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GIROKONTO: ING Bank mit 200 € Neukundenbonus

Kostenloses Girokonto: gebührenfreie Konten im Vergleich

Junge, lächelnde Frau mit Brille hält eine Girokarte in der Hand und tippt ihre Bankkontonummer am Laptop ein.
Kostenloses Girokonto: Wichtig zu wissen
  • Ein Girokonto gilt dann als kostenlos, wenn es ohne Kontoführungsgebühr bereitgestellt wird.
  • Einige Banken knüpfen die Gebührenfreiheit an Bedingungen, zu denen etwa ein Mindestgeldeingang gehören kann.
  • Trotz ihrer Bezeichnung können auch kostenlose Girokonten Kosten verursachen.
  • Diese entstehen unter anderem durch Gebühren für Zusatzleistungen oder verschiedene Transaktionen und Umsätze.
  • Die Konditionen und Kosten unterscheiden sich je nach Anbieter.
  • Auf Tarifcheck.de vergleichen Sie kostenlos sowie unverbindlich zahlreiche Girokonten und können die Kontoeröffnung ohne Zusatzkosten direkt online beantragen.

Was ist ein kostenloses Girokonto?

Ein kostenloses Girokonto ist ein Bankkonto zur Abwicklung des täglichen Zahlungsverkehrs, bei dem keine Kontoführungsgebühr anfällt. Einige Banken knüpfen Bedingungen an die Gebührenfreiheit. Das kann etwa ein regelmäßiger Gehalts- oder Mindestgeldeingang in einer vereinbarten Höhe sein oder ein bestimmtes Maß an monatlichen Transaktionen und Umsätzen. Werden die Anforderungen nicht erfüllt, kann für den jeweiligen Monat doch noch eine Kontoführungsgebühr berechnet werden.

Fällt grundsätzlich keine Gebühr für die Kontoführung an, spricht man von einem sogenannten kostenlosen Girokonto ohne Mindesteingang. Dann ist das Konto dauerhaft gebührenfrei – unabhängig vom Geldeingang. Es können jedoch auch bei kostenlosen Girokonten weitere Gebühren für die Nutzung des Kontos oder damit verknüpfter Leistungen anfallen.

Bedingungslos kostenlose Girokonten und Konten mit Mindesteingang

Da es für den monatlichen Mindestgeldeingang keine gesetzlichen Vorgaben gibt, können die Geldinstitute die entsprechenden Bedingungen eigenständig bestimmen. Die Höhe des Geldeingangs unterscheidet sich daher je nach Bank und beläuft sich üblicherweise auf eine Summe von wenigen Hundert bis 1.500 Euro.

Damit das Girokonto ohne Kontoführungsgebühr geführt werden kann, stellen einige Institute zudem Anforderungen an die Art des Mindesteingangs. Mitunter wird vorausgesetzt, dass es sich dabei um Gehalts- oder Rentenzahlungen handelt. Andere Einkünfte sowie Überträge von Zweit-, Spar- oder Tagesgeldkonten zählen dann nicht zum Mindestgeldeingang. In einem solchen Fall kann also eine Gebühr für die Kontoführung anfallen, wenn die Mindesthöhe des Geldeingangs nicht allein durch Gehalt oder Rente, sondern nur gemeinsam mit anderen Einnahmen oder Transaktionen erzielt wird.

Manche Anbieter bieten jedoch ein bedingungslos kostenloses Girokonto an. Dieses ist unabhängig von den Geldeingängen auf das Konto von der Kontoführungsgebühr befreit. Ein Vergleich der Girokonten kann sich deshalb lohnen.

Welche Gebühren können auch bei gebührenfreien Girokonten anfallen?

