abweichen und auch die Leistungen unterscheiden sich. Manche Hundeversicherer klammern so Leistungen für bestimmte Rassen oder Hunde ab einem bestimmten Alter aus. Andere bieten umfassenden Schutz.

Leistungen der Hundekrankenversicherung

Erhältlich ist die Hundekrankenversicherung mit verschiedenen Bausteinen:

  • Versicherung für Operationen: Der OP-Schutz übernimmt die Operationskosten bei notwendigen Operationen inklusive der Nachbehandlung – auch nach Unfällen oder in Notfällen.
  • Krankenvollschutz: Zusätzlich zum OP-Schutz sind auch Routine- und Vorsorgeuntersuchungen versichert.

Manche Hundeversicherungen haben für ein Jahr, länger oder generell maximale Deckungssummen. Das heißt, innerhalb eines bestimmten Zeitraums wird für bestimmte Behandlungen nur ein gewisser Betrag bereitgestellt. Sind die Tierarztkosten höher, zahlen Hundebesitzer und -besitzerinnen den Restbetrag.

Diverse Tarife sehen für bestimmte oder alle Heilbehandlungen eine Selbstbeteiligung vor. Je nach Versicherer werden die Kosten zu einem bestimmten Prozentsatz getragen, gängig ist eine Kostenübernahme zwischen 80 und 100 Prozent.

Bestehen bei einem Hund Vorerkrankungen, werden diese von dem Leistungsspektrum in der Regel ausgeklammert. Hat also ein Hund bereits vor Abschluss der Hundeversicherung ein Herzproblem, muss der Hundehalter oder die Hundehalterin die Kosten für diesbezügliche Behandlungen in der Tierklinik trotz privater Hundekrankenversicherung selber tragen.

Je nach Versicherer gibt es auch für bestimmte Rassen Beschränkungen: Einige Hunde sind aufgrund ihrer Rasse besonders anfällig für bestimmte Leiden oder Gebrechen. Manche Versicherer klammern diesbezügliche Leistungen prophylaktisch aus, auch wenn der zu versichernde Hund keinerlei Anzeichen der Erkrankung trägt. Andere Versicherer übernehmen die Kosten. Voraussetzung ist oft, dass der Hund für einen festgelegten Zeitraum nach Versicherungsbeginn keinerlei Symptome der rassespezifischen Gebrechen zeigt und der Tierarzt oder die Tierärztin beispielsweise erst ein Jahr nach Versicherungsbeginn eine Erkrankung feststellt.

Leistungen der Hundehaftpflicht

Die Hundehaftpflicht leistet bei Schäden, die Ihr Hund bei Dritten verursacht. Abgesichert sind – wie bei der allgemeinen Privathaftpflichtversicherung – Personenschäden, Sachschäden und Vermögensschäden.


Hundeversicherung – Kosten für den Schutz

Was kostet die Hundekrankenversicherung?

Die Kosten der Hundekrankenversicherung variieren abhängig von Hunderasse, Hundealter, Gesundheitszustand und Leistungsumfang. Erhältlich ist die Tierversicherung mit OP-Versicherung und Krankenvollschutz bereits ab einem niedrigen zweistelligen Eurobereich pro Monat.

Generell gilt dabei: Je jünger und gesünder Ihr Vierbeiner ist, desto günstiger sind die Beiträge. Teurer wird der Versicherungsschutz, wenn Vorerkrankungen bestehen oder wenn bestimmte Gebrechen aufgrund der Rasse wahrscheinlicher sind. Manche Hundearten neigen beispielsweise eher zu einem Kreuzbandriss, zu Augenkrankheiten oder Epilepsie. Auch können Leistungen von den Hundeversicherern ausgeklammert werden.

Es lohnt sich also, die Hundeversicherung möglichst früh abzuschließen. In jedem Fall lohnt sich ein Vergleich, denn das Kosten-Leistungsspektrum einzelner Versicherer ist nicht identisch.

Was kostet die Hundehaftpflicht?

Die Kosten der Hundehaftpflicht werden maßgeblich durch Hunderasse, Deckungssumme und etwaige Vorschäden bestimmt. Der Versicherungsschutz ist ab einem mittleren zweistelligen Eurobereich pro Jahr erhältlich.

Für manche Rassen ist der Schutz besonders teuer. Dies ist dann der Fall, wenn die örtlichen Behörden der Rasse bestimmte Charaktereigenschaften zuschreiben, welche die Schadenrisken aus Sicht der Versicherer erhöhen. Wird Ihr Tier als Listenhund geführt, sind die Versicherungsbeiträge weitaus teurer. Manche Anbieter versichern einzelne Rassen überhaupt nicht. Auch diesbezüglich lohnt sich unbedingt ein Leistungs- und Preis-Vergleich verschiedener Hundeversicherungen.


