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Kostenloses Girokonto ohne Mindesteingang

Eine junge Frau liegt lächelnd mit einer Girocard und einem Laptop auf einem Sofa.
Kostenloses Girokonto ohne Mindesteingang: Wichtig zu wissen
  • Manche Girokonten sind ohne Kontoführungsgebühr erhältlich.
  • Die Banken verlangen dafür für gewöhnlich einen monatlichen Mindestgeldeingang zwischen 500 und 1.500 Euro.
  • Bei bedingungslos kostenlosen Girokonten entfällt diese Regelung – Sie zahlen auch ohne Mindesteingang keine Grundgebühr für die Kontoführung.
  • Bei allen Girokonten können weitere Gebühren für die Kontonutzung entstehen, die sich je nach Anbieter unterscheiden. Ein Vergleich kann deshalb ratsam sein.
  • Auf Tarifcheck.de vergleichen Sie kostenlos und unverbindlich die Konditionen verschiedener Banken und können Ihr Girokonto direkt und ohne Zusatzkosten beantragen.

Was ist ein kostenloses Girokonto ohne Mindesteingang?

Für die Kontoführung verlangen Banken häufig eine monatliche Gebühr. Mitunter können Sie jedoch ein kostenloses Girokonto eröffnen. Dieses ist von der Kontoführungsgebühr befreit — allerdings oft nur unter bestimmten Bedingungen.

Zu diesen Bedingungen gehört meist ein monatlicher Mindestgeldeingang – es muss jeden Monat eine bestimmte Summe auf das Girokonto eingehen. Einige Anbieter verlangen zudem, dass der Geldeingang aus einem regelmäßigen Einkommen wie dem Gehalt oder der Rente stammt.

Bei einem kostenlosen Girokonto ohne Mindesteingang hingegen entfallen derartige Bedingungen. Sie erhalten das Konto also auch dann ohne Kontoführungsgebühr, wenn keine regelmäßigen Mindest- oder Gehaltseingänge erfolgen.

Unterschiede beim Mindestgeldeingang

Die Banken bestimmen selbst die Bedingungen, an welche ihre kostenlosen Girokonten geknüpft sind. Die Art und Höhe des Mindesteingangs können sich deshalb ebenfalls unterscheiden. Dabei sind beispielsweise diese Kriterien relevant:

  • Höhe des Mindesteingangs: Viele Geldinstitute setzen für die Befreiung von der Kontoführungsgebühr einen monatlichen Geldeingang zwischen 500 und 1.500 Euro voraus.
  • Art des Geldeingangs: Einige Banken stellen zudem Anforderungen an die Herkunft des regelmäßig eingehenden Geldes. Häufig wird erwartet, dass der Mindesteingang durch Gehaltszahlungen oder Einkommen wie Rentenzahlungen abgedeckt wird. Andere Geldeingänge, beispielsweise Überträge von anderen Konten, werden meist nicht anerkannt. Die Kontoführungsgebühr fällt in diesen Fällen folglich auch dann an, wenn der Mindesteingang zwar insgesamt erreicht, aber nicht allein durch Rente, Lohn oder Gehalt gedeckt wird.

Manche Anbieter stellen geringere Anforderungen an Kontoinhaberinnen und Kontoinhaber oder verzichten vollständig auf einen Mindesteingang. Auch können sich die Zinskonditionen und sonstigen Gebühren unterscheiden. Ein Vergleich kann sich deshalb lohnen.


Kostenlose Girokonten ohne Mindestgeldeingang im Vergleich

Die Konditionen der verschiedenen Banken unterscheiden sich und auch ohne Kontoführungsgebühr können durch die Nutzung von Bankkonten Kosten entstehen. Auf Tarifcheck.de vergleichen Sie kostenlos sowie unverbindlich kostenlose Girokonten ohne Mindesteingang und finden schnell ein passendes Konto.

So funktioniert's:

  1. Transparenten Vergleich der Girokonten starten.
  2. Nach Konten für 0 € ohne Bedingungen filtern.
  3. Kostenloses Konto finden und Eröffnung direkt beantragen.

Für die Beantragung der Kontoeröffnung über Tarifcheck.de entstehen Ihnen keine zusätzlichen Kosten.

Im Vergleich: Beispiele für bedingungslos kostenlose Girokonten

Im kostenlosen Vergleich auf Tarifcheck.de finden Sie unter anderem diese bedingungslos kostenlosen Girokonten:

Girokonto C24 Smartkonto Santander BestGiro N26 Standard
Debitkarte inklusive inklusive inklusive
Girocard optional (kostenlos) optional für 1,00 € pro Monat nicht verfügbar
Kreditkarte nicht verfügbar optional (kostenlos) nicht verfügbar
Karten­system Mastercard Visa Mastercard
Google Pay und Apple Pay ja ja ja
Kostenloses Abheben von Bargeld in Deutschland Debitkarte: an 49.750 Geldautomaten mit Mastercard-Logo (limitiert) Debitkarte: an 49.750 Geldautomaten mit Visa-Logo (limitiert)

