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Der Unterschied zwischen Tagesgeldkonto und Girokonto

Die Höhe des Zinssatzes bestimmt sich immer nach dem aktuellen Tageszinssatz

Ein Tagesgeldkonto ist ein Konto, dessen Guthaben verzinst wird und über das der Kontoinhaber täglich verfügen kann.

Anders als beispielsweise beim Sparbuch gibt es hier keine Kündigungsfristen. Kurz zusammengefasst sind das die wesentlichen Vorteile des Tagesgeldkontos: Der Wegfall von Kündigungsfristen, die tägliche Verfügbarkeit und die Verzinsung des Guthabens. Allerdings hat ein Tagesgeldkonto auch Nachteile. Es gibt Zinsen, die sind allerdings variabel. Die Bank kann ohne jede Vorankündigung den Zinssatz jederzeit nach oben, aber auch nach unten ändern. Außerdem ist ein Tagesgeldkonto ein reines Guthabenkonto, das keinen negativen Saldo aufweisen darf. Auch deshalb ist ein Tagesgeldkonto nicht für den allgemeinen Zahlungsverkehr vorgesehen.

Die Höhe des Zinssatzes bestimmt sich immer nach dem aktuellen Tageszinssatz. Allerdings sind die Geldinstitute daran interessiert, die Zinshöhe möglichst lange konstant zu halten, aus folgendem Grund:

Das Tagesgeldkonto unterliegt keiner Kündigungsfrist, so dass Kunden im Falle einer Zinssenkung problemlos zu einer anderen Bank mit höheren Tagesgeldzinsen wechseln können.

Heutzutage hat der Grundsatz, dass langfristig gebundenes Kapital höher verzinst wird als kurzfristig Gebundenes, an Bedeutung verloren. Tatsächlich wird das Tagesgeldkonto vergleichsweise hoch verzinst. Einer der Gründe ist die Kontoführung via Internet. Viele Tagesgeldkonten werden ausschließlich online abgewickelt, was Verwaltungskosten einspart, die in Form von höheren Zinsen an den Kunden weiter gegeben werden können.

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Die besonderen Merkmale eines Girokontos

Anders verhält es sich mit dem Girokonto.

Es ist ein so genanntes Kontokorrentkonto, das zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs geführt wird. Ein Kontokorrentkonto ist nach § 355 HGB (Handelsgesetzbuch) ein Konto in laufender Rechnung, über das beispielsweise Überweisungen, Lastschriften und Daueraufträge abgewickelt werden. Das Girokonto wird auf der Grundlage eines Girovertrages zwischen dem Kunden und dem jeweiligen Finanzinstitut geführt. Damit ist eine der notwendigen Voraussetzungen erfüllt. Denn mindestens eine der beiden Vertragsparteien muss Kaufmann sein. Das sind die Geldinstitute, die nach § 1 Abs. 1 HGB ein Handelsgewerbe betreiben und Kaufmann sind.

Seit dem 31. Oktober 2009 ist der Zahlungsverkehr auf europäischer Ebene vereinheitlicht worden.

Danach können Finanzinstitute Zahlungsverkehr mit ihren Kunden ausschließlich über die Kundenkennung abwickeln, also über die Kontonummer und die Bankleitzahl bzw. über IBAN und BIC. Trotz Angleichung aller europäischen Staaten fehlt es in Deutschland anders als in Frankreich und Belgien am Kontrahierungszwang. Kreditinstitute haben weiterhin die Möglichkeit, die Eröffnung eines Girokontos abzulehnen.

Der Kunde kann das Girokonto jederzeit kündigen. Ein Guthaben auf dem Girokonto wird von der Bank nicht verzinst. Anders verhält es sich mit der Verzinsung einer Überziehung innerhalb des festgelegten Kreditrahmens. Hier liegt der Zinssatz vergleichsweise sehr hoch und variiert je nach Finanzinstitut zwischen 7 und 15 Prozent.

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