Auch bedingungslos kostenfreie Girokonten ohne Kontoführungsgebühr können Kosten durch weitere Gebühren verursachen. Wofür Sie tatsächlich zahlen müssen, hängt vom Anbieter ab. Zu den möglichen Kostenpunkten zählen die folgenden Leistungen, die Ihnen jedoch nicht von jeder Bank in Rechnung gestellt werden:

  • Abheben von Bargeld: Bargeldabhebungen sind für gewöhnlich nur in den Filialen der eigenen Bank oder bei Partnerinstituten gebührenfrei. Das Abheben von Bargeld an Automaten anderer Anbieter ist hingegen zumeist kostenpflichtig. Dabei können sowohl Ihre Bank als auch der Betreiber des Geldautomaten Gebühren erheben. Zudem können die Kosten für Geldabhebungen im Ausland abweichen, etwa wenn Fremdwährungsgebühren für das Geldabheben außerhalb der Eurozone anfallen. Auch können sich die Wechselkurse je nach Bank unterscheiden.
  • Zinsen und Gebühren für Dispokredite: Einige Girokonten bieten einen Überziehungsrahmen an – bei einem negativen Saldo erhalten Sie einen verzinsten Dispokredit. Die Höhe der Zinsen ist oft davon abhängig, ob die Kontoüberziehungen sich innerhalb des vertraglichen Rahmens bewegen. Überschreitet der Negativsaldo den Überziehungsrahmen, können zusätzlich zum Dispozins Überziehungsaufschläge anfallen.
  • Überweisungen und Banking: Viele kostenlose Girokonten werden per Online-Banking verwaltet. Einzahlungen von Bargeld, Überweisungen in nicht digitaler Form sowie postalisch zugestellte Kontoauszüge auf Papier gelten häufig als gebührenpflichtige Sonderleistungen. Je nach Kontomodell können auch für Echtzeit- oder Online-Überweisungen Kosten entstehen. Echtzeitüberweisungen dürfen jedoch nicht mehr kosten als Standardüberweisungen. Zudem können Zusatzgebühren für Überweisungen in Fremdwährungen entstehen.
  • Partner- oder Zweitkarten: Einige Banken verlangen eine Jahresgebühr für die Girocard oder Debitkarte. Häufig erhalten Sie diese aber kostenlos zum Girokonto dazu. Möchten Sie hingegen für Ihre Partnerin oder Ihren Partner eine Zweitkarte hinzubuchen, fallen dafür im Regelfall Gebühren an.
  • Kreditkarten: Benötigen Sie zusätzlich zur Girocard oder Debitkarte eine Kreditkarte, wird für die Karteninhaberschaft im Regelfall eine Monats- oder Jahresgebühr berechnet – ganz gleich, ob diese von Visa oder Mastercard ausgestellt wird. Einige Kreditkarten werden jedoch ohne Grundgebühr herausgegeben. Wie bei kostenlosen Girokonten können auch bei kostenlosen Kreditkarten Gebühren für die Nutzung anfallen.

Kostenlose Girokonten vergleichen und sparen

Auf Tarifcheck.de vergleichen Sie kostenlos und unverbindlich verschiedene Girokonten ohne Kontoführungsgebühr und finden so schnell ein passendes Bankkonto zu günstigen Konditionen.

So funktioniert’s:

  1. Unter Monatliche Kontoführungsgebühr nach Konten ohne Grundgebühr filtern.
  2. Konditionen und weitere Gebühren transparent vergleichen.
  3. Passendes Girokonto finden und Eröffnung ohne Zusatzkosten beantragen.

Für die Beantragung Ihres Bankkontos über Tarifcheck.de entstehen Ihnen keine zusätzlichen Kosten.

Diese Konditionen sind im Vergleich wichtig

Die Leistungen und Konditionen kostenloser Girokonten unterscheiden sich. Achten Sie daher im Vergleich insbesondere auf diese Punkte:

  • Gebühren und Transaktionskosten: Wie erwähnt, verlangen einige Banken einen monatlichen Mindestgeldeingang aus einem regelmäßigen Einkommen. Andernfalls kann auch bei kostenlosen Girokonten eine Kontoführungsgebühr anfallen. Zudem werden je nach Anbieter verschiedene Gebühren für Transaktionen berechnet. Häufig ist dies etwa bei Zahlungen in Fremdwährungen der Fall. Online-Überweisungen sind meistens gebührenfrei, für Überweisungen mit Überweisungsträgern in Papierform fallen hingegen oft Kosten an.
  • Art der Bank: Filialbanken ermöglichen eine persönliche Beratung vor Ort, während Online-Konten von Direktbanken meist günstigere Konditionen bieten. Ausländische Institute wiederum verzichten mitunter auf eine SCHUFA-Abfrage und ermöglichen auch bei geringer Bonität Dispokredite.
  • Bargeld abheben und einzahlen: Nicht jede Bank verfügt in gleichem Maße über eigene Geldautomaten. Für das Abheben von Bargeld an fremden Automaten können Gebühren entstehen. Zudem limitieren einige Institute die Anzahl kostenloser Geldabhebungen oder schreiben Mindestbeträge für Abhebungen vor. Bei Direktbanken ohne eigenes Filialnetz sind auch Bargeldeinzahlungen oft mit Kosten verbunden.
  • Girocard und Kreditkarte: Einige Anbieter geben Girocards und Kreditkarten kostenlos zusätzlich zur Debitkarte heraus. Andere verlangen dafür ein zusätzliches Entgelt.
  • Überziehungszinsen und Habenzinsen: Die Zinssätze für Kontoüberziehungen variieren je nach Institut, wobei manche Anbieter Freigrenzen gewähren. Eine Verzinsung des Guthabens auf dem Girokonto zugunsten der Kontoinhaberin oder des Kontoinhabers erfolgt hingegen selten und bietet im Regelfall Zinsen von weniger als einem Prozent.
  • Prämien und Boni: Viele Girokonten bieten ein Startguthaben oder attraktive Boni. Achten Sie hierbei darauf, unter welchen Voraussetzungen diese gewährt werden.

Beispiele für Girokonten ohne Kontoführungsgebühr

Im kostenlosen Vergleich auf Tarifcheck.de finden Sie unter anderem diese Girokonten ohne Kontoführungsgebühr:

Girokonto ING Girokonto Norisbank Top-Girokonto C24 Smartkonto
Debitkarte inklusive inklusive inklusive
Girocard optional für 1,49 € pro Monat inklusive kostenlos beantragbar
Kreditkarte nicht verfügbar kostenlos beantragbar nicht verfügbar
Kartensystem Visa Mastercard Mastercard
Mobil Bezahlen Google Pay, Apple Pay Google Pay, Apple Pay Google Pay, Apple Pay
Kostenlose Bargeldverfügbarkeit in Deutschland Debitkarte: 49.750 Automaten mit Visa-Zeichen

Girocard: An 500 ING-Automaten
Debitkarte: 49.750 Automaten mit Mastercard-Zeichen

Girocard: 4.500 Cash Group Automaten
Debitkarte: 49.750 Automaten mit Mastercard-Zeichen
Kostenlose Bargeldverfügbarkeit im Ausland Debitkarte: Eurozone Debitkarte: weltweit Debitkarte: weltweit
Bargeldauszahlung an fremden Geldautomaten in Fremdwährung Debitkarte: 2,2 %

Girocard: 5 €
Debitkarte: 0 € an allen Automaten mit Mastercard-Zeichen ab 50 €.

Girocard: 0 € an Geldautomaten von Betreibern, die ein direktes Entgelt erheben
Debitkarte: viermal 0 € in der Eurozone an allen Automaten mit Mastercard-Zeichen, danach 2 € pro Abhebung

Girocard: 0 € (die Automatenbetreiber erheben ein Entgelt für jede Auszahlung)
Bezahlen in Fremdwährung Debitkarte: 2,2 %

Girocard: nicht möglich
Debitkarte: 0 %

Girocard: 1 % (mind. 1,00 €)
Debitkarte: 0 %

Girocard: nicht möglich
Dispozins 9,14 % 10,50 % 7,49 %
Bargeldeinzahlung kostenpflichtig kostenlos kostenpflichtig
Mindesteingang 1.000 € im Monat durch Lohn, Gehalt, Rente, staatliche Leistungen etc. 500 € im Monat ohne Mindesteingang
Bonus 200 € Neukundenbonus 120 € Neukundenbonus 75 € Exklusivbonus
Monatliche Kontoführung 0 € 0 € 0 €

Quelle: Kontovergleich auf Tarifcheck.de, Stand: 9. Juli 2026


Wie eröffne ich ein kostenloses Girokonto?

Die Eröffnung eines Girokontos erfolgt in wenigen Schritten online oder in einer Filiale der Bank. Hierbei ist es wichtig, die Bedingungen und Konditionen genau zu prüfen. Wie erwähnt, verzichten einige Banken nur dann auf die Kontoführungsgebühr, wenn bestimmte Voraussetzungen wie ein regelmäßiger Mindestgeldeingang erfüllt sind. Andere wiederum beschränken die Gebührenfreiheit auf eine bestimmte Kontoführungsdauer. Ein Vergleich kann deshalb sinnvoll sein.