Girocard: 2.800 CashPool-Automaten (ohne Limit der Abhebehäufigkeit)
Debitkarte: an 49.750 Geldautomaten mit Mastercard-Logo (limitiert)
Kostenloses Abheben von Bargeld im Ausland Debitkarte: weltweit Debitkarte: weltweit (limitiert)

Girocard: weltweit (limitiert)
Debitkarte: Eurozone
Bargeld­auszahlung an fremden Automaten in Fremd­währung Debitkarte: 0 € (limitiert) Debitkarte: 0 € (limitiert) Debitkarte: 1,7 % vom Umsatz
Gebühren für Zahlungen in Fremd­währung Debitkarte: kostenlos

Girocard: nicht möglich
Debitkarte: kostenlos

Girocard: 1 % (mind. 1,00 €)
Debitkarte: kostenlos
Dispozins ab 7,49 % ab 10,45 % 13,40 %
Bargeld­einzahlung kostenpflichtig kostenlos kostenpflichtig
Mindesteingang 0 € 0 € 0 €
Bonus 75,00 € Exklusivbonus / 100,00 € Exklusivbonus
Kontofüh­rungsgebühr 0 € 0 € 0 €

Quelle: Girokontovergleich auf Tarifcheck.de, Stand: 22. Juli 2026


Welche weiteren Gebühren und Leistungen sind wichtig?

Auch bedingungslos kostenlose Konten können Kosten verursachen. Damit Sie für die Nutzung des Girokontos nicht zu viel bezahlen, sind beim Kontovergleich neben der Kontoführungsgebühr und dem Mindesteingang weitere Konditionen wichtig. Dazu gehören diese Kriterien:

  • Kosten für Bankkarten: Eine Debitkarte erhalten Sie meist kostenlos zum Girokonto dazu. Für eine Girocard (ehemals EC-Karte) oder Kreditkarte hingegen kann eine Gebühr anfallen. Auch bietet nicht jede Bank diese Karten an. Zweit- und Partnerkarten können ebenfalls gebührenpflichtig sein.
  • Abheben von Bargeld: Einige Geldinstitute gewähren Ihnen eine unbegrenzte Anzahl von kostenlosen Bargeldabhebungen, andere limitieren die Zahl gebührenfreier Abhebungen oder berechnen für jede Auszahlung ein Entgelt. Zudem können die Gebühren je nach Geldautomaten, Währung oder Land variieren.
  • Einzahlen von Bargeld: Auch Einzahlungen können gebührenpflichtig sein. Üblicherweise wird dann ein bestimmter Prozentsatz der eingezahlten Summe berechnet.
  • Fremdwährungsgebühren: Für Zahlungen oder Bargeldabhebungen in einer anderen Währung werden abhängig vom Anbieter Gebühren fällig.
  • Gebühren für Transaktionen: Je nach Geldinstitut können verschiedene Transaktionsgebühren für Lastschriften, Daueraufträge oder Überweisungen anfallen. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn Sie Überweisungen nicht per Online-Banking, sondern mit physischen Überweisungsträgern tätigen. Für Echtzeitüberweisungen hingegen darf die Bank nicht mehr berechnen als für Standardüberweisungen.
  • Dispozins: Auch kostenlose Girokonten ohne Mindesteingang bieten häufig einen Überziehungsrahmen. Nutzen Sie ihn, fallen dafür Dispozinsen an. In der Regel beträgt der Dispozins mehr als zehn Prozent. Es gibt jedoch auch günstigere Anbieter. Ein Vergleich kann deshalb sinnvoll sein.
  • Weitere Gebühren: Achten Sie beim Vergleich auf zusätzliche Kosten. Vereinzelt können etwa beim Online-Banking Kosten für die Nutzung des TAN-Generators entstehen. Manche Banken verlangen zudem Gebühren für die Führung eines Depots oder den Handel mit Wertpapieren.

Voraussetzungen für die Eröffnung kostenloser Girokonten ohne Mindesteingang

Unabhängig von der Kontoführungsgebühr und dem Mindestgeldeingang ist die Kontoeröffnung zumeist an einige Voraussetzungen gebunden. Bietet das Girokonto einen Dispokredit, müssen im Regelfall diese Bedingungen erfüllt sein:

  • Sie müssen das 18. Lebensjahr vollendet haben.
  • Sie müssen einen Wohnsitz in Deutschland haben.
  • Ihre Bonität muss ausreichend sein.
  • Sie verfügen über ein regelmäßiges Einkommen, aus denen der Dispokredit bedient werden kann.

FAQ – häufige Fragen zu kostenlosen Girokonten ohne Mindesteingang

Finanzexperte Karol Affeldt

Karol ist seit 2018 Teil des Tarifcheck.de-Teams. Egal ob Kreditkarten, Konten oder Kredite: Karol ist der passende Ansprechpartner sowie Profi der Finanzplanung und Budgetanalyse. Mehr über unser Team.

Karol Affeldt