Was ist beim Hundeversicherung Vergleich wichtig?

Vergleichen Sie Hundeversicherungen, gilt es bei beiden Versicherungssparten, auf verschiedene Merkmale und Zusatzbausteine zu achten.

Wichtige Punkte beim Wahl der Hundekrankenversicherung

Die Bundestierärztekammer e. V. (BTK) rät Haltern und Halterinnen von Kleintieren den Abschluss einer Tierkrankenversicherung. Sie empfiehlt Hundebesitzern, dabei auf folgende Punkte zu achten.

  • Freie Tierarztwahl: Hundehalter und halterinnen sind mit diesem Baustein nicht nur auf Tiermediziner angewiesen, die mit der Versicherung kooperieren.
  • OP-Schutz: Mit der OP-Versicherung werden Behandlungskosten für Operationen sowie deren Vor- und Nachsorge übernommen. Routinebehandlungen sowie reguläre Tierarztbesuche sind nicht abgedeckt.
  • Vollschutz: Inkludiert sind neben Operationen auch Routine-Behandlungen wie beispielsweise Impfungen, Wurmkuren und Prophylaxe-Untersuchungen. Außerdem wichtig in diesem Zusammenhang ist die Therapiefreiheit: Die Tierärzte sollten entscheiden können, welche Maßnahme für das Wohl Ihres vierbeinigen Freundes angemessen ist.
  • Kostenübernahme bis zum Höchtsatz der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT): Die Tierarztrechnung kann je nach Fall und Aufwand für eine bestimmte Leistung variieren. Möglich ist der einfache bis dreifache Satz, plus Zuschläge. Für Notfälle außerhalb der Öffnungszeiten werden oft besonders hohe Gebühren berechnet.
  • Eindeutige Angaben zu ausgeschlossenen Leistungen: Prüfen Sie vor Abschluss genau die einzelnen Vertragsklauseln und schauen Sie, dass der Hundeversicherungstarif alles enthält, was Ihr Hund braucht und in Zukunft brauchen könnte.

Bei dem externen Vergleich auf Tarifcheck.de sehen Sie sofort, zu welchem Prozentsatz und in welcher Höhe Tierarztkosten übernommen werden. Einzelne Bausteine werden übersichtlich aufgelistet und können bequem miteinander verglichen werden.

Wichtig ist außerdem die Höhe der Deckungssumme für einzelne Leistungen sowie der übernommene Kostenanteil: Gibt es pro Jahr eine Höchstgrenze? Bis zu welchem Prozentsatz werden Tierarztrechnungen übernommen? Ist eine Selbstbeteiligung vorgesehen? Auch diese Informationen können Sie im externen Vergleichsrechner auf Tarifcheck.de selbstverständlich einsehen.

Wichtige Punkte beim Abschluss einer Hundehaftpflicht

Möchten Sie für Ihr Tier eine Hundehaftpflicht abschließen, sind unter anderem folgende Kriterien relevant:

  • Genaue Angeben: Fragen zu etwaigen Vorschäden, Risiken, Hunderasse oder Arten des Mischlings sollten genau beantwortet werden, damit der Versicherungsschutz im Leistungsfall nicht gefährdet ist.
  • Ausreichend hohe Deckungssumme: Die Deckungssumme sollte mindestens eine Million Euro betragen. Fachleute raten sogar zu einer Versicherungssumme von 5 Millionen Euro. Kostet der Schaden mehr als die vereinbarte Deckungssumme, zahlen Sie den Rest aus eigener Tasche.
  • Schutz ohne Leinenzwang: Achten Sie darauf, dass die Versicherung im Schadenfall auch dann zahlt, wenn Ihr Hund zum Schadenzeitpunkt nicht angeleint war, selbst wenn am Schadenort Leinenpflicht gilt.
  • Lokale Vorgaben: Erkundigen Sie sich, ob an Ihrem Wohnort besondere Bestimmungen gelten. In Berlin beispielsweise muss die Versicherungssumme mindestens eine Million Euro betragen.
  • Fremdhüterrisiko: Passen Dritte auf Ihren Vierbeiner auf, sind Schäden die zu diesem Zeitpunkt geschehen, mit diesem Baustein ebenfalls abgesichert.

FAQ – häufige Fragen zur Hundeversicherung

Die TARIFCHECK24 GmbH ist kein Versicherungs­makler/Versicherungs­vermittler. Für die Versicherungs­vermittlung arbeiten wir mit externen Partnern wie CHECK24, der Mr-Money Makler-Bund GmbH und anderen namhaften Partnern aus der Branche zusammen. Der Vertragsabschluss erfolgt nicht über Tarifcheck.de. Weitere Informationen finden Sie hier: Datenschutz.