So erfolgt die Kontoeröffnung über Tarifcheck.de:

  1. Konten vergleichen und Eröffnung beantragen: Vergleichen Sie die Konditionen und Bedingungen verschiedener Anbieter. Haben Sie das passende Girokonto gefunden, können Sie es direkt beantragen. Abgefragt werden dabei je nach Anbieter persönliche Daten, beispielsweise Geburtsdatum und Beruf, sowie Kontaktdaten wie Ihre Mobilfunknummer und E-Mail-Adresse. Diese sind unter anderem für das TAN-Verfahren und den Versand der Antragsunterlagen erforderlich.
  2. Identitätsprüfung: Für die Kontoeröffnung ist eine Prüfung Ihrer Identität notwendig. Diese erfolgt zumeist digital per VideoIdent, BankIdent oder eID-Verfahren (Online-Ausweisfunktion). Alternativ können Sie Ihre Identitätsprüfung auch mit einem Ausweisdokument in einer Filiale der Post durchführen.
  3. Kontoeröffnung: War die Legitimation erfolgreich, erhalten Sie häufig direkt im Anschluss die Zugangsdaten für Ihr Online-Banking. Die Bankkarte sowie die dazugehörige PIN erhalten Sie postalisch in separaten Briefen.

Welche Voraussetzungen gelten für die Kontoeröffnung?

Die Anbieter bestimmen viele der Voraussetzungen für die Eröffnung eines Girokontos selbst. Bei Konten mit Überziehungsrahmen gehören dazu üblicherweise diese Bedingungen:

  • Volljährigkeit
  • Wohnsitz in Deutschland
  • regelmäßiges Einkommen
  • gute Bonität ohne negative SCHUFA-Einträge
  • kein Sozialleistungsbezug
  • keine offenen Finanzverpflichtungen

Kontomodelle ohne Option auf einen Dispokredit hingegen sind mitunter an geringere Anforderungen geknüpft:

  • Für ein Basiskonto nach dem Zahlungskontengesetz ist kein fester Wohnsitz in Deutschland erforderlich.
  • Für Personen ab rund sieben Jahren werden häufig Kinder- und Jugendkonten angeboten.
  • Studierende, Personen ohne Einkommen und Verschuldete können ebenfalls Girokonten ohne Kreditoption eröffnen.

Mit der Kontowechselhilfe einfach zum kostenlosen Girokonto wechseln

Seit 2016 sind Banken gesetzlich dazu verpflichtet, Kontoinhaberinnen und Kontoinhaber beim Kontowechsel zu unterstützen:

  • Die neue Bank fordert alle relevanten Daten über Lastschriften, Überweisungen und Daueraufträge bei Ihrer bisherigen Bank an.
  • Die Bank informiert alle Stellen, die regelmäßig Geld per Lastschrift abbuchen oder überweisen, über die neue Kontoverbindung.
  • Damit dies gelingt, müssen sowohl die neue als auch die alte Bank ihren Sitz in Deutschland haben.
  • Kündigen Sie Ihr bisheriges Konto erst nach der Eröffnung des neuen Girokontos. Ist die Kontoeröffnung erfolgt, können Sie die neue Bank mit der Kontowechselhilfe beauftragen und Ihr altes Bankkonto kündigen.
  • Bei Girokonten beträgt die Kündigungsfrist maximal einen Monat.

Ob eine Gebühr für den Kontowechselservice anfällt, ist abhängig vom Anbieter. Die Banken müssen Sie im Vorfeld über mögliche Kosten informieren. Diese müssen außerdem dem Aufwand in angemessenem Maße entsprechen.


FAQ – häufige Fragen zu kostenlosen Girokonten

Finanzexperte Karol Affeldt

Karol ist seit 2018 Teil des Tarifcheck.de-Teams. Egal ob Kreditkarten, Konten oder Kredite: Karol ist der passende Ansprechpartner sowie Profi der Finanzplanung und Budgetanalyse. Mehr über unser Team.

Karol Affeldt